Folge 23 – Rückblick auf den 30. Spieltag!

In dieser Folge blicken wir zusammen zurück auf den 30. Spieltag der Fußball Bundesliga!

Dabei lege ich einen besonderen Fokus auf die Bremer die momentan den absoluten Turbo zünden und den Abstiegskampf und somit die 33iger Zone der Bundesliga.

Ebenfalls ein Thema soll die vergangene Europawoche sein, wo wir deutschen ja leider nicht ganz so gut abgeschnitten haben!

Wie immer alle Infos ganz KMPKT – bei BULI-KMPKT der Podcast!

Die Themen noch einmal in der Übersicht:

  • Bremen haut den Turbo rein (2:00)
  • Der Abstiegskampf (8:30)
  • Die Europawoche (23:14)

Ich freue mich auf euer Feedback.

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Lahm beendet Karriere und alle spielen empört!

Seit Dienstag den 07. Februar ist bekannt, dass Philipp Lahm seine Profi Karriere als Fußballer beenden wird zum Sommer. Eine große Persönlichkeit des deutschen Fußballs verlässt den Fußball und auch die Bayern werden ihn wohl erstmal ganz verlieren.

Die Fakten:

Philipp Lahm wird seinen laufenden Vertrag bis 2018 für den Sommer 2017 auflösen. Ein Wechsel steht nicht im Raum, somit ist dies sein Karriere Ende und spielt seine letzte Profi-Saison.

Lahm war seit Anfang der Saison im Gespräch um den Posten des Sportdirektors beim FC Bayern München. Lahm war dieser Idee, laut den Medien, nicht abgeneigt und hatte viele gut Gespräche mit den Verantwortlichen es FC Bayern. Allerdings wollten die Verantwortlichen nicht, dass Lahm Teil des Vorstands in München wird. Somit wäre Lahm der erste Sportdirektor, der kein Teil des Vorstands ist.
Somit ist Philipp Lahm raus um den Platz als Sportdirektor und der Name Max Eberl wird immer lauter.

“Ich habe den Verantwortlichen Bescheid gesagt, das ich am Ende der Saison aufhöre, Fußball zu spielen.”
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Philipp Lahm verkündet Rücktritt

Alle sind verwundert, aber warum?

Gestern Abend war es die Meldung des abends. Ergebnisse Nebensache. Alles handelte sich um den Bayern Kapitän. Bereits nach den 18:30 Spielen wurde im Sky Studio kräftig diskutiert. Die meisten Fragen waren, warum jetzt? Warum am Ende dieser Saison? Wird er Sportdirektor? Was macht er ohne den Profi-Fußball?

Nicht alle, aber einige Fragen hat der 33-Jährige am Abend nach dem Spiel beantwortet. Aber dazu später.

Was überwogen hat war die Verwunderung. Hätte er nicht noch ein Jahr spielen können? Meiner Meinung nach Nein. Lahm ist ein sehr guter routinierter Spieler, der dem FC Bayern in den letzten Jahren geholfen hat. Aber Lahm wird in den letzten Wochen und Monaten gemerkt haben, dass das Training und die ständige Präsenz an die Substanz geht. Irgendwann ist einfach Schluss und Lahm wird nun für sich erkannt haben, dass es nicht mehr geht. Deshalb kam der Rücktritt auch nicht wirklich überraschend für mich. Es ist ein bisschen unsauberer Cut, da er seinen laufenden Vertrag dafür auflösen muss und auch das mitten in der Saison mitzuteilen ist nicht wirklich optimal.
Ich finde, dass er am Anfang der Saison bereits sagen hätte müssen, ob es für ihn noch über 2017 hinaus geht oder eben nicht. Diese Frage hat er sich vielleicht gestellt, aber hat bestimmt auch gedacht, dass es für ihn noch weiter geht.
Aber all diese Spekulationen bringen nichts, weil die vollständige Wahrheit nur er weiß.

“Ich sehe meinen Führungsstil in der Art, jeden Tag alles zu geben. Jedes Training, jedes Spiel. Dazu bin ich bis zum Saisonende fähig, aber nicht darüber hinaus. Deshalb habe ich mich entscheiden aufzuhören.“
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Philipp Lahm verkündet Rücktritt

Eberl in den Startlöchern

Lahm war der Wunschkandidat von Rummenigge, da er die Mannschaft kennt, deutschsprachig ist und vor allem einen guten Draht zu Uli Hoeneß hat. Doch Lahm stellte klar, dass es für ihn nicht der richtige Moment sei beim FC Bayern einzusteigen, in einer führenden Position. Ohnehin hat er gesagt, dass er nicht sofort angefangen hätte, sondern einen Break braucht. Verständlich nach 14 Jahren Profi-Sport.

Nach der Absage von Lahm, ist vor der Zusage von Eberl? Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach ist immer heimlicher Kandidat bei den Bayern gewesen. Warum? Weil er einer der talentiertesten Personen auf seinem Gebiet ist. Das hat auch der FC Bayern festgestellt. Schon seit Jahren macht Eberl mit Verhältnismäßig wenig Geld viel aus seinem Kader. Er führte Gladbach aus der Zweitklassigkeit, in die Bundesliga und schließlich in die UEFA Champions League! Eine perfekte Referenz, um nun den nächsten Schritt zu wagen oder nicht? Eberl hat sich bis hier hin noch nicht dazu geäußert, doch sollte Kontakt bestehen, dann sollte dieser relativ schnell konkret werden, da die Sommerpause schon ansteht. Schließlich muss bei einem Abgang von Eberl auch ein Nachfolger gefunden werden.

Am Ende werden wir spätestens im Sommer die endgültige Antwort bekommen! Wir sind gespannt!

“70 Prozent seiner Spiele war er überragend, in allen anderen Weltklasse. Er steht in Deutschland in einer Reihe mit Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Lothar Matthäus.“
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Mehmet Scholl über Lahm (Quelle: ARD)

Lahms Erfolge!

Weltmeister 2014
Klub-Weltmeister 2013
CL-Sieger 2013
UEFA-Super-Cup-Sieger 2013
7x Deutscher Meister
6x DFB-Pokalsieger
DFL-Ligapokal 2007
3x DFL-Supercup

RESPEKT FÜR DIESE KARRIERE UND DANKE PHILIPP LAHM!

17. Spieltag KMPKT – SCF gegen FCB

Spielbericht

Vorbericht

Das Spiel am 20. Januar 2017 ist das 34. aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Dabei gab es bisher 17 Spiele im Schwarzwaldstadion und 16 in der Allianz Arena.

Für den SC Freiburg gab es in den 17 Heimspielen vier Siege, vier Unentschieden und neun Niederlagen. Somit eine rosige Statistik für die Bayern und es bleibt auch in der Heimbilanz für sie selbst rosig! In den 16 Spielen im heimischen Stadion holten der FC Bayern 14 Siege und zwei Unentschieden. Verloren haben die Bayern bisher noch nie in einem Heimspiel gegen den Sportclub!

Die letzte Partie gewann der SC Freiburg mit 2:1, am 16.05.2015 (33. Spieltag der Saison 14/15)

Das Spiel mit den meisten Toren war ein 7:0 für die Münchener. Das Spiel fand am 5. Spieltag der Saison 11/12 statt.
Damals traf noch Nils Petersen gegen den Sportclub – Mario Gomez traf in diesem Spiel vier mal.

Meine Meinung

Aus Sicht der Freiburger:

Christian Streich hat sich auf der PK vor dem Spiel kämpferisch gegeben und gesagt, dass sie “eine Berechtigung haben gegen Bayern zu spielen”. Ich denke, dass der der Sportclub sich kämpferisch zeigen um mindestens einen Punkt zu holen.
Es wird spannend zu sein, ob die Freiburger mit der selben Einstellung in die Partie gehen, wie gegen Leipzig. Sollten sie ähnlich wie gegen Leipzig spielen, dann könnte das Spiel relativ schnell vorbei sein, wobei ich glaube, dass Streich seine Truppe sehr viel besser auf die Partie eingespielt, wie gegen Leipzig.

Aus Sicht der Bayern:

Carlo Ancelotti hingegen wird hoffen, dass die Bayern das Spiel so schnell wie möglich zu machen. Ein deutliches Ergebnis wird nicht das Ziel sein. Mit Lewandoski, Müller und co. haben die Bayern da gute Chancen.

Die erste turbulente Halbzeit!

Schiedsrichter der Partie SC Freiburg gegen den FC Bayern München ist Manuel Gräfe, der die Partie pünktlich anpfeift. Im Schwarzwaldstadion sind es (laut Aussage von Sky) um die -10° also eisige Bedingungen. Das lassen sich beide Mannschaften jedoch nicht anmerken.
Die Bayern tasten sich direkt in der ersten Minute an das Tor der Freiburger, jedoch war die resultierende Chance eher ungefährlich.
Auch Freiburg will schnell in die Partie starten, indem sie ebenfalls bereits nach 90 Sekunden das erste Mal sich vor das Tor von Manuel Neuer spielen. Aber auch aus dieser Chance wurde nichts.

Doch in der 5. Minute war es dann soweit! Die Freiburger erobern den Ball nach einem Einwurf des FC Bayern. Freiburg spielt schnell nach vorne, kurz vorm sechzehner kommt der Angriff jedoch ins stocken und es entsteht ein Pingpong spiel. Grifo schafft es irgendwie den Ball hoch auf Janik Haberer (22) zu spielen. Haberer hat freie Sicht auf das Tor von Manuel Neuer und schiebt ihn ins linke Eck! Da ist die überraschende Führung, selbst Christian Streich wird damit nicht gerechnet haben.
Es war das zweite Tor von Janik Haberer in dieser Saison und das erste Gegentor für die Bayern, seit dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 am 2.12.2016!

Überraschend ist, dass die Freiburger nach dem Gegentor nicht nachgelassen hat und nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer konnte eine weitere Chance produziert werden. In der Mitte stand wieder Haberer, der den Ball verstolperte, die Bayern konnten klären.

In den ersten 20 Minuten fiel auf, dass die Bayern zwar mehr Ballbesitz hatten, jedoch diesen nicht richtig nutzen konnte. Die Bayern spielten oft den Ball an der Mittellinie hin und her. Freiburg steht gut und arbeitet viel. Auch das überragende Pressing des Sportclubs war auffällig und hat die Bayern immer wieder zu Fehlern gezwungen. Egal ob Costa, Alonso oder Neuer. Alle werden sofort bei Ballbesitz unter druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Mit dieser Aktivität der Freiburger hat München nicht gerechnet.
Die Bayern reagieren auf dieses Pressing sehr ungewohnt. Sie spielen lange Bälle in den sechzehner von Schwolow. Gefährlich wird es allerdings nicht!

Richtig gefährlich wurde es aber in der 35. Minute! Lewandowski steht im sechzehner in Begleitung des SCF-Kapitäns Frantz. Der Pole bekommt den Ball von Costa, schießt Volley aufs Tor, doch der Ball wird von Frantz zur Ecke geklärt. Die Abseits Diskussion konnte in der Halbzeit geklärt, kein Abseits – gleiche Höhe!
Doch die Ecke brachte noch mehr Gefahr! Xabi Alonso mit einer guten Ecke in den Strafraum, Lewandowski läuft Weltklasse ein und trifft zum 1:1! Ausgleich!
Wieder sehen die Freiburger schlecht aus bei einem Standard aus.

Nach dem Gegentor stellen sich die Jungs von Christian Streich hinten rein. Genau das wollte er aber vermeiden! Die Bayern haben es weiterhin schwer und spielen die Halbzeit zu Ende, indem Sie weiter machen mit ihrem Passspiel an der Mittellinie und langen Bällen in den Strafraum, die Schwolow allerdings alle gefangen hat.

So geht es mit 1:1 und einer guten taktischen Ausrichtung der Freiburger in die Pause! Bei -10° ist aufwärmen dringend notwendig!

Nochmal 45 Minuten zittern!

Richtig gefährlich wurde es in der zweiten Hälfte erst in der 56. Spielminute! Arjen Robben nimmt Maß und setzt zum Schuss an. Ein sehr schwer zu haltender Ball, doch Schwolow nutzt seine Sprungkraft und Körpergröße, um das 1:2 vorerst zu vermeiden. Er klärt zur Ecke.

Nach 15 Minuten  in der zweiten Halbzeit (60. Min) kann man sagen, dass der FC Bayern die bessere Mannschaft ist. Das Pressing der Freiburger hat im Gegensatz zur ersten Hälfte sehr stark abgenommen. Somit bieten sich den Bayern nun mehr Möglichkeiten und vor allem mehr Chancen.

Es blieb dann auch weitestgehend ruhig, bis in der 75. Minute sich wieder Janik Haberer ins Gespräch brachte. Er war wieder so gut wie frei vor dem Tor von Manuel Neuer, doch diesmal wurde er von einem Bayern Spieler attackiert und fiel zu Boden. Manuel Gräfe entschied sofort auf Schwalbe, nach einer Wiederholung konnte man dies auch die Zuschauer besser erkennen. In dieser Situation hat Gräfe ein gutes Auge bewiesen.

Zwei richtig gute Chancen gab es dann noch in dieser Partie für die Heimmannschaft. Philipp nimm vor dem Strafraum Maß und schießt nur knapp am Strafraum vorbei. Für Neuer wäre es schwierig geworden, diesen Ball zu halten. Aber auch der Ex-Bayern Nils Petersen hatte noch eine gute Aktion. Eine Flanke von der rechten Angriffsseite der Freiburger fand Petersen, der den Ball verwertet und mit einem Volley aufs Tor bringt. Der Ball konnte von Neuer pariert werden.

Es gab vier Minuten Nachspielzeit. Das hat nicht allen gepasst. Die Fans reagierten darauf mit pfiffen und auch an der Bank gab es leichte Ernüchterung. Man möchte ja schließlich schnell wieder ins Warme.

Und da dachte sich Robert Lewandowski doch glatt: “Ach komm, gestalten wir Nachspielzeit noch ein bisschen schöner!”.
Das setzte er zusammen mit Ribéry so um:
Der Franzose schafft es im vollen Sprint den Ball Punkt genau auf den Polen zu spielen. Dieser nimmt den Ball mit der Brust an, hält den Ball in der Luft und schießt den Ball aufs Tor. Dabei traf er den Ball nicht richtig, der Ball ging gegen den Pfosten und dann ins Tor! Die Entscheidung in dieser Partie! Kurze Zeit später durften dann beide Mannschaften ins Warme.

Mein Fazit:

Bis zum 1:1 haben die Freiburger ein gutes Spiel gezeigt, doch dann haben sie sich, wie schon im Spiel gegen RBL, gehen lassen. Das Pressing, das Zweikampfverhalten und auch die Chancen blieben aus. So konnten sich die Bayern besser in die Partie spielen und das Spiel für sich entscheiden. Einen Punkt hätte man den Freiburgern gegönnt, aber der Sieg ist zumindest gerechtfertigt.

 

1. Liga KMPKT – Die Topspiele 14. Spieltag

Gestern waren Mainz und Schalke noch Unterwegs in der Europa League, am Wochenende steht für alle Mannschaften, die International gespielt haben, wieder das alltags Geschäft mit der Bundesliga an.

Seit kurzen könnt ihr jeden Donnerstag, bis Samstag 12 Uhr für euer Topspiel am Samstag abstimmen. Ihr habt euch entschieden für …

Und hier alle Matchfacts zu den einzelnen Topspielen

Freitag

Am Freitag ist die TSG 1899 Hoffenheim zu Gast in der Commerzbank Arena in Frankfurt. Die Eintracht aus Frankfurt hat am Donnerstag erst mit dem Trainer Team Kovac verlängert. Die Kovac Brüder erhalten einen neuen Vertrag, der bis 2019 datiert ist.

Matchfacts

Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim spielten bisher schon 14-Mal gegen einander. Dabei haben die Badener sieben Spiele gewinnen. Drei Siege konnte Frankfurt einfahren und vier Mal lief es auf eine Punkte Teilung raus. Spielten die beiden Teams Unentschieden, dann war es nie wirklich Torreich. Zwei mal ging das Spiel 0:0 raus und zwei Mal 1:1. Hat eine Mannschaft jedoch gewonnen, dann ging es Torreich zu. Beide Mannschaften gewannen jeweils ein Mal mit 4:0 gegen die andere Mannschaft.

Besonderheiten

TSG 1899 Hoffenheim hat bisher noch kein  Spiel verloren und will das auch gegen Frankfurt halten. Die Eintracht verlor bisher nur ein Spiel gegen den SC Freiburg mit 1:0

Eintracht Frankfurt ist eine Wand. Lukas Hradecky kam aus seinen 13 Einsätzen 5-Mal ohne Gegentor aus. So ist die Mannschaft von Niko Kovac verdient auf Rang zwei, wenn es um die wenigsten Gegentore geht.

Mit einem Sieg können beide Mannschaften auf einen festen Champions League Rang springen, wenn die Alte Dame aus Berlin gegen Werder Bremen verlieren sollte.

Mein Fazit

Eine Partie, die schon in den letzten Jahren immer spannend war. Die Statistik spricht eigentlich für die TSG, aber Niko Kovac wird mit seinem kompakten System bestimmt eine passende Antwort bieten können.
Mit der gut formierten Dreierkette Vallejo, Abraham und Hasebe werden Sie es dem Stürmer der TSG Hoffenheim sicher nicht leicht machen. Das wird sicher keine Leichte Aufgabe für Top-Stürmer Sandro Wagner, Uth und Kramaric.

Samstag

Ihr habt entschieden! Am Samstag heißt das Topspiel 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund!
In dieser Partie heißt es Top-Torjäger gegen den Topscorer der Fußball Bundesliga! Oder in Namen Anthony Modeste gegen Pierre-Ermick Aubameyang. Dortmund hatte unter der Woche ein schweres Spiel in der Champions League mit Real Madrid als Gegner. Auch gegen Köln müssen wieder hundert Prozent her.
Köln hingegen muss bei den Fans einiges wieder gut machen. Am letzten Samstag verloren die Geißböcke mit 4:0 (!) gegen den Liga Konkurrenten TSG Hoffenheim! Das heißt gegen Dortmund muss wieder mehr her!

Matchfacts

Dieses Spiel findet nun zum 95. Mal statt und dabei ist diese Statistik wirklich sehr ausgeglichen! Borussia Dortmund gewann 37 Spiele, Köln hingegen 33. Somit erspielten die beiden Mannschaften 24 Mal ein Unentschieden. Den höchsten Sieg in dieser Partie holte Borussia Dortmund mit einem 6:1 in der Saison 1966/1967. Dieses Ergebnis gab es drei mal in der Historie, zuletzt in der Saison 2011/2012.

Besonderheiten

In dieser Partie treffen die beiden besten Stürmer der Liga aufeinander. Anthony Modeste schoss 12 Tore für den FC Köln, Aubameyang traf 15 Mal. Das verspricht eine Torreiche Partie!

Die Kölner erzielte in de letzten beiden Spielen kein Tor.

Sonntag

Im Sonntagsspiel trifft die Mannschaft, die mit einem schlechten Start geglänzt hat auf die Mannschaft, die einfach keine Konstanz bekommt. Das gleicht sich gut aus, weil beide Mannschaften Punktgleich sind (5-2-6) mit 17 Punkten.
Unter der Woche mussten beide Mannschaften in der Champions und Europa League ran. Leverkusen sackte im Heimspiel gegen de AS Monaco einen Heimsieg ein und sicherte sich das Champions League Achtelfinale. Schalke verlor ihr Spiel gegen RB Salzburg mit 2:0.

Matchfacts

Die beiden Mannschaften treffen am Freitag zum 70. Mal aufeinander. In den bisherigen 69 Partien gewann Schalke 18 Mal, 29 Mal schaffte es Leverkusen die drei Punkte für sich zu gewinnen. Eine Punkte Teilung kam 22 Mal zustande.
Das Torreichste Spiel zwischen den beiden Partien fand in der Saison 2005/2006 am 21. Spieltag statt. Schalke gewann mit 7:4 gegen Leverkusen. Dabei dominierten die Schalker das Spiel und schossen in den ersten 35. Minuten 3 Tore. Leverkusen kam dann bis zur 50. Minute auf 3:2 ran, eine Sensation war greifbar, doch wieder hatte Schalke die passende Antwort und wieder trafen die Schalker doppelt innerhalb von knapp 10 Minuten. Nur eine Minute später trafen die Leverkusener zum zwischenzeitlichen 5:3. Wieder traf Leverkusen zum 5:4. Am Ende schafften die Schalker es noch einmal einen Doppelpack zu erzielen, was zum 7:4 Endstand führte.

Besonderheiten

Der FC Schalke 04 musste noch keinen Platzverweis hinnehmen, die Leverkusener erhielten einen gegen Kevin Volland.

Mein Fazit

Eine Partie mit Tradition, wo es am Ende öfter die drei Punkte für Leverkusen gab. Dieses Mal denke ich, dass Leverkusen den kürzeren ziehen wird und Schalke das Spiel gewinnen wird.

Die Woche KMPKT! #11

Löw nominiert den Kader für Tschechien und Nordirland, doch wieder kein Castro

Er war in der Bundesliga und der Champions League einer der Schlüsselspieler für Borussia Dortmund. Die Rede ist von Gonzalo Castro. Seit Wochen wird er von Thomas Tuchel gefordert, doch dieser Forderung geht Joachim Löw nicht nach. Das selbe Schicksal trifft auch Lars Stindl. Dieser zeigte ebenfalls in den letzten Wochen starke Leistungen in alle Wettbewerben. Anstatt dieser beiden Spieler wurde Sebastian Rudy in den Kader berufen. Erfahren in der Bundesliga, doch International kam bisher weniges gar nichts.

Doch was könnte der Grund sein für diese Entscheidung vom Bundestrainer.
Es gibt viel Konkurrenz auf den Zentralen Positionen. Neben Kroos und Khedira warten dort auch noch Spieler, wie Kimmich, Gündogan und Weigl.
Die meisten Kritiker sehen Rudy nur auf der zentralen Position (6er oder ähnliches), doch in die Nationalmannschaft wird er nur berufen um die Breite auf den Außenverteidiger Positionen zu gewähren.

Somit ist diese Aufregung eventuell nicht so ganz zu verstehen, da es hier eben nicht um die, von Castro und Stindl gespielte, Mittelfeldposition, sondern um die Außenverteidiger Position.

Die Bundesliga zu hart oder Tuchel zu lasch?

Nach der Niederlage war Tuchel eher ruhig, doch ein Thema brachte ihn zum kochen! Die härte von Bayer 04 sprach eine deutliche Sprache. Die Werkself setzte 21-Mal zum Zweikampf an, in denen sie vom Schiri zurückgepfiffen wurden. Im Gegensatz foulten die Borussen aus Dortmund nur sieben-Mal. Doch ist es wirklich das Problem, was Tuchel anspricht?

Meiner Meinung nach ganz klar Nein. Ich habe das Spiel gesehen und die meisten Fouls waren “ok” und sollten keinen Spieler verletzen. Zudem muss man sich auch Gedanken machen, wie will man eine so Temporeiche Mannschaft, wie Borussia Dortmund? Mit Dembele, Guerreiro und Aubameyang? Natürlich muss eine Abwehr da immer mal wieder das Bein ausfahren. Ebenfalls ist Fußball in anderen Ländern ein noch Körperbetontere Sport, wie in Deutschland. Die Bundesliga ist eine sehr taktisch geprägte Liga, aus diesem Grund kann sich eine Mannschaft wie Darmstadt eventuell so lange in der Bundesliga halten. Es ist ungewohnt für die Taktisch guten Mannschaften und das Spiel wird klar unterbrochen. Schaut man auf die zweite Liga, ist dort deutlich mehr härte drin. Spielst du hier mit viel Taktik wirst du sofort unterbrochen und das spüren vor allem die Absteiger.

Aus diesem Grund denke ich, dass Thomas Tuchel hier seine Denkweise ändern muss seine Abwehr ein bisschen härter Spielen sollte. Man kann sich immer beschweren, dass die anderen “unfair” spielen, doch dann sollte man reagieren und selbst ein bisschen unfair spielen. Artig und fair gewinnst du keine Titel!

 

1. Liga KMPKT – Der 2. Spieltag Rückblick

Und da ist auch der zweite Spieltag rum. Hier habt ihr alle Partien im Überblick!

Spektakulärer Start am Freitag auf Schalke!

Was für ein Start in den zweiten Spieltag! In einer packenden Partie kann sich S04 nicht für eine gute Leistung belohnen und muss letztlich eine 0:2 Niederlage gegen den FC Bayern München hinnehmen. 80 Minuten lang schaffte es Schalke die Bayern in Schach zu halten und sie nicht in Richtung Tor kommen zu lassen. Bereits in der ersten halben Stunde konnte sich Schalke auszeichnen, indem sie immer wieder gefährlich vor das Tor von Manuel Neuer kamen, doch dieser war immer eine Klasse besser. In der 81. Minute waren die Schalker nicht mehr so richtig bei der Sache und verließen Robert Lewandowski aus den Augen. Dieser vollendete zum 1:0 für die Bayern nach einem überragenden Steilpass von Javi Martinez, der das Abseits in dieser Situation aufgehoben hat.

Von diesem Zeitpunkt an merkte man, dass den Schalkern die Luft ausging. In den letzten 10 Minuten der Partie bekamen nicht mehr den Zugriff in das Spiel, den sie über 80 Minuten gehabt haben. Sehr schade, aber nicht für die Bayern. Auch Joshua Kimmich kam noch zu seinem Tor in der 90.+2. Minute. Vorbereiter dieses Tores war kein geringerer, wie Robert Lewandowski.

Somit können die Bayern auch am zweiten Spieltag einen Sieg einfahren und steht nun mit sechs Punkten ganz oben in der Tabelle. Der FC Schalke 04 hingegen verliert das zweite Spiel in folge und wird sich am zweiten Spieltag evtl. auf einem Abstiegsplatz wiederfinden, was natürlich keine Aussagekraft hat.
Bei den Schalkern hat man in diesem Spiel eine deutliche Steigerung zum Eintracht Spiel gesehen. Besseres Zusammenspiel, Kompakte stehen, einheitliches verschieben und gute Torchancen. Das alles verhalf den Schalkern dabei eine ordentliche Leistung gegen manchmal hilflose Bayern zu erbringen.

Der FC Bayern wird unter der Woche in der Champions League auf den FK Rostow treffen. Am nächsten Samstag empfangen die Münchener dann die Schanzer aus Ingolstadt. Schalke wird ihr erstes Spiel in der Europa Liga machen, wo es gegen die Mannschaft von Lucien Favre (bekannt aus Gladbacher Zeiten) OGC Nizza geht. Am Sonntag fahren die Schalker in die Hauptstadt zur Hertha.

Die Wundertüte der Samstagsspiele!

Hamburg stark, doch Danger ist noch stärker!

Schon vor dem Spiel hatten die Leverkusener einen Grund zum Jubeln. Bernd Leno gab vor dem Spiel bekannt, dass er seinen Vertrag bis 2020 bei der Werkself verlängert hat.

Nach 10 Sekunden Spielzeit stellte der Leverkusener Karim Bellarabi einen traurigen Bundesliga Rekord, in der Geschichte der Werkself, auf. Nach einer Streckbewegung verletzte sich der deutsche Nationalspieler an der Leiste und verschwindet daraufhin in der Kabine. In der 3. Minute ersetzt ihn Julian Brandt.
Bellarabi wird wochenlang mit einem Muskelbündelriss ausfallen, somit wird der 26-Jährige die ersten Champions League spiele aller wahrscheinlich nach verpassen.

Die erste Halbzeit war gespickt mit Fehlpässen und Angriffsversuchen, die im Sande verlaufen sind. Immer wieder versuchten die Offensivakteure auf beiden Seite Schüsse aufs Tor zu bekommen und Abschlüsse zu generieren. Erst knapp 10 Minuten vor der Halbzeit meldeten beide Mannschaften sich mit einem hauch von Torgefahr. Admir Mehmedi brachte einen Calhanoglu-Freistoß, mit dem Kopf, genau in die Arme vom HSV-Keeper Rene Adler. Auch Hamburg konnte sich in den letzten 5 Minuten zeigen. Müller scheiterte nach einem überragenden Pass von Kostic an Bernd Leno und Wendell verfehlte das Tor nur knapp, nach einem Freistoß. Somit ging es erstmal Torlos in die Pause, doch das sollte sich noch ändern!

Anscheinend fand Roger Schmidt die besseren Worte in der Kabine, da Leverkusen nach dem Seitenwechsel deutlich stärker war, wie der Hamburger Sportverein. Doch wirklich gefährlich konnten sie nicht werden. Nur Kampl und Calhanoglu konnten einen Torschuss verbuchen. Nachdem Leverkusen das Spiel übernommen hatte, war es sehr überraschend, dass eher der HSV in Führung ging. Mit einem perfekt vorgetragenen Konter kombinierten sich die Hanseaten zur Führung. Gregoritsch servierte dem Hamburger Neuzugang Bobby Wood den Ball perfekt in den Lauf, der freie Bahn auf das Leverkusener Tor hatte. Leno rennt vor und grätscht an Wood vorbei, der den Ball nur noch in das leere Tor schieben musste. So war es geschehen. 1:0  (58.) für den HSV.

Somit war die Werkself gefordert. Und sie nahm den Kampf an. Immer öfter kamen Spieler wie Heinrichs und Chicharito gefährlich vor das Tor. In der 72. Minute brachte Schmidt seine Offensivhoffnung Pohjanpalo. Und dieser machte seinen Spitznamen alle Ehre.

Wissen für zwischendurch

Bei Bayer 04 Leverkusen wird der Finne Pohjanpalo “Danger” genannt. Grund dafür ist die Ähnlichkeit zur Filmfigur “Danger” von Max von Groeben aus Fuck yu Göthe.

Das 1:1 (79.) köpfte der Finne geschickt aus kurzer Distanz ein, nach überragender Vorarbeit von Kampl und Julian Brandt. Jetzt konnte sich Leverkusen endlich belohnen, nachdem es eine Vielzahl von Chancen gab, die man selbst nicht nutzen konnte. Nachdem man auch die folgenden 10 Minuten drücken konnte, wusste der HSV in der Nachspielzeit nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Das 2:1 (90+1) wurde vom Leverkusener Talent Benjamin Heinrichs vorbereitet. Dieser spielte den Ball an die Strafraumgrenze, wo wieder Danger steht und den Ball mit vollem Risiko direkt nimmt. BOOM! Er traf ihn perfekt und schoss den Ball in den rechten Winkel. Traumtor!
Jetzt war Leverkusen drin und vor allem der Finne Pohjanpalo. Während eines Konters wurde wieder “Danger” angespielt und auch da war er wieder gefährlich und traf zum Endstand von 3:1. !

Leverkusen gewann dieses Spiel mit einem überragenden Willen und Hamburg konnte seine Qualitäten, leider, nur einmal hervor bringen.

Am Mittwoch geht es dann für die Werkself weiter in der Champions League gegen ZSKA Moskau. In Liga geht es Samstag gegen Eintracht Frankfurt weiter. Dem HSV steht die nächste schwerere Aufgabe mit RB Leipzig bevor, wo man endlich die ersten drei Punkte holen will.

Gomez erste 90 Minuten enden Torlos

Es ist das erste Spiel von Mario Gomez in der Bundesliga, seitdem er den FC Bayern München verlassen hat. Zu diesem Spiel kann man eigenlicht nicht viel schreiben, da sowohl die Wölfe, als auch der Elfzeh wenig effizientes auf das Feld brachten. Natürlich hatten beide Mannschaften ihre Chancen, doch diese waren eher von geringer Bedeutung. Am Ende des Spiels hieß es dann 0:0 zwischen den beiden Mannschaften.

Fazit aus dem Spiel: Mario Gomez ist noch nicht hundert Prozent in die Mannschaft integriert und wartet erstmal noch auf sein erstes Tor in der Bundesliga seit über drei Jahren.

Eine weitere Chance auf ein Tor bekommen Gomez und die Wölfe dann am kommenden Samstag gegen die TSG Hoffenheim. Köln empfängt bereits am Freitag den SC Freiburg.

Ibisevic und Schieber schießen Hertha zum Sieg

Nur wenig Veränderungen zum ersten Spieltag bei beiden Mannschaften.
In Ingolstadt gab es einen hektischen Start in Ingolstadt. Schon in der zweiten Minute hatten die Schanzer die Chance zur Führung. Ein Freistoß von Pascal Groß fand Morales, dessen Freistoß jedoch so unplatziert war, dass Hertha Keeper Jarstein kein Problem hatte diesen Ball zu halten. Das rechte sich wenige Minuten später auf der anderen Seite. Haraguchi spielte auf den Hertha Kapitän Vedad Ibisevic der gekonnt an Nyland vorbei spielte und somit zum 0:1 (8.) ein netzte.

Die Mannschaft von Kauczinski versuchte nach dem Rückstand mehr. Auffällig oft spielten die Mannschaft über die linke Angriffsseite von Mathew Leckie. Doch die Hertha verteidigte so gut, dass es seit dem Abschluss von Morales, erst in der 36. Minute zu einem Abschluss der Ingolstädter kam. Lezcano stand alleine im Fünfmeterraum vorm Tor, dieser schoss jedoch wieder Jarstein an. Wären die beiden Schüsse von Ingolstadt bis zu diesem Zeitpunkt platzierter gewesen, so hätte die Mannschaft schon längst mit 2:”1″ führen können. So bleiben die Tore aus.
Auch zwischendrin hatten die Herthaner Chancen und glänzten mit einem durchdachten Spielaufbau. Verdient ging die Alte Dame mit einer Führung in die Pause.

Nach der Ruhepause von 15 Minute hat sich nichts im Spielverlauf geändert. Ingolstadt glänzte mit einem Ballbesitz von 60%! Doch aus dieser Menge von Pässen und Ballkontakten konnten die Gastgeber keine klaren Torchancen generieren. Stattdessen hatte der Kapitän des Hauptstadtklubs das 2:0 auf dem Fuß. In der 53. Minute bekam Ibisevic ein Flanke, doch traf den Ball nicht richtig.
Auch im restlichen Spiel gelang es Ingolstadt nicht in Richtung Tor zu kommen. Dafür konnte Julian Schieber noch einmal treffen. Wieder flankte Haraguchi in die Mitte, der Ball fand Schieber, dieser traf per Kopf. 2:0 (86.) war dann auch der Endstand.

Am Ende war es ein verdienter Sieg für Berlin, da Ingolstadt aus ihren Ballbesitz keine Chance erarbeiten konnten. Das ist die Mission von Kauzcinski bis zum nächsten Spiel am Samstag. Chancen erarbeiten und diese auch verwandeln. Leider geht es dort gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Die Hertha trifft Sonntags auf Schalke 04.

Flanke, Kopfball, Tor – Nicht mit Sirigu!

Wie gewohnt begannen die Darmstädter sehr zurückhaltend und verteidigten gegen die Eintracht. Frankfurt versucht sich Chancen zu erspielen, doch diese wurden von den Lilien kompromisslos verteidigt. Bis zur 40. Minute war dieses Spiel der Chancentod in Person. Von nun an begann die heiße Phase der Partie. Chancen im Minutentakt. Die Mannschaft von Niko Kovac bekam innerhalb von fünf Minuten drei sehr gute Chancen, die jeweils das 1:0 hätten sein können.

Auch nach dem Pausenpfiff ging es wieder in Richtung Darmstädter Tor. Das Spielbild, dass Frankfurt auf’s Tor schießt hat sich nicht geändert. Doch leider blieben die Tore aus. Darmstadt kam eher zufällig vor das Tor und Frankfurt fehlten die Ideen um auch mal auf das Tor zu schießen. In der 81. Minute dann der entscheidende Wechsel von Norbert Meier. Sirigu kam für Ben Hatira.

In der 90. Minute gab es wieder eine zufällige Aktion von Darmstadt, die endlich zu einem Tor führte. Sirigu läuft auf der rechten Außenbahn und flankt, doch der Ball rutscht ihm vom Fuß und landet tatsächlich im Tor von Hradecky! 1:0 für Darmstadt und somit der erste Sieg im Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor!

Ein eher glücklicher Sieg für Darmstadt und am Ende muss sich Kovac fragen was hier gefehlt hat. Waren es die nötigen Ideen oder war Darmstadt einfach sehr überlegen in der defensive? Fakt ist zumindest, dass die Eintracht hier was tun muss. Darmstadt spielt nächsten Samstag gegen Dortmund und Frankfurt trifft zur gleichen Zeit auf Bayer 04 Leverkusen.

Freiburg zeigt Moral und dreht das Spiel!

Nach einem glücklichen Sieg gegen Leverkusen will Gladbach heute die nächsten drei Punkte holen. Dafür änderte Schubert nur eine Position, Hazard kommt für Hahn in die Startelf. Christian Streich stellte seine Mannschaft erstmal darauf ein zu verteidigen, sprich erstmal hatten die Leverkusener mehr vom Spiel und Freiburg verteidigte erstmal sehr hoch.
Freiburg setzte immer wieder einige Warnschüsse ab, indem sie zu der Methode griffen schnelle Angriffe und Distanzschüsse zu setzen. Ab der 20. Minute merkte man, dass Freiburg nun Vertrauen gefasst hat und letztlich das Spiel in die Hälfte der Gladbacher verlagerte. Doch wie es im Fußball öfter mal ist, besonders an diesem Spieltag, machte die unterliegende Mannschaft das Tor. Plötzlich stand es 1:0 (35.) für Gladbach. Auf der linken Seite versuchte Philipp gegen Traore zu klären, doch der Ball sprang genau in den Fuß von Hazard. Mit einem schönen Schuss, mit seinem linken Fuß, traf der Belgier somit zur Führung.

Auch nach der Pause konnte Freiburg ihr Spiel fortsetzen. Bissig versuchten sie Gladbach von ihrem Tor fern zu halten und nun natürlich selbst ein Tor zu erzielen. Nach 54 Minuten Spielzeit traf Freiburg dann zum verdienten Ausgleich! Grifo spielte einen schönen Pass auf Philipp, der nicht attackiert wird von den Borussen und somit Maß nehmen kann und in das rechte Eck versenken konnte. Somit 1:1 nun in dieser Partie.

Das 1:1 gab den Freiburgern nun mehr Kraft und vor allem mehr Motivation weiter nach vorne zu Spielen. Gladbach bekam nur noch wenig Zugriff in das Spiel. André Schubert versuchte der Mannschaft Sicherheit zu geben, indem er Vestergaard in die Partie brachte für Hazard. Und auch in diesem Spiel waren die letzten 10 Minuten die besten. Petersen kam in die Partie und somit auch die Tore. Der Freiburger Joker verlängerte eine Flanke von Schwolow auf Philipp, der wieder vom Strafraumrand auf’s Tor schießen konnte. Das verdiente 2:1 für Freiburg, doch damit nicht genug. Per Elfmeter traf dann auch Petersen zum 3:1 Endstand.

Gladbach unterliegt somit einem sehr starken Aufsteiger und bleibt unter ihren Möglichkeiten. Dies dürfte die kommende Aufgabe gegen Manchester City nicht gerade leichter machen. Samstag geht es dann gegen Werder Bremen. Freiburg darf ihr können bereits am kommenden Freitag gegen Köln beweisen.

Heimpremiere für RB und das mit einer Überraschung

Diese Partie kann relativ kurz beschrieben werden. In den ersten 45. Minuten riss Mario Götze das Spiel an sich, doch ohne zählbaren Erfolg.
Richtig interessant wird es dann aber erst in der zweiten Halbzeit. Borussia Dortmund verliert all seine Dominanz und vor allem den Zugriff zum Spiel. Leipzig bekommt fast alle Spielanteile und somit auch die Chancen. Immer wieder kommen Poulsen und Werner vor das Tor.

Die Entscheidung traf der Aufsteiger dann in der Endphase bzw. der 89. Minute. Alle Spieler die hier genannt werden sind eingewechselt, somit ein reines Joker Tor! Forsberg spielt auf Burke und dieser leitet direkt auf Keita weiter. Dieser stand alleine am fünf Meterraum und hämmerte das Leder unter die Latte und somit zum 1:0 Endstand traf. Die erste Niederlage für Dortmund und der erste Bundesliga Sieg für RB Leipzig!

Der Aufsteiger trifft am Samstag auf den Hamburger SV, die Mannschaft von Thomas Tuchel hat am Mittwoche eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust mit Legia Warschau. Ebenfalls Samstag empfangen die Borussen dann Darmstadt 98 im Signal Iduna Park.

Der aufholende Sonntag

Auf die Sonntagsspiele wird lediglich kurz eingegangen, da nicht viel von mir gesehen wurde und ich keinen Gesamteindruck habe.

Werder Bremen verliert nach Führung mit 2:1 gegen Augsburg. In der 45. Minute traf Johannsson zum 1:0 für Bremen. Es folgte eine schwere zweite Hälfte für Bremen, in der Sie erst den Ausgleich (52. Minute Gouweleeuw) und in der 73. Minute auch noch in Rückstand geraten sind durch einen Freistoß von Stafylidis. Wieder sieht man unglückliche Bremer auf dem Platz und das bedeutet schon am zweiten Spieltag Platz 18.

Tor-Festival in Mainz

Die (für Mainz traurige) kurze Zusammenfassung des Spiels. Zwischenzeitlich haben die 05er mit 3:0 geführt! Halbzeitstand war 4:1! Und doch ging es am Ende 4:4 aus! Unglaublich! Mehr kann man dazu erstmal nicht sagen, es geht weiter mit der Tabelle 😉

Die Tabelle nach dem 2. Spieltag

Wie gewohnt steht auf Platz eins der Rekordmeister mit nun sechs Zählern nach dem Sieg auf Schalke. Pal Dardai könnte einen Historischen Start hinlegen, wenn auch das nächste Spiel gewinnt. Die Aufsteiger Leipzig und Freiburg schnuppern zum ersten Mal  in der Saison an den Europa Liga Plätzen, da man aktuell auf Rang fünf und sechs steht. Dortmund hingegen muss sich erstmal mit Platz acht begnügen. Ingolstadt steht aktuell auf dem Relegationsplatz. Schalke und Bremen auf Platz 17 und 18. Das ist die Situation nach dem zweiten Spieltag.

Wir sehen uns nächste Woche wieder nach dem dritten Spieltag!

Grüße Jonas!

Die Woche KMPKT! #07

Wieder ist eine grandiose Fußball Woche rum. Was ist passiert? Die Bundesliga ist gestartet, einer der besten Nachwuchsspieler geht zu Werder Bremen und ein ganz großer Spieler verlässt die große Bühne und das erste Qualifikationsspiel.

Starke Favoriten, enttäuschende Schalker und das erste “El Plastico”

Letzten Sonntag war der erste Spieltag für alle Bundesligisten vorbei. Bereits im ersten Spiel haben die Bayern ihre Dominanz bewiesen. Mit 6:0 hat man ungefährliche Bremer “vernichtet”, doch auch Borussia Dortmund hatte gegen Mainz 05 keine Probleme. Sie gewannen durch zwei Tore von Aubameyang 2:1.
Die erste Enttäuschung des Spieltags gab es dann bei den Schalkern. Der FC Schalke 04 verlor das Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0. Die Mannschaft von Markus Weinzierl bekam kein Zugriff in die Partie.

Natürlich gab es an diesem Spieltag auch den ersten “El Plastico” der Geschichte. Die TSG Hoffenheim gegen RB Leipzig. Auf dem Platz trennten sich die beiden Mannschaften mit 2:2, doch die Fans der TSG entschieden den Kampf der Fangruppen ganz klar für sich. Mit diversen Spruchbannern wetterten die Hoffenheimer Fans gegen die Leipziger. Die Südkurve glänzte mit lustigen Spruchbannern, die ganz klar gegen die Leipziger waren. Hier mal die besten Sprüche zusammen geschrieben.

“Wir wollen den Thron zurück!”
“Deutschlands meist gehasster Verein -> TSG 18.99€ Hoppenheim <-”
“Nur noch Sandhaufen hasst uns wie früher”

Dies nur eine kleine Auswahl der netten Sprüche aus Hoffenheim. Das komplette Bild könnt ihr heut hier ansehen!

Serge Gnabry zieht es von den Gunners nach Bremen!

Mit so vielen Klubs wurde der 21-Jährige in Verbindung gebracht. Neben Hertha BSC Berlin, Bremen, RB Leipzig und dem VfB Stuttgart war auch der FC Bayern an den Olympia Silbermedaillen Gewinner interessiert. Es wurde über verschiedene Möglichkeiten diskutiert und der FC Bayern hatte anscheinend die Nase vorne in dem Handel. Nach Bremen wäre Gnabry so oder so gekommen, der FC Bayern hätte ihn direkt an Werder verliehen, doch Bremen war anscheinend schneller. Frank Baumann (Sportvorstand in Bremen) gab nach dem Transfer mehrmals die Sicherheit, dass es sich hierbei um keine Leihe handelt, sondern eine feste Verpflichtung.

Kaum einer mochte es glauben, da Gnabry ein überragendes Olympia-Turnier gespielt hat und immer der beste Mann auf dem Platz war. Nun geht er zu einem Abstiegskandidaten und muss sich erstmals in der Bundesliga beweisen.

Doch war es die richtige Entscheidung für Gnabrys Karriere? Sicher ist, dass Serge Gnabry eine große Zukunft vor sich hat, doch bei Arsenal London konnte er sich bisher nicht durchsetzen. Erst nach Rio hat Arsène Wenger sein Vertrauen in Gnabrys Fähigkeiten bekundet und dem gebürtigen Stuttgarter Chancen für Einsätze zugeschrieben. Das alles hat ihn jedoch nicht zum bleiben bewegen können.
Fakt ist auch ein Wechsel an die Säbener Straße hätte erstmal Bank bedeutet, doch das wäre ihm erspart geblieben durch die geplante Leihe. Hatte Gnabry eventuell Angst nach der Leihe auf der Bank zu laden und mit den starken Außenbahnen keine Chance hatte auf einen Platz in der Mannschaft. Wie auch immer Werder Bremen hat sich einen der Jugendspieler auf dem Markt gesichert.

Da bleibt nur noch zu wünschen Viel Glück und vor allem viel Erfolg an der Weser!

Schweini verabschiedet sich, doch ein Teil bleibt!

12 Jahre in der Nationalmannschaft und nach einem Spiel ist alles vorbei. Am vergangenen Mittwoch hat sich Bastian Schweinsteiger von der Nationalmannschaft verabschiedet. Beim Freundschaft-/Abschiedspiel gegen die finnische Nationalmannschaft flossen bereits vor dem Spiel emotionale Tränen vom 32-Jährigen.

Vor dem Spiel überreichte Reinhard Grindel dem Urbayer einen Blumenstrauß und eine Ehrung. Der DFB-Fanclub hat eine Choreo für den “ehemaligen” Kapitän vorbereitet. Der erste Damm brach. Während der Nationalhymne ging es dann weiter bei dem Tränenfluss von Bastian Schweinsteiger. Während dem Spiel war er dann ganz cool und verhalf der Mannschaft zum verdienten 2:0 Sieg. Nach dem Spiel drehte Schweinsteiger noch seine Runden durchs Stadion. Kein Winkel wurde von ihm ausgelassen. Er applaudierte den Fans und sie applaudierten ihm.

Ein ganz großer verlässt die Nationalmannschaft und das ist ein Riesen Verlust.
Vielen Dank Basti für diese tollen Jahre mit dir!

Doch lange währte der Abschied nicht bereits im ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen hatte er unfreiwillig einen Auftritt nach seinem Rücktritt. In der 73. Minute ging die Nummer 19 (Mario Götze) vom Platz und es kam die Nummer 7! Bastian…äh ne Julian Brandt! Da haben die Norweger sich wohl nicht richtig erkundigt. Da stand doch glatt auf der Anzeigetafel, dass Bastian Schweinsteiger für Götze eingewechselt wird.
Peinliche Panner, aber da sieht man, dass er nicht in Vergessenheit gerät.
Nun zum sportlichen des gestrigen abends.

Müller trifft und Deutschland siegt!

Es passierte! Exakt um 21 Uhr kam die Mannschaft von Trainer Joachim Löw in Führung. Und wer war es? Endlich wieder Thomas Müller und es war ein klassischer Müller. Sch*** auf einen klaren sauberen Schuss. Müller macht es lieber mit seinem Gewusel und Gestocher – und zwar mit Erfolg. Auch beim 2:0 von Joshua Kimmich glänzte der Bayern-Spieler. Mit einem intelligenten Pass in den Raum spielte er Kimmich frei, der aus Spitzenwinkel vollenden konnte. Zu guter letzt traf Thomas Müller noch mit Köpfchen in der 60. Minute.
Man of the Match ganz klar Thomas Müller, denn #esmüllert wieder!

Darmstadt nennt das Böllenfalltor um!

Zum Ende noch eine bewegende und sehr schöne Geschichte! Die Lilien spielen ab sofort im “Jonathan-Heimes-Stadion” am Böllenfalltor! Hiermit möchte Darmstadt an dem im März an Krebs verstorbenen “Jonny” Heimes gedenken. Hierfür verzichtet der Sponsor “Merck” sogar auf sein Namensrecht! Ein Riesen Zeichen, dass vielen Menschen Mut geben soll. Hammer Aktion der Darmstädter!

Das war es auch schon wieder. Nächste Woche gehts weiter mit einer neuen Ausgabe von Die Woche KMPKT!

Bis dahin!

Gruß Jonas!

1. Liga KMPKT – Der 1. Spieltag Rückblick

So das war der erste Spieltag der neuen Saison und was war das für ein Beginn!

Hier alle Ergebnisse auf einen Blick:

Freitag:
FC Bayern München 6:0 SV Werder Bremen

Samstag:
FC Augsburg 0:2 VfL Wolfsburg
Hamburger SV 1:1 FC Ingolstadt
Borussia Dortmund 2:1 FSV Mainz 05
Eintracht Frankfurt 1:0 FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach 2:1 Bayer 04 Leverkusen

Sonntag:
Hertha BSC Berlin 2:1 SC Freiburg
TSG 1899 Hoffenheim 2:2 RB Leipzig

Bayern blamiert den Werder Bremen

Was war das für ein Auftakt! Nach nur neun Minuten trafen die Bayern zum ersten Tor der Saison. Xabi Alonso trifft souverän aus der Distanz – keine Chance für Wiedwald. Und genauso negativ ging es weiter für die Bremer. In der 13. Minute konnte Lewandowski nachsetzen. In der zweiten Halbzeit kassierte die Mannschaft von Viktor Skripnik noch weitere vier Tore. Zwei davon schoss der amtierende Torschützenkönig Robert Lewandowski. Für die Bayern ein starker 6:0 Start, doch die Bremer müssen sich fragen was in den letzten Wochen schief läuft.

Ist der Nichtabstiegszauber von Skripnik schon wieder verflogen? Nach dem Pokal aus gegen die Sportfreunde Lotte wurden die “Skripnik raus” rufe schon wieder deutlich lauter. Bereits nachdem der Klassenerhalt feststand haben sich viele gefragt, ob sich Bremen im Sommer einen neuen Trainer holt. Stattdessen hat der Klub den Vertrag des 46-Jährigen Trainers bis 2018 verlängert. Dies war für viele der Beobachter unverständlich. Der Geschäftsführer im Bereich Sport Frank Baumann hat sich nun nach dem Auftaktspiel nochmals für Skripnik ausgesprochen.
Meines Erachtens möchte Baumann mit diesem recht klaren Statement ruhe schaffen für die Mannschaft und vor allem für den Trainer.

Auch der Bremer-Spieler Finn Bartels hat sich nach dem Horror-Start in Richtung Fans gewettert.
Im Interview sagte der 29-Jährige: „Dass nach dem ersten Spiel in Lotte ‘Trainer raus!’ gerufen wird, kann ich null nachvollziehen. Wir haben vergangene Saison mit den Fans das Ruder rumgerissen. Wir waren eine Einheit. Und dann finde ich solche Rufe nicht hilfreich.“
Ist die Kritik von Bartels berechtigt oder nicht? Meines Erachtens ist diese nicht berechtigt, da durch das ausscheiden im Pokal die Gemüter bereits ganz schön hoch gekocht sind.
Was denkt ihr? Wie geht es weiter mit Viktor Skripnik? Wird er schnell seinen Posten räumen müssen oder hält ihn Bremen noch länger, bis es eventuell zu spät ist?

Völlig losgelöste Bayern – Ancelotti bringt die Leichtigkeit zurück

Ein Start nach Maß von Carlo Ancelotti und seinen Bayern. Was auffällt, Ancelotti hampelt nicht an der Seitenlinie rum und versucht verwirrende Anweisungen an die Spieler weiter zu geben. Der gebürtige Italiener bringt die Ruhe zurück und macht seine Arbeit unter der Woche. Während den Spielen lässt er die Jungs machen. Und es funktioniert überragend. Bis auf kleinere Anweisungen lässt er die Akteure auf dem Platz machen.

Der FC Bayern hat gleich am ersten Spieltag eine Demonstration ihrer Stärke abgeliefert und man darf gespannt sein, wie es gegen Schalke weiter geht.

Die Wölfe beißen zum ersten Mal zu!

Auch der VfL Wolfsburg konnte mit einem 2:0 Sieg, gegen den FC Augsburg, die ersten drei Punkte der Saison einholen. Treffsicher präsentierte sich auch gleich der erste Neuzugang. Daniel Didavi brachte die Wölfe mit einem Hammer in der 35. Minute in Führung. Auch Ricardo Rodriguez konnte mit einem Freistoß seinen Landsmann Marvin Hitz überwinden. Beide Mannschaften haben nicht richtig Fuß fassen können in diesem Spiel, doch der VfL schaffte es seine wenigen Chancen effektiv zu nutzen.

Überlegende Hamburger schaffen wieder keinen dreier

Wie bereits schon im Pokalspiel gegen Zwickau war der HSV die Spielbestimmende Mannschaft. Die Hamburger kamen öfter ohne Probleme vor das Tor der Ingolstädter, doch der FCI brauchte bei diesen Chancen keine Angst haben. Nur einmal kam HSV-Stürmer Bobby Wood so gefährlich vor das Tor, dass Örjan Nyland überwinden werden konnte. Somit trifft auch dieser Neuzugang das erste Mal für seinen neuen Klub (Wie Daniel Didavi beim VfL Wolfsburg). Gleichzeitig war das der erste Bundesliga-Treffer von Bobby Wood.

Nachdem das Tor für den HSV gefallen ist war Ingolstadt wacher. Die zuvor überlegenden Hamburger müssen sich den Druck der Gäste hingeben, doch auch dieser Druck hatte keine direkten Auswirkungen auf das Ergebnis – erstmal.

Und dies ist die Tabelle nach dem 1. Spieltag:

tabelle_spieltag-01

1. Liga KMPKT – Die Mannschaften #03

So nun Teil drei der Mannschaften! Weiter geht es mit dem HSV, 1. FC Köln, VfL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin.

Hamburger SV – Dieses Jahr mit Europa Ambitionen?

Im Pokalspiel gegen Zwickau hat man gesehen, dass der HSV auf jeden Fall ein starkes Team zusammengestellt hat. Es ist ruhig geworden um den Hamburger Sportverein und das tut jedem gut! Bruno Labbadia konnte eine ruhige Vorbereitung vollziehen und die Spieler auf sein System einstellen. Wichtig für den Erfolg ist auch die Verpflichtung des jungen Alen Halilovic. In Zwickau hat er das Spiel gemacht und seine Mittspieler immer wieder in Szene gebracht. Am Ende musste er es richten und schoss das 1:0. Interessant war, dass Halilovic erst in der 62. Minute für Nicolai Müller eingewechselt wurde. Davor lief bei den Hamburgern wenig, bis gar nichts zusammen.

Die Transferpolitik der Hamburger hat sich ebenfalls geändert dieses Jahr. In den letzten Jahren haben die Hamburger einfach verpflichtet. Das Budget und die Notwendigkeit wurde dabei nicht beachtet. Dieses Jahr hat man sich dieses Jahr wohl wirklich Gedanken gemacht, wer verpflichtet wird und warum. Mit Filip Kostic und Halilovic haben sich die Hamburger auf den Flügeln stark verbessert. Hier hatte der HSV Probleme in den letzten Jahren. Ebenfalls wurde zu Lasogga noch das junge Talent Bobby Wood von Union Berlin verpflichtet. Auch das ist ein Transfer, der tatsächlich notwendig war.

Bisher getätigten Transfer!

Zugänge:Filip Kostic (VfB Stuttgart) Alen Halilovic (FC Barcelona), Luca Waldschmidt (Eintracht Frankfurt), Bakery Jatta (zuvor vereinslos), Christian Mathenia (SV Darmstadt 98), Bobby Wood (1. FC Union Berlin), Mats Köhlert (eigene U19)

Abgänge:Sven Schipplock (SV Darmstadt 98, Leihe),Zoltan Stieber (1. FC Kaiserslautern, zuvor an 1. FC Nürnberg, ausgeliehen),Batuhan Altintas (Kasimpasa Istanbul, Leihe), Gojko Kacar (FC Augsburg), Kerem Demirbay(TSG 1899 Hoffenheim, zuvor an Fortuna Düsseldorf verliehen), Arianit Ferati (Fortuna Düsseldorf, Leihe, zuvor vom VfB Stuttgart verpflichtet), Mohamed Gouaida (FC St. Gallen, Leihe, zuvor an Karslruher SC verliehen), Jaroslav Drobny (SV Werder Bremen), Artjoms Rudnevs (1. FC Köln), Ivica Olic (TSV 1860 München), Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach, Leihe beendet),Ivo Ilicevic (Ziel unbekannt)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Mein Fazit

Der HSV hat dieses Jahr auf jeden Fall Ambitionen um auch einen Europa Liga Platz zu belegen. Bruno Labbadia hatte nun die nötige Ruhe um etwas aufzubauen und dieses Jahr kann der nächste Schritt gegangen werden. Weg von den ungeliebten Abstiegsplätzen und hin zu Europa.

Schlüsselspieler: Alen Halilovic
Also: Ein Mix aus stabilen Mittelfeld und Europa

1. FC Köln – Alles beim alten!

Die Kölner haben sich in diesem Jahr nicht groß verändert. Man musste den Verlust von Yannick Gerhardt und Kevin Vogt hinnehmen. Doch mit Marco Höger konnte dieser Verlust wieder ausgeglichen werden. Viel gibt es über Köln nicht zu schreiben, da man von ihnen wieder eine solide Saison erwartet, somit kommen wir gleich zu den Transfers.

Bisher getätigte Transfer!

Zugänge: Sehrou Guirassy (OSC Lille), Konstantin Rausch (SV Darmstadt 98), Marco Höger (FC Schalke 04), Artjoms Rudnevs (Hamburger SV), Sven Müller, Marcel Hartel, Lukas Klünter (alle eigene U23), Salih Özcan (eigene U19)

Abgänge: Daniel Mesenhöler (1. FC Union Berlin), Kevin Vogt (TSG 1899 Hoffenheim), Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg), Philipp Hosiner (1. FC Union Berlin), Dusan Svento (Slavia Prag), Maurice Exslager (1. FC Magdeburg), Bruno Nascimento (Omonia Nikosia, zuvor an DC Tondela verliehen)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Mein Fazit

Ja, wie bereits oben schon geschrieben erwartet man vom FC Köln eine solide Saison.

Schlüsselspieler: Jonas Hector, Leonardo Bittencourt
Also: Köln wird wieder eine stabile Saison spielen, in der sie weder oben noch unten mitspielen werden.

VfL Wolfsburg – Funktionieren die Teile zusammen?

Ja funktionieren die neuen Teile denn zusammen beim VfL Wolfsburg? Die Wölfe haben in der Sommerpause einige fette Verluste hinnehmen müssen, gerade in der Defensive wurden die Spieler gut verteilt. Naldo und Dante, praktisch die Innenverteidigung der Wölfe, haben den Verein verlassen. Ebenfalls gab es in der Sommerpause viel Wirbel um den jungen Julian Draxler. Nachdem Draxler eine gute Europameisterschaft gespielt hat, will er nun die ganz großen Angebote war nehmen. Die großen Angebote kamen hauptsächlich aus Spanien und natürlich auch England. Allofs und Hecking haben hier jedoch ein klares Machtwort gesprochen, dass ein Wechsle nicht in Frage kommt. Nun muss Draxler wohl lernen Wolfsburg lieben zu lernen.

Aber natürlich wollen nicht immer nur alle weg, nein natürlich wollten auch ein paar Spieler zu den Wölfen. Mario Gomez hat sich dazu entschieden wieder in der Bundesliga zu spielen und das in Wolfsburg. Auch Jakub Blaszczykowski verlässt den BVB und schließt sich den Wölfen an. Und ein weiterer Transfer, der bereits schon in der letzten Saison feststand war der des Ex-Stuttgarter Daniel Didavi.

Da wartet viel Arbeit auf Dieter Hecking. Er muss die Mannschaft zusammenführen und natürlich auch die neuen Spieler an das Spielsystem heranführen.

Bisher getätigten Transfer!

Zugänge: Mario Gomez (AC Florenz, zuletzt an Besiktas Istanbul verliehen)Jakub Blaszczykowski (Borussia Dortmund),Borja Mayoral (Real Madrid, Leihe), Jeffrey Bruma (PSV Eindhoven), Yannick Gerhardt (1. FC Köln), Josuha Guilavogui (Atletico Madrid, nach Leihe fest verpflichtet), Josip Brekalo (Dinamo Zagreb), Daniel Didavi (VfB Stuttgart), Victor Osimhen (Ultimate Strikers Academy, ab Januar 2017), Oskar Zawada (Twente Enschede, Leihende), Robin Ziegele, Jannes Horn, Amara Conde, Philipp Menzel (alle eigene U19)

Abgänge: Dante (OGC Nizza), Max Kruse (SV Werder Bremen), André Schürrle (Borussia Dortmund), Felipe (GD Chaves), Naldo (FC Schalke 04), Patrick Drewes (SC Preußen Münster, Leihe), Leandro Putaro (Arminia Bielefeld)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Mein Fazit

Ich glaube, dass der VfL sich innerhalb der ersten Spieltage finden wird und das klare Ziel Europa fokussieren wird. Europa ist dieses Jahr auf jeden Fall drin, doch es wird wahrscheinlich nur die Europa Liga sein.

Schlüsselspieler: Daniel Didavi, Julian Draxler
Also: Direkte Europa Liga Qualifikation mit Chance auf die Qualifikation der Champions League

Hertha BSC Berlin – Europa raus, über die BULI wieder rein?

Gegen die Mannschaft von Alexander Zorniger (Bröndby) musste sich die Mannschaft von Pal Dardai bereits geschlagen geben. Zu wenig kam vom Hauptstadtklub um sich auch International zu beweisen. Nun will man über die Bundesliga, sich für das kommende Jahr qualifizieren. Am besten direkt und nicht über eine Qualifikationsrunde.

Nachdem im letzten Jahr die Hertha überraschend den sechsten Platz belegt hat und nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatte soll dieser positiv Schwung in die neue Saison mitgenommen werden. Auf dem Transfermarkt wurde man nicht groß tätig.

Bisher getätigte Transfer!

Zugänge: Alexander Esswein (FC Augsburg), Ondrej Duda (Legia Warschau), Allan Rodrigues de Souza (FC Liverpool, Leihe), Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart, nach Leihe fest verpflichtet)

Abgänge: Tolga Cigerci (Galtasaray Istanbul), Hajime Hosogai (VfB Stuttgart, zuvor an Bursaspor verliehen), Roy Beerens (FC Reading), Sascha Burchert (SpVgg Greuther Fürth), Marius Gersbeck (VfL Osnabrück, Leihe), Johannes van den Bergh (FC Getafe)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

 

1. Liga KMPKT – Die Mannschaften #02

Es geht weiter mit Teil 2 der Mannschaften, der ersten Bundesliga. Im zweiten Teil der Reihe möchte ich euch die Mannschaften aus dem Mittelfeld vorstellen. Hierbei handelt es sich um alle Mannschaften, die keine besondere Platzierung, wie zum Beispiel Europa Liga Plätze oder Abstiegsplätze belegt haben.
Ihr merkt, dass dies der Großteil der Bundesliga Mannschaften sind, aber genug der formellen Einleitung, lasst uns mit der TSG Hoffenheim beginnen!

TSG 1899 Hoffenheim – Viele Transfers, doch bringt das auch viel?

Ja die TSG hat dieses Jahr viel eingekauft, musste im Gegenzug aber auch viele Top-Spieler abgegeben. Unter anderem gehört dazu Kevin Volland. Dieser wird in dieser Saison für die Werkself aus Leverkusen auflaufen. Dafür hat sich die TSG jedoch auf jeder Position stark verbessert und meiner Meinung nach gut eingekauft. Ein Transfer der mir in Erinnerung geblieben ist in dieser Sommerpause ist der Wechsel von Lukas Rupp zur TSG. Er verlässt den Bundesligaabsteiger VfB Stuttgart und wird somit auch im kommenden Jahr Erstklassig spielen. Rupp war eine wichtige Stütze im Spiel der Schwaben, seine stärken liegen in der Spieleröffnung und seiner überragenden Defensiv Arbeit. Auch Offensiv konnte Rupp mit gut platzierten Distanzschüssen überzeugen, meistens gingen diese auch ins Netz.

Doch wie bei vielen Mannschaften, die viele Zu- und Abgänge haben, stellt sich die Fragen, ob man in einer so “kurzen” Vorbereitung ein Team bilden konnte und dieses mit einem Spielsystem versehen konnte. Gerade Neuzugänge wie Lukas Rupp und Kevin Vogt müssen sich schnell in ein neues Spielsystem einfinden, da diese es in den ersten Bundesligaspielen gleich zum Einsatz kommen werden und das Team führen müssen. Solche Zentrale Positionen auszutauschen ist oftmals eine Kunst, doch ob Nagelsmann diese Kunst beherrscht? Wir werden es in den ersten Spielen sehen.

Ein anderes neues Gesicht in Hoffenheim ist der Stürmer Sandro Wagner. Mit vielen Mannschaften wurde er in Verbindung gebracht, doch er wollte nur zur TSG Hoffenheim. Hier kann er ohne große und Namenhafte Konkurrenz seinen Fußball spielen. Gerade er, mit seinem oftmals extra Vaganten aussagen muss von Nagelsmann gezügelt werden. Kritische Aussagen gegen das Team oder über sein Gehalt sollte es in diesem Jahr nicht gegeben.

Die bisher getätigten Transfer!

Zugänge:Kerem Demirbay (Hamburger SV), Sandro Wagner (SV Darmstadt 98), Lukas Rupp (VfB Stuttgart), Joshua Mees (SC Freiburg, Leihe beendet), Kevin Vogt (1. FC Köln), Andrej Kramaric (Leicester City, nach Leihe fest verpflichtet), Benjamin Hübner (FC Ingolstadt), Marco Terrazzino (VfL Bochum), Adam Szalai (Hannover 96, Leihe beendet), Gregor Kobel (GC Zürich), Baris Atik (eigene U23)

Abgänge:Antonio Colak (SV Darmstadt 98, Leihe), Russell Canouse (VfL Bochum, Leihe), Joelinton (SK Rapid Wien, Leihe) Marvin Schwäbe (SG Dynamo Dresden, Leihe), Janik Haberer (SC Freiburg, zuvor an VfL Bochum verliehen), Kevin Volland (Bayer 04 Leverkusen), Kai Herdling (Karriereende), Tobias Strobl (Borussia Mönchengladbach), Benedikt Gimber (SV Sandhausen, Leihe), Jens Grahl (VfB Stuttgart), Kevin Kuranyi (Ziel unbekannt), Felipe Pires (Austria Wien, Leihe, zuvor an FSV Frankfurt ausgeliehen), Marvin Schwäbe (SG Dynamo Dresden, Leihe, zuvor an VfL Osnabrück verliehen), Christoph Matschinko (Austria Wien, war bereits verliehen)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Mein Fazit:

Julian Nagelsmann hat hier wieder eine ganz schwere Aufgabe vor sich. Letztes Jahr bewahrte er die TSG vor dem Abstieg, doch soweit will er es dieses Jahr nicht kommen lassen. Er muss aus dieser neugeformten Mannschaft eine richtige Bundesligataugliche Mannschaft bilden. Ich glaube, dass Nagelsmann am Anfang der Saison einen schweren Start haben wird. Die Mannschaft muss sich finden und sich aufeinander einplanen. Ich bin gespannt wie gut das in der kurzen Zeit funktionieren wird.

Schlüsselspieler: Eugen Polanski
Also: Ein Kandidat für das Niemandsland der Liga mit Tendenz zum Abstieg

SV Darmstadt 98 – Viel ist nicht mehr da vom letzten Jahr

Auch in Darmstadt hat sich in der Sommerpause einiges geändert. Ein Großteil der Stammspieler von der letzten Saison hat den Verein verlassen. Sehr schade, da diese Mannschaft in der letzten Saison sich noch als eine große Familie präsentiert hat. Doch alles der Reihe nach.
Nachdem im letzten Jahr, relativ früh, feststand, dass die Lilien den Klassenerhalt geschafft haben, war anscheinend für viele Spieler klar, dass es in Darmstadt für die keine Zukunft mehr gibt. Dazu gehören Spieler wie Tobias Kempe, Konstantin Rausch, Christian Mathenia und auch Sandro Wagner. Diese Spieler waren in der letzten Saison wichtige Säulen im Spiel der Darmstädter. Nachdem so viele Spieler den Verein verlassen hatten, hat auch der Trainer Dirk Schuster ein Angebot bekommen, was er nicht ausschlagen konnte. Der Vater des Erfolgs verlässt ebenfalls den Verein in Richtung Augsburg. Neuer Trainer ist Norbert Meier.

Auch mit dem Personal auf dem Platz hat sich Darmstadt neu aufgestellt. Als Ersatz für Sandro Wagner kam Sven Schipplock als Leihe vom HSV. Doch die Erfahrung der alten Spieler konnte mit den getätigten Transfers nicht kompensiert werden.

Die bisher getätigten Transfer!

Zugänge:Änis Ben-Hatira (Eintracht Frankfurt), Igor Berezovskyi (vereinslos), Alexander Milosevic (Besiktas Istanbul, Leihe), Sven Schipplock (Hamburger SV, Leihe), Laszlo Kleinheisler (SV Werder Bremen, Leihe), Denys Oliynyk (Vitesse Arnheim),Victor Obinna (MSV Duisburg),  Artem Fedetsky (Dnipro Dnipropetrowsk), Antonio Colak (TSG 1899 Hoffenheim, Leihe), Immanuel Höhn (SC Freiburg), Michael Esser (SK Sturm Graz), Daniel Heuer Fernandes(SC Paderborn), Liam Fisch, Johannes Wolff, Daniel Thur, Can Luka Aydogan (alle eigene U19)

Abgänge: Yannick Stark (FSV Frankfurt, Leihe), Slobodan Rajkovic (US Palermo), Sandro Wagner (TSG 1899 Hoffenheim), Tobias Kempe (1. FC Nürnberg), Konstantin Rausch (1. FC Köln), Christian Mathenia (Hamburger SV), Milan Ivana (Sv Elversberg), Marco Sailer (FSV Wacker Nordhausen), Luca Caldirola (SV Werde Bremen, Leihe beendet), Lukasz Zaluska (Wisla Krakau), Patrick Platins, Michael Stegmayer (beide Karriereende)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Mein Fazit

Auch Norbert Meier muss sich nun erstmal bei Darmstadt zurecht finden. Ich weiß es wiederholt sich immer wieder, doch auch der SVD muss sich nun erstmal finden. Den Lilien fehlen einige wichtige Spieler, die Ihnen in der letzten Saison viel gebracht haben.

Schlüsselspieler: Aytaç Sulu
Also: Für mich ist Darmstadt dieses Jahr eine Mannschaft, die einen direkten Abstiegsplatz belegen wird. Zwar nicht Kampflos, aber sie werden einen Platz belegen.

SV Werder Bremen – Pokal Pfui, Bundesliga Hui?

Im DFB-Pokal mussten sich die Bremer bereits in der ersten Runde geschlagen geben, gegen die Sportfreunde Lotte. Nachdem man im letzten Jahr von einer Rettung in letzter Sekunde sprechen konnte, geht es dieses Jahr genauso weiter, wie in der letzten Saison. Das Pokalspiel hat gezeigt, dass Bremen auch dieses Jahr nicht um Europa oder wenigstens um einen einstelligen Tabellenplatz spielen wird. Oder kommt doch alles ganz anders? Schaffen es die Bremer vielleicht in der Liga für eine Überraschung zu sorgen? Heute haben diese Ihr Auftaktspiel gegen den FC Bayern München, ein Spiel was man nich um jeden Preis gewinnen muss, aber ein Spiel wo man selbst seine stärken nochmal zeigen könnte.
Das Spiel hat ein gewisses Überraschungspotenzial.

Was den Bremern dieses Jahr vom Vorteil sein kann, ist dass es personell nicht viele Änderungen gab. Der wichtigste und wahrscheinlich schmerzhafteste Abgang ist der von dem Dänen Jannik Vestergaard. Im Gegenzug gab es aber auch viele Namenhafte Zugänge. Mit Max Kruse (war VfL Wolfsburg) und Lennart Thy (war St. Pauli) hat man sich zwei gute Sturmalternativen sichern können. Auch Lamine Sane, Jaroslav Drobny und Luca Caldirola sollen die Mannschaft verstärken.

Bisher getätigte Transfer!

Zugänge:Robert Bauer (FC Ingolstadt), Lamine Sane (Girondins Bordeaux), Max Kruse (VfL Wolfsburg), Niklas Moisander (Sampdoria Genua), Fallou Diagne (FC Stade Rennes), Florian Kainz (Rapid Wien), Justin Eilers (Dynamo Dresden), Thanos Petsos (Rapid Wien), Lennart Thy (FC St. Pauli), Jaroslav Drobny (Hamburger SV), Luca Caldirola (SV Darmstadt 98, Leihe beendet), Izet Hajrovic (SD Eibar, Leihe beendet), Leon Guwara (eigene U23), Johannes Eggestein (eigene U19)

Abgänge:Laszlo Kleinheisler (SV Darmstadt 98, Leihe),Alejandro Galvez (SD Eibar), Anthony Ujah (Liaoning FC), Raif Husic (VfR Aalen), Julian von Haacke (NEC Nijmegen), Oliver Hüsing(Ferencvaros Budapest), Marnon Busch (TSV 1860 München, Leihe), Jannik Vestergaard (Borussia Mönchengladbach), Levin Öztunali (Bayer 04 Leverkusen, Leihe beendet), Felix Kroos (1. FC Union Berlin, war bereits verliehen), Papy Djilobodji (FC Chelsea, Leihe beendet), Özkan Yildirim (Fortuna Düsseldorf), Gerhard Tremmel (Swansea City, Leihe beendet), Mateo Pavlovic (SCO Angers)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Schlüsselspieler: Claudio Pizarro und Clemens Fritz!
Also: Bremen wird es auch dieses Jahr schwer haben. Aber für mich auch dieses Jahr eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt spielen wird.

FC Augsburg – Ein neuer Angriff auf Europa?

Nachdem es in der letzten Saison nicht für Europa gereicht hat, soll nun mit dem neuen Trainer Dirk Schuster ein Angriff auf die Europa Liga Plätze gestartet werden. Dirk Schuster kommt zu einer Mannschaft, die er nicht groß verändern muss, aber seinen Stempel kann er ihnen trotzdem aufdrücken. Schuster steht für ein Spiel das ein bisschen ruppiger ist, aber Technisch Anspruchsvoll. Ein Urgestein der Augsburger hat den FCA jedoch in der Sommerpause verlassen. Tobias Werner, einer der Identifikationsfiguren von Augsburg, hat sich dazu entschieden sich den VfB Stuttgart anzuschließen.

Bisher getätigte Transfer!

Zugänge: Jonathan Schmid (TSG 1899 Hoffenheim) Gojko Kacar (Hamburger SV), Takashi Usami (Gamba Osaka), Marvin Friedrich (FC Schalke 04), Georg Teigl (RB Leipzig), Andreas Luthe(VfL Bochum), Alfred Finnbogason (Real Sociedad, nach Leihe fest verpflichtet), Tim Matavz (FC Genua, Leihende)

Abgänge:Alexander Esswein (Hertha BSC), Shawn Parker (1. FC Nürnberg, Leihe), Tobias Werner (VfB Stuttgart), Ragnar Klavan (FC Liverpool), Nikola Djurdjic (Partizan Belgrad, zuvor an Fortuna Düsseldorf verliehen), Jeong-Ho Hong (Jiangsu Suning), Alexander Manninger(FC Liverpool), Piotr Trochowski(Ziel unbekannt), Erik Thommy (SSV Jahn Regensburg, Leihe), Sascha Mölders (TSV 1860 München, war bereits verliehen)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Schlüsselspieler: Alfred Finnbogason
Also: Für mich ist Augsburg eine Mannschaft, die sich in Richtung Europa Liga orientieren wird. Eine Mix aus EL und Niemandsland.

FC Ingolstadt – Neuer Trainer, altes Glück?

Markus Kauczinski beerbt Ralf Hasenhüttel als Trainer vom FC Ingolstadt. Nach einem schweren Pokalspiel wird man nun beim Liga Start darauf achten müssen keinen Fehlstart hinzulegen.

Bisher getätigte Transfer!

Zugänge: Florent Hadergjonaj (BSC Young Boys), Anthony Jung (RB Leipzig, Leihe), Sonny Kittel (Eintracht Frankfurt), Robert Leipertz (FC Schalke 04), Nico Rinderknecht (Eintracht Frankfurt), Fabijan Buntic (VfB Stuttgart), Kerem Bülbül (Hertha BSC II, weiterverliehen an FC Hansa Rostock), Hauke Wahl (SC Paderborn), Martin Hansen (ADO Den Haag)

Abgänge:Robert Bauer (SV Werder Bremen),Elias Kachunga (Huddersfield Town, Leihe), Ramazan Özcan (Bayer 04 Leverkusen), Aloy Ihenacho (FC RW Erfurt), Benjamin Hübner (TSG 1899 Hoffenheim), Danny da Costa (Bayer 04 Leverkusen), Konstantin Engel (FC Astana), Danilo Soares (Ziel unbekannt)

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/transferboerse/
Stand: 26. August 2016

Schlüsselspieler: Marvin Matip
Also: Ingolstadt ist eine Mannschaft, die sich in das Mittelfeld der Liga orientieren wird.