Die Woche-KMPKT #14

Herzlich Willkommen zur 14. Ausgabe von Die Woche-KMPKT!

Die Themen in dieser Woche sind sehr überschaubar. Zum einen trauert Bayer 04 Leverkusen aktuell um den Aufstiegstrainer von 1974/75, des weiteren geht es um das Hammerlos von der TSG Hoffenheim in den Champions League Play-off. Zum Schluss werde ich natürlich auch noch ein paar Worte zum anstehenden DFB-Pokal Auftakt verlieren.

Aufstiegsheld der Werkself verstorben

Aufstiegstrainer Manfred Rummel ist im Alter von 79 Jahren am 27. Juli nach schwerer Krankheit verstorben.
Rummel hat in der Saison 1974/75 die Werkself von der Verbandsliga Mittelrhein in die 2. Bundesliga geführt. Bis 1976 war er Trainer von Bayer 04 Leverkusen.

Der Fußballlehrer trainierte ebenfalls Schwarz-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen. Nachdem er die Trainerpfeife an den Nagel gehangen hat arbeitete er noch als Geschäftsführer in Essen, sowie als Manager & Vizepräsident bei Rot-Weiß Oberhausen.

Als Spieler schoss er Schwarz-Weiß Essen zum DFB-Pokalsieg im Jahre 1959.
Er spielte ebenfalls für Preußen Münster, den 1. FC Kaiserslautern und ließ seine Karriere bei den Pittsburgh Phantoms und den Kansas City Spurs ausklingen.

Hammerlos für die TSG

#DASERSTEMAL ist der Hashtag von der TSG Hoffenheim. Zum ersten Mal spielt die TSG 1899 Hoffenheim in einem internationalen Turnier. In der letzten Saison hat man sich den vierten Platz gesichert, was heißt Play-offs.
Man wusste von Anfang an, dass die Play-off Runde kein Katzensprung sein wird. Man muss auf jeden Fall gegen Mannschaften spielen, die so gut wie jedes Jahr in einem Internationalen Wettbewerb vertreten sind. Der leichteste mögliche war wohl Sporting Lissabon, aber den gab es nicht.
In diversen Interviews wurde der FC Liverpool als “Angstgegner” genannt und ja. Wie sollte es auch anders sein, man muss gegen den FC Liverpool ran!

Für den Verein, die Spieler und die Fans natürlich ein super, aber auch sehr schwieriges Los.

Meine Prognose für das Hinspiel:

Die TSG wird es auf jeden Fall sehr schwer haben und am Ende wohl auch verlieren. Für eine Überraschung wären wir aber glaube ich alle zu haben!

1. Runde DFB-Pokal

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start bekommen wir schon die erste richtig große Dosis an Fußball! Der DFB-Pokal steht an und somit auch die ersten Pflichtspiele für alle Bundesligisten.
Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, welchen Erstligisten erwischt es denn schon in Runde 1?

Hier mal die Mannschaft, wo ich denke, dass es knapp werden kann:

  • Karlsruher SC gg. Bayer 04 Leverkusen

Bei dieser Partie kann ich mich natürlich auch komplett irren, aber im DFB-Pokal hat Leverkusen im letzten Jahr nicht viel gerissen und man weiß auch nicht auf welchem Level die Mannschaft aktuell ist.
Karlsruhe ist bereits seit drei Wochen im Pflichtspielbetrieb, was für JEDE Mannschaft ein Vorteil ist, auch wenn es sich hierbei um einen Drittligisten handelt.
Fazit: Leverkusen ist gefährdet, wird aber keine Überraschung zulassen wollen

  • Würzbürger Kickers gg. Werder Bremen

Verpennt Werder Bremen wieder den DFB-Pokal oder ist man in dieser Saison von Anfang an Hellwach?
Genau das ist die Frage! Zudem sind die Würzburger Kickers auch kein Gegner den man auch die leichte Schulter nehmen kann, unabhängig der ersten Spieltage in der dritten Liga.
Fazit: Das Risiko wieder zu verpenne ist groß bei Werder, ABER man müsste ja endlich mal aus den “Fehlern” der letzten Jahre gelernt haben.

  • VfL Osnabrück gg. Hamburger SV

Fazit: Ehrlich gesagt habe ich hier keine stichhaltige Vermutung, aber so ein Gefühl, dass es beim HSV eng werden könnte.

Das waren so im großen und ganzen die drei Mannschaften bei denen ich denke, dass es eng werden kann.

Wie sieht der DFB-Pokal bei BULI-KMPKT aus?

Eine Frage die man jetzt auch mal stellen kann & die ich euch natürlich beantworten möchte.

Am Freitag wird es wieder ein Quiz geben mit ein paar Fragen rund um den DFB-Pokal. An jedem Spieltag werde ich morgens/mittags die Begegnungen in der Story posten, welche an diesem Tag anstehen.
Am Samstag, Sonntag & Montag wird es zu den Spielen (bzw. die Konferenzen) einen Liveticker geben, wo ihr kein Tor verpassen werdet. Freitag schaffe ich es leider nicht einen Liveticker zu machen.
Nachdem alle Spiele gespielt wurde, werde ich die Ergebnisse mit allen Torschützen in der Story posten.
Dabei wünsche ich euch natürlich ein schönes Pokal-Wochenende!

Das war’s auch schon wieder mit Die Woche-KMPKT #14!
Ich freue mich auf euer Feedback

Die Woche-KMPKT #13

Hallo zusammen und schön, dass ihr wieder dabei seid.

In der dreizehnten Ausgabe von Die Woche-KMPKT fasse ich für euch ein paar Ereignisse der letzten Tage zusammen. Zum einen handelt es sich dabei um den Telekom Cup 2017 und das Wechsel Chaos von Serge Gnabry.

Der Telekom Cup 2017

Am 15. Juli lief in Gladbach die neunte Auflage des Telecom Cup an. Mit von der Partie in diesem Jahr waren die Jungs von Bayern, Bremen, Hoffenheim und Gastgeber Gladbach.
Kurz zum System des Miniturniers: Gespielt werden zwei Halbfinalspiele, ein Spiel um Platz drei und zu guter letzt das Finale. Dabei beträgt die Spielzeit nicht wie gewohnt 90, sondern nur 45 Minuten. Sollte ein Spiel mit einem Remis enden, so geht es direkt in ein Elfmeterschießen.

Nun zum sportlichen Teil: Im ersten Halbfinale standen sich der FC Bayern München und die TSG aus Hoffenheim gegenüber. Lewandowski markiert in der siebten Minute den einzigen Treffer in dieser Partie mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0. Der weitere Spielverlauf war dann von einigen Bayernchancen geprägt, welche aber alle ungenutze blieben. Auch einige Neuzugänge dürften zum ersten Mal so richtig ran, aber der junge Tolisso war eher unauffällig unterwegs. Hoeneß sagte dazu, dass die Transfers durchaus überzeugend waren, es allerdings schwer sei, ein Team wie Bayern München zu verbessern.

Im zweiten Halbfinale hieß es dann Werder Bremen gegen Gladbach; ein Spiel, welches viele Möglichkeiten geboten hat und doch nach 45 Minuten torlos endete. Max Kruse verfehlte die Führung in Minute 24 knapp, kurz danach pariert Bremens Torwart Jiri Pavlenka des öfteren stark. Im darauffolgenden Elfmeterschießen hat Bremen dann das Momentum auf ihrer Seite und zieht mit 5:3 (n.E.) ins Finale ein. Auf Seiten der Gladbacher scheitert der 17-jährige Guisane als einziger Schütze vom Punkt.

Im Spiel um Platz drei ging es dann genauso weiter, wieder 45 Minuten torloser Fußball zwischen den beiden Verlierern der Halbfinalspiele Hoffenheim und Gladbach. Im folgenden Elfmeterschießen hat Gladbach erneut nicht das richtige Händchen, verliert mit 6:5 und beendet das Turnier lediglich als freundlicher Gastgeber.

Im Finale schauten dann alle gebannt auf einen Spieler: James, die Leihgabe aus Madrid, debütierte im Spiel gegen Bremen und zeigt direkt, dass mit ihm zu rechnen ist. Dritte Minute, Kopfballchance, Pfosten! Im weiteren Spielverlauf ist der Kolumbianer auch gut ins Kombinationsspiel des Rekordmeisters eingebunden. Den ersten Treffer der Partie erzieht mit Thomas Müller, der als Kapitän in den Telekom Cup gegangen ist, aber ein alter Bekannter. Das 2:0 in Minute 34 bereitet er dann klasse mit der Hacke vor, Bernat schließt ab, Tor. Dabei blieb es dann auch, weil Zetterer im Bremer Tor noch einen Elfmeter abwehren kann.

Bayern gewinnt also die neunte Auflage des Turniers vor Bremen auf Platz zwei und Hoffenheim, während Gladbach sich ohne einen Sieg geschlagen geben muss.

 

Wechsel Chaos um Serge Gnabry

Serge Gnabry, U21-Nationalspieler, bis vor einem Jahr noch recht unbekannt in der Bundesliga, dann durch einen Wechsel nach Bremen, welche eine Ablösesumme von fünf Millionen an Arsenal überwiesen haben, direkt an Bekanntheit gewonnen. Einziger Punkt dahinter, diese Verhandlungen sollen angeblich ein Hintertürchen für die Bayern beinhaltet haben. Diese verpflichten Gnabry nämlich in Sommer für acht Millionen und sparen damit durchaus Geld, denn Arsenal hätte einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gefordert.
Haben die Bayern den angeblichen Ribérynachfolger lediglich bei Bremen geparkt? Oder haben sich die beiden Klubs zusammengetan, um Gnabry zu verpflichten? Und was für eine Rolle spielt Hoffenheim, zu dem der Nationalspieler nun erneut ausgeliehen worden, in diesem Wechseltheater? Fragen über Fragen, die sich auftun und keiner weiß Antworten, man kann nur spekulieren.
Während die Bayern weiterhin auf Frank Ribéry (34) vertrauen, wollen sie die Entwicklung aber natürlich nicht ins stocken bringen, also ist die einzig logische Erklärung eine Leihe. Warum nicht direkt nach Hoffenheim wechseln? Viele Faktoren könnten eine Rolle spielen: Geld, Erfolg, Perspektive und das Sammeln von stets anderer Ehrfahrung. Relativ klar ist aber, das Gnabry früher oder später beim Rekordmeister gelandet wäre, ob mit jetzt 21 oder erst in den kommenden Jahren. So kann sich der Jungspunt nun unter Nagelsmann weiterentwickeln und zeigen, was in ihm steckt. Wie es dann nach dieser Saison mit ihm weitergehen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht sagen, aber er wird erstmal wieder nach München zurückkehren.

Abwarten und Tee trinken würde man bei seinem ehemaligen Londoner Arbeitgeber sagen.

Die Akte Aaron Ramsey

Aaron Ramsey, walisischer Nationalspieler und unter den Fitichen von Arsene Wenger und Arsenal London hat ein eher ungewöhnliches Markenzeichen, welches der ein oder andere auch als Fluch bezeichnen mag. Egal wann, egal wo, trifft der Mittelfeldspieler das Tor, ist keiner mehr sicher, denn dann nimmt das Phänomen seinen Lauf: in den nächsten 48 Stunden stirbt ein Prominenter.
Nach seinem Tor gegen Sunderland im vergangen Jahr stirbt David Bowie (Sänger), kurz darauf verlässt auch Alan Rickman (Schauspieler) die Lebenden, nachdem Ramsey gegen Liverpool trifft.
Zufall sagen die einen, aber diesen beiden Fällen liegen schon einige bevor: Seit 2011 ist der ,,Ramsey Fluch” stets der Schatten über den Partien des FC Arsenal. Seit das Phänomen ausgebrochen ist, sind leider einige berühmte Persönlichkeiten von dieser Welt gegangen. Angefangen mit Osama bin Laden, Steve Jobs und Muammar Gaddafi in 2011ging es bis heute weiter mit Whitney Houston in 2012, Paul Walker in 2013, Robin Williams in 2014, in 2016 dann eben David Bowie und Alan Rickman und jüngstes Opfer ist Chester Bennington, Leadsänger der Band Linkin Park, welcher sich in der vergangenen Woche im Alter von 41 Jahren das Leben nahm, nach dem Elfmetertreffer von Ramsey gegen Bayern München.
Und jetzt möchte man sich gar nicht erst vorstellen, wie das ganze aussieht, wenn Ramsey ein Aubameyang oder Lewandowski wäre… Wir wünschen ihm und uns jetzt mal, dass es schnellstmöglich zu Ende ist mit diesem “Fluch”!

Grüße Leon!

Die Woche-KMPKT #12

Servus zusammen und schön, dass ihr den Weg zur zwölften Ausgabe von Die Woche-KMPKT gefunden habt.

Bevor ich mit den eigentlichen Fußball Themen starte, möchte ich euch kurz erklären was euch hier erwartet.
Die Woche-KMPKT wird, wie es schon der Name sagt, einmal in der Woche erscheinen. Das wird erstmal auf Probe passieren und das zwei Monate lang. Der Erfolg und die Zukunft dieses Formats hängt somit wie immer von euch ab.

Das Format Die Woche-KMPKT gab es bereits zum Anfang von BULI-KMPKT und wurde dann aus Zeit gründen eingestellt. Nun, da wir auch die Webseite wieder mehr in den Fokus nehmen möchten, werden wir auch dieses Format wieder auf erleben.

Was genau passiert bei Die Woche-KMPKT?
Mit Die Woche-KMPKT werden wir euch mit Themen auf dem laufenden halten, die über die Woche passiert sind & was im laufe der kommenden Woche noch passieren könnte. Es sind meist Themen, die wir weder im Podcast noch auf Instagram behandeln, da die Themen für den Podcast meist schon stehen und bei Instagram die paar Zeichen nicht ausreichen. So möchten wir euch noch mehr Informationen aus der Welt des Fußballs mitgeben.
Wenn ihr interessante Themen habt, dann könnt ihr diese uns gerne schreiben! Wir freuen uns drauf.

Und nun genug “organisatorisches” starten wir mit dem richtigen Artikel!

Fernsehgelder

Wie werden sie verteilt & wer steht wo?

Für die kommenden Saison wird zum ersten Mal der neue TV-Vertrag der DFL greifen. Dieser soll den Vereinen bis zu 4 Milliarden Euro einbringen bis zur Saison 2020/2021. Die sind ca. 1 Milliarden pro Saison. Diese Summe wird zwischen den einzelnen Vereinen aufgeteilt.

Der Kicker hat nun den Verteilungsschlüssel veröffentlicht, also wer wie viel Geld erhält.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie viel Geld erhalten die einzelnen Vereine und vor allem warum erhalten die Vereine das Geld? Was steckt hinter dieser Verteilung.

Beginnen wir mal mit der Verteilung der Fernsehgelder!

Die Verteilung der Fernsehgelder
Platzierung Verein Gelder in Mio Euro
1. FC Bayern München 95,84
2. Borussia Dortmund 86,50
3. Schalke 04 77,94
4. Bayer 04 Leverkusen 76,95
5. Borussia M’Gladbach 68,96
6. VfL Wolfsburg 64,56
7. 1899 Hoffenheim 54,32
8. Hertha BSC 53,75
9. Mainz 05 49,78
10. 1. FC Köln 48,61
11. FC Augsburg 47,51
12. Werder Bremen 46,74
13. Eintracht Frankfurt 44,41
14. SC Freiburg 40,67
15. VfB Stuttgart 39,67
16. Hamburger SV 39,24
17. Hannover 96 38,15
18. RB Leipzig 28,78

Laut Kicker beinhaltet diese Übersicht nicht die Gelder von rund 32 Mio Euro die dank Sponsoren an die Klubs ausgeschüttet werden.

In der Auflistung sieht man, dass der Vizemeister RB Leipzig nur knapp ein drittel kassiert, von dem was der BVB dieses Jahr erhält. Aber warum ist das so?

Die deutsche Fußball Liga (DFL) hat dafür einen extra Verteilungsschlüssel erstellt, der die Anteile der einzelnen Vereine ausrechnet und somit die Milliarde auf die 36 Bundesligisten aufteilt.
Der Verteilungsschlüssel erfolgt nach einem vier-Säulen Modul.

70% (Bestand) des Geldes werden nach einer ligainternen, Liga übergreifend (1.+2. Liga), Fünf-Jahreswertung ausgeschüttet. Dazu kommen noch die Säulen Nachhaltigkeit (5%), Nachwuchs (2%) und Wettbewerb (23%).

 Genaueres zu den Säulen

Bestand: Für die erste und zweite Bundesliga gibt es eine separate Fünf-Jahreswertung bei der die vergangenen fünf Spielzeiten betrachtet und bewertet werden. Wie es bereits schon der fall ist wird der erste dieser Wertung 5,8 Prozent und der letzte 2,9 Prozent der Erlöse erhalten. In der zweiten Bundesliga erhält der erste 1,69 und der letzte 0,75 Prozent.

Nachhaltigkeit: Bei dieser Bewertung werden alle Spielzeiten seit beginn der Bundesliga betrachtet und die erste und zweite Liga nicht differenziert. Somit gibt es hierbei eine 36er-Rangliste.

Nachwuchs: Diese Verteilung erfolgt gleichmäßig zu den Einsatzmittel in Deutschland verbandsgebundener U23-Spieler der aktuellen Saison. Berücksichtig werden dabei alle Spiele der Saison bis zum Tag des 23. Lebensjahres. Die Relegation und Nachspielzeiten zählen dabei nicht dazu. Nicht deutsche Spieler müssen vor Vollendung des 18. Lebensjahres bei einem vom DFB registrierten Verein eingetragen sein.

Wettbewerb: Auch hier werden die Gelder auf Basis des Erfolges eines Vereins verteilt. Siehe Säule “Bestand”. Allerdings wird hierbei wieder eine 36er-Rangliste verwendet und das Geld pro unterschiedlicher Tabellenregion verteilt.
Die ersten sechs Clubs dieser Säule erhalten den selben Betrag.

Ein sehr kompliziertes System,  welches ihr bei der offiziellen DFL-Webseite noch einmal genauer nachlesen könnt.

Der VfB holt Zieler – Wer wird die Nr. 1?

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Am Dienstagabend war es dann offiziell. Ron-Robert Zieler unterschreibt einen Vertrag bis 2020 beim VfB Stuttgart und wird die Nummer 16 beim Bundesliga Aufsteiger tragen. Zieler kommt für 3,5 – 4 Mio Euro von Leicester City, wo sich der Weltmeister nicht gegen die Nummer 1 Schmeichel durchsetzen konnte.
Nun möchte er in Stuttgart wieder mehr spielen und somit an Langerak vorbeiziehen.

Der Titel auf dem Bild ist “VfB wieder TW-Macht?”. Die Stuttgarter haben oftmals das Talent bewiesen Torhüter zu holen, obwohl man bereits eine gute und gestandene Nummer eins im Kader hatte. Aber wer hat im hier und jetzt die Nase vorn?

Der Australier Mitchell Langerak hat in der letzten Saison seinen Kasten über weite strecken sauber gehalten. Doch wie bei jedem Torwart gab es auch hier ein paar Situationen, wo man sich gedacht hat “Was macht der denn da?”.
Doch diese Szenen hielten sich in Grenzen. Langerak spielte letztes Jahr das erste Mal in seiner Karriere als Nummer eins in einem Profiklub.
Beim BVB stand er immer hinter Weidenfeller, bei seinem ersten Jahr in Stuttgart wurde er von einer schweren Verletzung ausgebremst und wurde somit vom Polen Tyton ausgestochen. Tyton ging nach einer Saison und Langerak war somit die Nummer eins. Doch jetzt scheint es so zu kommen, dass er wieder um seinen Stammplatz kämpfen muss.

Viele behaupten, dass Zieler nur deshalb kommt, damit Langerak auch im Training wieder mehr Prozent zeigt und somit Druck auf den Spieler aus Down-Under ausübt.
Das mit dem Druck hat allein schon mit den Gerüchten ausgereicht, da Langerak seinen Urlaub verkürzte und bereits eine Woche früher ins Training einstieg.

Wir dürfen gespannt sein wer die Nummer eins im Tor der Stuttgarter sein wird.

James die Granate & welche Probleme der Transfer mit sich ziehen könnte!

Mein Name ist Rodriguez, James Rodriguez! Und er spielt nun in der Bundesliga. Der Kolumbianer ist ein echter Weltstar

und das liegt nicht daran, dass er bei Real Madrid gespielt hat. Nein, ausschlaggebend war seine überragende Weltmeisterschaft 2014, wo er sechs Tore schoss und somit Torschützenkönig wurde.
Die Nummer 10 bei Real Madrid und der Nationalmannschaft hat bereits eine beträchtliche Titelsammlung und wird nun das Star-Ensemble des FC Bayern München erweitern.
Und somit kann man und muss man wahrscheinlich auch sagen, dass DAS die Granate ist, welche Uli Hoeneß am Anfang der Saison angekündigt hat.

Aber könnte es auch Probleme mit sich ziehen? Ja, auf jeden Fall!
James ist ein sehr vielfältiger Spieler und kann auf vielen Positionen spielen. Er kann sowohl im offensiven Mittelfeld, als auch im Zentrum und auf den Flügeln spielen. Im Zentrum ist der FC Bayern durch Tollisso, Renato Sanchez, Vidal und Thiago sehr gut besetzt, weshalb ich denke, dass er da schon einmal nicht zum Einsatz kommen wird.

Als zehner könnte ich ihn mir dann doch schon besser vorstellen. Einen Druckmacher hinter Robert Lewandowski. Dann muss die Bundesliga Angst vor zwei gefährlichen Stürmern haben.
James kann auch mal als Backup von Lewandowski dienen.

Auf den Flügeln denke ich ebenfalls, dass der FC Bayern gut besetzt ist und ihn nicht darauf verlagern wird. Zumindest nicht langfristig. Kürzere Einsatzzeiten sind möglich.

James kann somit eine Lösung sein für einige Probleme die der FC Bayern noch hat, jedoch kann er auch Probleme verursachen. Sollte er auf den Flügeln eingesetzt werden, dann muss Robben oder Ribéry weichen. Was gleichzeitig auch heißt, dass es für Coman und weitere Außenbahnspieler schwieriger wird. So könnte man einige Talente verlieren.
Serge Gnabry wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter diesem Transfer leiden, da eine Leihe nach Hoffenheim anscheinend schon fix ist.

Aber was ist eure Meinung zum Transfer von James? Schreibt es in die Kommentare oder einfach per Instagram, Facebook oder per E-Mail an eine-frage@buli-kmpkt.de! Ich freue mich drauf!

Und das war die erste Ausgabe von Die Woche-KMPKT die es seit langen gegeben hat. Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt gerne euer Feedback in die Kommentare!

Ein kleiner Geheimtipp noch 😉 FOLGE 35 – Die IFAB hat vor wenigen Woche

n Regelvorschläge veröffentlicht, die wir uns Inder 35. Folge mal ganz genau angeschaut haben 😉 Und wir können sagen, dass es sehr lustig geworden ist! Also unbedingt rein hören!
Hier gehts zur Folge – Ich wünsche euch viel Spaß beim anhören und freue mich auf euer Feedback💪🎙

Die Woche KMPKT! #11

Löw nominiert den Kader für Tschechien und Nordirland, doch wieder kein Castro

Er war in der Bundesliga und der Champions League einer der Schlüsselspieler für Borussia Dortmund. Die Rede ist von Gonzalo Castro. Seit Wochen wird er von Thomas Tuchel gefordert, doch dieser Forderung geht Joachim Löw nicht nach. Das selbe Schicksal trifft auch Lars Stindl. Dieser zeigte ebenfalls in den letzten Wochen starke Leistungen in alle Wettbewerben. Anstatt dieser beiden Spieler wurde Sebastian Rudy in den Kader berufen. Erfahren in der Bundesliga, doch International kam bisher weniges gar nichts.

Doch was könnte der Grund sein für diese Entscheidung vom Bundestrainer.
Es gibt viel Konkurrenz auf den Zentralen Positionen. Neben Kroos und Khedira warten dort auch noch Spieler, wie Kimmich, Gündogan und Weigl.
Die meisten Kritiker sehen Rudy nur auf der zentralen Position (6er oder ähnliches), doch in die Nationalmannschaft wird er nur berufen um die Breite auf den Außenverteidiger Positionen zu gewähren.

Somit ist diese Aufregung eventuell nicht so ganz zu verstehen, da es hier eben nicht um die, von Castro und Stindl gespielte, Mittelfeldposition, sondern um die Außenverteidiger Position.

Die Bundesliga zu hart oder Tuchel zu lasch?

Nach der Niederlage war Tuchel eher ruhig, doch ein Thema brachte ihn zum kochen! Die härte von Bayer 04 sprach eine deutliche Sprache. Die Werkself setzte 21-Mal zum Zweikampf an, in denen sie vom Schiri zurückgepfiffen wurden. Im Gegensatz foulten die Borussen aus Dortmund nur sieben-Mal. Doch ist es wirklich das Problem, was Tuchel anspricht?

Meiner Meinung nach ganz klar Nein. Ich habe das Spiel gesehen und die meisten Fouls waren “ok” und sollten keinen Spieler verletzen. Zudem muss man sich auch Gedanken machen, wie will man eine so Temporeiche Mannschaft, wie Borussia Dortmund? Mit Dembele, Guerreiro und Aubameyang? Natürlich muss eine Abwehr da immer mal wieder das Bein ausfahren. Ebenfalls ist Fußball in anderen Ländern ein noch Körperbetontere Sport, wie in Deutschland. Die Bundesliga ist eine sehr taktisch geprägte Liga, aus diesem Grund kann sich eine Mannschaft wie Darmstadt eventuell so lange in der Bundesliga halten. Es ist ungewohnt für die Taktisch guten Mannschaften und das Spiel wird klar unterbrochen. Schaut man auf die zweite Liga, ist dort deutlich mehr härte drin. Spielst du hier mit viel Taktik wirst du sofort unterbrochen und das spüren vor allem die Absteiger.

Aus diesem Grund denke ich, dass Thomas Tuchel hier seine Denkweise ändern muss seine Abwehr ein bisschen härter Spielen sollte. Man kann sich immer beschweren, dass die anderen “unfair” spielen, doch dann sollte man reagieren und selbst ein bisschen unfair spielen. Artig und fair gewinnst du keine Titel!

 

Die Woche KMPKT! #10

Gisdol der neue Strahlemann

Und dann ging alles ganz schnell! Dietmar Beiersdorfer schießt Bruno Labbadia ab und holt Thomas Gisdol.
Doch auch hier stellt sich die Frage, war es gerechtfertigt?

Wieder einmal verschwindet ein Trainer beim Hamburger Sportverein. Es ist bereits der vierte Trainer, der Dietmar Beiersdorfer nicht überlebt hat. Doch sind immer nur die Trainer schuld oder kompensiert Beiersdorfer seinen Misserfolg mit den Trainer Entlassungen.

Seit dem 9. Juli 2014 ist der ehemalige Profifußballer Vorstandsvorsitzender beim Hamburger SV. Zusätzlich betreibt er seit dem 9. Mai 2016 das Amt des Sportdirektors. Es ist seine zweite Amtszeit beim HSV. Bereits 2002 bis Juni 2009 war der gebürtige Fürther Sportchef beim den Hanseaten. Zwischen den beiden Amtszeiten in Hamburg war er bei RB Leipzig und Zenit St. Petersburg tätig.
Seit dem er wieder beim HSV ist hat sich scheinbar nichts getan. Bereits hunderte Millionen Euro hat Dietmar Beiersdorfer vom Top-Investor Klaus Michael Kühne regelrecht “verballert”. Spieler wie Behrami (2014 gekommen, bereits 2015 wieder gegangen), Lewis Holtby, Albin Ekdal, Filip Kostic, Douglas Santos und Alen Halilovic wurden für viel Geld gekauft. Doch wirklich effektiv waren diese bis her nicht. Die Namenhafte Qualität der Mannschaft ist gestiegen, doch sportlich haben es die Hamburger seitdem immer noch nicht geschafft, wenigstens nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. In den letzten Jahren waren die Hamburger der Meister der Relegation, letztes Jahr konnte man sich noch rechtzeitig von den Abstiegsrängen entfernen. Doch dieses Jahr scheint es so, dass der HSV wieder einmal eine harte Saison vor sich hat. Als Tabelle 17er und einem Punkt hat der Vorstandsvorsitzende wieder einmal die Reißleine gezogen. Diesmal trifft es den Retter der letzten Jahre, Bruno Labbadia.

Doch sind es immer die Trainer? Können die Trainer in der Umgebung richtig arbeiten? Thomas Gisdol will es versuchen und hat bei seiner ersten Pressekonferenz gleich deutliche Worte gefunden. 

Frankfurt Chaoten bekommen Hammer-Strafe

Wie oft soll es denn noch passieren und warum gefährden solche Leute immer wieder das Wohl von anderen Menschen? Am 21. August haben Frankfurter Ultras zwei in einen benachbarten Zuschauerblock geschossen. In diesem Block saßen Magdeburger Familien und Menschen, die einfach einen schönen Sonntag verbringen wollten. Sie gefährdeten das Wohl dieser Zuschauer für nichts. Referee Markus Schmidt unterbrach die Partie für 11 Minuten und am Ende gewannen die Frankfurter das Spiel. Das Pokal-Aus ist nicht eingetreten, doch jetzt ist das Urteil vom DFB da! Heute verabschiedete das DFB-Sportgericht die Sanktionen für die Eintracht aus Frankfurt. Und der Leittragende ist zum größten Teil der Verein und die Fans, die doch nur Fußball schauen möchten.

Hier die Sanktionen:

  • Der Block 40 (ca 2500 Fans) ist für das Heimspiel am 15. Oktober gegen den FC Bayern München gesperrt!
  • Ein Teilausschluss für die Fans, für das kommende Pokalspiel gegen Ingolstadt. Maximal 14000 Fans dürfen in das Stadion, inkl. Gästefans. In die Commerzbank Arena passen bis zu 51.500 Fans!
  • Die Eintracht muss ab sofort 50 eigene Ordner zu jedem Auswärtsspiel mitnehmen!
  • Bis Ende Oktober muss Frankfurt ein Ticketing-System entwickeln, bei dem ab der Rückrunde nur personalisierte Karten, für Auswärtsspiele, verkauft werden können!

Wann merken die Leute, dass niemand etwas von solchen Aktionen hat? Warum passiert sowas immer und immer wieder?
Ich denke, wenn so etwas noch einmal passieren wird, werden den Frankfurtern deutlich härtere Strafen treffen. Bis hin zu einer möglichen Geistersaison? Wäre das evtl. eine Möglichkeit, die die Fans abschrecken würden?

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Die Woche KMPKT! #09

Die nächste Woche ist vorbei und wir müssen uns bereits jetzt von zwei Trainern verabschieden. Sowohl aus der zweiten, als auch aus der ersten Bundesliga. Für mich waren es zwei überfällige Entscheidungen, die nun endlich durchgezogen worden sind.
Beginnen wir doch mal mit Viktor Skripnik und seinen Abschied.

Am Ende des Berichts findet ihr eine Umfrage. Ich bitte euch um eure Meinung! Das Ergebnis dann nächste Woche!

Überfälliges Aus bei Werder

Gestern war es soweit. Frank Baumann eröffnet die, von den Fans lang ersehnte Pressekonferenz. Die Trennung von Viktor Skripnik wurde bekannt gemacht. Nach vier Pflichtspiel Niederlagen konnte man nicht länger an ihm festhalten. Nur 2 Tore konnten die Bremer in den bisher drei gespielten Spielen in der Bundesliga erzielen. 12 Gegentore wurden kassiert, sechs davon gegen die Bayern. Doch wie war das alles mit Skripnik?

Letztes Jahr schaffte er noch den direkten Klassenerhalt. In den letzten drei Spieltagen schaffte es Skripnik die Mannschaft und Fans soweit zu motivieren, dass alle an einem Strang gezogen haben. Gemeinsam schaffte man es die Klasse zu halten, ohne in die Relegation zu müssen. Eine Konsequenz aus dem Jahr zog jedoch nur der damalige Sportdirektor Thomas Eichin. Er verließ den Verein und Frank Baumann übernahm sein Job. Dieser verlängerte sofort mit Viktor Skripnik bis 2019.
Über die Vorbereitung war es ruhig geworden um den SV Werder Bremen. Gute Ergebnisse in den Testspielen konnten den Fans Hoffnungen machen. Auch der Transfer von Max Kruse wurde von den Fans ersehnt. Dann kam das erste Pflichtspiel im Pokal gegen die Sportfreunde Lotte. Ein überraschender Sieg von Lotte schockte zum ersten Mal die Bremer Fans und vor allem Viktor Skripnik. Frank Baumann reagierte sofort und wollte keine Diskussionen aufkommen lassen. Eine Achtspiele Garantie sprach er dem gebürtigen Ukrainer aus.
Mit Vertrauen ging es dann in das erste Spiel gegen den Rekordmeister. Auch der Saisonstart wurde vermiest. 6:0 für den FCB. Nachdem nun auch das zweite und dritte Spiel verloren wurden in der Bundesliga steht man mit Null Punkten auf Platz 18. Frank Baumann hat es dann doch eingesehen, dass wenn man das bis zum achten Spieltag durchgeführt hätte, dann wäre man schon so gut wie abgestiegen.

Interimsweise wird Alexander Nouri die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben in der Englischen Woche vorbereiten. Die nächsten Gegner werden Mainz 05 und der VfL Wolfsburg sein. Also wahrlich keine leichten Aufgaben. Da ist nicht mit einem Punkt zu rechnen.

Jos Luhukay hat keine Lust mehr auf Schindelmeiser

Es hat einfach nicht gepasst. Die Beziehung zwischen Jos Luhukay und Jan Schindelmeiser ist schon nach 76 Tagen gescheitert. Zu viele Unstimmigkeiten gab es. Auf die Frage wann er gemerkt hat, dass es zwischen den beiden nicht passt antwortete Schindelmeiser: “Schon beim ersten Gespräch merkte ich, dass es nicht passt.”
Eine Zwangsbeziehung in der jeder keine Kompromisse eingehen wollte. Größter Streitpunkt war die Führung der Mannschaft und die Transfer. Luhukay wollte Erfahrene Spieler wie Marko Marin und Ronny haben. Doch bekommen hat er Asano, Mané und Pavard. Andere Trainer aus der zweiten Liga hätten sich über solche Transfer gefreut, wenn sie nicht sogar Freudensprünge gemacht hätten. Gegen Heidenheim war der ehemalige VfB Trainer bei Sky im Interview. Dort wurde er nach den drei Neuzugängen gefragt, doch wirklich Glücklich schien er nicht dabei. Er beklagte sich über die Herausforderung nun wieder neue Kulturen in der Mannschaft unterzubringen und da es Spieler sind die kein Deutsch sprechen, wird ihm die Aufgabe nicht leichter gemacht.

Ein weiterer Streitpunkt hatte zwar etwas mit Spielern zu tun, doch diesmal direkter! Der Spielerrat der Mannschaft stellte sich gegen den Trainer, da sie mit dem Umgang mit dem Rumänen Alexandru Maxim nicht zufrieden waren. Maxim wurde regelrecht runter gemacht vom Trainer. Jede Leistung wurde von ihm negativ geredet, obwohl dieser die Auftaktniederlage gegen St. Pauli verhinderte war Jos Luhukay immer noch nicht zufrieden mit ihm.

Nun warf er am vergangenen Donnerstag das Handtuch. Olaf Janßen übernimmt die Mannschaft erstmal als Interimslösung. Sein erstes Spiel gegen Kaiserslautern konnte er mit 1:0 gewinnen. Auch am Dienstag wird der 49-Jährige die Mannschaft leiten. Dort geht es jedoch diesmal gegen den Spitzenreiter aus Braunschweig. Ob bis zum Freitagsspiel gegen den VfL Bochum ein neuer Trainer präsentiert wird ist für mich noch fraglich.

Ihr findet unter dem ganzen Text eine Umfrage. Teilt mir eure Meinung, nächste Woche gibt es dann in der zehnten Ausgabe von Die Woche KMPKT das Ergebnis!

Schalke “05”

Ein weiteres Sorgenkind der Bundesliga lässt sich momentan Ablesen. Nach drei Spieltagen steht der neue Trainer Markus Weinzierl mit seinen S04ern auf Platz 17. Und das schlimme daran ist, dass Schalke bisher nicht ein einziges Tor schießen konnte. Im Gegensatz hierzu kassierten sie fünf Tore. Ist Weinzierl der nächste Kandidat auf der Abschussliste der Bundesliga? Er wurde von S04 in der Sommerpause so stark umworben, dass es fast an einer Unmöglichkeit grenzt, dass er vorzeitig seine Taktiktafel auf Schalke niederlegen muss.
Am Mittwoch geht es gegen den “Spitzenreiter” aus Köln. Dort müssen Punkte her und auf jeden Fall ein Tor. Am Wochenende müssen dann die ersten Punkte kommen gegen die TSG aus Hoffenheim.

Tradition schlägt keinen Kommerz – doch ist Tradition noch Tradition?

Am Samstag traf der Bundesliga Dino aus Hamburg auf den Neuling aus Leipzig. Bevor das Spiel angepfiffen wurde gab es einen Protestmarsch von Hamburger Fans zum Stadion gegen RB Leipzig. Doch gibt es zwischen den beiden Mannschaften noch einen Unterschied?

Unbestritten hat der HSV eine deutlich längere Historie, wie die Leipziger. Doch aktuell gibt es außer der Tradition für mich wenig unterschiede. Der HSV wirtschaftet mit vielen Schulden und einem reichen Investor namens Klaus-Michael Kühne. Seit Jahren pumpt er Millionen in diesen Verein rein. Die Transfer Halilovic und Kostic konnten nur mit seinem Geld getätigt werden. Kein großer Unterschied zu RB Leipzig die bekannter Weise ihr Geld vom Großkonzern Red Bull kassieren. Also man merkt, dass auch der HSV ohne Investor-Kühne keine Große Rolle auf dem Transfermarkt spielt würde. Doch sollte sich die ganze Liga nicht ein bisschen sensibilisieren gegenüber den roten Bullen aus Leipzig?

RB ist inzwischen der meist gehasste Verein der Bundesliga und sogar in ganz Deutschland. Doch nur weil sie ihr Geld von einem Konzern beziehen? Leverkusen und Wolfsburg arbeiten nicht anders. Natürlich sehe auch ich den unfairen Vorteil gegenüber den reinen Traditionsvereinen, wie Darmstadt 98 oder auch einem VfB Stuttgart. Doch gerade Mannschaften wie Stuttgart haben großes Potenzial. Mercedes arbeitet schon im Motorsport, warum nicht auch im Fußball? Wenn man wollte könnte auch der VfB Stuttgart sich an Mercedes heften und viel Geld einsacken und somit tolle, teure Transfer tätigen. Einziger hacken sind die Fans. Wollen große Spieler, aber möglich für wenig Geld, weil eben kein Geld da ist. Mit einem Konzern im Rücken wäre das alles kein Problem.

In der heutigen Zeit muss man sich eben überlegen was man haben will. Tradition bewahren und sich dafür mit Liga zwei zufrieden geben oder seine Tradition ein bisschen opfern und einen große Deal eingehen. Ich denke, dass mit RB Leipzig etwas interessantes heran wächst und man das beobachten sollte. Mit dem 4:0 gegen den HSV haben sie auf jeden Fall ein Riesen Ausrufezeichen gesetzt.

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

The survey is already over.

Die Woche KMPKT! #08

Die achte Ausgabe von Die Woche KMPKT! und diesmal geht es einmal quer durch Europa. Wir starten in den Niederlande, fliegen nach Italien und anschließend geht es auf die Insel nach England und auch Schottland sollte hier natürlich nicht fehlen.

Der etwas andere Regen in Rotterdam

In der 12. Minute zog ein kleiner Schauer über das Stadion von Feyenoord Rotterdam. Aus dem Gästeblock, indem sich die Fans von ADO den Haag befanden, begannen die Fans damit Kuscheltiere, ja ihr habt richtig gelesen KUSCHELTIERE, auf den unteren Rang zu werfen. Was sich ein bisschen absurd anhört war erstmal geplant zwischen den beiden Vereinen und zum anderen eine unglaublich schöne Aktion. Im unteren Rang haben sich nämlich Kinder aus dem benachbarten Kinderkrankenhaus aus Rotterdam befunden. Diese freuten sich sehr herzlich über die Geschenke aus den Haag. Schöne Aktion.

Rotterdam gewann das Spiel mit 3:1 und bleibt somit ungeschlagen Tabellen erster.

1. Schottisches Derby seit 2012!

Erstmals seit dem Abstieg von 2012 trafen am Samstag die Glasgow Rangers auf Celtic Glasgow. In der letzten Saison schafften es die Rangers zurück in die erste Schottische Liga und bereichern die Fußballwelt mit einem weiteren hochkarätigen Derby.

Die Freude ist natürlich bei beiden Mannschaften groß, dass nun beide in der gleichen Liga spielen, doch auf dem Platz war es eine Partie, wie wenn der FC Bayern München auf einen Drittligisten trifft. 5:1 ging dieses Spiel aus.
Nach einer guten Anfangsphase von beiden Mannschaften, erzielte Moussa Dembele (Neuzugang aus Fulham) das 1:0 für den Meister der letzten Saison. In der 43. Minute konnte direkt nachgelegt werden. Halbzeitstand war 2:1 für Celtic. Der Belgier Dembele war der Mann des Spiels! Das 3:1 bereite er vor und das 4:1 und 5:1 machte er doch glatt selbst.
Sicher ist jedoch, dass wenn Celtic Glasgow noch effizienter gespielt hätte, dann wäre der Sieg deutlich höher ausgegangen.

AS Rom feiert Totti!

Die römische Legende Francesco Totti saß im Spiel gegen Sampdoria erstmal 45. Minuten auf der Bank. Erst zum Seitenwechsel, bei einem Halbzeitstand von 2:1 gegen Rom, kam er ins Spiel. Zwischenzeitlich traf Edin Dzeko zum 2:2, doch die Entscheidung gab es in der 90. Minute. Totti tritt zu einem Elfmeter an und will seine Mannschaft zum Sieg schießen, das tat er und so konnten die Römer einen wichtigen Sieg feiern!

Das Manchester Derby

In Manchester war es gestern wieder soweit. Manchester City trifft auch Manchester United. Im Old Trafford Stadion schafften die Citizen einen 2:1 Sieg. Torschützen waren de Bruyne und Iheanacho. Den Treffer für ManU erzielte Ibrahimovic. In dem Spiel wurde der Ex-Schalker Leroy Sane in die Partie eingewechselt.

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Die Woche KMPKT! #07

Wieder ist eine grandiose Fußball Woche rum. Was ist passiert? Die Bundesliga ist gestartet, einer der besten Nachwuchsspieler geht zu Werder Bremen und ein ganz großer Spieler verlässt die große Bühne und das erste Qualifikationsspiel.

Starke Favoriten, enttäuschende Schalker und das erste “El Plastico”

Letzten Sonntag war der erste Spieltag für alle Bundesligisten vorbei. Bereits im ersten Spiel haben die Bayern ihre Dominanz bewiesen. Mit 6:0 hat man ungefährliche Bremer “vernichtet”, doch auch Borussia Dortmund hatte gegen Mainz 05 keine Probleme. Sie gewannen durch zwei Tore von Aubameyang 2:1.
Die erste Enttäuschung des Spieltags gab es dann bei den Schalkern. Der FC Schalke 04 verlor das Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0. Die Mannschaft von Markus Weinzierl bekam kein Zugriff in die Partie.

Natürlich gab es an diesem Spieltag auch den ersten “El Plastico” der Geschichte. Die TSG Hoffenheim gegen RB Leipzig. Auf dem Platz trennten sich die beiden Mannschaften mit 2:2, doch die Fans der TSG entschieden den Kampf der Fangruppen ganz klar für sich. Mit diversen Spruchbannern wetterten die Hoffenheimer Fans gegen die Leipziger. Die Südkurve glänzte mit lustigen Spruchbannern, die ganz klar gegen die Leipziger waren. Hier mal die besten Sprüche zusammen geschrieben.

“Wir wollen den Thron zurück!”
“Deutschlands meist gehasster Verein -> TSG 18.99€ Hoppenheim <-”
“Nur noch Sandhaufen hasst uns wie früher”

Dies nur eine kleine Auswahl der netten Sprüche aus Hoffenheim. Das komplette Bild könnt ihr heut hier ansehen!

Serge Gnabry zieht es von den Gunners nach Bremen!

Mit so vielen Klubs wurde der 21-Jährige in Verbindung gebracht. Neben Hertha BSC Berlin, Bremen, RB Leipzig und dem VfB Stuttgart war auch der FC Bayern an den Olympia Silbermedaillen Gewinner interessiert. Es wurde über verschiedene Möglichkeiten diskutiert und der FC Bayern hatte anscheinend die Nase vorne in dem Handel. Nach Bremen wäre Gnabry so oder so gekommen, der FC Bayern hätte ihn direkt an Werder verliehen, doch Bremen war anscheinend schneller. Frank Baumann (Sportvorstand in Bremen) gab nach dem Transfer mehrmals die Sicherheit, dass es sich hierbei um keine Leihe handelt, sondern eine feste Verpflichtung.

Kaum einer mochte es glauben, da Gnabry ein überragendes Olympia-Turnier gespielt hat und immer der beste Mann auf dem Platz war. Nun geht er zu einem Abstiegskandidaten und muss sich erstmals in der Bundesliga beweisen.

Doch war es die richtige Entscheidung für Gnabrys Karriere? Sicher ist, dass Serge Gnabry eine große Zukunft vor sich hat, doch bei Arsenal London konnte er sich bisher nicht durchsetzen. Erst nach Rio hat Arsène Wenger sein Vertrauen in Gnabrys Fähigkeiten bekundet und dem gebürtigen Stuttgarter Chancen für Einsätze zugeschrieben. Das alles hat ihn jedoch nicht zum bleiben bewegen können.
Fakt ist auch ein Wechsel an die Säbener Straße hätte erstmal Bank bedeutet, doch das wäre ihm erspart geblieben durch die geplante Leihe. Hatte Gnabry eventuell Angst nach der Leihe auf der Bank zu laden und mit den starken Außenbahnen keine Chance hatte auf einen Platz in der Mannschaft. Wie auch immer Werder Bremen hat sich einen der Jugendspieler auf dem Markt gesichert.

Da bleibt nur noch zu wünschen Viel Glück und vor allem viel Erfolg an der Weser!

Schweini verabschiedet sich, doch ein Teil bleibt!

12 Jahre in der Nationalmannschaft und nach einem Spiel ist alles vorbei. Am vergangenen Mittwoch hat sich Bastian Schweinsteiger von der Nationalmannschaft verabschiedet. Beim Freundschaft-/Abschiedspiel gegen die finnische Nationalmannschaft flossen bereits vor dem Spiel emotionale Tränen vom 32-Jährigen.

Vor dem Spiel überreichte Reinhard Grindel dem Urbayer einen Blumenstrauß und eine Ehrung. Der DFB-Fanclub hat eine Choreo für den “ehemaligen” Kapitän vorbereitet. Der erste Damm brach. Während der Nationalhymne ging es dann weiter bei dem Tränenfluss von Bastian Schweinsteiger. Während dem Spiel war er dann ganz cool und verhalf der Mannschaft zum verdienten 2:0 Sieg. Nach dem Spiel drehte Schweinsteiger noch seine Runden durchs Stadion. Kein Winkel wurde von ihm ausgelassen. Er applaudierte den Fans und sie applaudierten ihm.

Ein ganz großer verlässt die Nationalmannschaft und das ist ein Riesen Verlust.
Vielen Dank Basti für diese tollen Jahre mit dir!

Doch lange währte der Abschied nicht bereits im ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen hatte er unfreiwillig einen Auftritt nach seinem Rücktritt. In der 73. Minute ging die Nummer 19 (Mario Götze) vom Platz und es kam die Nummer 7! Bastian…äh ne Julian Brandt! Da haben die Norweger sich wohl nicht richtig erkundigt. Da stand doch glatt auf der Anzeigetafel, dass Bastian Schweinsteiger für Götze eingewechselt wird.
Peinliche Panner, aber da sieht man, dass er nicht in Vergessenheit gerät.
Nun zum sportlichen des gestrigen abends.

Müller trifft und Deutschland siegt!

Es passierte! Exakt um 21 Uhr kam die Mannschaft von Trainer Joachim Löw in Führung. Und wer war es? Endlich wieder Thomas Müller und es war ein klassischer Müller. Sch*** auf einen klaren sauberen Schuss. Müller macht es lieber mit seinem Gewusel und Gestocher – und zwar mit Erfolg. Auch beim 2:0 von Joshua Kimmich glänzte der Bayern-Spieler. Mit einem intelligenten Pass in den Raum spielte er Kimmich frei, der aus Spitzenwinkel vollenden konnte. Zu guter letzt traf Thomas Müller noch mit Köpfchen in der 60. Minute.
Man of the Match ganz klar Thomas Müller, denn #esmüllert wieder!

Darmstadt nennt das Böllenfalltor um!

Zum Ende noch eine bewegende und sehr schöne Geschichte! Die Lilien spielen ab sofort im “Jonathan-Heimes-Stadion” am Böllenfalltor! Hiermit möchte Darmstadt an dem im März an Krebs verstorbenen “Jonny” Heimes gedenken. Hierfür verzichtet der Sponsor “Merck” sogar auf sein Namensrecht! Ein Riesen Zeichen, dass vielen Menschen Mut geben soll. Hammer Aktion der Darmstädter!

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Die Woche KMPKT! #06

Wieder ist eine Woche rum und wieder ist ein bisschen was passiert!

Die Besten Deutschlands!

Am Sonntag morgen wurden der beste Spieler, die beste Spielerin und der beste Trainer gekürt.
Dabei gewann, wie sollte es auch anders sein, Jerome Boateng die Wahl zum Fußballer des Jahres 2015/2016! Dabei hat man Bezug genommen auf die Leistung in der letzten Saison mit dem FC Bayern München und der Leistung mit der Nationalmannschaft. Somit wurde Boateng zum ersten farbigen Spieler des Jahres gekürt.

Bei den Damen hat die Wolfsburgerin Alexandra Popp den Preis für die beste Spielerin des Jahres erhalten. Popp gewann in der letzten Saison den DFB-Pokal der Frauen mit dem VfL und machte auch in der Nationalmannschaft keine schlechte Figur. Popp ist in beiden Mannschaften Stammspielerin und eine unverzichtbare Spielerin. Bereits 2014 bekam sie diese Auszeichnung.

Nachdem zwei gestandene Spieler und Spielerinnen bereits ihre Preise abholen konnten, hat auch ein Bundesliganeuling den Titel ergattern können. Dirk Schuster (ehemaliger Trainer Darmstadt 98) erhält den Preis zum besten Trainer des Jahre 15/16. Für den 48-Jahre alten Trainer eine Krönung nach dem letzten erfolgreichen Jahr. In der abgelaufenen Bundesligasaison schaffte Schuster den Klassenerhalt mit den Lilien. Nun will der Trainer des Jahres sein können beim FC Augsburg zeigen.

An alle drei einen herzlichen Glückwunsch zu dieser Ehrung!

Ein ganz großer verlässt uns

Einer der Identifikationsfiguren der Nationalmannschaft verlässt diese. Nach Bastian Schweinsteiger gab heute auch Lukas Podolski seinen Abschied aus der Nationalmannschaft bekannt. Nach nun gut 12 Jahren in der Nationalmannschaft sagt der gebürtige Pole, jetzt mehr mit anderen Dingen beschäftigen möchte, am wichtigsten ist ihn dabei die Familie.

Lukas Podolski bestritt 2004 gegen Ungarn in Kaiserslautern sein erstes Länderspiel, womit er sich gleichzeitig für die deutsche Nationalmannschaft entschied.
Hier eine kurze Auflistung seiner größten Erfolge:

  • Weltmeister 2014
  • Deutscher Meister 2008
  • DFB-Pokal Sieger 2008
  • Bester Junger Spieler der Weltmeisterschaft 2006
  • UEFA-All-Star-Team 2008

Danke für alles Lukas und noch viel Glück auf deinem weiteren Weg!

Bayern gewinnt den ersten Titel der Saison

Bleiben wir doch gleich bei tollen Spielern und gehen zum Supercup-Finale 2016, welches gestern Abend in Dortmund stattfand. Hierzu kann man eigentlich nur sagen, dass Thomas Müller endlich mal wieder getroffen hat und mal wieder die Bayern gewonnen haben.
Von Anfang an wollte die Mannschaft von Thomas Tuchel alles gegen um die Bayern zu schlagen. In der ersten Halbzeit hat der BVB klar die Oberhand gehabt, leider konnte dieser Schwung nicht durchgehend in die zweite Spielzeit übernommen werden. Aus dem nichts kam der FCB dann mal zum angriff, und prompt traf Vidal zum 1:0. Die Borussen waren häufig vor dem Tor, doch genauso häufig konnten die Chancen nicht genutzt werden. Am überzeugendsten auf dem Platz war für mich Dembélé! Der junge Franzose hat viel gearbeitet und ist für mich jeden Cent wert! Ein klasse Transfer von Borussia Dortmund.
Im späteren lauf der Partie traf Thomas Müller noch, nach Zuspiel von Mats Hummels.

Endstand war dann 2:0 und Carlo Ancelotti kann somit mit seiner Mannschaft den ersten Titel der Saison feiern.
Mario Götze saß übrigens wieder nur auf der Bank.

Wo liegt die Zukunft von Gnabry?

Serge Gnabry spielt aktuell das Turnier seines Lebens und ist nun bei vielen Vereinen im Gespräch. Sowohl die Hertha, als auch der VfB sollen Interesse an dem Gunner haben. Bei Arsenal London hat er bisher kein Glück gehabt, doch kann Olympia sein Sprungbrett sein? Wir werden sehen!

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Die Woche KMPKT! #05

Eine Woche ist rum, wieder ist viel passiert und wieder ist sehr viel Geld geflossen.

Zwei Weltmeister für Dortmund

Nach Mario Götze kommt nun auch Andre Schürrle zu Borussia Dortmund.
Beide Spieler haben einen großen Anteil an dem Weltmeistertitel 2014 gehabt. Andre Schürrle mit der Vorbereitung, Mario Götze schoss das Tor. Doch nach diesem großen Titel lief nicht mehr in beiden Karrieren und bei beiden gab es einen Karrierebruch, nachdem sie zu einem großen Verein gewechselt haben.

Der gebürtige Ludwigshafener hatte seinen großen Durchbruch bei Mainz 05 in der Saison 2011/2012. Am 01. Juli 2011 wechselt Schürrle von Mainz nach Leverkusen. In diesem Jahr spielte er insgesamt 40 Bundesliga in der Bundesliga. 31 Spiele davon in der Bundesliga. Er verpasst nur drei Spiele durch eine Rotsperre (2 Spiele) und einem grippalen Infekt. Auch das nächste Jahr war ähnlich Erfolgreich bei Leverkusen. Genau zwei Jahre nach dem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen wechselt Schürrle zu Chelsea London. Im ersten Jahr war noch alles gut, doch in der Hinrunde der Saison 14/15 wurden die Einsätze des deutschen Nationalspielers immer weniger. Der Weg führt im Februar 2015 nach Wolfsburg. Auch hier schaffte es der heute 25-Jährige nicht sich richtig durchzusetzen und in der Mannschaft Fuß  zu fassen. In Dortmund möchte er nun zu alter Leverkusener Stärke finden und endlich wieder ein unterrichtlicher Teil einer Mannschaft sein.

Einen ähnlichen Weg hatte Mario Götze. Nicht ganz so viele Stationen, dafür aber umso unglücklicher. 12 Jahre hat Mario Götze bei Borussia Dortmund gespielt, bis er zum FC Bayern München gewechselt ist. Bereits in der Jugend wurde Götzes Talent erkannt und von Dortmund gefördert. Unter Jürgen Klopp gab es dann den Riesen Durchbruch in die Bundesliga. 2010 wurde Götze dann in die A-Mannschaft der Borussen berufen. Bereits in seiner ersten Saison spielte der damals 18-Jährige 33 Spiele in der Bundesliga und schoss dort 6 Tore und bereitete 15 Tore vor. Kein Wunder das er am 17.11.2010 gleich sein A-Nationalelf Debüt geben konnte. Gespielt wurde gegen Schweden, in der 78. Minute war es dann soweit, Mario Götze betritt erstmals den Platz im Nationalmannschaftsdress. Ob Zufall oder nicht, aber auch Andre Schürrle feierte an diesem Tag sein Debüt für die Nationalmannschaft! Noch viel besser, es war die selbe Minute! Auch er kam in der 78. Minute ins Spiel. Das Spiel endete übrigens 0:0. Wer hätte gedacht, dass die zwei in 4 Jahren durch eine späte Einwechslung, Deutschland den vierten Stern sichern!
Somit war klar für viele Experten, Mario Götze wird mal ein ganz großer. Am 01. Juli 2013 machte er dann den logischen Schritt zum FC Bayern München. Für alle Experten war damit klar, dass Mario Götze nun nicht nur einer der besten Jugendspieler ist, sondern auch Titel gewinnen kann. Doch dann kam alles anders. Mehrere Verletzungen sorgten dafür, dass Götze “nur” 45 Spiele in der gesamten Saison gespielt hat. Erst gegen Ende der Saison waren das überwiegend 90 Minuten Einsätze, Ansonsten wurde Götze immer früher vom Platz genommen.
Unter Pep Guardiola ging es dann auch ins nächste Jahr. Die Saison 14/15 nach der Weltmeisterschaft war Götze nun wieder hoch im Kurs bei den Bayern und war Stammspieler unter Pep. In der letzten Saison der Absturz. Viele Verletzungen während der Saison sorgten dafür, dass Götze insgesamt nur 21 Spiele für den FC Bayern München bestreiten konnte. Zum Sommer hin wurden die Stimmen gegen Götze und für einen Transfer immer lauter. Liverpool und Dortmund, um nur die glaubwürdigsten Mannschaften zu nennen waren anscheinend an einem Götze Transfer interessiert. Mit der Entscheidung nach Dortmund zu wechseln schienen nun auch alle Parteien glücklich zu sein. Auch Karl-Heinz Rummenigge erwähnte nach dem Wechsel öfters, dass ein Wechsel für den Spieler und dem Verein das Beste sei. Auch Götze betonte nochmals wie unangenehm die Zeit beim FCB war.

Nun kehrt Götze in das freundschaftliche Umfeld zurück. Mit Marco Reus und Andre Schürrle wird er mit zwei seiner engsten Vertrauten aus seinem Privaten Umfeld Fussball spielen.
Die Transferoffensive der Borussen hat sich qualitativ auf jeden Fall gelohnt. Mit Schürrle und Götze sind zwei gestandene Spieler gekommen.
Die Aufgabe von Thomas Tuchel wird nun sein aus diesen vielen neuen Spielern ein Team zu formen, was in allen Wettbewerben Konkurrenzfähig sind. Ich bin mir sicher, dass Tuchel eine Mannschaft zur Verfügung hat, mit der er in der Saison 16/17 um alle Titel mitspielen kann!

Ødegaard zum HSV

Lange hat es gedauert bis der HSV seine gewohnte Transferoffensive gestartet hat. Nach Kostic und Hailovic soll nun auch der Norweger Martin Ødegaard zum Hamburger Sportverein wechseln.
Laut Informationen vom Kicker hat sich Peter Knäbel über eine Leihe von Ødegaard informiert. Der 17-Jährige ist der bisher jüngste Real Spieler in der Liga. Aktuell spielt der Norweger in der zweiten Mannschaft der Königlichen. Im Weg steht dieser Leihe nur die zweite Spanische Liga. Sollte Reals zweite Mannschaft planmäßig aufsteigen, dann wird man weiterhin mit Martin Ødegaard planen und es wird kein Transfer stattfinden.

Auch andere Bundesliga Mannschaften sollen an dem Youngster interessiert sein.

Kostic und Hailovic in den Norden

Nachdem wir uns nun mit einem Möglichen Wechsel zum HSV beschäftigt haben, kommen nun zwei Transfer, die in der vergangenen Woche getätigt wurden.

Filip Kostic (ehemals VfB Stuttgart) wechselt für geschätzt 14 Millionen Euro zum Hamburger SV. Das Wechselchaos um den Serben war groß. Bereits nach dem Abstieg der Schwaben gab er bekannt, dass er sicher den Verein verlassen wird. Auch der neue Trainer Jos Luhukay hat nicht angefangen mit ihm zu planen. Nachdem er mit Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg in  Verbindung gebracht wurde steht der neue Verein des 23-Jährigen nun fest. Es geht in den Norden nach Hamburg.

Bewegt sich was in Stuttgart?

Viele Abgänge, viele Neuzugänge, neuer Trainer und ein neuer Sportdirektor. Viele alte Dinge, die Unruhe verbreitet haben, wurden entfernt und dafür kam allerdings auch viel neues dazu.

Stuttgart will das langjährige Stürmer Problem lösen und holt den Bochumer Stürmer Simon Terodde. Für das Mittelfeld kommt von der Hertha Hajime Hosogai. Auch in der Defensive hat man nachgelegt mit Marcin Kamiński von Lech Posen. Bereits vor dem Abstieg stand der Transfer von dem Lauterer Jean Zimmer fest. Dieser wird auf der rechten Außenbahn den VfB Stuttgart unterstützen. Zusätzlich sollen Anto Grigic und Jens Grahl den Kader füllen. Zuletzt konnte man einen Riesen Coup landen und den ehemaligen Augsburger Tobias Werner verpflichten, dieser wird jedoch erstmal nicht zur Verfügung stehen, wegen eines persönlichen Schicksalsschlages.

Um die vielen weiteren Abgänge verkraften zu können musste der neue Trainer Jos Luhukay tief in die zweite Mannschaft greifen. Ganze sechs Spieler kommen aus der zweiten Mannschaft hoch und sollen die Mannschaft unterstützen. Dabei hat Mart Ristl die besten Chancen auf viele Einsatzzeiten. Bereits in vielen Testspielen, durfte der 20-Jährige die Kapitänsbinde tragen. Eine große Ehre für ihn.

Nun steht morgen das erste Spiel an für den neu formierten VfB und schon muss man wieder mit Verletzungen zurecht kommen. Timo Baumgartl, Kevin Großkreutz und auch Mart Ristl werden Verletzungsbedingt beim ersten Spiel gegen St. Pauli fehlen. Zusätzlich fehlt auch Tobias Werner aus dem o.g. Grund.
Somit muss Luhukay gleich auf zwei Stammkräfte (Baumgartl & Großkreutz) verzichten. Natürlich kann dieser Verlust ganz gut kompensiert werden mit Toni Sunjic und Jean Zimmer.

Mein Tipp zu Aufstellung:

Tor: Langerak
Abwehr: Insua, Sunjic, Kamiński, Klein
Mittelfeld: Maxim, Hosogai, Gentner, Grigic, Zimmer
Sturm: Terodde

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!