Der erste Trainerwechsel!

Das ging schnell! Es ist der erste Trainerwechsel in der zweiten Bundesliga und das bereits nach dem vierten Spieltag! Jos Luhukay tritt beim VfB Stuttgart zurück. Es ist die kürzeste Amtszeit, die Luhukay jemals bei einem Verein hatte. Nur 76 Tage nach dem Amtsantritt ist es schon vorbei. Doch woran lag es diesmal beim VfB? Waren die Erwartungen in Stuttgart zu groß? Nein. Schindelmeiser und Luhukay haben sich einfach nicht verstanden.

Bereits in den letzten Wochen haben mehrere Medien die unterschiedlichen Interessen der beiden Parteien dargestellt. Luhukay war mit der Transferpolitik vom VfB nicht einverstanden bzw. von Schindelmeiser. Anstatt der etwas älteren Wunschspieler von Luhukay (Marko Marin und Ronny) wurden junge Leute wie Mané verpflichtet.
Ich finde man hat schon im Interview beim letzten Heimspiel gegen Heidenheim gemerkt, dass Luhukay eigentlich keine Lust hat auf solche Spieler. Es waren aussagen, die so sich so ähnlich anhörten wie “joa, die sind halt jetzt da aber was ich mit den tun soll weiß ich ehrlich gesagt nicht.” Der Grund, sie waren ihm zu jung und unerfahren. Schade eigentlich, da die Transfer vom VfB nicht schlecht waren.

Ein weiterer Grund für die Trennung wird der Stress mit der Mannschaft sein. Ja ihr habt richtig gehört, Luhukay hat es geschafft innerhalb von 76 Tagen die komplette Mannschaft inkl. des Mannschaftsrates gegen sich zu bringen. Grund dafür war der harte und oftmals unfaire Umgang mit Alexandru Maxim. Der Rumäne hat in den bisherigen 5 Pflichtspielen nur einmal in der Startelf gespielt, obwohl es nach dem Abgang von Didavi klar war, dass er die neue 10 wird. Berkay Öczan hat ihn verdrängt. Öczan habe im Training mehr nach hinten gearbeitet als Maxim. Ob Maxim unter den neuen Trainern eine größere Rolle spielen wird, kann man am Samstag gegen Kaiserslautern sehen.

 

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