Die Woche KMPKT! #10

Gisdol der neue Strahlemann

Und dann ging alles ganz schnell! Dietmar Beiersdorfer schießt Bruno Labbadia ab und holt Thomas Gisdol.
Doch auch hier stellt sich die Frage, war es gerechtfertigt?

Wieder einmal verschwindet ein Trainer beim Hamburger Sportverein. Es ist bereits der vierte Trainer, der Dietmar Beiersdorfer nicht überlebt hat. Doch sind immer nur die Trainer schuld oder kompensiert Beiersdorfer seinen Misserfolg mit den Trainer Entlassungen.

Seit dem 9. Juli 2014 ist der ehemalige Profifußballer Vorstandsvorsitzender beim Hamburger SV. Zusätzlich betreibt er seit dem 9. Mai 2016 das Amt des Sportdirektors. Es ist seine zweite Amtszeit beim HSV. Bereits 2002 bis Juni 2009 war der gebürtige Fürther Sportchef beim den Hanseaten. Zwischen den beiden Amtszeiten in Hamburg war er bei RB Leipzig und Zenit St. Petersburg tätig.
Seit dem er wieder beim HSV ist hat sich scheinbar nichts getan. Bereits hunderte Millionen Euro hat Dietmar Beiersdorfer vom Top-Investor Klaus Michael Kühne regelrecht “verballert”. Spieler wie Behrami (2014 gekommen, bereits 2015 wieder gegangen), Lewis Holtby, Albin Ekdal, Filip Kostic, Douglas Santos und Alen Halilovic wurden für viel Geld gekauft. Doch wirklich effektiv waren diese bis her nicht. Die Namenhafte Qualität der Mannschaft ist gestiegen, doch sportlich haben es die Hamburger seitdem immer noch nicht geschafft, wenigstens nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. In den letzten Jahren waren die Hamburger der Meister der Relegation, letztes Jahr konnte man sich noch rechtzeitig von den Abstiegsrängen entfernen. Doch dieses Jahr scheint es so, dass der HSV wieder einmal eine harte Saison vor sich hat. Als Tabelle 17er und einem Punkt hat der Vorstandsvorsitzende wieder einmal die Reißleine gezogen. Diesmal trifft es den Retter der letzten Jahre, Bruno Labbadia.

Doch sind es immer die Trainer? Können die Trainer in der Umgebung richtig arbeiten? Thomas Gisdol will es versuchen und hat bei seiner ersten Pressekonferenz gleich deutliche Worte gefunden. 

Frankfurt Chaoten bekommen Hammer-Strafe

Wie oft soll es denn noch passieren und warum gefährden solche Leute immer wieder das Wohl von anderen Menschen? Am 21. August haben Frankfurter Ultras zwei in einen benachbarten Zuschauerblock geschossen. In diesem Block saßen Magdeburger Familien und Menschen, die einfach einen schönen Sonntag verbringen wollten. Sie gefährdeten das Wohl dieser Zuschauer für nichts. Referee Markus Schmidt unterbrach die Partie für 11 Minuten und am Ende gewannen die Frankfurter das Spiel. Das Pokal-Aus ist nicht eingetreten, doch jetzt ist das Urteil vom DFB da! Heute verabschiedete das DFB-Sportgericht die Sanktionen für die Eintracht aus Frankfurt. Und der Leittragende ist zum größten Teil der Verein und die Fans, die doch nur Fußball schauen möchten.

Hier die Sanktionen:

  • Der Block 40 (ca 2500 Fans) ist für das Heimspiel am 15. Oktober gegen den FC Bayern München gesperrt!
  • Ein Teilausschluss für die Fans, für das kommende Pokalspiel gegen Ingolstadt. Maximal 14000 Fans dürfen in das Stadion, inkl. Gästefans. In die Commerzbank Arena passen bis zu 51.500 Fans!
  • Die Eintracht muss ab sofort 50 eigene Ordner zu jedem Auswärtsspiel mitnehmen!
  • Bis Ende Oktober muss Frankfurt ein Ticketing-System entwickeln, bei dem ab der Rückrunde nur personalisierte Karten, für Auswärtsspiele, verkauft werden können!

Wann merken die Leute, dass niemand etwas von solchen Aktionen hat? Warum passiert sowas immer und immer wieder?
Ich denke, wenn so etwas noch einmal passieren wird, werden den Frankfurtern deutlich härtere Strafen treffen. Bis hin zu einer möglichen Geistersaison? Wäre das evtl. eine Möglichkeit, die die Fans abschrecken würden?

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

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