EM 2016 Gruppe B

EM 2016 – Die Gruppe B

Hello – привет – Helo – haló,

am Samstag den 11. Juni ist es auch für die Teilnehmer der Gruppe B soweit. Die EM startet in den Stadien von Bordeaux und Marseille.

Hier die Teilnehmer der Gruppe B im buli-kmpkt.de Check!

Mannschaften der Gruppe B
England
Russland
Wales
Slowakei

England

Was war los die letzten Jahre?

Auch die Engländer haben, wie Frankreich, in den letzten Jahren keine guten Endrunde gehabt bei Internationalen Ereignisse. Auch die Three Lions waren zuletzt in Brasilien in der Vorrunde ausgeschieden. Es war das erste Vorrunden aus seit 56 Jahren. Für Trainer Roy Hodsgons war es die erste Weltmeisterschaft mit England und wollte an eine akzeptable Leistung bei der EM 2016 anknüpfen. Doch man musste sich geschlagen geben gegen die beiden Gruppen Gegner Uruguay und Costa Rica. Auch Italien ist in dieser Gruppe ausgeschieden. Doch das kann jetzt alles besser werden. England hat zuletzt gute Spiele gemacht!

Die jüngste Vergangenheit

Neustes Ergebnis – 2:1 gegen die Türkei! Ein frühes und ein spätes Tor. Und von wem? Natürlich von den beiden Top-Stürmern der Three Lions. Harry Kane (3. Minute) und Jamie Vardy (83. Minute). Am Ende gewannen Sie 2:1. Auch gegen Die Mannschaft (Deutschland) konnte man mit einem 3:2 für England überzeugen. Auch hier trafen Kane und Vardy – Eric Dier traf in der Nachspielzeit zum Sieg. Die größte Frage ist nur, ob die Engländer auch gegen die Gruppengegner sich so durchsetzen können das ein Achtelfinale gesichert ist. Und im Achtelfinale sollte auch noch nicht Schluss sein. England will einen Titel und das kann erreicht werden. England so stark wie lange nicht mehr. Vardy, Kane, Lallana, Henderson, Smalling und Hart. Auf allen Positionen kann man mit Überdurchschnittlichen Spielern glänzen.

Der vorläufige Kader:

Tor: Fraser Forster (FC Southampton), Joe Hart (Manchester City), Tom Heaton (FC Burnley)
Abwehr: Ryan Bertrand (FC Southampton), Gary Cahill (FC Chelsea), Nathaniel Clyne (FC Liverpool), Danny Rose (Tottenham Hotspur), Chris Smalling (Manchester United), John Stones (FC Everton), Kyle Walker Tottenham Hotspur)
Mittelfeld: Dele Alli (Tottenham Hotspur), Ross Barkley (FC Everton), Fabian Delph (Manchester City), Eric Dier (Tottenham Hotspur), Danny Drinkwater (Leicester City), Jordan Henderson, Adam Lallana, James Milner (alle FC Liverpool), Raheem Sterling (Manchester City), Andros Townsend (Newcastle United), Jack Wilshere (FC Arsenal)
Angriff: Harry Kane (Tottenham Hotspur), Marcus Rashford, Wayne Rooney (beide Manchester United), Daniel Sturridge (FC Liverpool), Jamie Vardy (Leicester City)

Mein Fazit

England = Titelkandidat! Mehr sollte man dazu nicht sagen. Dieses Jahr könnten die Three Lions endlich wieder einen Titel holen. Schlüsselspieler werden der schnelle Sterling, der stabile James Milner und die Offensive Harry Kane und Jamie Vardy sein. Mit Daniel Sturridge und Wayne Rooney hat man sogar Spieler, die von der Bank aus neuen Schwung und Gefahr bringen können.


Russland

Vier mal dabei – Ein mal im Halbfinale

Es ist die fünfte EM für Russland. Den größten Erfolg feierten die Russen 2008 in der Schweiz. Hier kam man bis ins Halbfinale, doch gegen Spanien war dann Schluss. 2008 war das erste und bisher einzige mal, wo Russland bis in die Final runde gekommen ist. Ansonsten immer ausgeschieden.

Beim letzten Ereignis in Brasilien (WM 2014) kamen die Russen ebenfalls nicht über die Gruppenphase. Fabio Capello (damlaiger Trainer) hat es ebenfalls nicht geschafft die Russen in ein Achtelfinale zu führen. Doch mit neuem Trainer soll dieses Jahr das Ziel Achtelfinale erreicht werden.

Das Ziel – Achtelfinale

Leonid Slutski (aktueller Trainer) setzt auf ganz Moskau! Nur 10 Spieler der russischen Nationalmannschaft spielen nicht bei einem Hauptstadt Klub. Nur einer spielt nicht in Russland. Roman Neustädter (FC Schalke 04) ist der einzige Spieler der nicht in Russland spielt. Dies könnte ein Nachteil sein. Wenig Internationale Erfahrung und wenn nur aus der Champions League.

Der Kader:

Tor: Igor Akinfeev (CSKA Moskau), Yuri Lodygin (Zenit St. Petersburg), Guilherme (Lokomotiv Moskau)
Abwehr: Aleksey Berezutski (CSKA Moskau), Vasili Berezutski (CSKA Moskau), Sergei Ignashevich (CSKA Moskau), Dmitri Kombarov (Spartak Moskva), Roman Neustädter (FC Schalke), Georgi Schennikov (CSKA Moskau), Roman Shishkin (Lokomotiv Moskau), Igor Smolnikov (Zenit St. Petersburg)
Mittelfeld: Igor Denisov (Zenit St. Petersburg), Aleksandr Golovin (CSKA Moskau), Denis Glushakov (Spartak Moskau), Oleg Ivanov (Terek Grozny), Pavel Mamaev (FK Krasnodar), Aleksandr Samedov (Lokomotiv Moskau), Oleg Shatov (Zenit St. Petersburg), Roman Shirokov (CSKA Moskau), Dmitri Torbinski (FK Krasnodar)
Angriff: Artem Dzyuba (Zenit St. Petersburg), Aleksandr Kokorin (Zenit St. Petersburg), Fedor Smolov (FK Krasnodar)

Die Russen setzen auf alt bewährte Spieler, allerdings haben die Russen keine großen Alternativen. Russland kann sich mit ihrer härte in der Gruppe durchsetzen.

Mein Fazit

England wird es sehr schwer haben. Nur mit härte geht in dieser Gruppe nicht, da sowohl England, als auch Wales sind Mannschaften die mit härte umgehen können. Russland wird es schwer haben und deswegen bezweifle ich, dass Russland zweiter wird oder bester dritter.


Wales

Dyma’r tro cyntaf! (Es ist das erste mal!)

Zum ersten Mal kann sich die Walisische Nationalmannschaft für eine Europameisterschaft qualifizieren. Ein riesen Erfolg für Gareth Bale (Real Madrid), Joe Allen (FC Liverpool) und Andy King (Leicester City). Die Waliser haben eine klasse Mannschaft zusammen bekommen und aus diesem Kader sticht inzwischen nicht nur der Name Gareth Bale heraus. Auch Danny Ward (FC Liverpool), Joe Allen und Andy King sind Stützen der Mannschaft.  Chris Coleman (Trainer von Wales) will mit der ersten Teilnahme an einer EM auch gleich zeigen was Europa in den letzten Jahren entgangen ist. Ein Achtelfinaleinzug ist ein Ziel, welches auch erreicht werden kann.

Vorläufiger Kader

Tor: Wayne Hennessey (Crystal Palace), Danny Ward (FC Liverpool), Owain Fon Williams (Inverness)
Abwehr: Ben Davies (Tottenham Hotspur), Neil Taylor (Swansea City), Chris Gunter (FC Reading), Ashley Williams (Swansea City), James Chester (West Bromwich), Ashley Richards (Fulham), Paul Dummett (Newcastle United), Adam Henley (Blackburn Rovers), Adam Matthews (Sunderland AFC), James Collins (West Ham United)
Mittelfeld: Aaron Ramsey (FC Arsenal), Joe Ledley (Crystal Palace), David Vaughan (Nottingham Forest), Joe Allen (FC Liverpool), David Cotterill (Birmingham City), Jonathan Williams (Crystal Palace), George Williams (FC Fulham), Andy King (Leicester City), Emyr Huws (Wigan Athletic), Dave Edwards (Wolverhampton Wanderers)
Angriff: Gareth Bale (Real Madrid), Hal Robson-Kanu (FC Reading), Sam Vokes (FC Burnley), Tom Bradshaw (Walsall), Tom Lawrence (Leicester City), Simon Church (Nottingham Forest), Wes Burns (Walsall)

Mein Fazit

Wales ist für mich eine Mannschaft die überraschen kann. Es wird schwer, aber mit siegen gegen die Slowakei und Russland ist das möglich. Selbst als dritter könnte man gute Chancen haben. Wichtig ist nur, dass Gareth Bale die Mannschaft führt und die entsprechenden Vorlagen und Tore macht. Aaron Ramsey kann aus dem Mittelfeld heraus ganz gefährlich werden. Für mich die drei Schlüsselspieler: Bale, Ramsey und Allen.


Slowakei

tro cyntaf (Erste Mal)

Ja auch für die Slowakei ist es die erste EM (seit der Aufspaltung der Tschechoslowakei)! Und auch die Slowakei hat nicht nur unbekannte Namen. Peter Pekarik (Hertha BSC Berlin), Dusan Svento (1. FC Köln) und Marek Hamsik (SSC Neapel) sind Namen die auch in Deutschland vielen bekannt sein werden. Mit diesen Namen und einer stabilen Mannschaft kann man bei der ersten EM als eigenständiges Land in die Finalrunde einziehen.

Aktueller Kader

Tor: Matus Kozacik (FC Viktoria Pilsen), Jan Mucha (Slovan Bratislava), Jan Novota (SK Rapid Wien)
Abwehr: Peter Pekarik (Hertha BSC), Milan Skriniar (Sampdoria Genoa), Martin Skrtel (FC Liverpool), Norbert Gyömber (AS Roma), Jan Durica (Lokomotiv Moskau), Kornel Salata (Slovan Bratislava), Tomas Hubocan (FC Dinamo Moskau), Dusan Svento (1. FC Köln), Lukas Tesak (Kairat Almaty)
Mittelfeld: Viktor Pecovsky (MSK Zilina), Matus Bero (AS Trencin), Robert Mak (PAOK), Erik Sabo (PAOK), Juraj Kucka (AC Milan), Patrik Hrosovsky (FC Viktoria Pilsen), Jan Gregus (FK Jablonec), Stanislav Sestak (Ferencvaros Budapest), Marek Hamsik (SSC Napoli), Ondrej Duda (Legia Warschau), Miroslav Stoch (Bursaspor), Vladimir Weiss (Al Gharafa)
Angriff: Michal Duris (FC Viktoria Pilsen), Adam Nemec (Willem II Tilburg), Adam Zrelak (Slovan Bratislava)

Mein Fazit:

Die Slowakei ist meiner Meinung nach schwer einzuschätzen. In der Qualifikation konnte man sich hinter Spanien als Gruppenzweiter qualifizieren, allerdings bestand die Gruppe auch “nur” aus der Ukraine, Weißrussland und Luxemburg. Am 29. Mai können die Slowaken nochmals gegen Deutschland zeigen was sie können und danach kann man sie eventuell auch besser einschätzen.

Schlusswort zur Gruppe:

Auch in dieser Gruppe bleibt die große Mannschaft auch der Favorit in der Gruppe. England wird es machen und als Gruppen Erster in das Achtelfinale einziehen. Der zweite Platz wird umkämpfter. Ich hoffe, dass die Waliser das Rennen machen werden und somit auch direkt ohne zu zittern in das Achtelfinale einziehen. Die Slowakei, aber auch Russland, könnte dritter werden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner “bester” dritter wird.

Somit meine Tabelle:

Position Mannschaft
1. England
2. Wales
3. Slowakei
4. Russland

Und wie sieht es mit euch aus? Wer ist euer Favorit und zieht ins Achtelfinale ein? Teilt es uns mit über die Kommentare oder per E-Mail an eine-frage@buli-kmpkt.de

Feuriges Pokalfinale – Bayern gewinnt im Elfmeterschießen

Bayern gewinnt – Dortmund muss daraus lernen

Der Spielbericht

1. Halbzeit: Was für eine erste Halbzeit – beide Angriffsreihen spielten gegen eine Wand. Die Abwehrreihen beider Mannschaften achteten in den ersten 45 Minuten nur darauf, dass man hinten Kompakt und geordnet steht. Somit kam ein Offensivspiel nur manchmal zustande. Genauso hat man sich zeitweise wie bei einer Diskussionsrunde im deutschen Fernsehen gefühlt. Egal ob Dortmund oder Bayern, beide waren mit den Schiedsrichter Entscheidungen nicht immer einverstanden. In der 39. Minute waren beide Mannschaften auf dem Höhepunkt ihrer hitzigen Stimmung. Ribéry und Castro in einem für mich korrekten Zweikampf. Doch Ribéry sah das anders – er ging zu Castro und griff ihn ins Gesicht, der Ringfinger ging sogar ins Auge. Es hätte eine Spielentscheidende Szene sein können, so kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Aus den Perspektiven der Kameras hätte es eine klare Rote Karte (wegen Tätigkeit) geben müssen. Wie der vierte Offizielle es gesehen hat oder überhaupt übersehen konnte, weiß man auch nicht so ganz. Er stand direkt daneben und hilt Ribéry von weiteren Aktionen ab. Am Ende bekommen beide Streithähne “nur” gelb. Der Rest der ersten Halbzeit lief so wie am Anfang.

2. Halbzeit: Es begann mit unschönen Szenen im Dortmund Block. Bengalos und ein verbranntes Bayern Trikot (Mit Aufdruck “Hummels – 5”) sorgten für eine starke Rauchwolke im Olympiastadion. Nachdem die Pyrotechnik der Borussia Fans abgebrannt und die Graue Rauchwolke weg waren konnte der Schiedsrichter Marco Fritz die Partie für die zweiten 45 Minuten Anpfeifen. Und jetzt konnten die Bayern glänzen. Immer und immer wieder kamen die Münchener gefährlich vor das Tor. Die häufigste Variante: Costa über rechts mit Zug in die Mitte und dann der Pass auf Lewandowski und Co. Die Borussia kam damit gar nicht klar und mussten sich erst finden. Sie stellten sich noch mehr hinten rein und haben erst einmal versucht wieder Abstand zwischen den Bayern und dem eigenen Tor zu bekommen. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit kamen die Dortmunder nur zwei bis drei mal gefährlich vor das Tor.
Dann kamen zwei entscheidende Wechsel. In der 70. Spielminute musste Schmelzer nach einem Tackling das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Erik Durm. Acht Minuten später ging auch Hummels vom Platz. Hummels lag zuvor auf dem Boden und musste von seinen Mitspielern versorgt werden, in Form von Maßnahmen gegen die Krämpfe. Für Hummels kam Matthias Ginter auf dem Platz.Am Ende rettet sich Dortmund in die Verlängerung.

Verlängerung: Von nun an wussten alle – Jetzt wird es ein langer Fußball Abend. Der FC Bayern ging mit einem großen Vorteil in die Verlängerung, sie hatten nämlich noch alle drei Wechsel. Pep Guardiola wechselte während der Verlängerung nur ein einziges mal. Ribéry musste, wie Hummels, mit Krämpfen vom Platz. Für ihn kam Kingsley Coman. Beide Mannschaften haben es nochmals versucht, doch keiner konnte eine Entscheidung mittels eines Konters herbei führen. Es geht ins Elfmeterschießen.

Elfmeterschießen: Es war ein ungewöhnliches Elfmeterschießen.

Die Schützen in der Übersicht:

Borussia Dortmund: Kagawa (getroffen), S. Bender (verschossen), Sokratis (verschossen), Aubameyang (getroffen), Reus (getroffen)
FC Bayern München: Vidal (getroffen), Lewandowski (getroffen), Kimmich (verschossen), T. Müller (getroffen), Douglas Costa (getroffen)
Die Schützen der Borussen waren fragwürdig gewählt. Als Schütze zwei und drei mussten die beiden Verteidiger ran und beide haben nicht getroffen. Sven Bender mit einem unplatzierten und schwachen Schuss in das rechte Eck. Sokratis traf nur den linken außen Pfosten. Beide Schüsse kein Problem für Manuel Neuer. Bei Bayern trafen alle – außer Kimmich, ebenfalls Innenverteidiger. Kimmich hätte das Elfmeterschießen bereits so gut wie für die Bayern entscheiden können. Er versuchte jedoch Roman Bürki durch die Beine zu schießen. Der erste und auch einzige gehaltene Elfmeter von Roman Bürki. Letzter und entscheidender Schütze war Douglas Costa. Er traf und Bayern wurde somit zum 11. Mal DFB Pokalsieger. Herzlichen Glückwunsch!

Tuchel gibt sich als Sündenbock

Im ARD-Interview nahm Thomas Tuchel die Schuld hauptsächlich auf sich.

Zitat Tuchel: “Ich konnte beim Elfmeterschießen nicht hinsehen. Ich ärgere mich, dass ich so lange gebraucht habe, um mich festzulegen. Es ist mein Fehler gewesen, ich hätte andere bestimmen sollen. Ich hätte die Reihenfolge der Schützen anders bestimmen müssen, das ärgert mich. Aber eine Niederlage im Elfmeterschießen radiert nicht unsere gute Saison aus.”

Es hätte anders laufen können. Aber meiner Meinung nach waren es nicht nur die Schützen, die dieses Elfmeterschießen entschieden haben. Auch die Torhüter waren ein wichtiger Teil des großen ganzen. Bürki hat bisher noch nie einen Elfmeter gehalten für Borussia Dortmund. Vielleicht war er noch nicht so weit und man hätte Weidenfeller bringen sollen – schon von beginn an. Weidenfeller hätte mehr Erfahrung mit gebracht und hat auch schon einige Elfmeter für die Borussen gehalten.

Warum allerdings Sokratis und S. Bender schießen wollten bzw. geschossen haben bleibt ungewiss.

Feierte Götze seinen letzten Titel mit den Bayern? – Hummels: “Vertrag ist noch nicht unterschrieben!”

Mario Götze war gestern Abend ein prominenter Zuschauer auf der Bank. Nach dem Spiel haben sich natürlich viele gefragt – War das der letzte Titel mit den Bayern? Oder war das sogar der letzte Titel in Deutschland? Diese Antwort bekommen wir leider erst spätestens am Ende des anstehenden Transferfensters, doch die Zeichen stehen auf Abschied.

Auch Mats Hummels sorgte gestern für eine Überraschung. Im Interview mit Sky gab er bekannt, dass er noch keinen Vertrag unterschrieben habe. Dies solle erst nach dem Pokalfinale, aber vor der EM passieren. Somit kann man in der nächsten Woche mit einer Unterschrift von Mats Hummels bei den Bayern rechnen.

Mein Fazit:

Es war ein gutes Spiel, ein heißer Kampf und taktisch auf einem hohen Niveau. Beide Teams haben sich nichts gegönnt und man hat allen 22 Spielern auf dem Platz angemerkt, dass sie diesen Titel wollen. Am Ende hatten die Bayern einfach die bessere Kondition nach einer langen Saison, die für viele Spieler noch nicht vorbei ist.

Das Spiel hätte früher gedreht werden können von Dortmund, wenn Ribéry tatsächlich eine Rote Karte bekommen hätte. München wäre geschwächt und die Borussen hätten mit Sicherheit etwas daraus gemacht. Ebenfalls als Kritikpunkt bei Dortmund hätte man nehmen können, dass sie sich zu sehr versteckt haben. Sie haben sich zu sehr auf die Verteidigung konzentriert, wobei sie mit einem überragenden Sokratis, Marcel Schmelzer und Mats Hummels eine gute Abwehrreihe hatten. Es ging zu wenig nach vorne, es war einfach zu wenig.

Somit haben die Bayern verdient gewonnen und Pep Guardiola verabschiedet sich mit dem Double.

Den Vorbericht zum Spiel findet ihr hier.

https://www.facebook.com/DFBPokal/photos/pcb.598464780319365/598463670319476/?type=3&theater

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Granit Xhaka zu Arsenal – Ablöse bis zu 40 Mio!

Das hin und her hat ein Ende! Granit Xhaka wechelt zur neuen Saison zum FC Arsenal London. Die Ablöse soll ca 20 – 40Mio€ betragen.

Aktuell ist Xhaka zum Medizin-Check in London. Gladbach und Arsenal müssen sich nur noch über die Ablös einigen. Der FC will nur 20 Mio zahlen, doch Gladbach will bis zu 40 Mio€!

(Quelle: Bild.de)

EM 2016 – Gruppe A

EM 2016 – Die Gruppe A

Bonjour – Sali – Përshëndetje – Alo,

am 10. Juni beginnt die EM 2016 mit dem Spiel Frankreich gegen Rumänien im Stadion Stade de France in St. Denis. Ganz Frankreich bzw. ganz Europa freut sich auf dieses Sportereignis.

Hier findet ihr den Check der vier Mannschaften der Gruppe A! Hier ein kurzer Überblick über die Mannschaften:

Mannschaften der Gruppe A
Frankreich
Schweiz
Albanien
Rumänien

Frankreich

Was bisher geschah…

Für viele ist Frankreich eine Mannschaft die bei den letzten Turnieren nicht gerade glänzen konnte. Nach dem WM-Finaleinzug 2006 in Deutschland konnte Frankreich sich nicht mehr so präsentieren, wie es gehofft hat. Bei der EM 2008 und WM 2010 jeweils in der Vorrunde ausgeschieden. In Polen/Ukraine 2012 (EM) hat man es wenigsten über die Gruppenphase hinaus geschafft, bis ins Viertelfinale. Hier mussten sie allerdings gegen den späteren Europameister Spanien sich geschlagen geben. Im letzten großen Turnier in Brasilien haben sich viele Franzosen mehr erhofft. Die Mannschaft hat sich nach den Problemen in Südafrika weites gehend stabilisiert, Dider Deschamps (Trainer seit 09.07.2012) hat hierzu einen großen Beitrag geleistet. 2014 wollte Frankreich angreifen mit den Offensiven Oliver Giroud und Karim Benzema. Mit Pogba und Matuidi hatten sie zwei Sechser mit denen sie ein Spiel eröffnen konnten. Auch in der Abwehr hatte man namhaftes Personal mit Debuchy, Varane und Mamadou Sakho. Leider hat es auch hier nicht für mehr wie das Viertelfinale gereicht. Dort schied man gegen den späteren Weltmeister (jawoll ^-^) Deutschland aus. Mit Köpfchen brachte Mats Hummels (28 – Bayern München, damals Borussia Dortmund) das Aus für die Équipe Tricolore.

Im hier und jetzt…

Der finale EM Kader von Frankreich steht bereits. Eine Überraschung für viele – ohne Franck Ribéry. Didier Deschamps lässt ihn zu hause und nimmt dafür Jungs mit wie Andre-Pierre Gignac (CA Tigres), N´Golo Kante (Leicester City) und auch Kingsley Coman (Bayern München). Les Bleus wollen wie bereits 2014 in der Gruppenphase mit schönen Kombinations- und Offensivfußball glänzen.

Hier der gesamte Kader:
Torhüter: Hugo Lloris (Tottenham), Steve Mandanda (Marseille) und Benoit Costil (Rennes).
Abwehr: Raphael Varane (Real Madrid), Laurent Koscielny (Arsenal), Eliaquim Mangala (ManCity), Jeremy Mathieu (FC Barcelona), Patrice Evra (Juventus), Bacary Sagna (ManCity), Christophe Jallet (Lyon), Lucas Digne (AS Rom).
Mittelfeld: Paul Pogba (Juventus), Blaise Matuidi (Paris St. Germain), Lassana Diarra (Marseille), N’Golo Kanté (Leicester), Yohan Cabaye (Crystal Palace), Moussa Sissoko (Newcastle).
Angriff: Antoine Griezmann (Atletico), Dimitri Payet (West Ham), Anthony Martial (ManUnited), Kingsley Coman (FC Bayern), Olivier Giroud (Arsenal), André-Pierre Gignac (Tigres de Monterrey)

Ebenfalls verwunderlich für viele Franzosen, dass auch die beide Spieler Hatem Ben Afra und Kevin Gameiro fehlen. Kevin Gameiro hat inzwischen 144 Spiele für seinen Club FC Sevillagemacht, schießt das wichtige 1:1 im Europa League Finale gegen Kloppos Liverpoller (war nach der Nummerierung) und hat in dieser Saison in 51 Spielen, 29 Tore geschossen. Ein sehr guter Wert, er hat bisher jedoch nur 8 A-Nationalmannschaft Spiele absolviert (nur ein Treffer). Ben Afra hat zwar nicht so viele Spiele wie Gameiro, aber auch er hat in seinen 36 Einsätzen für OGC Nizza 17 Tore erzielt. Somit hat er fast in jedem Spiel ein Tor erzielt.

Mein Fazit:

Joa…ein Einzug ins Achtelfinale dürfte in dieser Gruppe kein Problem sein. Die zwei, vom Namen her, leichtesten Gegner hat man bereits zum Anfang der Gruppenphase mit Rumänien und Albanien. Die Schweiz ist der letzte Gruppengegner, wo es eventuell nur noch für die Schweiz um etwas gehen wird. 6-Punkte sollten auf jeden Fall drin sein, als Gruppen erster würde man gegen den Besten dritten der Gruppen C, D oder E gehen.

Schweiz

Vor nicht all zu langer Zeit…

Noch nie konnte die Schweizer Nationalmannschaft während einer Europameisterschaft die Gruppenphase überstehen. Die letzte EM haben sie 2008 gespielt, allerdings nur weil sie eben Österreich das zweite Gastgeberland waren. Somit ist es die erste Eigenständige Qualifikation seit 12 Jahren. 2004. Die Qualifikation für die EM 2016 war nicht ohne. Die Gegner: England (Gruppensieger), Slowenien, Estland, Litauen und San Marino. Erst am vorletzten Spieltag konnten Schweizer die Teilnahme an der WM in Frankreich fix machen. Dieses Jahr möchte man den Achtelfinaleinzug von Brasilien wiederholen und mindestens Gruppen Zweiter werden. Jedoch sollte sie aufpassen. Bereits in Brasilien musste man in der Gruppenphase gegen die Franzosen und das ging verdammt in die Hose… 2:5 ging es am Ende aus Sicht der Schweizer aus. Sollte man auch dieses Jahr Platz Zwei in der Vorrunde belegen, so wird der Gegner in Gruppe C gesucht.

Weiter, weiter, weiter…

Wie im oberen Abschnitt schon erwähnt ist der Anspruch der Schweiz ganz klar das erreichen des  Viertelfinales.

Hier der aktuelle Kader:

Tor: Roman Bürki (Borussia Dortmund), Marwin Hitz (FC Augsburg), Yvon Mvogo (BSC Young Boys), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach)
Abwehr: Johan Djourou (Hamburger SV), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Michael Lang (FC Basel), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Francois Moubandje (Toulouse FC), Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg), Fabian Schär (1899 Hoffenheim), Philippe Senderos (Grasshoppers Zürich), Steve Von Bergen (BSY Young Boys), Silvan Widmer (Udinese Calcio)
Mittelfeld: Valon Behrami (FC Watford), Blerim Dzemaili (Genoa CFC), Gelson Fernandes (Stade Rennes), Fabian Frei (1. FSV Mainz), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Renato Steffen (FC Basel), Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach), Denis Zakaria (BSC Young Boys), Luca Zuffi (FC Basel)
Angriff: Eren Derdiyok (Kasimpasa), Breel Embolo (FC Basel), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt), Shani Tarashaj (Grasshoppers Zürich)

Diese Spieler wurde von Vladimir Petkovic für die EM 2016 nominiert – davon 11 aus der Bundesliga! Besonders Auffällig sind wohl die nominierten Torhüter. Kein Benalgio, dafür aber Bürki, Hitz und Sommer. Petkovic hat trotzdem die Qual der Wahl bei diesen drei Top-Torhütern. Ein inzwischen International erfahrenen Sommer oder doch lieber Roman Bürki? Noch hat Petkovic Zeit bis zum 11.06.2016, wo es dann um 15 Uhr gegen Albanien geht in Bordeaux.

Mein Fazit:

Liebe Schweiz ihr könnt das schaffen! Eine Klasse Auswahl an Torhütern – Stabile und starke Männer in der Abwehr – Einen schnellen außen mit Shaqiri und einen guten und harten Mann in der Mitte mit Xhaka – Auch im Sturm ist man mit Mehmedi und Seferovic nicht schlecht besetzt. Somit ist ein erreichen des Achtelfinales schwer, aber machbar, da auch die Konkurrenten Rumänien und Albanien eine Runde weiter kommen möchten. Im Achtelfinale könnten allerdings auch Die Mannschaft warten, wenn diese überraschend bester dritter der Gruppen C, D oder E.

Albanien

Der Neuling…

Hallo Albanien! Das ist die erste Qualifikation für eine Endrunde einer Europameisterschaft. Als Gruppe zweiter in ihrer Qualifikationsgruppe konnten sie sich gegen Mannschaften durchsetzen wie Portugal, Dänemark, Serbien und Armenien. Frankreich hat diverse Testspiele gegen die Teilnehmer dieser Gruppe absolviert. Albanien war zuvor als “Sichere Drei Punkte” Kandidat eingestuft in der Qualifikation. Sie sind die größte Überraschung, welche sich aus der Quali hervor gehoben hat.

Darf man ein Ziel definieren?

Albanien wird das EM-Feeling genießen wollen und für jeden Punkt kämpfen. Ein Ziel werden sie sich selbst jedoch nicht gesetzt haben. Das Motto: Dabei sein ist alles.

Tor: Etrit Berisha, Alban Hoxha, Orges Shehi
Abwehr: Lorik Cana, Mergim Mavraj, Berat Djimsiti, Arlind Ajeti, Ansi Agolli, Naser Aliji, Elseid Hysaj
Mittelfeld: Ermir Lenjani, Taulant Xhaka, Burim Kukeli, Amir Abrashi, Migjen Basha, Ergys Kace, Ledian Memushaj, Shkelzen Gashi, Odise Roshi
Angriff: Sokol Cikalleshi, Bekim Balaj, Hamdi Salihi, Armando Sadiku

Mein Fazit:

Albanien wird der Schweiz das Leben schwer machen um Platz zwei und man kann sich in das Achtelfinale “mogeln” über die Wertung des besten Dritten der Gruppen A, B und F. Das könnte vielleicht ein Ziel sein – Bester Dritter dieser drei Gruppen werden.

Rumänien

Wieder Frankreich!

Bereits bei der letzten EM-Teilnahme 2008 spielte die Rumänen gegen Frankreich. Damals hatten die Rumänen beide Final-Teilnehmer von 2006 in der Gruppe und konnte gegen beide jeweils einen Punkt holen. Damals ein Erfolgserlebnis, trotzdem wurde man leider nur dritter. Auch Rumänien will die Chance des besten dritten ergreifen und möglichst viele Punkte mitnehmen. Das Torverhältnis wird auch ein wichtiger Faktor sein.

Tor: Ciprian Tatarusanu (ACF Fiorentina), Costel Pantilimon (FC Watford), Silviu Lung (Astra Giurgiu)
Abwehr: Cristian Sapunaru (Pandurii Targu Jiu), Alexandru Matel (Dinamo Zagreb), Vlad Chiriches (SSC Napoli), Valerica Gaman (Astra Giurgiu), Cosmin Moti (Ludogoretz), Dragos Grigore (Al-Sailiya), Razvan Rat (Rayo Vallecano), Steliano Filip (Dinamo Bukarest), Alin Tosca (Steaua Bukarest)
Mittelfeld: Mihai Pintilii (Steaua Bukarest), Ovidiu Hoban (Hapoel Beer Sheva), Adrian Ropotan (Pandurii Targu Jiu), Andrei Prepelita (Ludogoretz), Adrian Popa (Steaua Bukarest), Gabriel Torje (Osmanlispor), Alexandru Chipciu (Steaua Bukarest), Alexandru Maxim (VfB Stuttgart), Nicolae Stanciu (Steaua Bucuresti), Lucian Sanmartean (al-Ittihad)
Angriff: Claudiu Keșerü (Ludogoretz), Bogdan Stancu (Genclerbirligi), Florin Andone (Cordoba), Denis Alibec (Astra Giurgiu), Ioan Hora (Pandurii Targu Jiu), Andrei Ivan (CSU Craiova)

Mein Fazit:

Auch Rumänien hat Anspruch auf Platz Drei und eventuell auch auf den direkten Einzug in das Achtelfinale. Man darf auf jeden Fall gespannt sein.

Schlusswort zur Gruppe:

Für mich sind die Franzosen und Schweizer klare Favoriten in der Gruppe A. Sie können zusammen diese Gruppe dominieren und den Platz Eins am letzten Spieltag unter sich aus machen. Überraschen könnten die Rumänen, die mit zwei guten Spielen gegen die Schweiz und Albanien auch ein starker Konkurrent der Schweizer sein könnte.

Meine Tabellen-Tipp:

Position Mannschaft
1. Frankreich
2. Schweiz
3. Rumänien/mit Chance auf bester dritter
4. Albanien

So das war es von mir – wie steht es mit euch? Geht ihr mit meiner Meinung mit oder habt ihr andere Eindrücke über die Mannschaften gesammelt?

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Tschö mit Ö!

DFB-Pokal FINALE – Der Deutsche El clásico

Die Aufstellungen sind da!

FC BAYERN MÜNCHEN: M. Neuer, D. Alaba, J. Boateng, J. Kimmich, P. Lahm, A. Vidal, F. Ribéry, Thiago, T. Müller, D. Costa, R. Lewandowski.

BORUSSIA DORTMUND: R. Bürki, M. Schmelzer, M. Hummels, Sokratis, L. Piszczek, J. Weigl, S. Bender, M. Reus, G. Castro, H. Mkhitaryan, P. E. Aubameyang.

Bei den Bayern bleiben Coman und Alonso erstmal draußen. Somit kann Bayern im Laufe des Spiels neue Geschwindigkeit über die linke Seite mit ihm bringen.

Die Dortmunder fangen mi Castro am und Kagawa muss auf die Bank. Neue Ideen, nochmals Tempo ins Spiel bringen. Das alles kann auch Kagawa mitbringen.
Somit lassen beide Teams einen Spieler auf der Bank, der zu einem späteren Zeitpunkt in der Partie neuen Schwung mitbringen kann.

Den Spielbericht finde ihr hier

Hummels letzter Auftritt gegen die Bayern

Es wird das letzte Spiel für Mats Hummels im BVB-Trikot sein und vor allem gegen den FC Bayern München. Hummels kehrt nach acht Jahren in Dortmund zurück nach München. Und seinen letzten Titel mit Dortmund kann er ausgerechnet gegen Bayern holen. Alle Augen werden auf Hummels und sein auftreten gerichtet sein. Es wird das Thema der Kommentatoren sein, obwohl es inzwischen ein leidiges Thema ist. Fakt ist, dass er aktuell noch Spieler von Borussia Dortmund ist und deswegen heute nochmals alles zeigen wird. Ein ähnliches Kommentar könnte heute Abend von Hans-Joachim Watzke noch kommen.

Das Pokalfinale wird wie immer ein großes Ereignis werden. Hier die Fakten mit denen ihr heute Abend auf dem Sofa glänzen könnt, bereits bevor die Partie begonnen hat.

  1. Henrikh Mkhitaryan ist mit 5 Toren Top-Torschütze vor dem Finale – Thomas Müller (4 Tore) muss sich den zweiten Platz mit Chicharito (Bayer 04 Leverkusen), Nils Petersen (SC Freiburg) und Lars Stindl (Borussia Mönchen Gladbach) teilen!
  2. Beide Teams haben bisher nur zwei Gegentore kassiert. Bayern gegen de FC Nöttingen und den VFL Wolfsburg – Dortmund gegen Paderborn und den VfB Stuttgart
  3. Die Rodlerin Natalie Geisenberger wird den DFB-Pokal ins Stadion tragen dürfen
  4. Es wird die 108. Partie zwischen den beiden Mannschaften sein. Davon konnte Bayern 50 Spiele bereits gewinnen und musste sich nur 25-Mal geschlagen geben. 32-Mal gab es kein Sieger…aber morgen muss es einen geben.
  5. Bisher wurden 188 Tore geschossen und es wurden bisher 7 Gelb-Rote Karten vergeben, 10 Mal wurde gleich Rot gezogen.
  6. Marco Fritz wird Leiter des Spiels sein – seine Assistenten: Dominik Schaal und Marcel Pelgrim, Vierter Offizieller: Bastian Dankert
    Fritz pfiff bereits das Bundesliga Hinspiel zwischen dem FCB und den Borussen. Dieses ging 5:1 für Bayern aus.

Wer ist fit? – Wer nicht?

FC Bayern München: Gestern wurde bekannt das Mario Götze nicht am Finale teilnehmen kann aufgrund einer Rippenprellung – die EM sei nicht in Gefahr. Götze war ein stabiler Bestandteil der letzten Spiele bei den Bayern, auch wenn er nicht seine besten Leistungen abgerufen hat. Er wird somit gegen seinen Ex-Klub fehlen und vielleicht auch sein Abschiedsspiel, wenn er tatsächlich die Bayern in Richtung Liverpool oder auch Dortmund verlassen wird. Zusätzlich wird der Langzeitverletzte Arjen Robben auch heute fehlen.

Borussia Dortmund: (Fast) Alle sind fit und heiß auf das Finale! – Ilkay Gündogan wird mit einer verdrehten Kniescheibe fehlen. Dortmund kann auf Reus, Mkhitaryan und Aubameyang setzen.

Ein heißer Kampf

Die Bayern brauchen sich nicht verstecken mit dem bisherigen Saisonverlauf. Zum vierten Mal in Folge holt man die Schale, wieder erreicht man “nur” das Halbfinale in der Champions League und im Pokal steht man im Finale. Jeder andere Klub würde sagen, dass es ein überragender Erfolg war. Für die Bayern jedoch zu wenig. Es war ein enttäuschendes Halbfinale, wo man es verdienthätte zu gewinnen und anstatt Atletico im Finale zu stehen. Jetzt will man es im Pokal mit dem zweiten Titel dieses Jahr richten. Es wäre der dritte Titel in den letzten vier Jahren.

Thomas Tuchel in der PK: “Mit dem Erreichen des Finales sind nicht alle Wünsche gestillt. Es fehlen noch ein paar Prozent.” Tuchel wie gewohnt kämpferisch. Auch die Borussen müssen bzw. dürfen sich nicht verstecken mit ihrer Leistung in der Saison 2015/2016! Bester zweite ever mit 78 Punkten! In der Europa League nach einem ganz starken Viertelfinalspiel leider gegen Jürgen Klopps Jungs vom FC Liverpool ausgeschieden. Tuchel will den ersten Titel im ersten Amtsjahr und das ist möglich!

Aus den letzten beiden Spielen konnten die Bayern in der Liga vier Zähler holen. Im Hinspiel gab es eine 5:1 Klatsche für die Borussen, im Rückspiel war es ein interessantes 0:0. Theoretisch wäre jetzt Dortmund dran 😉 .

Die Duelle

Es wird wie immer einige entscheidende Duelle geben bei diesem Spiel. Schauen wir mal aus der Dortmunder sich. Aubameyang und Reus, die schnellen Flügel (Aubameyang evtl. auch zentral) müssen die Bayern auf jeden Fall stoppen. Doch wer kann das? Im Rückspiel in der Bundesliga hatte die Viererkette Lahm, Kimmich, Alaba und Bernat die zwei gut im Griff behalten. Die Frage wird sein, wer geht in die Abwehr? Dadurch das J. Boateng nun wieder fit ist hat Pep Guardiola alle Möglichkeiten und kann seine besten Leute auf den Platz schicken.

Ebenfalls muss München den Spielaufbau über Mkhitaryan verhindern, dabei sollten aber auch Julian Weigl, der frisch gebackene EM-Fahrer (vorläufig),  und Shinji Kagawa beachtet werden. Es wird Interessant sein wen Tuchel aufstellt.

Auf wen muss Dortmund aufpassen? Ganz klar Lewandowski! 30 Tore in der Bundesliga Saison 15/16. Das spricht für sich selbst. Auch Thomas Müller kann ein wichtiger Faktor im Bayern-Spiel  werden. Sein verrücktes und überraschendes Spiel sorgt immer für Gefahr und wird auch heute eine gute Waffe sein.

Top bestzt im Mittelfeld. Vidal, Coman, Costa, Alonso… das sind Namen, die über die Saison viel Gefahr gebracht haben und auch morgen tragende Rollen im Spiel sein werden. Costa und Coman werden mit Tempo über die außen kommen und entweder selbst versuchen zum Abschluss zu kommen oder Lewandowski/ Müller mit Flanken füttern. Vidal und Alonso werden nicht nah vor das Tor kommen, was allerdings kein Nachteil ist. Beide schießen  eh viel lieber aus der Distanz. Egal von wo, beide können abziehen und dann wird es richtig gefährlich für einen der beiden Romans im Tor.

Und wer macht es jetzt?

Meiner Meinung nach wird Dortmund bis zur 90. Minute alles geben. Sie werden wie gewohnt versuchen Reus und Mhkitaryan in Scene zu setzen um am Ende Manuell Neuer zu fordern. Im Dortmunder Spiel wird man den Trubel um Hummels und der bald anstehenden Europameisterschaft nicht anmerken. Hummels wird in seinem letzten Spiel für Dortmund noch einmal zeigen warum er einer der besten Innenverteidiger ist und  wieso er zu einem der besten Vereinen der Welt wechselt.

Bayern wird versuchen gegen zu halten doch könnten sie am Ende Schwierigkeiten mit dem Offensivdrang der Borussen. Natürlich kann das ganze auch andersrum passieren.
Beide Mannschaften werden alles geben und am Ende wird hoffentlich die bessere Mannschaft gewinnen. Ich zumindest freue mich auch ein packendes und interessantes Pokalfinale.

Ich werde den Abend gemütlich auf den Sofa mit einem Bier verbringen 😉 und ihr?
Egal wie – Viel Spaß und Tschö mit ö!

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