Content erstellen

Veröffentlicht von JonasW am

Dieser Artikel beschäftigt sich damit wie du guten Content erstellen kannst.

Wie bin ich gestartet?

Wie ihr unter “My Story” lesen könnt wollte ich eigentlich einen Blog erstellen und nur meine Meinung zu bestimmten Themen raushauen. Instagram und Facebook sollten eigentlich nur Beiträge bewerben. Aber meine EM-News kamen recht gut an, generell kamen auf die “Bilder” mehr Resonanzen. Also habe ich mit Instagram angefangen.

Ich bin mit einer Handy-App gestartet. Keine Ahnung welche das war. Es war irgendeine mit der ich Text in Bilder einfügen konnte. Nichts tolles und vor allem nichts schönes. Da ich selbst unzufrieden war habe ich mich noch mehr mit der Materie beschäftigt. Also mit Themen wie ich die Qualität, Reichweite, etc. steigen kann.
Daraufhin wurden mir drei Dinge klar. Die Qualität der Posts muss besser werden, die Caption muss reinhauen und die Hashtags passend sein.

Qualität des Posts

Sind wir ehrlich. Eine Handy-App reicht für Instagram heute nicht mehr wirklich aus, außer ich bin Modeblogger und will einen schnieken Filter drauf legen. Gerade im Sportbereich solltet ihr euch ein paar Photoshop oder Illustrator aneignen. Ich selbst benutze die etwas kostengünstigere Variante. Ja klar, Adobe Photoshop ist das Nonplusultra. Günstiger sind die Produkte von Affinity. Die Produkte gibt es für Windows, Apple und auch für die neuen iPads. Sie kosten einmalig rund 50€ – wenn nicht gerade ein Rabatt ansteht.
Die Produkte sind genauso gut wie die von Adobe, ich finde die Leistung an sich sogar besser. Klar sind nicht alle Funktionen dabei, aber es können sehr gute Edits gemacht werden, wenn sich etwas eingearbeitet wird.

Wenn ihr dann das richtige Produkt habt geht es an ein paar Fachbegriffe. Die lernt ihr aber recht schnell durch Tutorials, Googeln und so. Soll hier ja jetzt kein Photoshop Tutorial werden.
Die Größe eurer Instagram-Beiträge sollte 1:1 sein, also Quadratisch. Hier wird 1080 – 1080px empfohlen. Ich selbst nutze die große 1800 – 1800px. Quadrate sind deshalb gut, weil sie auch in eurem Profil ganz angezeigt und somit nicht abgeschnitten werden.

Aktueller Tipp – Im Trend sind momentan die Collagen, welche zum “wischen” animieren, weil sich der Post über mehrere Bilder streckt. Warum ist das gut? Die User interagieren mehr mit dem Post und beschäftigen sich etwas länger damit. Um den kompletten Beitrag zu verstehen muss gewischt werden und bekommt er nicht nur 1,6 Sekunden Aufmerksamkeit, sondern ein bisschen mehr. Die Wahrscheinlichkeit eines Likes oder Kommentars steigt.

Apropos Likes und Kommentare. Was ist wichtiger? Beides. Beide haben ihre Relevanz im Algorithmus, aber nichts geht über die gute alte Empfehlung. Klar ist es unwahrscheinlich, dass ihr in der Schule sitzt und zu euren Freunden sagt, “schau die mal den Post an!”. Wenn ihr das macht – cool. Geht aber häufiger anders, nämlich über das Senden von Beiträgen. Ist der kleine Papierflieger neben dem Kommentar-Icon. Ich beschäftige mich mehr mit Seiten, welche ich von Freunden empfohlen bekomme. Vielleicht lasse ich auch ein Follow da nach einiger Zeit.
Mein Appell also – wenn ihr eine Seite nice findet und einen Beitrag auch für Freunde interessant sein könnte – Senden, Senden, Senden!

Die Caption

Jetzt habt ihr Top-Content produziert und wollt den posten. Eine Caption (Beschreibung) kann viel. Beschreiben, ergänzen, erzählen.
Was ihr darin macht ist ganz euch überlassen. Bei mir kommt es immer drauf an. Es gibt Posts, wo ich einfach so etwas dazu schreibe. Ganz kurz und knapp. Wenn ich ein Spiel gesehen habe oder zu einem Thema eine klar Meinung habe, dann nutze ich das Zeichenlimit der Beschreibung auch mal gerne aus. Dies sind übrigens maximal 2.200 Zeichen – aber die ersten drei Zeilen werden im Feed nur angezeigt. Also muss der Start eigentlich so gut sein, dass es zum Ausklappen anregt. Ich haue trotzdem eine Überschrift ein. Einfach weil ich finde, dass eine Headline dazugehört. Danach trenne ich mit zwei Querstrichen ab. Ein normaler Zeilenumbruch wird von Instagram manchmal nicht genommen.
Wichtig ist nur – Rechtschreibung muss sitzen. Unterschiede zwischen “den” und “denn” sowie “seid” und “seit” solltet ihr können. Fällt mir wirklich oft auf in letzter Zeit bei irgendwelchen Captions. Ich bin auch nicht Mr. Grammatik, aber so grundlegend sollte alles sitzen. Und an die Follower – weist die Leute lieber per DM auf Fehler hin. Finde ich immer besser als die Kommentare.

Hashtags

Ahja die Hashtags. Das ist so eine Sache für sich. Was auf jeden Fall nicht so geil ist wie es sich anhört – einen eigenen Hashtag besitzen. Macht nur Sinn, wenn ihr damit eine Aktion verbindet wie #RetroKMPKT – also alle Fußballseiten sollen alte Logos verwenden.
Ansonsten ist es immer wichtig passende Hashtags zu finden mit einer möglich großen Reichweite. Ein Indiz ist die Häufigkeit wie sie genutzt werden.
Ihr wollt herausfinden welche passen?
Beispiel – Ihr macht einen Account für einen Bundesligisten – FC Bayern München. Inzwischen habt ihr die Möglichkeit Hashtags zu folgen. Einfach mal ein paar Hashtags wie #miasanmia oder #fcbayern folgen und schauen was für Beiträge kommen. Sind da gute Beiträge bei benutzen, wenn da nur blöde Sachen euch angezeigt werden benutzen. Da könnt ihr mit eurem Content herausstechen. Meine Theorie, nicht bestätigt!
Ebenfalls auch Hashtags benutzen, die nicht schon 1,5 Millionen Beiträge haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass an einem Spieltag dort nochmal mehr Beiträge dazu kommen sind hoch. Spezielle Hashtags benutzen, welche in der Fanszene verwendet werden und “kleiner sind”. Da ist die Sichtbarkeit aber auch höher und geht gezielt an die Interessengruppe.
Ist natürlich ein bisschen Arbeit, aber die macht ihr euch alle halbe Jahre mal – vertretbar.

Jetzt habt ihr so einen kleinen Guide wie ihr am besten euren Content erstellt. Also den Post selbst, aber auch die Caption und die richtigen Hashtags raussucht.

Nice wäre wenn ihr mich Supporten würdet. Auch mir gehen durch die Corona-Krise ein paar Einnahmen flöten. Einfach mal bei der Supporter Seite vorbei schauen und einen kleinen Beitrag 1-5€ über PayPal senden. Bitte mit Namen, dass ich mich bedanken kann!

Kategorien: Instagram-Guide