Die Woche-KMPKT #13

Hallo zusammen und schön, dass ihr wieder dabei seid.

In der dreizehnten Ausgabe von Die Woche-KMPKT fasse ich für euch ein paar Ereignisse der letzten Tage zusammen. Zum einen handelt es sich dabei um den Telekom Cup 2017 und das Wechsel Chaos von Serge Gnabry.

Der Telekom Cup 2017

Am 15. Juli lief in Gladbach die neunte Auflage des Telecom Cup an. Mit von der Partie in diesem Jahr waren die Jungs von Bayern, Bremen, Hoffenheim und Gastgeber Gladbach.
Kurz zum System des Miniturniers: Gespielt werden zwei Halbfinalspiele, ein Spiel um Platz drei und zu guter letzt das Finale. Dabei beträgt die Spielzeit nicht wie gewohnt 90, sondern nur 45 Minuten. Sollte ein Spiel mit einem Remis enden, so geht es direkt in ein Elfmeterschießen.

Nun zum sportlichen Teil: Im ersten Halbfinale standen sich der FC Bayern München und die TSG aus Hoffenheim gegenüber. Lewandowski markiert in der siebten Minute den einzigen Treffer in dieser Partie mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0. Der weitere Spielverlauf war dann von einigen Bayernchancen geprägt, welche aber alle ungenutze blieben. Auch einige Neuzugänge dürften zum ersten Mal so richtig ran, aber der junge Tolisso war eher unauffällig unterwegs. Hoeneß sagte dazu, dass die Transfers durchaus überzeugend waren, es allerdings schwer sei, ein Team wie Bayern München zu verbessern.

Im zweiten Halbfinale hieß es dann Werder Bremen gegen Gladbach; ein Spiel, welches viele Möglichkeiten geboten hat und doch nach 45 Minuten torlos endete. Max Kruse verfehlte die Führung in Minute 24 knapp, kurz danach pariert Bremens Torwart Jiri Pavlenka des öfteren stark. Im darauffolgenden Elfmeterschießen hat Bremen dann das Momentum auf ihrer Seite und zieht mit 5:3 (n.E.) ins Finale ein. Auf Seiten der Gladbacher scheitert der 17-jährige Guisane als einziger Schütze vom Punkt.

Im Spiel um Platz drei ging es dann genauso weiter, wieder 45 Minuten torloser Fußball zwischen den beiden Verlierern der Halbfinalspiele Hoffenheim und Gladbach. Im folgenden Elfmeterschießen hat Gladbach erneut nicht das richtige Händchen, verliert mit 6:5 und beendet das Turnier lediglich als freundlicher Gastgeber.

Im Finale schauten dann alle gebannt auf einen Spieler: James, die Leihgabe aus Madrid, debütierte im Spiel gegen Bremen und zeigt direkt, dass mit ihm zu rechnen ist. Dritte Minute, Kopfballchance, Pfosten! Im weiteren Spielverlauf ist der Kolumbianer auch gut ins Kombinationsspiel des Rekordmeisters eingebunden. Den ersten Treffer der Partie erzieht mit Thomas Müller, der als Kapitän in den Telekom Cup gegangen ist, aber ein alter Bekannter. Das 2:0 in Minute 34 bereitet er dann klasse mit der Hacke vor, Bernat schließt ab, Tor. Dabei blieb es dann auch, weil Zetterer im Bremer Tor noch einen Elfmeter abwehren kann.

Bayern gewinnt also die neunte Auflage des Turniers vor Bremen auf Platz zwei und Hoffenheim, während Gladbach sich ohne einen Sieg geschlagen geben muss.

 

Wechsel Chaos um Serge Gnabry

Serge Gnabry, U21-Nationalspieler, bis vor einem Jahr noch recht unbekannt in der Bundesliga, dann durch einen Wechsel nach Bremen, welche eine Ablösesumme von fünf Millionen an Arsenal überwiesen haben, direkt an Bekanntheit gewonnen. Einziger Punkt dahinter, diese Verhandlungen sollen angeblich ein Hintertürchen für die Bayern beinhaltet haben. Diese verpflichten Gnabry nämlich in Sommer für acht Millionen und sparen damit durchaus Geld, denn Arsenal hätte einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gefordert.
Haben die Bayern den angeblichen Ribérynachfolger lediglich bei Bremen geparkt? Oder haben sich die beiden Klubs zusammengetan, um Gnabry zu verpflichten? Und was für eine Rolle spielt Hoffenheim, zu dem der Nationalspieler nun erneut ausgeliehen worden, in diesem Wechseltheater? Fragen über Fragen, die sich auftun und keiner weiß Antworten, man kann nur spekulieren.
Während die Bayern weiterhin auf Frank Ribéry (34) vertrauen, wollen sie die Entwicklung aber natürlich nicht ins stocken bringen, also ist die einzig logische Erklärung eine Leihe. Warum nicht direkt nach Hoffenheim wechseln? Viele Faktoren könnten eine Rolle spielen: Geld, Erfolg, Perspektive und das Sammeln von stets anderer Ehrfahrung. Relativ klar ist aber, das Gnabry früher oder später beim Rekordmeister gelandet wäre, ob mit jetzt 21 oder erst in den kommenden Jahren. So kann sich der Jungspunt nun unter Nagelsmann weiterentwickeln und zeigen, was in ihm steckt. Wie es dann nach dieser Saison mit ihm weitergehen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht sagen, aber er wird erstmal wieder nach München zurückkehren.

Abwarten und Tee trinken würde man bei seinem ehemaligen Londoner Arbeitgeber sagen.

Die Akte Aaron Ramsey

Aaron Ramsey, walisischer Nationalspieler und unter den Fitichen von Arsene Wenger und Arsenal London hat ein eher ungewöhnliches Markenzeichen, welches der ein oder andere auch als Fluch bezeichnen mag. Egal wann, egal wo, trifft der Mittelfeldspieler das Tor, ist keiner mehr sicher, denn dann nimmt das Phänomen seinen Lauf: in den nächsten 48 Stunden stirbt ein Prominenter.
Nach seinem Tor gegen Sunderland im vergangen Jahr stirbt David Bowie (Sänger), kurz darauf verlässt auch Alan Rickman (Schauspieler) die Lebenden, nachdem Ramsey gegen Liverpool trifft.
Zufall sagen die einen, aber diesen beiden Fällen liegen schon einige bevor: Seit 2011 ist der ,,Ramsey Fluch” stets der Schatten über den Partien des FC Arsenal. Seit das Phänomen ausgebrochen ist, sind leider einige berühmte Persönlichkeiten von dieser Welt gegangen. Angefangen mit Osama bin Laden, Steve Jobs und Muammar Gaddafi in 2011ging es bis heute weiter mit Whitney Houston in 2012, Paul Walker in 2013, Robin Williams in 2014, in 2016 dann eben David Bowie und Alan Rickman und jüngstes Opfer ist Chester Bennington, Leadsänger der Band Linkin Park, welcher sich in der vergangenen Woche im Alter von 41 Jahren das Leben nahm, nach dem Elfmetertreffer von Ramsey gegen Bayern München.
Und jetzt möchte man sich gar nicht erst vorstellen, wie das ganze aussieht, wenn Ramsey ein Aubameyang oder Lewandowski wäre… Wir wünschen ihm und uns jetzt mal, dass es schnellstmöglich zu Ende ist mit diesem “Fluch”!

Grüße Leon!

1 thought on “Die Woche-KMPKT #13”

  1. Bei dem Transferthema mit Serge Gnabry denke ich, das er nicht direkt zu Hoffenheim gewechselt ist, weil Hoffenheim erst letzte Saison eingeschlagen hat und zuvor kein Wirkliches Thema gespielt hat das International angeht.

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