Die Woche-KMPKT #13

Hallo zusammen und schön, dass ihr wieder dabei seid.

In der dreizehnten Ausgabe von Die Woche-KMPKT fasse ich für euch ein paar Ereignisse der letzten Tage zusammen. Zum einen handelt es sich dabei um den Telekom Cup 2017 und das Wechsel Chaos von Serge Gnabry.

Der Telekom Cup 2017

Am 15. Juli lief in Gladbach die neunte Auflage des Telecom Cup an. Mit von der Partie in diesem Jahr waren die Jungs von Bayern, Bremen, Hoffenheim und Gastgeber Gladbach.
Kurz zum System des Miniturniers: Gespielt werden zwei Halbfinalspiele, ein Spiel um Platz drei und zu guter letzt das Finale. Dabei beträgt die Spielzeit nicht wie gewohnt 90, sondern nur 45 Minuten. Sollte ein Spiel mit einem Remis enden, so geht es direkt in ein Elfmeterschießen.

Nun zum sportlichen Teil: Im ersten Halbfinale standen sich der FC Bayern München und die TSG aus Hoffenheim gegenüber. Lewandowski markiert in der siebten Minute den einzigen Treffer in dieser Partie mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0. Der weitere Spielverlauf war dann von einigen Bayernchancen geprägt, welche aber alle ungenutze blieben. Auch einige Neuzugänge dürften zum ersten Mal so richtig ran, aber der junge Tolisso war eher unauffällig unterwegs. Hoeneß sagte dazu, dass die Transfers durchaus überzeugend waren, es allerdings schwer sei, ein Team wie Bayern München zu verbessern.

Im zweiten Halbfinale hieß es dann Werder Bremen gegen Gladbach; ein Spiel, welches viele Möglichkeiten geboten hat und doch nach 45 Minuten torlos endete. Max Kruse verfehlte die Führung in Minute 24 knapp, kurz danach pariert Bremens Torwart Jiri Pavlenka des öfteren stark. Im darauffolgenden Elfmeterschießen hat Bremen dann das Momentum auf ihrer Seite und zieht mit 5:3 (n.E.) ins Finale ein. Auf Seiten der Gladbacher scheitert der 17-jährige Guisane als einziger Schütze vom Punkt.

Im Spiel um Platz drei ging es dann genauso weiter, wieder 45 Minuten torloser Fußball zwischen den beiden Verlierern der Halbfinalspiele Hoffenheim und Gladbach. Im folgenden Elfmeterschießen hat Gladbach erneut nicht das richtige Händchen, verliert mit 6:5 und beendet das Turnier lediglich als freundlicher Gastgeber.

Im Finale schauten dann alle gebannt auf einen Spieler: James, die Leihgabe aus Madrid, debütierte im Spiel gegen Bremen und zeigt direkt, dass mit ihm zu rechnen ist. Dritte Minute, Kopfballchance, Pfosten! Im weiteren Spielverlauf ist der Kolumbianer auch gut ins Kombinationsspiel des Rekordmeisters eingebunden. Den ersten Treffer der Partie erzieht mit Thomas Müller, der als Kapitän in den Telekom Cup gegangen ist, aber ein alter Bekannter. Das 2:0 in Minute 34 bereitet er dann klasse mit der Hacke vor, Bernat schließt ab, Tor. Dabei blieb es dann auch, weil Zetterer im Bremer Tor noch einen Elfmeter abwehren kann.

Bayern gewinnt also die neunte Auflage des Turniers vor Bremen auf Platz zwei und Hoffenheim, während Gladbach sich ohne einen Sieg geschlagen geben muss.

 

Wechsel Chaos um Serge Gnabry

Serge Gnabry, U21-Nationalspieler, bis vor einem Jahr noch recht unbekannt in der Bundesliga, dann durch einen Wechsel nach Bremen, welche eine Ablösesumme von fünf Millionen an Arsenal überwiesen haben, direkt an Bekanntheit gewonnen. Einziger Punkt dahinter, diese Verhandlungen sollen angeblich ein Hintertürchen für die Bayern beinhaltet haben. Diese verpflichten Gnabry nämlich in Sommer für acht Millionen und sparen damit durchaus Geld, denn Arsenal hätte einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gefordert.
Haben die Bayern den angeblichen Ribérynachfolger lediglich bei Bremen geparkt? Oder haben sich die beiden Klubs zusammengetan, um Gnabry zu verpflichten? Und was für eine Rolle spielt Hoffenheim, zu dem der Nationalspieler nun erneut ausgeliehen worden, in diesem Wechseltheater? Fragen über Fragen, die sich auftun und keiner weiß Antworten, man kann nur spekulieren.
Während die Bayern weiterhin auf Frank Ribéry (34) vertrauen, wollen sie die Entwicklung aber natürlich nicht ins stocken bringen, also ist die einzig logische Erklärung eine Leihe. Warum nicht direkt nach Hoffenheim wechseln? Viele Faktoren könnten eine Rolle spielen: Geld, Erfolg, Perspektive und das Sammeln von stets anderer Ehrfahrung. Relativ klar ist aber, das Gnabry früher oder später beim Rekordmeister gelandet wäre, ob mit jetzt 21 oder erst in den kommenden Jahren. So kann sich der Jungspunt nun unter Nagelsmann weiterentwickeln und zeigen, was in ihm steckt. Wie es dann nach dieser Saison mit ihm weitergehen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht sagen, aber er wird erstmal wieder nach München zurückkehren.

Abwarten und Tee trinken würde man bei seinem ehemaligen Londoner Arbeitgeber sagen.

Die Akte Aaron Ramsey

Aaron Ramsey, walisischer Nationalspieler und unter den Fitichen von Arsene Wenger und Arsenal London hat ein eher ungewöhnliches Markenzeichen, welches der ein oder andere auch als Fluch bezeichnen mag. Egal wann, egal wo, trifft der Mittelfeldspieler das Tor, ist keiner mehr sicher, denn dann nimmt das Phänomen seinen Lauf: in den nächsten 48 Stunden stirbt ein Prominenter.
Nach seinem Tor gegen Sunderland im vergangen Jahr stirbt David Bowie (Sänger), kurz darauf verlässt auch Alan Rickman (Schauspieler) die Lebenden, nachdem Ramsey gegen Liverpool trifft.
Zufall sagen die einen, aber diesen beiden Fällen liegen schon einige bevor: Seit 2011 ist der ,,Ramsey Fluch” stets der Schatten über den Partien des FC Arsenal. Seit das Phänomen ausgebrochen ist, sind leider einige berühmte Persönlichkeiten von dieser Welt gegangen. Angefangen mit Osama bin Laden, Steve Jobs und Muammar Gaddafi in 2011ging es bis heute weiter mit Whitney Houston in 2012, Paul Walker in 2013, Robin Williams in 2014, in 2016 dann eben David Bowie und Alan Rickman und jüngstes Opfer ist Chester Bennington, Leadsänger der Band Linkin Park, welcher sich in der vergangenen Woche im Alter von 41 Jahren das Leben nahm, nach dem Elfmetertreffer von Ramsey gegen Bayern München.
Und jetzt möchte man sich gar nicht erst vorstellen, wie das ganze aussieht, wenn Ramsey ein Aubameyang oder Lewandowski wäre… Wir wünschen ihm und uns jetzt mal, dass es schnellstmöglich zu Ende ist mit diesem “Fluch”!

Grüße Leon!

Die Woche-KMPKT #12

Servus zusammen und schön, dass ihr den Weg zur zwölften Ausgabe von Die Woche-KMPKT gefunden habt.

Bevor ich mit den eigentlichen Fußball Themen starte, möchte ich euch kurz erklären was euch hier erwartet.
Die Woche-KMPKT wird, wie es schon der Name sagt, einmal in der Woche erscheinen. Das wird erstmal auf Probe passieren und das zwei Monate lang. Der Erfolg und die Zukunft dieses Formats hängt somit wie immer von euch ab.

Das Format Die Woche-KMPKT gab es bereits zum Anfang von BULI-KMPKT und wurde dann aus Zeit gründen eingestellt. Nun, da wir auch die Webseite wieder mehr in den Fokus nehmen möchten, werden wir auch dieses Format wieder auf erleben.

Was genau passiert bei Die Woche-KMPKT?
Mit Die Woche-KMPKT werden wir euch mit Themen auf dem laufenden halten, die über die Woche passiert sind & was im laufe der kommenden Woche noch passieren könnte. Es sind meist Themen, die wir weder im Podcast noch auf Instagram behandeln, da die Themen für den Podcast meist schon stehen und bei Instagram die paar Zeichen nicht ausreichen. So möchten wir euch noch mehr Informationen aus der Welt des Fußballs mitgeben.
Wenn ihr interessante Themen habt, dann könnt ihr diese uns gerne schreiben! Wir freuen uns drauf.

Und nun genug “organisatorisches” starten wir mit dem richtigen Artikel!

Fernsehgelder

Wie werden sie verteilt & wer steht wo?

Für die kommenden Saison wird zum ersten Mal der neue TV-Vertrag der DFL greifen. Dieser soll den Vereinen bis zu 4 Milliarden Euro einbringen bis zur Saison 2020/2021. Die sind ca. 1 Milliarden pro Saison. Diese Summe wird zwischen den einzelnen Vereinen aufgeteilt.

Der Kicker hat nun den Verteilungsschlüssel veröffentlicht, also wer wie viel Geld erhält.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie viel Geld erhalten die einzelnen Vereine und vor allem warum erhalten die Vereine das Geld? Was steckt hinter dieser Verteilung.

Beginnen wir mal mit der Verteilung der Fernsehgelder!

Die Verteilung der Fernsehgelder
Platzierung Verein Gelder in Mio Euro
1. FC Bayern München 95,84
2. Borussia Dortmund 86,50
3. Schalke 04 77,94
4. Bayer 04 Leverkusen 76,95
5. Borussia M’Gladbach 68,96
6. VfL Wolfsburg 64,56
7. 1899 Hoffenheim 54,32
8. Hertha BSC 53,75
9. Mainz 05 49,78
10. 1. FC Köln 48,61
11. FC Augsburg 47,51
12. Werder Bremen 46,74
13. Eintracht Frankfurt 44,41
14. SC Freiburg 40,67
15. VfB Stuttgart 39,67
16. Hamburger SV 39,24
17. Hannover 96 38,15
18. RB Leipzig 28,78

Laut Kicker beinhaltet diese Übersicht nicht die Gelder von rund 32 Mio Euro die dank Sponsoren an die Klubs ausgeschüttet werden.

In der Auflistung sieht man, dass der Vizemeister RB Leipzig nur knapp ein drittel kassiert, von dem was der BVB dieses Jahr erhält. Aber warum ist das so?

Die deutsche Fußball Liga (DFL) hat dafür einen extra Verteilungsschlüssel erstellt, der die Anteile der einzelnen Vereine ausrechnet und somit die Milliarde auf die 36 Bundesligisten aufteilt.
Der Verteilungsschlüssel erfolgt nach einem vier-Säulen Modul.

70% (Bestand) des Geldes werden nach einer ligainternen, Liga übergreifend (1.+2. Liga), Fünf-Jahreswertung ausgeschüttet. Dazu kommen noch die Säulen Nachhaltigkeit (5%), Nachwuchs (2%) und Wettbewerb (23%).

 Genaueres zu den Säulen

Bestand: Für die erste und zweite Bundesliga gibt es eine separate Fünf-Jahreswertung bei der die vergangenen fünf Spielzeiten betrachtet und bewertet werden. Wie es bereits schon der fall ist wird der erste dieser Wertung 5,8 Prozent und der letzte 2,9 Prozent der Erlöse erhalten. In der zweiten Bundesliga erhält der erste 1,69 und der letzte 0,75 Prozent.

Nachhaltigkeit: Bei dieser Bewertung werden alle Spielzeiten seit beginn der Bundesliga betrachtet und die erste und zweite Liga nicht differenziert. Somit gibt es hierbei eine 36er-Rangliste.

Nachwuchs: Diese Verteilung erfolgt gleichmäßig zu den Einsatzmittel in Deutschland verbandsgebundener U23-Spieler der aktuellen Saison. Berücksichtig werden dabei alle Spiele der Saison bis zum Tag des 23. Lebensjahres. Die Relegation und Nachspielzeiten zählen dabei nicht dazu. Nicht deutsche Spieler müssen vor Vollendung des 18. Lebensjahres bei einem vom DFB registrierten Verein eingetragen sein.

Wettbewerb: Auch hier werden die Gelder auf Basis des Erfolges eines Vereins verteilt. Siehe Säule “Bestand”. Allerdings wird hierbei wieder eine 36er-Rangliste verwendet und das Geld pro unterschiedlicher Tabellenregion verteilt.
Die ersten sechs Clubs dieser Säule erhalten den selben Betrag.

Ein sehr kompliziertes System,  welches ihr bei der offiziellen DFL-Webseite noch einmal genauer nachlesen könnt.

Der VfB holt Zieler – Wer wird die Nr. 1?

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Am Dienstagabend war es dann offiziell. Ron-Robert Zieler unterschreibt einen Vertrag bis 2020 beim VfB Stuttgart und wird die Nummer 16 beim Bundesliga Aufsteiger tragen. Zieler kommt für 3,5 – 4 Mio Euro von Leicester City, wo sich der Weltmeister nicht gegen die Nummer 1 Schmeichel durchsetzen konnte.
Nun möchte er in Stuttgart wieder mehr spielen und somit an Langerak vorbeiziehen.

Der Titel auf dem Bild ist “VfB wieder TW-Macht?”. Die Stuttgarter haben oftmals das Talent bewiesen Torhüter zu holen, obwohl man bereits eine gute und gestandene Nummer eins im Kader hatte. Aber wer hat im hier und jetzt die Nase vorn?

Der Australier Mitchell Langerak hat in der letzten Saison seinen Kasten über weite strecken sauber gehalten. Doch wie bei jedem Torwart gab es auch hier ein paar Situationen, wo man sich gedacht hat “Was macht der denn da?”.
Doch diese Szenen hielten sich in Grenzen. Langerak spielte letztes Jahr das erste Mal in seiner Karriere als Nummer eins in einem Profiklub.
Beim BVB stand er immer hinter Weidenfeller, bei seinem ersten Jahr in Stuttgart wurde er von einer schweren Verletzung ausgebremst und wurde somit vom Polen Tyton ausgestochen. Tyton ging nach einer Saison und Langerak war somit die Nummer eins. Doch jetzt scheint es so zu kommen, dass er wieder um seinen Stammplatz kämpfen muss.

Viele behaupten, dass Zieler nur deshalb kommt, damit Langerak auch im Training wieder mehr Prozent zeigt und somit Druck auf den Spieler aus Down-Under ausübt.
Das mit dem Druck hat allein schon mit den Gerüchten ausgereicht, da Langerak seinen Urlaub verkürzte und bereits eine Woche früher ins Training einstieg.

Wir dürfen gespannt sein wer die Nummer eins im Tor der Stuttgarter sein wird.

James die Granate & welche Probleme der Transfer mit sich ziehen könnte!

Mein Name ist Rodriguez, James Rodriguez! Und er spielt nun in der Bundesliga. Der Kolumbianer ist ein echter Weltstar

und das liegt nicht daran, dass er bei Real Madrid gespielt hat. Nein, ausschlaggebend war seine überragende Weltmeisterschaft 2014, wo er sechs Tore schoss und somit Torschützenkönig wurde.
Die Nummer 10 bei Real Madrid und der Nationalmannschaft hat bereits eine beträchtliche Titelsammlung und wird nun das Star-Ensemble des FC Bayern München erweitern.
Und somit kann man und muss man wahrscheinlich auch sagen, dass DAS die Granate ist, welche Uli Hoeneß am Anfang der Saison angekündigt hat.

Aber könnte es auch Probleme mit sich ziehen? Ja, auf jeden Fall!
James ist ein sehr vielfältiger Spieler und kann auf vielen Positionen spielen. Er kann sowohl im offensiven Mittelfeld, als auch im Zentrum und auf den Flügeln spielen. Im Zentrum ist der FC Bayern durch Tollisso, Renato Sanchez, Vidal und Thiago sehr gut besetzt, weshalb ich denke, dass er da schon einmal nicht zum Einsatz kommen wird.

Als zehner könnte ich ihn mir dann doch schon besser vorstellen. Einen Druckmacher hinter Robert Lewandowski. Dann muss die Bundesliga Angst vor zwei gefährlichen Stürmern haben.
James kann auch mal als Backup von Lewandowski dienen.

Auf den Flügeln denke ich ebenfalls, dass der FC Bayern gut besetzt ist und ihn nicht darauf verlagern wird. Zumindest nicht langfristig. Kürzere Einsatzzeiten sind möglich.

James kann somit eine Lösung sein für einige Probleme die der FC Bayern noch hat, jedoch kann er auch Probleme verursachen. Sollte er auf den Flügeln eingesetzt werden, dann muss Robben oder Ribéry weichen. Was gleichzeitig auch heißt, dass es für Coman und weitere Außenbahnspieler schwieriger wird. So könnte man einige Talente verlieren.
Serge Gnabry wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter diesem Transfer leiden, da eine Leihe nach Hoffenheim anscheinend schon fix ist.

Aber was ist eure Meinung zum Transfer von James? Schreibt es in die Kommentare oder einfach per Instagram, Facebook oder per E-Mail an eine-frage@buli-kmpkt.de! Ich freue mich drauf!

Und das war die erste Ausgabe von Die Woche-KMPKT die es seit langen gegeben hat. Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt gerne euer Feedback in die Kommentare!

Ein kleiner Geheimtipp noch 😉 FOLGE 35 – Die IFAB hat vor wenigen Woche

n Regelvorschläge veröffentlicht, die wir uns Inder 35. Folge mal ganz genau angeschaut haben 😉 Und wir können sagen, dass es sehr lustig geworden ist! Also unbedingt rein hören!
Hier gehts zur Folge – Ich wünsche euch viel Spaß beim anhören und freue mich auf euer Feedback💪🎙

Die Woche KMPKT! #05

Eine Woche ist rum, wieder ist viel passiert und wieder ist sehr viel Geld geflossen.

Zwei Weltmeister für Dortmund

Nach Mario Götze kommt nun auch Andre Schürrle zu Borussia Dortmund.
Beide Spieler haben einen großen Anteil an dem Weltmeistertitel 2014 gehabt. Andre Schürrle mit der Vorbereitung, Mario Götze schoss das Tor. Doch nach diesem großen Titel lief nicht mehr in beiden Karrieren und bei beiden gab es einen Karrierebruch, nachdem sie zu einem großen Verein gewechselt haben.

Der gebürtige Ludwigshafener hatte seinen großen Durchbruch bei Mainz 05 in der Saison 2011/2012. Am 01. Juli 2011 wechselt Schürrle von Mainz nach Leverkusen. In diesem Jahr spielte er insgesamt 40 Bundesliga in der Bundesliga. 31 Spiele davon in der Bundesliga. Er verpasst nur drei Spiele durch eine Rotsperre (2 Spiele) und einem grippalen Infekt. Auch das nächste Jahr war ähnlich Erfolgreich bei Leverkusen. Genau zwei Jahre nach dem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen wechselt Schürrle zu Chelsea London. Im ersten Jahr war noch alles gut, doch in der Hinrunde der Saison 14/15 wurden die Einsätze des deutschen Nationalspielers immer weniger. Der Weg führt im Februar 2015 nach Wolfsburg. Auch hier schaffte es der heute 25-Jährige nicht sich richtig durchzusetzen und in der Mannschaft Fuß  zu fassen. In Dortmund möchte er nun zu alter Leverkusener Stärke finden und endlich wieder ein unterrichtlicher Teil einer Mannschaft sein.

Einen ähnlichen Weg hatte Mario Götze. Nicht ganz so viele Stationen, dafür aber umso unglücklicher. 12 Jahre hat Mario Götze bei Borussia Dortmund gespielt, bis er zum FC Bayern München gewechselt ist. Bereits in der Jugend wurde Götzes Talent erkannt und von Dortmund gefördert. Unter Jürgen Klopp gab es dann den Riesen Durchbruch in die Bundesliga. 2010 wurde Götze dann in die A-Mannschaft der Borussen berufen. Bereits in seiner ersten Saison spielte der damals 18-Jährige 33 Spiele in der Bundesliga und schoss dort 6 Tore und bereitete 15 Tore vor. Kein Wunder das er am 17.11.2010 gleich sein A-Nationalelf Debüt geben konnte. Gespielt wurde gegen Schweden, in der 78. Minute war es dann soweit, Mario Götze betritt erstmals den Platz im Nationalmannschaftsdress. Ob Zufall oder nicht, aber auch Andre Schürrle feierte an diesem Tag sein Debüt für die Nationalmannschaft! Noch viel besser, es war die selbe Minute! Auch er kam in der 78. Minute ins Spiel. Das Spiel endete übrigens 0:0. Wer hätte gedacht, dass die zwei in 4 Jahren durch eine späte Einwechslung, Deutschland den vierten Stern sichern!
Somit war klar für viele Experten, Mario Götze wird mal ein ganz großer. Am 01. Juli 2013 machte er dann den logischen Schritt zum FC Bayern München. Für alle Experten war damit klar, dass Mario Götze nun nicht nur einer der besten Jugendspieler ist, sondern auch Titel gewinnen kann. Doch dann kam alles anders. Mehrere Verletzungen sorgten dafür, dass Götze “nur” 45 Spiele in der gesamten Saison gespielt hat. Erst gegen Ende der Saison waren das überwiegend 90 Minuten Einsätze, Ansonsten wurde Götze immer früher vom Platz genommen.
Unter Pep Guardiola ging es dann auch ins nächste Jahr. Die Saison 14/15 nach der Weltmeisterschaft war Götze nun wieder hoch im Kurs bei den Bayern und war Stammspieler unter Pep. In der letzten Saison der Absturz. Viele Verletzungen während der Saison sorgten dafür, dass Götze insgesamt nur 21 Spiele für den FC Bayern München bestreiten konnte. Zum Sommer hin wurden die Stimmen gegen Götze und für einen Transfer immer lauter. Liverpool und Dortmund, um nur die glaubwürdigsten Mannschaften zu nennen waren anscheinend an einem Götze Transfer interessiert. Mit der Entscheidung nach Dortmund zu wechseln schienen nun auch alle Parteien glücklich zu sein. Auch Karl-Heinz Rummenigge erwähnte nach dem Wechsel öfters, dass ein Wechsel für den Spieler und dem Verein das Beste sei. Auch Götze betonte nochmals wie unangenehm die Zeit beim FCB war.

Nun kehrt Götze in das freundschaftliche Umfeld zurück. Mit Marco Reus und Andre Schürrle wird er mit zwei seiner engsten Vertrauten aus seinem Privaten Umfeld Fussball spielen.
Die Transferoffensive der Borussen hat sich qualitativ auf jeden Fall gelohnt. Mit Schürrle und Götze sind zwei gestandene Spieler gekommen.
Die Aufgabe von Thomas Tuchel wird nun sein aus diesen vielen neuen Spielern ein Team zu formen, was in allen Wettbewerben Konkurrenzfähig sind. Ich bin mir sicher, dass Tuchel eine Mannschaft zur Verfügung hat, mit der er in der Saison 16/17 um alle Titel mitspielen kann!

Ødegaard zum HSV

Lange hat es gedauert bis der HSV seine gewohnte Transferoffensive gestartet hat. Nach Kostic und Hailovic soll nun auch der Norweger Martin Ødegaard zum Hamburger Sportverein wechseln.
Laut Informationen vom Kicker hat sich Peter Knäbel über eine Leihe von Ødegaard informiert. Der 17-Jährige ist der bisher jüngste Real Spieler in der Liga. Aktuell spielt der Norweger in der zweiten Mannschaft der Königlichen. Im Weg steht dieser Leihe nur die zweite Spanische Liga. Sollte Reals zweite Mannschaft planmäßig aufsteigen, dann wird man weiterhin mit Martin Ødegaard planen und es wird kein Transfer stattfinden.

Auch andere Bundesliga Mannschaften sollen an dem Youngster interessiert sein.

Kostic und Hailovic in den Norden

Nachdem wir uns nun mit einem Möglichen Wechsel zum HSV beschäftigt haben, kommen nun zwei Transfer, die in der vergangenen Woche getätigt wurden.

Filip Kostic (ehemals VfB Stuttgart) wechselt für geschätzt 14 Millionen Euro zum Hamburger SV. Das Wechselchaos um den Serben war groß. Bereits nach dem Abstieg der Schwaben gab er bekannt, dass er sicher den Verein verlassen wird. Auch der neue Trainer Jos Luhukay hat nicht angefangen mit ihm zu planen. Nachdem er mit Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg in  Verbindung gebracht wurde steht der neue Verein des 23-Jährigen nun fest. Es geht in den Norden nach Hamburg.

Bewegt sich was in Stuttgart?

Viele Abgänge, viele Neuzugänge, neuer Trainer und ein neuer Sportdirektor. Viele alte Dinge, die Unruhe verbreitet haben, wurden entfernt und dafür kam allerdings auch viel neues dazu.

Stuttgart will das langjährige Stürmer Problem lösen und holt den Bochumer Stürmer Simon Terodde. Für das Mittelfeld kommt von der Hertha Hajime Hosogai. Auch in der Defensive hat man nachgelegt mit Marcin Kamiński von Lech Posen. Bereits vor dem Abstieg stand der Transfer von dem Lauterer Jean Zimmer fest. Dieser wird auf der rechten Außenbahn den VfB Stuttgart unterstützen. Zusätzlich sollen Anto Grigic und Jens Grahl den Kader füllen. Zuletzt konnte man einen Riesen Coup landen und den ehemaligen Augsburger Tobias Werner verpflichten, dieser wird jedoch erstmal nicht zur Verfügung stehen, wegen eines persönlichen Schicksalsschlages.

Um die vielen weiteren Abgänge verkraften zu können musste der neue Trainer Jos Luhukay tief in die zweite Mannschaft greifen. Ganze sechs Spieler kommen aus der zweiten Mannschaft hoch und sollen die Mannschaft unterstützen. Dabei hat Mart Ristl die besten Chancen auf viele Einsatzzeiten. Bereits in vielen Testspielen, durfte der 20-Jährige die Kapitänsbinde tragen. Eine große Ehre für ihn.

Nun steht morgen das erste Spiel an für den neu formierten VfB und schon muss man wieder mit Verletzungen zurecht kommen. Timo Baumgartl, Kevin Großkreutz und auch Mart Ristl werden Verletzungsbedingt beim ersten Spiel gegen St. Pauli fehlen. Zusätzlich fehlt auch Tobias Werner aus dem o.g. Grund.
Somit muss Luhukay gleich auf zwei Stammkräfte (Baumgartl & Großkreutz) verzichten. Natürlich kann dieser Verlust ganz gut kompensiert werden mit Toni Sunjic und Jean Zimmer.

Mein Tipp zu Aufstellung:

Tor: Langerak
Abwehr: Insua, Sunjic, Kamiński, Klein
Mittelfeld: Maxim, Hosogai, Gentner, Grigic, Zimmer
Sturm: Terodde

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

Die Woche KMPKT! #03

Servus, endlich die dritte Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Nach einer langen EM und vielen wichtigen Spielen kam das wöchentliche Magazin einfach zu kurz…Leider! Aber die Europameisterschaft ist jetzt um und wir können uns wieder den Vereinen in der Bundesliga und den anderen großen Ligen beschäftigen.

So was ist passiert in letzter Zeit.

Joachim Löw bleibt Bundestrainer bis 2018!

Bereits gestern in den Breaking-News konnten ihr lesen, dass Jogi Löw seinen Vertrag als Bundestrainer der Nationalmannschaft auf jeden Fall bis 2018 erfüllen wird. Dies teilte er dem DFB-Präsidenten Reinhard Grindel am gestrigen Vormittag telefonisch mit.

In der Mitteilung des DFB hat Löw mitteilen lassen, dass er großes Potential in dieser Mannschaft sehe. Gerade mit dem Rückblick, dass die Mannschaft einer der jüngsten Mannschaften bei der Europameisterschaft in Frankreich war, freut er sich darauf bis 2018 neue junge Spieler zu finden und die bereits gefundenen Spieler weiter zu entwickeln. Dazu wird sicherlich der neue Phillip Lahm gehören, Joshua Kimmich.
Ebenfalls sagte er, dass diese EM sicherlich keine Enttäuschung war. Natürlich ist man dieses Jahr wieder im Halbfinale ausgeschieden, doch immerhin hat man es wieder bis ins Halbfinale geschafft.

Joachim Löw hat bisher 137 Länderspieler als Chef- bzw. Co. Trainer (unter Jürgen Klinsmann 2006) absolviert. Damit reiht er sich nun auf Platz drei der ewigen Liste ein. Doch Platz zwei ist nicht allzu weit weg. Helmut Schön war Bundestrainer von 1964 bis 1978 und bestritt 139 Länderspieler als Bundestrainer.
Auf Platz eins und die nächsten Jahre noch unangefochten ist der Weltymeistertrainer von 1954, der Trainer beim Wunder von Bern, Sepp Herberger. Er war Trainer von 1936 bis 1964. Herberger bestritt 167 Länderspiele. Bisher konnte nur Helmut Schön beide Titel (Weltmeisterschaft und Europameisterschaft) in seiner Amtszeit als deutscher Bundestrainer gewinnen.
Dies kann Joachim Löw nur noch erreichen, wenn er seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängern würde. Vielleicht wird er aber auch der Trainer, der zum ersten Mal einen Weltmeisterschaftstitel verteidigt. Wir würden es uns auf jeden Fall alle wünschen und wünschen Joachim Löw viel Glück für seine weitere Amtszeit!

Nach der EM ist vor dem Confed Cup!

Kaum ist die Europameisterschaft vorbei sind die Gedanken schon beim nächsten großen Turnier. Am 17. Juni beginnt der Confed Cup in Russland. Jetzt gab Oliver Bierhoff bekannt, dass es kein Turnier mit Top Besetzung sein wird. Das Turnier nächstes Jahr hat einfach nicht den sportlichen Stellenwert, wie eine Welt- oder Europameisterschaft meinte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff zu der Sport BILD.

Der Fokus soll auf die jüngeren Spieler gerichtet werden, es ist eine Riesen Chance für Perspektivspieler und die neuen Hoffnungsträger. Es wird wohl ähnlich laufen wie bei der Olympiade in Rio dieses Jahr.

Weltmeister zum BVB?

André Schürrle scheint im Anflug zu sein nach Borussia Dortmund. Sowohl Dieter Hecking, als auch Klaus Allofs möchten den ehemaligen Mainzer keine Steine in den Weg legen. Sollte Schürrle zu Borussia Dortmund wechseln würde er wieder bei seinem ehemaligen Mainzer Trainer und Förderer Thomas Tuchel spielen.

Der Transfer soll noch diese Woche über die Bühne gebracht werden. Es scheint bei den beiden Vereinen nur noch um die Ablösesumme gehen, die sich wohl auf ca. 30 Millionen Euro belaufen wird.

Held aus dem Italien Spiel zum FC Barcelona?

Jonas Hector, der Held aus dem Achtelfinale gegen Italien, soll wohl im Visier einer der größten Vereine der Welt stehen. Der FC Barcelona soll seine Fühler nach dem Kölner ausgestreckt haben.

Der Scott vom FC Barcelona Urbano Ortega soll sich extra wegen dem Kölner das Halbfinale, in Marseille zwischen Deutschland und Frankreich angesehen haben. Er zog das Fazit: Ja er ist gut und man kann ihn holen. Ortega gab sein Go und Barcelona will nun handeln.
Barcelona will in den nächsten Tagen Kontakt mit dem 1. FC Köln aufnehmen, die Ablöse soll sich auf ca. 18 Millionen Euro belaufen.

Barca ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit für den 26-Jährigen. Auch die Reds von Jürgen Klopp und der Englische Vizemeister sollen an Jonas Hector interessiert sein. Somit wird es wahrscheinlich ein Dreikampf zwischen dem FC Barcelona, FC Liverpool und Tottenham Hotspur. Hector besitzt noch eine Vertrag bis 2018 bei den Geißböcken.

Die Ancelotti Ära beginnt!

Und das beste nun zum Schluss. Carlo Ancelotti hat am 11.07.2016 sein erstes Training beim FC Bayern München geleitet. Begonnen hat alles mit der offiziellen Vorstellungspressekonferenz. Er eröffnete seine Amtszeit mit den Worten “Ich bin sehr stolz und glücklich, hier zu sein.”
16:30 begann dann endlich die erste Einheit. Mit dabei Götze Junior. Der jüngere Bruder von Mario Götze, Felix Götze (18), ist aktuell Stammspieler der U19 bei den Bayern, doch am Montag durfte er bei der ersten Einheit der Bayern unter Ancelotti dabei sein.
Dies ist jedoch nicht das erste mal. Auch schon unter Pep Guradiola durfte F. Götze beim Training der ersten Mannschaft dabei sein.

Man darf gespannt sein, was Ancelotti mit dieser Mannschaft diese Saison so alles auf die Beine stellt.

Es bleibt nur noch zu sagen – Viel Glück Carlo Ancelotti!

 

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!