20. SPIELTAG KMPKT

Der 20. Spieltag ist rum. An diesem Spieltag möchte ich euch kurz wieder meine Meinungen zu den neun Spielen des Spieltags mitteilen.
Ich würde mich über ein kleines Feedback von euch freuen, ob ihr DER SPIELTAG KMPKT öfter lesen möchtet. 😉

EINTRACHT FRANKFURT – BORUSSIA M’GLADBACH| 2:0 (1:0)

Beim Freitagsspiel haben die Frankfurt den besseren Einstand geschafft und mehr Spielanteile gehabt. Besonders auffällig war Marius Wolf, der zwei gute Chancen hatte. In der 30. Minute hat Ante Rebic zur Grätsche von hinten angesetzt und trifft Patrick Herrmann schmerzhaft am Knöchel. Es gibt nur gelb, was jedoch am Rande der roten Karte war. Kann man nachvollziehen, da das Foul an der Mittellinie stattgefunden hat, allerdings hätte sich die SGE bei einem Platzverweis nicht beschweren dürfen. Die gefährlichen Angriffe der Frankfurter kamen meist über Links. Diese Seite bekam Gladbach nicht zu. Der Angriff zum 1:0 durch Boateng wurde durch diese Seite eingeleitet.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kommen die Fohlen besser ins Spiel. Neben Patrick Herrmann hatte auch Thorgan Hazard eine Großchance. Nachdem Kevin-Prince Boateng, Lars Stindl im Strafraum foult gibt es Elfmeter für Gladbach – vollkommen richtige Entscheidung. Hazard vergibt diese jedoch. Anschließend passierte nicht sehr viel. Erst in der Nachspielzeit macht Jovic das 2:0, was nach der 2. Halbzeit nicht mehr zu hundert Prozent verdient war.

An sich war es ein richtig gutes Spiel der Frankfurter, da sie das Spiel über weite strecken unter Kontrolle hatten. Borussia M’Gladbach kommt zu spät in die Partie rein und hat die wenigen, dafür 100%igen Chancen nicht nutzen können. Somit geht der Sieg, für mich, in Ordnung.

VfB STUTTGART – FC SCHALKE 04 | 0:2 (0:2)

Wie wir jetzt wissen war das Spiel gegen Schalke 04 das letzte für Hannes Wolf.
Der VfB Stuttgart hat nicht gut angefangen und stand beim Freistoß von Caligiuri schlecht. Einen Spieler wie Naldo muss man bei Standards Decke, jedoch stand er beim 0:1 so gut wie frei. Wenig später machte Jacob Bruun Larsen einen leichtsinnigen Fehler, beim Versuch Goretzka vom Ball zu trennen. Er trifft den Schalker mit dem Fuß an der Schulter, klarer Elfmeter und sicher verwandelt. Der VfB kann erst in der 45. Minuten mit einem Kopfball von Gomez einen hauch von Torgefahr versprühen. Bei den Schwaben fehlt es am Spielerischen und auch an der richtigen Körpersprache, damit man es den Schalkern hier noch einmal hätte schwerer machen können.

Zur Pause bringt Stuttgart zwei Stürmer und ja es wurde offensiver. Donis und Ginzcek bringen “Gefahr” ins Spiel, es reicht jedoch nicht. Auch Gomez versucht es nochmal.
Schalke macht in der 2. Halbzeit nur noch das nötigste, nach Standards wird es jedoch weiterhin gefährlich. Ron-Robert Zieler hält diese 2:0 Niederlage fest und sorgt dafür, dass es nicht höher ausgeht.

Beim VfB hat es an diesem Spieltag einfach überall gefehlt. Man hat sich zwar nur wenig Chancen gegen S04 errechnet, jedoch hätte man im Abstiegskampf mehr Kampf erwartet. Doch es fehlte nicht nur an Kampf, sondern auch an der nötigen Spielintelligenz. Bevor ein Ball nach vorne gespielt wird, geht die Viererkette zu oft den Weg über Zieler.
Zu Schalke muss man in diesem Spiel nichts sagen. Sie nutzten ihre Chancen gut und können sich nur vorwerfen, dass sie nicht noch höher gewonnen haben. Konoplyanka trifft das leere Tor nicht und auch Naldo hatte ein, zwei weitere gute Chancen per Kopf. Somit verdienter Sieg für Schalke 04

1. FC KÖLN – FC AUGSBURG | 1:1 (1:0)

Mit langen Bällen oder schnellen Pässen versucht der 1. FC Köln das Spielfeld zu überbrücken und Torchancen zu kreieren. Augsburg geht mit der selben Ausrichtung an das Spiel heran, jedoch haben beide ansonsten wenig Ideen. Distanzschüsse sind das Heilmittel. Der FC hätte nach 30 Minuten in Führung gehen können, Terodde steht frei vor Hitze – macht ihn jedoch nicht. Köln wird stärker und kurz vor der Halbzeit treffen sie – auch verdient.Trotz dem Gegentor ist Marwin Hitz dafür verantwortlich, dass es “nur” 1:0 für die Kölner steht.

Das setzt sich in der 2. Halbzeit fort, wo Danso auf’s eigene Tor köpft, der Schweizer Keeper jedoch Reaktion beweist. Man nähert sich dem Abpfiff und Augsburg dem Ausgleich. Auch Augsburg trifft per Standard, jedoch nach einem Eckball. Der Aufreger bei diesem Treffer: Der Torschütze Caiuby stützt sich beim Kopfball auf Sörensen hab, kurz davor hinter Finnbogason, Jonas Hector, am Einlaufen. Beides wird nicht als Foul gewertet, auch das aus meiner Sicht korrekt.  Der Effzeh versucht es in der Nachspielzeit weiter mit langen Bällen und bekommt noch eine Chance. Guirassy vergibt diese Chance jedoch.

Köln hätte diese drei Punkte sicherlich verdient. Der Einsatz hat gestimmt, jedoch die Chancenverwertung nicht. Terodde muss in der 1. Halbzeit das 1:0 machen und auch Clemens und später Guirassy haben eine Chance auf das Tor, auch wenn diese nicht so groß waren wie die von Terodde. Augsburg sieht in diesem Punkt ganz klar Schadensbegrenzung.

FC BAYERN MÜNCHEN – TSG 1899 HOFFENHEIM | 5:2 (2:2)

In München gab es eine richtig spannende Partie, zumindest im ersten Durchgang. Nachdem die TSG durch einen Elfmeternachschuss und einem Knaller von Gnabry in Führung geht, machen sich auch die Schwächen der Hoffenheimer bemerkbar. Lewandowski und Boateng neutralisieren die beiden Partzer der Defensive. Das schlechte Abwehrverhalten der Mannschaft von Julian Nagelsmann setzte sich im zweiten Durchgang fort. Coman steht viel zu frei und wird dann von Vogt schlecht verteidigt. Auch bei den beiden weiteren Toren von Vidal (nach Ecke) und Wagner sieht die TSG schlecht aus.

Zu Beginn muss man klar sagen, dass die Hoffenheimer durch ein schlechte Abwehrverhalten der Bayern in Führung gehen und können diese auch ausbauen. Danach kam allerdings nur noch wenig und man hatte mit seinen eigenen Probleme zu kämpfen, haben sie jedoch nicht gelöst bekommen. Die Standardschwäche macht Julian Nagelsmann schwer zu schaffen. Der Coach MUSS das bei seiner Mannschaft versuchen abzustellen. Wie bereits geschrieben kam nach der 0:2 Führung der Hoffenheimer nicht mehr viel. Deshalb ist es für mich ganz klar ein verdienter Sieg. Eine gute Anfangsviertelstunde reicht einfach nicht.

RB LEIPZIG – HAMBURGER SV | 1:1 (1:1)

Das Spiel gegen RB Leipzig war das erste für Bernd Hollerbach und dieser stellte erstmal ganz schön um. Pollersbeck musste wieder für Mathenia weichen, des Weiteren kam auch Wallace und einige andere Spieler zurück in die Mannschaft.
Das Spiel wurde durch diese Änderungen jedoch nicht besser. Der HSV ist in der Rückwärtsbewegung und beim eigenen Ballverlust viel zu Passiv. Die Hanseaten hatten Glück, dass man nach dem Tor von Bruma nicht höher zurück lag. Allerdings stimmte der Wille das Spiel zu drehen. Zum Abseitstor von Kostic muss man eigentlich nichts sagen. Klare Abseits Position. Die Abseitslinie muss her oder das Problem muss anders gelöst werden. Ein Artikel hierfür folgt die Tage noch. Der Ausgleich etwas unverdient, da der HSV weiterhin die schlechtere Mannschaft ist.

Das änderte sich aber in der 2. Halbzeit. Die Hanseaten kommen besser zurück und können sich weitere Chancen erspielen und werden immer unangenehmer. Aber RB bleibt Standhaft und will gewinnen. Auffällig war Filip Kostic, der viel gelaufen ist und mit dieser Stärke Konter noch gefährlicher macht. Leipzig kann diese jedoch verteidigen und es bleibt beim Unentschieden.

In der 2. Halbzeit haben die Hamburger sich den Ausgleich erarbeitet. Auch wenn Leipzig, bei dem Chancenplus, das Spiel hätte gewinnen müssen.

BORUSSIA DORTMUND – SC FREIBURG | 2:2 (1:1)

Gegen den SC Freiburg steht Pierre-Emerick Aubameyang in der Startelf – ein Signal an Arsenal? Man weiß es nicht.
Der SCF steht anfangs hinten sehr kompakt, passen jedoch beim 1:0 nicht auf, bekommen den Ball nicht geklärt und verlieren die Übersicht. Kagawar schließt per Volley ab – der BVB jubelt. Beim Ausgleich zeigt der BVB seine Abwehrschwäche. Es kann nicht sein, dass zwei Mann bei Petersen stehen – im fünf Meter Raum! – und ihn zu Schuss kommen lassen. Bürki hatte in dieser Situation keine Chance. Das Spiel danach eher durchschnittlich. Man ist mal hier mal da. Richtig gefährlich wurde es erst wieder, als Freiburg einen Schuss in Richtung kurzes Eck von Bürki entsenden. Gute Reaktion, dass er bei der Unsicherheit hinterher geht.

Der zweite Durchgang beginnt damit, dass Dortmund den Ball durch die eigenen Reihen spielt und Freiburg auf die Chance zum Kontern wartet. Dortmund kann damit nicht gut umgehen und als Petersen in die Nähe kommt erzielt er wohl das Tor des Jahres 2018. Aus 40-Metern zieht er einfach mal ab.  Dortmund ist danach gefordert und tut auch was. Sie legen jetzt alles nach vorne, sind jedoch weiterhin zu ungefährlich. In der Nachspielzeit macht Toljan noch den Ausgleich.

Im großen und ganzen war es zu wenig vom BVB. Man ist zu ungefährlich und das nicht nur wegen der LMAA-Einstellung von Aubameyang. Es war wahrscheinlich eins der schwächsten Spiele in seiner Karriere. Der SC Freiburg hat genau das gemacht was sie können und die letzten Spiele funktioniert hat. Ein Sieg der Freiburger wäre sicherlich nicht unverdient gewesen und hätte im Renen um den Klassenerhalt sehr viel Wert gehabt.

SV WERDER BREMEN – HERTHA BSC | 0:0 (0:0)

Werder Bremen ist von Anfang an die bessere Mannschaft und erzielt auch verdient das 1:0. Der Einsatz des Videobeweises deckt auf, dass Lustenberger von Thomas Delany an der Mittellinie gefoult wird. Aus diesem Zweikampf entsteht die Torchance, somit eine richtige Entscheidung des Schiedsrichters. Bis zum Ende der Halbzeit hat Werder Bremen die besseren Chancen, nutzen konnte sie diese jedoch nicht.

Die zweite Halbzeit bleibt weiterhin umkämpft. Der auffällige Jerome Gondorf kommt auch im zweiten Durchgang zu seinen Chancen, Bremen macht jedoch einfach nichts draus. Die Hertha hatte nur wenig Chancen, doch die größte kam nach der Einwechslung von Vedad Ibisevic. Er trifft das so gut wie leere Tor einfach nicht. Es wird offener und die Chancen noch hochwertiger. Am Ende ist es Jordan Torunarigha der den Punkt auf der Linie rettet.

Am Spielverlauf merkt man, dass das Spiel doch ziemlich einseitig war. Werder Bremen war die bessere Mannschaft und das über 90 Minuten. Sie haben zwar nicht vor Genialität gesprüht, aber durch Kampf und Wille kann man Spiele eben auch gewinnen. Im Abstiegskampf so ein Spiel nicht zu gewinnen kann weh tun. Werder Bremen verliert an diesem Abend zwei Punkte und verpasst es an den VfB ran zu ziehen und vor allem den HSV ein bisschen abzuhängen. Auch bei der Hertha tut das weh. Mit drei Punkten hätte man sich in die obere Tabellenhälfte schießen können. Mit jedoch nur fünf Ballaktionen im Gegnerischen Strafraum kann das nichts werden.

BAYER 04 LEVERKUSEN – 1. FSV MAINZ 05 | 2:0 (0:0)

Die Werkself ist von Anfang an engagiert dabei und steht die meiste Zeit vor dem Tor der Mainzer. Mal wieder auffällig – Leon Bailey – der bei allen gefährlichen Aktionen beteiligt ist. Über weiter Phasen passierte jedoch nichts und es bleibt Torlos im ersten Durchgang.

Leverkusen macht in der zweiten Halbzeit da weiter wo sie aufgehört haben. Leon Bailey setzt dann einfach mal an und schießt aus gut 25 Metern auf das Tor der Mainzer – Keine Chance für Zentner. Das Tor beflügelt und die Chancen werden mehr. Mainz hat so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen. Der Elfmeter für Leverkusen, aus meiner Sicht korrekt und Wendell verwandelt stark.

Ein verdienter Sieg für Bayer 04 Leverkusen. Mainz hat über 90 Minuten nicht dagegen halten können.

HANNOVER 96 – VfL WOLFSBURG | 0:1 (0:0)

Hannover kontrolliert die Partie und wird nur punktuell vom VfL Wolfsburg gefordert. Viele Highlights gab es jedoch nicht. Hannover wird über Standards gefährlich, Wolfsburg gar nicht.

Nach dem Seitenwechsel ändert sich an der Verteilung der Spielanteile nichts. Hannover immer und immer wieder in der Vorwärtsbewegung und mit vielen Abschlüssen, aber keiner geht rein. Anders beim VfL Wolfsburg. Die Wölfe kamen auch in der zweiten Halbzeit nur punktuell vor das Tor und Malli entscheidet das Spiel. Aus gut 30 Metern zieht er einfach mal ab. Eigentlich ein sicherer Ball für Hannovers Keeper Tschauner. Mit dem Tor entscheidet Malli das Niedersachsenderby.

Ein unverdienter Sieg vom VfL Wolfsburg. In diesem Spiel ist Hannover 96 immer wieder angelaufen und hat Torchancen kreiert. Wer diese jedoch nicht nutzt, muss damit rechnen zu kassieren – so einfach ist der Fußball. Den Wölfen bringen diese drei Punkte viel, da man sich vom Abstiegskampf etwas absetzen kann.

Der 18. Spieltag – 17/18

Rückrunden Start in der Fußball Bundesliga und hier sind die kleinen Berichten zu den einzelnen Spielen:

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München | 1:3 (0:1)

ℹ️DER SPIELVERLAUF
Der FC Bayern München startet zunächst ohne Sandro Wagner in die Rückrunde, Thomas Müller stürmt zunächst in der Spitze und hat dort einige Schwierigkeiten zu Beginn. Der FC Bayern agiert zunächst mit langen Bällen, welche Müller nicht verwerten konnte. Für Bayer 04 war es ein guter Beginn. Sie versteckten sich nicht hinten und versuchten sich einige Chancen zu erspielen. Die Balance war gut, da man hinten gut stand.
Nach einer Ecke und viel Verwirrung im Strafraum kann Javi Martinez entscheidend an den Ball kommen. Vom Gefühl her ein bisschen unverdient zu diesem Zeitpunkt, da B04 gut dabei ist und Bayern nur durch lange Bälle agieren konnte.
In der zweiten Halbzeit konnte der FC Bayern die Führung ausbauen durch einen gut vorgetragenen Konter. Kevin Volland brachte die Werkself noch einmal ran, doch James setzte kurz vor Schluss noch einmal den Schlusspunkt zum 3:1.

MEINUNG KMPKT:
Ich fand das Spiel nicht wirklich attraktiv. Die Bayern nicht wirklich dominant und Leverkusen zwar offensiv, aber vielleicht dann doch zu zurückhaltend. Sieg geht in Ordnung, allerdings ohne Glanz. Das ist nur meine Meinung.

⚽️ TORE
0:1 Martinez 32’
0:2 Ribery 59’
1:2 Volland 70’
1:3 James 90’+1

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim | 1:1 (0:1)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
In den Anfangsminuten übernahm die TSG 1899 Hoffenheim das Ruder und machte das Spiel. Erst nach 20 Minuten konnte sich Werder Bremen in der Offensive zeigen. Florian Kainz bekam den Ball in den Fünfmeterraum von Belfodil, doch die Hoffenheimer konnten den Ball klären.
Die TSG hatte mehr Chancen und konnte eine davon noch in der ersten Halbzeit nutzen. In der 39. Minute flankte der Ex-Bremer Serge Gnabry den Ball in den Sechzehner, wo Benjamin Hühner steht und den Ball ins Tor von Pavlenka köpft.
Die zweite Halbzeit begann stürmischer als die erste. Gnabry wird von Veljkovic im Strafraum zu Fall gebracht, doch der Pfiff von Robert Hartmann bleibt aus. Richtige Entscheidung des Referees.
Werder Bremen kommt nun besser in die Partie. Erst versucht es Bargfrede aus der Distanz, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später kam dann die Zeit von Gebre Selassie. Nach einer Ecke und einem abgefälschten Ball von Gondorf, kam der Ball zu ihm und er konnte ihn hinter Schlussmann Oliver Baumann befördern. Ausgleich von den Bremern.
In der Schlussphase sorgte die TSG noch einmal für Schnappatmungen bei den Bremer Fans. Kramaric kam frei vor Pavlenka zum Schuss, doch Pavlenka parierte den Schuss!
Die Antwort von Bremen kam schnell, doch sie konnte keiner ihrer Chancen nutzen.
Ein weiteres Highlight in der Schlussphase war die 88. Spielminute. Dort rutscht Benjamin Hübner im Strafraum Richtung Ball, er hat die Hand nicht am Körper und trifft den Ball. Elfmeter wird nicht gepfiffen und das Spiel geht weiter.
Als Schlusspunkt der Partie trifft Max Kruse, doch das Tor zählt nicht. Er steht minimal im Abseits.

MEINUNG KMPKT:
Ein Spiel indem ein Unentschieden klar geht. Von den Zahlen her war Bremen zwar leicht überlegen, doch auch Hoffenheim hatte einige gute Großchancen. Somit geht das 1:1 in Ordnung, jedoch hätte sich Hoffenheim über eine Niederlage nicht beschweren dürfen.
Das vermeintliche Handspiel von Benjamin Hübner in der Schlussphase ist mal wieder schwierig zu bewerten. Den Elfmeter hätte Hartmann durchaus geben können.

⚽️TORE
0:1 Hübner 39′
1:1 Gebre Selassie 63′

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 | 3:2 (2:2)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Der 1. FSV Mainz 05 startet gut in die Partie und konnte auch das erste Tor an diesem Nachmittag erzielen. Torschütze war Yoshinori Muto, der nicht entscheidend von Sané gestört wird. Das 2:0 lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Niedersachsen stehen in der Defensive zur ungeordnet und lassen Alexander Hack frei zum Kopfball kommen. Michael Esser ist somit zum zweiten Mal überwunden.
Dann kam jedoch die Zeit von Hannover 96. Pirmin Schwegler legt sich den Ball für die Ecke zurecht, bringt den Ball auf den einlaufenden Niclas Füllkrug, der den Ball mit dem Kopf ins Tor bringen konnte. Diesen Treffer muss man sich jedoch noch einmal genauer anschauen. Bei der Ausführung der Ecke legt sich Schwegler den Ball ausserhalb des Viertelkreises, der Ball müsste diesen jedoch mindestens berühren. Somit wäre es ein irreguläres Tor, der Video-Assistent meldet sich nicht, Glück für Hannover, Pech für die 05er.
Auch Hannover bleibt weiter dran. Nur fünf Minuten später wird Felix Klaus vom Neu-Mainzer Nigel de Jong gefoult. Der Niederländer sieht keine Karte, den Elfmeter gibt es trotzdem. Niclas Füllkrug tritt an und trifft. Doppelpack!
Im zweiten Durchgang lief für Mainz nur noch wenig zusammen und Hannover 96 übernimmt weiter die Partie. Bebou bringt den Ball in der 75. Minute auf Niclas Füllkrug und bei ihm lief heute einfach alles, er trifft zum 3:2 Endstand.
Niclas Füllkrug dreht die Partie (fast) von ganz alleine und beschert den 96ern die ersten drei Punkte des Jahres.

MEINUNG KMPKT:
Nach dieser Anfangsphase sich zurück zu kämpfen ist eine ganz starke Leistung von Hannover 96. Nach dem 2:1 war Mainz 05 meines Erachtens verunsichert und Hannover konnte Selbstvertrauen sammeln. Eine gefährliche Mischung für Mainz was ihnen schlussendlich auch den Sieg gekostet hat. Niclas Füllkrug absoluter Man of the Match.
Einziger Kritikpunkt an der Partie ist der VAR, welcher in der Eckball-Szene mit Schwegler nicht eingegriffen hat.

⚽️TORE
0:1 Muto 26′
0:2 Hack 31′
1:2 Füllkrug 33′
2:2 Füllkrug 38′
3:2 Füllkrug 75′

VfB Stuttgart – Hertha BSC | 1:0 (0:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Nach achteinhalb Jahren ist er zurück im “heimischen” Stadion. Mario Gomez feierte am Samstag seine Rückkehr zum VfB Stuttgart und er wollte so schnell wie möglich ein Tor erzielen.
Bereits in der sechsten Minute kam Gomez durch eine Flanke von Christian Gentner zum Kopfball. Die Nr. 27 der Schwaben steigt höher als Niklas Stark, trifft den Ball, doch dieser geht neben das Tor von Rune Jarstein. Die Hertha wurde dann immer besser. Lazaro markierte in der 23. Minute die erste Torchance für Hertha BSC und es sollte nicht die letzte sein. Ein gutes Umschaltspiel ermöglichte den Berlinern immer wieder gute Chancen, doch Kalou und Co. konnten sie nicht nutzen. 33. Spielminute, eine kurzer Schreckensmoment für aller Herthaner. Berkay Özcan spielt den Ball hinter die Abwehrkette, Mario Gomez setzt sich durch und kann den Ball ins Tor befördern. Gomez stand im Moment der Ballabgabe jedoch im Abseits. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte Salomon Kalou die größte Chance des Spiels. Der bis hierhin auffällige Arne Maier flankte den Ball auf Salomon Kalou, der frei im Strafraum steht. Der Kopfball geht jedoch weit über das Tor.
Der Start der zweiten Halbzeit war von Langeweile geprägt und es sah alles nach einem 0:0 aus. Mal hier eine Chance, mal da. Doch dann kam die 78. Spielminute. Berkay Özcan setzt sich gegen einen Herthaner durch und spielt den Ball auf den inzwischen eingewechselten Daniel Ginczek. Dieser lässt den Ball nur prallen, Gomez nimmt den Ball mit, wird dann jedoch von Stark gefoult. Beide fallen zu Boden, Niklas Stark will den klären – unglücklich. Stark lüpft den Ball über den eigenen Keeper und dieser landet im Tor. Brych entschied in diesem Moment auf Vorteil, wäre der Ball nicht drin gewesen hätte es höchst wahrscheinlich Elfmeter gegeben. Für Niklas Stark ist es das erste Eigentor in der Bundesliga.

MEINUNG KMPKT:
Eigentlich war es ein klassisches 0:0 Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, doch gewinnen tut nur derjenige der sie nutzt. Das konnte der VfB auch nicht, aber sie hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Drei wichtige Punkte für den VfB im Kampf um den Klassenerhalt.

⚽️TORE
1:0 Stark (ET) 78′

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg | 1:1 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Von Anfang an war Eintracht Frankfurt die bessere Mannschaft in diesem Spiel. Direkt zum Anfang erspielte sich Haller die ersten Chancen und legte Assists vor. Hrgota, der den verletzten Rebic ersetzt, konnte die gute Vorlage auch nicht zählbar verwerten. Der SC Freiburg versucht zu Kontern und schafft es auch fast zu treffen! Der Freiburger Kapuska will den Ball in den Sechzehner bringen, dieser Ball wird von Russ abgefälscht an den langen Pfosten, ABER Marius Wolf kann den Ball im letzten, aber allerletzten Moment klären. Eine unglaubliche Rettungstat.
Frankfurt lässt sich nicht davon beirren und versucht weiter das Tor zu erzielen. In den Standards zeigte Freiburg ihre schwächen, so auch bei einer Ecke der SGE. Freiburg konnte den Spiel erstmal klären, Mascarell bekommt den Ball. Dieser spielt einen langen Ball zurück in den Strafraum der Freiburger, auf Chandler. Der US-Nationalspieler flankt den Ball auf Haller und der macht das Tor. Ein verdientes 1:0 der Frankfurter, bei einer Torschussstatistik von 13:0 in der ersten Halbzeit.
Der SC Freiburg kommt in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser rein. In der 51. Minute bringt Günter eine Flanke in den Strafraum die Robin Koch verwerten kann. Er läuft in den Strafraum ein und köpft den Ball ins Tor. Nils Petersen steht zwar im Abseits, jedoch nicht im Sichtfeld von Hradecky. Somit ist das Tor regelkonform. Bis zum Ende hatte Eintracht Frankfurt noch Chancen, jedoch führte keine davon zum Sieg.

 

MEINUNG KMPKT

Schaut man auf die Zahlen und hat das Spiel gesehen, dann muss man einfach sagen, dass Eintracht Frankfurt dieses Spiel hätte gewinnen müssen. Die Mannschaft von Niko Kovac muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um auch zuhause drei Punkte zu holen. Die Freiburger freuen sich über einen glücklichen Punkt.

⚽️TORE
1:0 Haller 28′
1:1 Koch 51′

FC Augsburg – Hamburger SV | 1:0 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Zum Beginn der Rückrunde muss der FC Augsburg auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten, dieser soll sich noch schonen. Auch dem HSV fehlt ein Stürmer, Fiete Arp ist Krankheitsbedingt nicht im Kader.

Kommen wir zum Spiel und da pressen die Hamburger sehr hoch, finden jedoch nicht die nötige Balance in der Defensive. Der FCA haut Raum für Angriffe und kommt immer wieder gefährlich vor das Tor von Julian Pollersbeck, der sein erstes Bundesligaspiel absolviert. Nach einer aufregenden Anfangsphase beruhigt sich das Spiel langsam und die Zahlen gleichen sich langsam aus. Ein schwaches Verhalten beim klären von Gefahrensituationen bring die Hamburger immer wieder in Schwierigkeiten, so auch in der 45. Minute. Philipp Max kann einen Klärungsversuch abfangen und spielt einen Pass auf Gregoritsch. Der Österreicher leitet den Ball weiter auf Cauiby, der den Ball in die Mitte auf Koo flankt. Ja-Cheol Koo trifft zu seinem ersten Saisontreffer.
Nach der Halbzeitpause geht es direkt weiter mit einer strittigen Situation. HSV-Verteidiger Santos tritt Rani Khedira auf den Knöchel. Manuel Gräfe möchte sich noch einmal versichern und nutzt die Review-Area. Die Entscheidung ist eine gelbe Karte für Santos, jedoch signalisiert Gräfe ihm, dass diese Aktion kurz vor einer roten Karte war. Augsburg bleibt auch im zweiten Durchgang die dominierende Mannschaft und will das zweite Tor erzielen. Im laufe der Partie testen Waldschmidt und co. auch immer mal wieder, ob Hitz noch im Tor steht. Ja er ist noch da, man möchte ihm aber anscheinend nicht mehr zumuten. Deshalb endet das Spiel mit 1:0.

 

MEINUNG KMPKT

Das war ein sicherer Sieg für die Augsburger. Der Hamburger Sportverein war zu unentschlossen und schaffte es nicht entscheidend Akzente zu setzen.

⚽️TORE
1:0 Koo 45′

RB Leipzig – FC Schalke 04 | 3:1 (1:0)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
Bereits die Aufstellung sorgte Leipzig für eine kleine Überraschung. Naby Keita stand am Samstagabend in der Startelf von RB Leipzig. Unter der Woche hatten ihn viele Medien bereits beim FC Liverpool gesehen, welcher Keita anscheinend bereits in der Winterpause holen möchte.
Auf dem Feld blieben die Überraschungen und Highlights erst einmal aus. Erst in der 35. Minute sahen wir das erste Highlight in dieser Partie. Augustin wurde im Strafraum der Schalker von Stambouli gefoult, Aytekin entschied zurecht auf Elfmeter. Der gefoulte Augustin tritt selbst an, doch er schoss den Ball so unplatziert auf das Tor von Fährmann, sodass dieser ihn sicher parieren konnte.
Kurze Zeit später traf Leipzig dann doch. Aus gut 20 Metern zieht Naby Keita einfach mal ab, Naldo gibt dem Ball noch einmal eine andere Richtung und Fährmann hat keine Chance den Ball zu halten.
Das war’s dann auch für die erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gibt es dann aber auch einmal etwas zählbares für die Schalker. Nach einer Ecke trifft die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco verdient zum 1:1 Ausgleich. Nach einer Ecke konnte Naldo den Ball über die Linie befördern, doch das hielt nicht lange.
In der 69. Spielminute trifft Timo Werner zur Führung. Naldo kann den Ball in der eigenen Hälfte nicht gegen Lahmer behaupten, welcher den Ball hervorragend auf Werner spielt. Werner nimmt den Ball direkt und trifft.
Kurz danach konnte Bruma nochmal einen drauflegen. Bruma war der Torschütze zum 3:1
Leipzig bleibt weiter gefährlich. In der 80. Minute spielen Schalke und Leipzig in bisschen Flipper im Fünfmeterraum der Schalker, S04 kann den Ball mit Glück zur Ecke klären.
Am Ende konnte Schalke nichts mehr entgegensetzen und S04 verliert mit 3:1 in Leipzig.

MEINUNG KMPKT:
An sich ein verdienter Sieg für die Leipziger. Schalke war nicht deutlich unterlegen, doch RB hatte das nötige Glück, dass Naldo immer da stand, wo er den Ball ins Tor abfälschen konnte. Somit ist es auch ein bisschen unglücklich für Schalke.
Das Ergebnis wird den Aufwärtstrend der Schalker nicht trüben, schließlich geht es nächste Woche weiter.

⚽️TORE
1:0 Keita 41’
1:1 Naldo 55’
2:1 Timo Werner 69’
3:1 Bruma 71’

Der erste Trainerwechsel!

Das ging schnell! Es ist der erste Trainerwechsel in der zweiten Bundesliga und das bereits nach dem vierten Spieltag! Jos Luhukay tritt beim VfB Stuttgart zurück. Es ist die kürzeste Amtszeit, die Luhukay jemals bei einem Verein hatte. Nur 76 Tage nach dem Amtsantritt ist es schon vorbei. Doch woran lag es diesmal beim VfB? Waren die Erwartungen in Stuttgart zu groß? Nein. Schindelmeiser und Luhukay haben sich einfach nicht verstanden.

Bereits in den letzten Wochen haben mehrere Medien die unterschiedlichen Interessen der beiden Parteien dargestellt. Luhukay war mit der Transferpolitik vom VfB nicht einverstanden bzw. von Schindelmeiser. Anstatt der etwas älteren Wunschspieler von Luhukay (Marko Marin und Ronny) wurden junge Leute wie Mané verpflichtet.
Ich finde man hat schon im Interview beim letzten Heimspiel gegen Heidenheim gemerkt, dass Luhukay eigentlich keine Lust hat auf solche Spieler. Es waren aussagen, die so sich so ähnlich anhörten wie “joa, die sind halt jetzt da aber was ich mit den tun soll weiß ich ehrlich gesagt nicht.” Der Grund, sie waren ihm zu jung und unerfahren. Schade eigentlich, da die Transfer vom VfB nicht schlecht waren.

Ein weiterer Grund für die Trennung wird der Stress mit der Mannschaft sein. Ja ihr habt richtig gehört, Luhukay hat es geschafft innerhalb von 76 Tagen die komplette Mannschaft inkl. des Mannschaftsrates gegen sich zu bringen. Grund dafür war der harte und oftmals unfaire Umgang mit Alexandru Maxim. Der Rumäne hat in den bisherigen 5 Pflichtspielen nur einmal in der Startelf gespielt, obwohl es nach dem Abgang von Didavi klar war, dass er die neue 10 wird. Berkay Öczan hat ihn verdrängt. Öczan habe im Training mehr nach hinten gearbeitet als Maxim. Ob Maxim unter den neuen Trainern eine größere Rolle spielen wird, kann man am Samstag gegen Kaiserslautern sehen.

 

2. Liga KMPKT – Der 2. Spieltag

Erst am Montag endete der erste Spieltag der zweiten Fußball Bundesliga. Nun geht es weiter schon weiter mit dem zweiten!
Es stehen ein paar spannende Partien an, auf die wir jetzt schauen!

Fortuna Düsseldorf gegen VfB Stuttgart

Beide Mannschaften glänzten am ersten Spieltag mit ihren entscheidenen Last-Minute-Toren. Für Düsseldorf reichte es dabei nur zu einem 2:2 gegen den SV Sandhausen. Stuttgart holte sich den Sieg mit dem späten Tor von Christian Gentner. Nun soll für Düsseldorf der erste Sieg her und auch der VfB möchte an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen St. Pauli anknüpfen und wieder drei Punkte holen.

Fortuna Trainer Friedhelm Funken im Kicker-Interview “Wir brauchen einen richtig guten Tag, um dem VfB über 90 Minuten Paroli bieten zu können”. Damit gibt er ein deutliches Statement, dass die Düsseldorfer deutlich zulegen müssen im Gegensatz zum Spiel am vergangenen Sonntag. Dort lag die Fortuna, nach Toren von Vollmann und Karl, innerhalb der Anfangsviertelstunde bereits zurück. Die Mannschaft von Funkel muss dieses Spiel von Anfang an Hellwach sein, da ein Einsatz des zuletzt herausragenden Alexandru Maxim sehr wahrscheinlich ist.
Erst in der 30. Minute konnte Düsseldorf nachziehen mit einem Hammer von Bodzek. Den Punkt rettete in der 90. Minute der ehemalige Karlsruher Daniel Gordon.

Auch der VfB hatte in den ersten 45. Minuten sein Probleme. Erst nach der Einwechslung von Alex Maxim konnte der VfB Stuttgart eine Gefahr für die Kiezkicker aus St. Pauli sein. Mehr zum Spielverlauf kann hier nachgelesen werden!

Beide Trainer müssen ihre Taktik noch Optimieren. Die Frage des Abends wird sein, ob Maxim diesmal von Anfang an auf dem Platz stehen wird. Am Montag saß dieser die ersten 45 Minuten auf der Bank. Luhukay lässt sich zu diesem Thema jedoch nicht in die Karten schauen und gibt keine Auskunft dazu.
Meiner Einschätzung nach ist an Maxim dieses mal kein vorbeikommen. In nur 45 Minuten hat seine Schnelligkeit und Spielstärke ein komplettes Spiel gedreht. Diesmal sollte der Niederländische Trainer des VfB, sich nicht zu sehr auf die stärke der anderen verlassen.
Ebenfalls wird es spannend zu sehen sein, ob Simon Terodde diesmal besser in die Partie findet. Bereits im Heimspiel gab es die ersten Probleme. Dank einer hervorragenden Abwehrleistung vom FCSP bekam er wenig Bälle und konnte somit seine Abschlussstärke nicht ins Spiel bringen.

UPDATE – Tobias Werner könnte vor seinem Debüt stehen. Er steht im Erweiterten Kader der Stuttgarter.

Auf das alles muss Friedhelm Funkel seine Mannschaft einstellen, aber wie? Der Einsatz von Adam Bodzek, dem Torschützen zum 2:1 in Sandhausen, ist aktuell noch nicht sicher. Der 30-Jährige Mittelfeldspieler klagt in dieser Woche über Beschwerden am Sprunggelenk. Ein Ausfall seines Kapitäns kann Funkel nur schwer verkraften. Seine Spielübersicht könnte der Fortuna also in diesem Spiel verwehrt bleiben.
Die Routiniers Madlung, Rensing und Bellinghausen, könnten diesen Verlust jedoch ausgleichen.

Wir werden sehen, was der Freitagabend bringen wird – Mein Tipp: Fortuna Düsseldorf 1:2 VfB Stuttgart

— Endstand 1:0 für Fortuna Düsseldorf durch einen Elfmeter!

1. FC Nürnberg gegen 1. FC Heidenheim

Im ersten Spiel spielte der Klub gegen den Aufsteiger Dynamo Dresden. Auch hier gab es ein spätes Tor, aber nicht zu Gunsten der Nürnberger, sondern zu Gunsten der Dresdener. In der 45. Minute brachte Ballas, Leibold zu Fall. Elfmeter entschied Schiedsrichter Tobias Welz. Burgstaller trifft vom Punkt und bringt die Franken somit in Führung. Kurz vor Schluss schossen sich dann noch die Sachsen zum Unentschieden. Testroet trifft für Dynamo Dresden und sichert sich somit den ersten Punkt in dieser Saison.

Die Heidenheimer hatten da bei ihrem ersten Spiel gegen Erzgebirge Aue mehr Glück. Am Sonntag gewannen die Heidenheimer mit 1:0 gegen Aue.  Für Heidenheim traf Thomalla in der 42. Minute. Dieser Spielstand konnte weder von Heidenheim erweitert werden, noch von Aue in Gefahr gebracht werden.

Die Nürnberger wollen heute natürlich ihren ersten Sieg in der Spielzeit einfahren – Heidenheim möchte den guten Schwung gegen Nürnberg mitnehmen.

— Endstand 1:1. Wieder führte Nürnberg, konnte sich jedoch nicht über 90 Minuten durchsetzen.

 

2. Liga KMPKT – Furchtlos und Treu – VfB Fans und Maxim führen Stuttgart zum Sieg

Vor knapp 24 Stunden ist der erste Spieltag der zweit Liga Saison 2016/2017 geendet. Freitag startete der erste Absteiger, mit Hannover 96, erfolgreich in die Saison. Nun wollte der VfB da gestern nachziehen. Ich war selbst vor Ort und habe mir die diesjährige Karawane angeschaut und natürlich als Highlight das Spiel gegen den FC St. Pauli.

— Dieser Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit dem VfB Stuttgart —

Die Karawane mit vielen Statements!

Mit der Karawane wollten die Stuttgarter Fans ein deutliches Zeichen in Richtung DFB geben und ihre Meinung zu den Montagsspielen äußern. Für mich war Montag gar nicht so schlimm. Immer wieder tauchten Plakate gegen die, in der zweiten Liga üblichen, Montagsspiele auf. Auch während dem Spiel wurde von beiden Fan Gruppierungen dagegen gewettert.

Meine persönliche Meinung zu den Montagsspielen ist seit gestern ein bisschen klarer. So schlimm ist es gar nicht. Die Spiele beginnen in der Regel um 20:15, was eine Anreise mit bis zu 1,5 Stunden Anfahrt schon stressfrei macht. Ich bin gestern um 17 Uhr aus Karlsruhe gestartet und es war eine angenehme Fahrt. Wenig Berufsverkehr (natürlich sind Ferien, aber auch da müssen Leute arbeiten) und so gut wie keinen Stau. Erst an der Kreuzung Richtung Wilhelma geriet der Verkehr ins stocken, was vertretbar war. Die Zeiten für ein Freitagsspiel sind in der zweiten Liga deutlich unangenehmer. 18:30 startet die zweite Liga am Freitag. Wie soll man dann rechtzeitig da sein, wenn man nicht aus Stuttgart und Umgebung stammt? Lieber DFB, so schön die erste Liga auch ist, die Zeiten sollten da angepasst werden.

Nun wieder zurück zur Karawane. Die auch dieses Jahr wieder Laut und überraschend fröhlich war. Am seitlichen Straßenrand merkte man bei einigen Unterhaltungen, dass doch viel Zuversicht da ist und der Abstieg soweit verkraftet wurde. In einer Gruppe von Männern habe ich gehört “Lieber zweite Liga mit purer Tradition, als erste Liga mit RB und TSG.” auch die Nachbarschaftsduelle und der einzig Wahre Südderby war Thema in den Gesprächen vor dem Stadion.

  • “Heidenheim, Sandhausen und auch Karlsruhe sind nicht mehr soweit, wie Hamburg, Bremen und Wolfsburg”.
  • “Wenn der KSC nicht die Klasse nicht hat hoch zu kommen, müssen wir eben runter kommen um denen die Klasse zu zeigen.”

Dies waren nur ein paar Zitate. Alles in allem war es wieder ein schöner Start in die Saison! Das erste Spiel in der zweiten Liga seit 39 Jahren konnte starten!

Erste Überraschung vor Anpfiff

Kaum einen Platz in der Canstätter Kurve angekommen, ging auch schon der erste Blick auf’s Handy. Genauer auf Facebook. Hier veröffentlicht der VfB eine Stunde vor Anpfiff seine Aufstellung. Keine ganz unerhebliche Information für die Fans, da man gespannt war wie beliebt sich Jos Luhukay bei den Fans machen will. Fazit nach dem Blick auf das gepostete Bild – nicht sehr beliebt anscheinend. Der für die VfB-Fans wichtigste Mann fehlte. Alexandru Maxim saß zunächst auf der Bank, der 18-Jährige Berkay Özcan hat den Vorrang bekommen.

Die Startaufstellung des VfB Stuttgarts:

Tor: Mitchell Langerak
Abwehr: Emiliano Insua, Toni Sunjic, Stephen Sama, Florian Klein
Mittelfeld: Phillip Heise, Hajime Hosogai (als 6er), Christian Gentner (als 6er), Berkay Özcan (als 10er), Jean Zimmer
Sturm: Simon Terodde

Erst heute Abend gab der Holländer bekannt warum Maxim auf der Bank sein. Im Kicker sagte er: “Ich hatte sieben Wochen Vorbereitung. Und jeder weiß, dass ich ein Trainer bin, der nicht nach Status oder Stellenwert guckt.” War Maxim so schlecht in der Vorbereitung, dass ein Startelf-Einsatz am ersten Spieltag nicht drin war? Für Luhukay schon. Somit mussten die Jungs mit dem Brustring ohne den Rumänen starten.

Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Fans auf der Tribüne sorgte das für mehr wie eine Sorgenfalte. Andere forderten sogar schon mit dem Hashtag #luhukayraus den Rücktritt des gerade erst angetretenen Trainers, wenn auch nur aus Spaß 😉 !

Das was sich draußen angedeutet hat, hat sich im Stadion dann auch bewiesen. Bis auf vereinzelte Plätze war die Mercedes-Benz-Arena ausverkauft! 60.000 Leute schauten sich das Spiel der Schwaben an. So viele, wie seit der Partie im Mai 2015 nicht mehr (1860 München gegen 1. FC Nürnberg).

Und los geht’s!

Um 20:15 Pfiff Referee Benjamin Brand die Partie an und die begann Schwungvoll! Stuttgart konnte in den ersten Minuten nur wenig Fuß fassen St.Pauli ließ Stuttgart immer mal wieder den Ball hin und her schieben und presste dann stark gegen die einzelnen Ballführenden Spieler. So konnte sich St. Pauli einige gute eins gegen eins Situationen gegen Stephen Sama und Toni Sunjic herausspielen. Als klare Schwachstelle konnten die Kiezkicker aus dem Norden den 23-Jährigen Stephen Sami ausfindig machen. Dieser wackelte am Anfang der Partie sehr stark und wurde öfter überrannt. Toni Sunjic hingegen spielte eins seiner besten Spiele beim VfB Stuttgart, seine Position dürfte keine Fragen mehr aufwerfen. Der Bosnier war in der kompletten Abwehrreihe zu sehen und brachte seine körperliche Überlegenheit immer wieder ins Spiel.

Stuttgart spielte in den ersten Angriffen über die außen. Im letzten Jahr konnte man gerade mit der linken Seite glänzen. Insua und Kostic konnten immer mit Ideen und der Kaufstärke trumpfen. Diesen Kostic Verlust hat Luhukay versucht mit Phillip Heise zu kompensieren. Dem argentinischen Verteidiger merkte man an, dass dies nicht ganz funktioniert hat. Immer wieder gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden Spielern, Insua meldete sich auch öfter mal zu Wort.

Die vom VfB schwach gespielte Halbzeit hatte in der 30. Spielminute seinen Tiefpunkt. Über die rechte Angriffsseite von St. Pauli konnte sich Picault gegen Heise durchsetzen und einen pfiffigen Ball vor das Tor der Stuttgarter schlagen. Der Ball ging an Heise, Sama und Langerak vorbei. Auch Sunjic konnte in der Mitte nichts mehr gegen den heran stürmenden Bouhaddouz unternehmen. Bouhaddouz schob den Ball mit Links nur noch ins Tor. 0:1 für die Gäste und Enttäuschung auf den Rängen. Dort hieß es nämlich schon wieder “Macht gerade da weiter, wo ihr aufgehört habt!”. Die Fans wieder unzufrieden, doch die Jungs auf den Platz machen Hoffnung. Terodde stand mal alleine vorm Tor gegen Himmelmann und auch Sama schoss ein Abseitstor.

Es ging in die Halbzeit und alle wussten, da muss etwas passieren!

Maxim kommt und siegt

In der Halbzeitpause machte sich der Rumäne intensiv warm und durfte dann auch gleich auf den Platz. Maxim kam für Phillip Heise und besetzte die 10er Position. Berkay Özcan ging auf die linke Außenbahn. Mit Maxim kam auch der Schwung zurück. Immer und immer wieder puschte er zusammen mit den ebenfalls herausragenden Neuzugängen Zimmer und Hosogai die Mannschaft nach vorne.
Die 60. Minute war dann sehr Ereignisreich aus Sicht der Stuttgarter. Nach einer Ecke trifft Stephen Sama die Latte, der Nachschuss folgt von Insua. St. Pauli kam mit dem Maxim-Motor nicht zurecht und das merkte man dann in der 67. Minute. Gentner spielt vom eigenen sechzehner einen langen Ball auf den gestarteten Maxim, der den Ball gut mitnehmen kann und auf das Tor der Kiezkicker zulaufen kann. Er hat nur einen Abwehrspieler vor sich, doch mit einer gekonnten Körpertäuschung nach links geht er einen Schritt nach rechts und kann den Ball ins rechte untere Eck schieben! Überragend vom eingewechselten Star! 1:1 Ausgleich vom VfB Stuttgart.

Nun haben die Jungs von Jos Luhukay die Chance gerochen! Immer wieder versuchte Maxim die Offensivspieler in Szene zu setzen, doch gerade die Nummer 9 Simon Terodde wurde, wie schon im ganzen Spiel, gedoppelt. Terodde bekam keinen Zugang zum Spiel.

87. Minute. Maxim bekommt den Ball auf der linken Angriffsseite direkt an der Torauslinie. Er sieht den anlaufenden Insua, der direkt auf das Tor von St. Pauli schießt. Der Ball wird abgefälscht und Kapitän Christian Gentner grätscht den VfB Stuttgart zum Sieg. In den verbleibenden Minuten konnte St. Pauli nichts mehr ausrichten und verliert somit ihr Auftaktmatch gegen Stuttgart. Für die Schwaben war dies ein ganz wichtiger Sieg, der allen Kraft für die nächsten Aufgaben gegeben hat. Am Freitag geht’s für Stuttgart um 20:30 in Düsseldorf weiter.

VfB Spieler schätzen die Unterstützung der Fans

In jedem Interview, welches mit einem VfB Spieler geführt wurde, wurde erwähnt wie überragend die Unterstützung der Fans war. Immer wieder wurde erwähnt, dass die Bundesliga, wenn nicht sogar Champions League reif sei. Gerade Terodde schien begeistert zu sein. Der ehemalige Bochumer betonte die Unterstützung der Fans und sagte, dass man solch eine Stimmung erstmal in einem Champions League oder WM-Finale finden muss.

Somit verabschiede ich mich erstmal bis Freitag, wenn es dann weiter geht mit folgenden Spielen:

18:30
1. FC Nürnberg : FC Heidenheim
Erzgebirge Aue : SV Sandhausen

20:30
Fortuna Düsseldorf : VfB Stuttgart

Grüße Jonas!

Die Woche KMPKT! #05

Eine Woche ist rum, wieder ist viel passiert und wieder ist sehr viel Geld geflossen.

Zwei Weltmeister für Dortmund

Nach Mario Götze kommt nun auch Andre Schürrle zu Borussia Dortmund.
Beide Spieler haben einen großen Anteil an dem Weltmeistertitel 2014 gehabt. Andre Schürrle mit der Vorbereitung, Mario Götze schoss das Tor. Doch nach diesem großen Titel lief nicht mehr in beiden Karrieren und bei beiden gab es einen Karrierebruch, nachdem sie zu einem großen Verein gewechselt haben.

Der gebürtige Ludwigshafener hatte seinen großen Durchbruch bei Mainz 05 in der Saison 2011/2012. Am 01. Juli 2011 wechselt Schürrle von Mainz nach Leverkusen. In diesem Jahr spielte er insgesamt 40 Bundesliga in der Bundesliga. 31 Spiele davon in der Bundesliga. Er verpasst nur drei Spiele durch eine Rotsperre (2 Spiele) und einem grippalen Infekt. Auch das nächste Jahr war ähnlich Erfolgreich bei Leverkusen. Genau zwei Jahre nach dem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen wechselt Schürrle zu Chelsea London. Im ersten Jahr war noch alles gut, doch in der Hinrunde der Saison 14/15 wurden die Einsätze des deutschen Nationalspielers immer weniger. Der Weg führt im Februar 2015 nach Wolfsburg. Auch hier schaffte es der heute 25-Jährige nicht sich richtig durchzusetzen und in der Mannschaft Fuß  zu fassen. In Dortmund möchte er nun zu alter Leverkusener Stärke finden und endlich wieder ein unterrichtlicher Teil einer Mannschaft sein.

Einen ähnlichen Weg hatte Mario Götze. Nicht ganz so viele Stationen, dafür aber umso unglücklicher. 12 Jahre hat Mario Götze bei Borussia Dortmund gespielt, bis er zum FC Bayern München gewechselt ist. Bereits in der Jugend wurde Götzes Talent erkannt und von Dortmund gefördert. Unter Jürgen Klopp gab es dann den Riesen Durchbruch in die Bundesliga. 2010 wurde Götze dann in die A-Mannschaft der Borussen berufen. Bereits in seiner ersten Saison spielte der damals 18-Jährige 33 Spiele in der Bundesliga und schoss dort 6 Tore und bereitete 15 Tore vor. Kein Wunder das er am 17.11.2010 gleich sein A-Nationalelf Debüt geben konnte. Gespielt wurde gegen Schweden, in der 78. Minute war es dann soweit, Mario Götze betritt erstmals den Platz im Nationalmannschaftsdress. Ob Zufall oder nicht, aber auch Andre Schürrle feierte an diesem Tag sein Debüt für die Nationalmannschaft! Noch viel besser, es war die selbe Minute! Auch er kam in der 78. Minute ins Spiel. Das Spiel endete übrigens 0:0. Wer hätte gedacht, dass die zwei in 4 Jahren durch eine späte Einwechslung, Deutschland den vierten Stern sichern!
Somit war klar für viele Experten, Mario Götze wird mal ein ganz großer. Am 01. Juli 2013 machte er dann den logischen Schritt zum FC Bayern München. Für alle Experten war damit klar, dass Mario Götze nun nicht nur einer der besten Jugendspieler ist, sondern auch Titel gewinnen kann. Doch dann kam alles anders. Mehrere Verletzungen sorgten dafür, dass Götze “nur” 45 Spiele in der gesamten Saison gespielt hat. Erst gegen Ende der Saison waren das überwiegend 90 Minuten Einsätze, Ansonsten wurde Götze immer früher vom Platz genommen.
Unter Pep Guardiola ging es dann auch ins nächste Jahr. Die Saison 14/15 nach der Weltmeisterschaft war Götze nun wieder hoch im Kurs bei den Bayern und war Stammspieler unter Pep. In der letzten Saison der Absturz. Viele Verletzungen während der Saison sorgten dafür, dass Götze insgesamt nur 21 Spiele für den FC Bayern München bestreiten konnte. Zum Sommer hin wurden die Stimmen gegen Götze und für einen Transfer immer lauter. Liverpool und Dortmund, um nur die glaubwürdigsten Mannschaften zu nennen waren anscheinend an einem Götze Transfer interessiert. Mit der Entscheidung nach Dortmund zu wechseln schienen nun auch alle Parteien glücklich zu sein. Auch Karl-Heinz Rummenigge erwähnte nach dem Wechsel öfters, dass ein Wechsel für den Spieler und dem Verein das Beste sei. Auch Götze betonte nochmals wie unangenehm die Zeit beim FCB war.

Nun kehrt Götze in das freundschaftliche Umfeld zurück. Mit Marco Reus und Andre Schürrle wird er mit zwei seiner engsten Vertrauten aus seinem Privaten Umfeld Fussball spielen.
Die Transferoffensive der Borussen hat sich qualitativ auf jeden Fall gelohnt. Mit Schürrle und Götze sind zwei gestandene Spieler gekommen.
Die Aufgabe von Thomas Tuchel wird nun sein aus diesen vielen neuen Spielern ein Team zu formen, was in allen Wettbewerben Konkurrenzfähig sind. Ich bin mir sicher, dass Tuchel eine Mannschaft zur Verfügung hat, mit der er in der Saison 16/17 um alle Titel mitspielen kann!

Ødegaard zum HSV

Lange hat es gedauert bis der HSV seine gewohnte Transferoffensive gestartet hat. Nach Kostic und Hailovic soll nun auch der Norweger Martin Ødegaard zum Hamburger Sportverein wechseln.
Laut Informationen vom Kicker hat sich Peter Knäbel über eine Leihe von Ødegaard informiert. Der 17-Jährige ist der bisher jüngste Real Spieler in der Liga. Aktuell spielt der Norweger in der zweiten Mannschaft der Königlichen. Im Weg steht dieser Leihe nur die zweite Spanische Liga. Sollte Reals zweite Mannschaft planmäßig aufsteigen, dann wird man weiterhin mit Martin Ødegaard planen und es wird kein Transfer stattfinden.

Auch andere Bundesliga Mannschaften sollen an dem Youngster interessiert sein.

Kostic und Hailovic in den Norden

Nachdem wir uns nun mit einem Möglichen Wechsel zum HSV beschäftigt haben, kommen nun zwei Transfer, die in der vergangenen Woche getätigt wurden.

Filip Kostic (ehemals VfB Stuttgart) wechselt für geschätzt 14 Millionen Euro zum Hamburger SV. Das Wechselchaos um den Serben war groß. Bereits nach dem Abstieg der Schwaben gab er bekannt, dass er sicher den Verein verlassen wird. Auch der neue Trainer Jos Luhukay hat nicht angefangen mit ihm zu planen. Nachdem er mit Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg in  Verbindung gebracht wurde steht der neue Verein des 23-Jährigen nun fest. Es geht in den Norden nach Hamburg.

Bewegt sich was in Stuttgart?

Viele Abgänge, viele Neuzugänge, neuer Trainer und ein neuer Sportdirektor. Viele alte Dinge, die Unruhe verbreitet haben, wurden entfernt und dafür kam allerdings auch viel neues dazu.

Stuttgart will das langjährige Stürmer Problem lösen und holt den Bochumer Stürmer Simon Terodde. Für das Mittelfeld kommt von der Hertha Hajime Hosogai. Auch in der Defensive hat man nachgelegt mit Marcin Kamiński von Lech Posen. Bereits vor dem Abstieg stand der Transfer von dem Lauterer Jean Zimmer fest. Dieser wird auf der rechten Außenbahn den VfB Stuttgart unterstützen. Zusätzlich sollen Anto Grigic und Jens Grahl den Kader füllen. Zuletzt konnte man einen Riesen Coup landen und den ehemaligen Augsburger Tobias Werner verpflichten, dieser wird jedoch erstmal nicht zur Verfügung stehen, wegen eines persönlichen Schicksalsschlages.

Um die vielen weiteren Abgänge verkraften zu können musste der neue Trainer Jos Luhukay tief in die zweite Mannschaft greifen. Ganze sechs Spieler kommen aus der zweiten Mannschaft hoch und sollen die Mannschaft unterstützen. Dabei hat Mart Ristl die besten Chancen auf viele Einsatzzeiten. Bereits in vielen Testspielen, durfte der 20-Jährige die Kapitänsbinde tragen. Eine große Ehre für ihn.

Nun steht morgen das erste Spiel an für den neu formierten VfB und schon muss man wieder mit Verletzungen zurecht kommen. Timo Baumgartl, Kevin Großkreutz und auch Mart Ristl werden Verletzungsbedingt beim ersten Spiel gegen St. Pauli fehlen. Zusätzlich fehlt auch Tobias Werner aus dem o.g. Grund.
Somit muss Luhukay gleich auf zwei Stammkräfte (Baumgartl & Großkreutz) verzichten. Natürlich kann dieser Verlust ganz gut kompensiert werden mit Toni Sunjic und Jean Zimmer.

Mein Tipp zu Aufstellung:

Tor: Langerak
Abwehr: Insua, Sunjic, Kamiński, Klein
Mittelfeld: Maxim, Hosogai, Gentner, Grigic, Zimmer
Sturm: Terodde

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Hitzelsperger und Kienle für das VfB Management!

Die zwei neue des VfB Stuttgart

Nach langem warten konnte man eine Nachfolge für Robin Dutt festlegen. Es ist die Doppellösung, welche vom VfB Stuttgart angestrebt war. Marc Kienle (1992 Meister mit dem VfB) und Thomas Hitzelsperger (2007 Meister mit dem VfB) werden das Management des VfB Stuttgarts stärken. Mark Kienle wird dabei der Manager der Sportkoordiantion sein, Thomas Hitzelsperger agiert als Beauftragter des Vorstandes in der Schnittstelle zwischen der Vereinsführung und dem Spielerbereich.

Hier die Stimmen der beiden neuen!

Marc Kienle auf VfB.de
“Es ist eine große Herausforderung und gleichzeitig eine sehr reizvolle Aufgabe, in dieser schwierigen Situation beim VfB Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen den sofortigen Wiederaufstieg schaffen und eine mittel- und langfristige Kaderplanung unter besonderer Berücksichtigung unserer Nachwuchsteams betreiben. Dazu brauchen wir kurze Entscheidungswege und ein echtes Teamwork nicht nur im sportlichen Bereich.”(Quelle vfb.de)

Thomas Hitzelsperger
“Der Abstieg aus der Bundesliga ist für den VfB ein enormer Einschnitt mit weitreichenden sportlichen und wirtschaftlichen Folgen. Es geht nun darum, die entsprechenden Schritte für eine positive Entwicklung einzuleiten. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Ich freue mich auf diese Aufgabe, auch weil ich trotz der aktuell schwierigen Situation von der Perspektive des VfB überzeugt bin.”
(Quelle vfb.de)

Beide zeigen sich natürlich kämpferisch und wollen den direkten Wiederaufstieg. Hitzelsperger wird eine ähnliche Rolle wie Robin Dutt ausführen, allerdings könnte er den Vorteil haben, dass er ein geschätzter Mann beim VfB ist und dass er viel Kontakt mit dem Vorstand haben wird. Er wird die Interessen des Vorstandes bezüglich der Transferpolitik und anderen Dingen vertreten.

Marc Kienle übernimmt die Sportkoordination, die sich hauptsächlich mit der Jugendarbeit und der Transferpolitik beschäftigt.
Seine Philosophie wird sein, den VfB wieder zu den jungen Wilden von 2007 zu machen. Wie in dem Zitat oben will er es schaffen “eine mittel- und langfristige Kaderplanung unter besonderer Berücksichtigung unserer Nachwuchteams zu betreiben”. Das heißt dann wohl, dass Spieler wie Mart Ristl, Arianit Ferati und noch einige andere Talente aus den U-Mannschaften in der Lizenzkader hochziehen.

Meiner Meinung nach wird Kienle eine sparende Variante (keine Kostenintesive Transfere) mit Perspektive fahren. Und diese Variante gefällt mir und kann in Liga zwei gut funktionieren! Natürlich wird man in nächster Zukunft keine Spieler wie Kostic oder Didavi verpflichten, aber man wird wieder auf die eigenen Stars setzten. Mit diesem neuen Anlauf der Stuttgarter können neue Stars geboren werden. Wer weiß, vielleicht ist Ristl der nächste Schweinsteiger oder Ferati schafft es soweit wie Mesut Özil. Auch Timo Baumgartl kann sich neu sortieren und der nächste Boateng werden. Träumen darf man, aber warum sollte das nicht passieren? 2007 hat der VfB Spieler wie Tasci, Gomez und Khedira raus gebracht und sind nun wichtige stützen in ihren Teams und teils auch in der Nationalmannschaft!

Allerdings sollte man bei den neuen Jugendspielern darauf achten diese an den VfB zu binden. Die Spieler sollen bei dem VfB bleiben wollen und nicht den Verein wechseln. Das jüngste Beispiel ist Daniel Didavi. Er hat alle Jungendmannschaften beim VfB durchlaufen, doch für eine Vertragsverlängerung hat es nicht gereicht. Solche Spieler müssen normalerweise gehalten werden, doch man schafft es beim VfB einfach nicht. Auch Gomez und Khedira sind passende Beispiele. Das sollte sich beim VfB Stuttgart ändern.
Doch vor allem sollte man jetzt nicht noch mehr Identifikationsfiguren im verlieren wie Gentner, Großkreutz und Ginzcek.

Da wartet viel Arbeit auf die beiden neuen. Was denkt ihr werden die beiden neuen den VfB wieder nach oben führen? Hier findet ihr eine kleine Umfrage!

The survey is already over.

 

Die Woche KMPKT! #02

Hallöchen zu einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Auch diese Woche gab es wieder einige Diskussionen in der Welt des Fußballs!

Langerak schwört dem VfB die Treue!

Beim VfB ging es in den letzten Wochen hin und her. Viele Verantwortliche mussten nach dem zweiten Abstieg in der Vereinsgeschichte ihre Posten verlassen. Bereits in der heißen Phase haben Spieler wie Christian Gentner und Danie Ginzcek ihre Verträge verlängert. Großkreutz, Dié und Insua wollen den VfB nicht in diesem Zustand verlassen. Auch Mitch Langerak, der ehemalige Dortmunder gab nach dem Abstieg bekannt, dass er nicht den Verein verlassen werden. Und eben dieser machte diese Woche ernst.

Nach dem Abgang von Loris Karius fragte der FSV Mainz 05 beim VfB an den Australier zu verpflichten. Laut Kicker.de soll Langerak, jedoch dieses Angebot sofort abgelehnt haben. Ein starkes Zeichen für alle Fans der Schwaben.

Für mich ist das ein Top-Statement des 27-Jährigen Australiers. Auch wenn ein Abgang von Tyton noch nicht sicher ist, wird er sich nächstes Jahr mit Sicherheit durchsetzen und die Nummer 1 der Schwaben werden (Rückennummer 1 hat er ja schon).
In der abgelaufenen Bundesliga Saison war Langerak der Pechvogel. Er ist von Dortmund gekommen um die Nummer 1 in Stuttgart zu sein und dann bremste ihn eine Verletzung aus. Währenddessen nutzte Tyton seine Chancen und wurde im laufe der Saison ein wichtiger Spieler. Erst in den letzten Spielen stand Langerak konstant im Tor.

My opinion!
Mitch, dass ist ein ganz starkes Zeichen! So einen Spieler brauchen die Jungs aus Cannstatt um das Ziel Aufstieg zu schaffen. Man wird sehen in wie fern sich die Mannschaft der Stuttgarter bilden wird. Einige Abgänge stehen noch aus mit Kostic, Tyton und wahrscheinlich Timo Werner. Aber es können viele junge wilde nachrücken mit Ristl und Ferati.

Lewandowski zu Real?!

Am Tag vor dem CL-Finale brachte der Berater von Robert Lewandowski den nächsten Hammer in dieser noch jungen Transferphase. Es gibt ein konkretes Angebot von Real Madrid an Robert Lewandowski.

Müssen die Bayern sich bald nach einem neuen Stürmer umsehen? Meiner Meinung nach – Nein. Lewandowski fühlt sich wohl in München und er spielt hier auch einen erfolgreichen Fußball. Natürlich ist es etwas anderes sich bei Real durchzusetzen, da es dort eine deutlich größere Konkurrenz auf seiner Position gibt. Somit ist Madrid eine Station die für Lewandowski ein großer Schritt wäre, doch vielleicht aber auch ein schwieriger. Schaffen könnte er es, überhaupt keine Frage, aber es wäre eine Riesen Umstellung.

Somit für mich ein wahres Gerücht, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering.

Silvia Neid benennt vorläufigen Kader für Olympia

Das Hauptthema war in den letzten Tagen immer und immer wieder die Nominierung der A-Nationalmannschaft für Frankreich (Männer). Doch man sollte nicht vergessen, dass auch die Frauen ein wichtiges Turnier vor der Brust haben. Silvia Neid hat am Samstag den vorläufigen Kader für Olympia bekannt gegeben.

Der vorläufige Kader

Tor: Laura Benkarth (SC Freiburg), Meike Kämper (MSV Duisburg), Almuth Schult (VfL Wolfsburg), Lisa Weiß (SGS Essen)
Abwehr: Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Kathrin Hendrich (1. FFC Frankfurt), Joesephine Henning (FC Arsenal), Tabea Kemme (1. FFC Turbnie Potsdam), Annike Krahn (Bayer 04 Leverkusen), Leonie Maier (Bayern München), Babett Peter (VfL Wolfsburg)
Mittelfeld: Melanie Behringer (Bayern München), Sara Däbritz (Bayer München), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Svenja Huth ( 1. FFC Turbine Potsdam), Isabel Kerschowski (VfL Wolfsburg), Simone Laudehr (1. FFC Frankfurt), Melanie Leupolz (Bayern München), Lina Magull ( SC Freiburg), Felicitas Rausch (1. FFC Turbine Potsdam)
Sturm:  Pauline Bremer (Olympique Lyon), Mandy Islacker (1. FFC Frankfurt), Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt), Anja Mittag (Paris Saint-Germain), Lena Petermann (SC Freiburg), Alexandra Popp ( VfL Wolfsburg).

Das Weinzierl Poker

Was ist das für ein hin und her mit Markus Weinzierl? Am Dienstag wurde der Transfer bereits für “Offiziell” erklärt. Keine Stunde nach der Meldung dementierte der FC Augsburg die Meldung sofort auf Facebook. Und alle fragen sich nur – Warum?

Es ist sicher, dass der Augsburger Trainer zu Schalke 04 wechseln wird. Ebenfalls ist sicher, dass Schalke den Wechsel nun endlich gerne verkünden würde, doch da muss noch ein großer Stein im Weg legen.

Meine Theorie:
Der FC Augsburg will direkt nach dem Abgang von Weinzierl einen Nachfolger präsentieren, der auch schon mit Dirk Schuster feststeht. Aber auch dort gibt es ein Problem. Darmstadt 98 möchte 1 Million Euro ablösen, die Augsburg nicht bezahlen will.

Ich bin mir relativ sicher, dass alles auf einmal bekannt gegeben wird.
Und zwar in der Reihenfolge:
Weinzierl zu Schalke
Schuster zu Augsburg
??? zu Darmstadt

Transfermarkt KMPKT!

Gerüchte und Fixe Wechsel auf einem Überblick!

Top Gerüchte:

Sebastian Rode zu Dortmund! Viele Medien berichten, dass der Münchener nach Dortmund wechseln wird. Sein Berater dementiert jedoch immer wieder eine Einigung.

Mkitharyan nach England? In der vergangenen Woche lehnte die Nummer 10 der Borussen eine Vertragsverlängerung ab! Geht der Weg des Armeniers Richtung England?

Toprak zu Dortmung? Der derzeitige Leverkusener steht auf der Liste der Dortmunder für die Nachfolge von Mats Hummels – Auch Toni Rüdiger soll ein Kandidat sein.

Bestätigte Wechsel!

AS Rom zieht Kaufoption von Toni Rüdiger!

Kevin Vogt verlässt die Kölner und geht nach Hoffenheim.

Moritz Stoppelkamp spielt nächstes Jahr im Wildpark. Der ehemaliger Paderborner wechselt Ablösefrei zum KSC und erhält einen Vertrag bis 2018.

 

Mal wieder war das eine spannende Woche! Was denkt ihr über das Pokern um Markus Weinzierl und wir Lewandowski zu Real gehen? Teilt es und mit!