Der Schwaben Geiz

Es ist beschlossene Sache. Der VfB Stuttgart und somit auch Michael Reschke, hält weiterhin an Cheftrainer Markus Weinzierl fest. Lauf dem Kicker soll es nach der 3:0 Niederlage gegen Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf längere Gespräche gegeben haben.
Aber wenn es nach dieser Analyse nicht am Trainer liegt, woran denn dann?

Nach vielen Defensivspielchen hat sich Markus Weinzierl bereits zum Bayern Spiel dazu entschieden das System zu ändern. Offensiver, aggressiver und auch mutiger. Gegen München wurde man nicht belohnt, beim Spiel gegen Freiburg hat man es wieder einmal selbst verspielt. In Düsseldorf war man komplett Chancenlos. Von starken 10 Minuten gegen Mainz konnte man sich steigern auf 25 starke Minuten und gegen Freiburg war man zweitweise immer mal wieder überlegen. In Düsseldorf fehlte jedoch jeglicher Einsatz und Intensität im Spiel.

Den VfB-Fans konnten die Sequenzen, wo man immer mal wieder stark aufspielen konnte Hoffnung machen. Doch nie schaffte man es mal 90 Minuten eine Mannschaft zu dominieren.

Mit Stabilität zur Dominanz. Das könnte das Motto von Markus Weinzierl aktuell sein. Gegen Mainz 05 lies der VfB-Coach zu Beginn noch mit einem 4-5-1 spielen, in der starken Phase agierte er in einem 4-4-2. Das hat sich Weinzierl zu Herzen genommen und stellte so auch in den folgenden Spielen gegen Münc…

WARUM ARP?

Am Donnerstag machten es der FC Bayern und Hamburger Sportverein öffentlich. Jann-Fiete Arp wechselt in Richtung des Rekordmeisters. Wann er geht ist ihm überlassen. An sich passt Arp zur aktuellen Einkaufspolitik der Münchener, doch trotzdem stellt sich die Frage. Warum Arp?


Schauen wir uns die Leistungsdaten des 19-jährigen an sehen wir, dass er nur in 11 der 20 Bundesligaspiele auf dem Platz stand, wovon er auch nur ein drittel der möglichen Spielzeit absolvierte. Ein Tor erzielte er noch nicht.

Fiete Arp ist ein Spieler, der beim HSV seit seiner Berufung in den Profikader unter enormen Druck stand und immer noch steht. Er wurde als der nächste Uwe Seele betitelt, ein Jahrhunderttalent. Gezeigt hat Arp davon nur herzlich wenig. Seine Leistung nimmt immer weiter ab und jetzt soll es zum Rekordmeister gehen? Es könnte wohl doch der richtige Schritt sein.

Start der ersten VBL Club Championship

Am 16. und 17. Januar 2019 startet die erste Saison der VBL Club Championship. Der erste von einer professionellen Fußballiga ausgerichtete eFootball Wettbewerb, an dem nun auch Profi-Vereine teilnehmen werden. 

22 Teams aus der ersten und zweiten Bundesliga (13 aus der Bundesliga, neun aus der 2.Bundesliga) werden an 21 Spieltagen um den Einzug in das VBL Grand Final spielen. Unter anderem nehmen Mannschaften wie RB Leipzig, Werder Bremen, Schalke 04 und der VfB Stuttgart teil. Als Titelfavorit gilt die Mannschaft von Werder Bremen, welche die aktuelle besten Spieler Deutschlands im Kader besitzen. Mohammed Harkous alias „MoAuba“ und Michael Bittner alias „MegaBit“ stehen auf ihren Konsolen jeweils auf Rang drei der Weltrangliste. 

Bereits 2012 hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) zusammen mit Spiele Hersteller EA Sports den ersten eFootball Wettbewerb einer professionellen Fußballiga ins Leben gerufen. Bis zu dieser Saison war dies ein Turnier, an dem nur Privatpersonen teilgenommen haben ohne, dass sie einen Verein benötigt haben. In der letzten Saison gab es mehr als 150.000 Teilnehmer. 

Für diese Saison wurde der Modus, aufgrund der Teilnahme von Bundesligaklubs, geändert. An den 21 Spieltagen, es wird keine Rückrunde geben, spielen die 22 Bundesligisten von Januar bis März um den Einzug in das VBL Grand Final, indem der deutsche Meister im eFootball gekürt wird. 

Zuvor wird im Ligasystem der Einzug in dieses Finale ausgespielt. Die einzelnen Partien werden im Davis-Cup-Format ausgetragen. So werden zwei Spiele, von unterschiedlichen Spielern, im Modus 1 gegen 1 ausgetragen. Dabei wird ein Spiel auf der XBOX One und eins auf der Playstation 4 (PS4) ausgetragen. Ein drittes Match wird anschließend im 2 gegen 2 gespielt, die Konsole wird von der Heimmannschaft bestimmt. Für jeden Sieg innerhalb einer Paarung gibt es Punkte, sodass das Gesamtergebnis erst nach den drei Spielen feststeht. 

Damit es für keine Mannschaft Wettbewerbsvorteile gibt, wird im sogenannten „levelled off“ gespielt. Das bedeutet, dass alle Spieler und Teams die gleiche Spielstärke von 85 besitzen. 

Nach den 21 Spieltagen kommen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 6 direkt ins VBL Grand Final. Die Platzierungen 7 bis 16 müssen den Zwischenschritt über die VBL Playoffs nehmen. Hier spielen sie zusammen mit den besten des freien Online Modus „virtuelle Bundesliga“, um den Einzug ins VBL Grand Final. 

In den Playoffs, sowie im Finale, werden nur noch drei 1 gegen 1 Partien gespielt. Dabei wird es von der Spielkonsole her keine Änderung zur VBL Club Championship geben. Ein Spiel auf jeder Konsole, XBOX One und PS4, das dritte Spiel wird auf der vom Heimspieler favorisierten ausgetragen. 

Einige Spiele können dank einer Kooperation zwischen der DFL und 7Sports, dem Sportbusiness-Unit der ProsiebenSat.1 Group, auch im Fernsehen verfolgt werden. Der bereits für Übertragung im Gaming Bereich bekannte Sender ProsiebenMaxx wird ein Spiel pro Woche im TV übertragen. Die erste Übertragung wird direkt das Topspiel zwischen den beiden Titelfavoriten RB Leipzig und SV Werder Bremen sein. 

Alle anderen Spiele können die Vereine selbst auf den üblichen Gaming Kanälen wie YouTube oder Switch übertragen. 

Den genauen Spielplan findet man auf der offiziellen Seite der virtuellen Bundesliga unter virtual.bundesliga.com.

Erste Niederlage für die TSG-Frauen

Am Sonntag stand das zweite Heimspiel für die Frauen Abteilung der TSG 1899 Hoffenheim an. Nachdem man bereits gegen die Traditionsklubs Turbine Potsdam und 1.FFC Frankfurt jeweils drei Punkte einfahren konnte sollten gegen die SGS Essen die nächsten folgen. Die SG Essen-Schönebeck konnte ebenfalls ihr Auftaktspiel gewinnen, am letzten Spieltag musste man jedoch eine 0:5 gegen den Meister aus Wolfsburg hinnehmen. Natürlich wollte die Mannschaft von Daniel Kraus diese Niederlage wieder gut machen. 

Die SGS Essen dominierte über den größten Teil des ersten Durchgangs diese Partie. Hoffenheim versuchte Essen mit einem kompakten Pressing unter Druck zu bringen, was jedoch aufgrund der Ballsicherheit Essens nicht viel brachte.
So schaffte es Essen sich schnell ein Chancenplus zu erarbeiten und das 0:1 in der 13. Minute zu erzielen. Danica Joelle Wu war die Torschützin. Hoffenheim bekommt einen langen Ball nicht geklärt und Wu kann den Ball aus zwei Metern an der bisher starken Frederike Abt vorbeischießen. 

Jürgen Ehrmann hielt an seiner Taktik fest, weshalb die TSG Defensive eine Angriffswelle nach der anderen aushalten musste. Es gelangen nur wenige Befreiungsschläge, die nur für kurze Verschnaufpausen sorgten. Nach vielen misslungen Versuchen kam die TSG nach fast einer halben Stunde das erste Mal gefährlich vor das Tor von Kim Lea Sondermann die die verletzte eigentliche Nr. eins Stina Johannes ersetzten muss. Essen lies es sich nicht nehmen im Gegenzug einen Konter über Linda Dallmann einzuleiten, Maximiliane Rall konnte klären. 

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2. Spieltag) erlitt Johannes eine komplizierte Fraktur am rechten Sprunggelenk. 
Die Mannschaft widmete den 1:2 Erfolg gegen die TSG 1899 Hoffenheim der verletzten Torfrau, indem verschiedene Spielerinnen, darunter auch DFB-Stürmerin Linda Dallmann, ein Bild in die Sozialen Netzwerken posteten mit dem Hashtag #fürstina. Schöne Aktion und auf diesem Weg auch noch einmal gute Besserung von mir! 

Bei der TSG fehlte bei diesem Spiel der nötige Biss und die Genauigkeit, um sich aus den Angriffswellen der Essen-Offensive zu lösen. Auch wegen dieser Ungenauigkeit entstanden immer wieder gefährliche Kontersituationen, wo die Stürmerinnen Schüller und Dallmann zu Torschüssen eingeladen wurde. Schlussfrau Frederike Abt war im ersten Durchgang die Heldin der TSG, da sie immer wieder mit klasse Paraden glänzte und ihre Mannschaft so im Spiel hielt.

Nur selten schaffte es die Offensive Dreierkette Billa, Waßmuth und Fühner vor das Tor von Sondermann, aber wenn sie es vor das Tor kamen, dann gefährlich. Tabea Waßmuth kann von der linken Strafraumkante den Ball auf Billa spielen, welche den Ball verpasst. Anne Fühner bekommt den Ball, setzt nach und bringt ihn in Richtung Fabienne Donugs, welche den Ball von Höhe des Elfmeterpunktes am Tor vorbei schießt. 
Hoffenheim hatte ab der 35. Minute ihre stärkste Phase. Immer wieder kommen gefährliche Flanken von der linken Angriffsseite in den Essener Strafraum. Im Zentrum wartete immer Nicole Billa.

Wortgefecht der Trainer – einmalig. Der Abstoß der Essenerin geht TSG-Coach Jürgen Ehrmann nicht schnell genug und ruft in Richtung von Sondermann, ob sie nicht langsam den Ball spielen mag. Dabei übersah Ehrmann jedoch, dass Essen einen Wechsel durchführen möchte. Daniel Kraus erwiderte anschließend: “Wir würden noch gerne wechseln, wenn das hier in Hoffenheim erlaubt ist.” Ehrmann drehte sich um und ging. 
Der Wechsel: Jaquline Klaasen musste den Platz verlassen, Isabel Hochstein übernahm für sie auf der Rechtsverteidiger Position. Bitte merken! 

Etwas zählbares sprang erst eine Minute vor dem regulären Ende der ersten Hälfte raus. Was sich über zehn Minuten abgezeichnet hat traf in der 44. Minute ein. Fabienne Dongus packt den Hammer aus und zeiht aus gut 40 Metern ab, der Ball schlägt im rechten oberen Eck ein. Danach folgte der Halbzeitpfiff. 

Der Wiederanpfiff bewirkte bei der TSG einen Reset im Kopf. Man konnte nicht an die Leistung am Ende der 1. Halbzeit anknüpfen. Ungehindert dribbelte Lea Schüller (48. Minute) durch die TSG Abwehr und versenkte den Ball im rechten unteren Eck von Rieke Abt. 

Das Tor sorgte für klare Verhältnisse. Essen ist danach stabiler und lässt nichts mehr zu. Einen großen Anteil hat die eingewechselte Isabel Hochstein. Sie machte die im ersten Durchgang oft offene rechte Seite mit ihrer körperlichen Präsenz dicht. Hier ein Tackle, da ein Tackle. Sie machte es Anne Fühner verdammt schwer. 

Die Taktik der Mannschaften ändert sich nicht bzw. kann sich auch nicht ändern. Hoffenheim ist in dieser umkämpften Partie die klar unterlegende Mannschaft. Zu viele individuelle und taktische Fehler sorgten dafür, dass Essen ihren Fussball spielen kann und sich vielleicht auch stärker macht als sie sind. 

Essen wollte das dritte Tor. Das merkte man an der taktischen Ausrichtung. In ihrem 4-3-3 System blieben die drei Offensiven Dallmann, Schüller und die eingewechselte Anyomi an der Mittellinie stehen und warteten auf die Konter. 
Sie sagten sich aber auch immer. Zwischen den Hoffenheimer Fangesänge hörte man Nina Brüggemann ihren Teamkolleginnen zu rufen “Wir müssen eins noch nachsetzen und dann ist Ruhe.” 

Am Ende bleibt es beim Spielstand von 1:2 für die SGS Essen, die somit ihren nächsten dreier Einsacken. Die TSG 1899 Hoffenheim hat am nächsten Spieltag einen schwierigen Gegner. Mann muss nach Bayern zu den FC Bayern Frauen. Die SGS Essen empfängt Turbine Potsdam. 

Hoffenheim holt den Auftaktsieg!

Es geht wieder los! Die Allianz-Frauen Bundesliga ist seit Samstag wieder aktiv. Beim “Eröffnungsspiel” am Samstag konnte sich die SGS Essen mit 0:4 gegen den MSV Duisburg durchsetzen. Den Höhepunkt fand der erste Spieltag am Sonntag mit den restlichen fünf Partien. Eine kleine Überraschung gab es in Hoffenheim, wo sich die TSG gegen Turbine Potsdam mit 1:0 durchsetzen konnte. 

Vor dem Spiel gab es noch einige Ehrungen. Jana Beuschlein wurde als beste Torschützen der Saison 2017/2018 in der 2. Frauen Bundesliga Süd ausgezeichnet. Mit ihren 18 Treffern hatte sie großen Anteil am ersten Tabellenplatz in der letzten Saison. 
Ebenfalls wurde TSG-Coach Jürgen Ehrmann ausgezeichnet. Er erhielt ein kleines präsent für zehn Jahre im Dienste der TSG 1899 Hoffenheim. 

Während des Spiels wollte dann allerdings keiner irgendwelche Geschenke verteilen.
Schon von Anfang an wollte Turbine Potsdam eine Bude machen und kam in der 2. Minute das erste Mal gefährlich vor das Tor, doch Sarah Zadrizal zieht den Ball über den Kasten von Frederike Abt.
Hoffenheim versucht die Turbine mit hohem Dressing früh zu stören und gar nicht erst in die eigene Hälfte zu lassen. Dies funktionierte über das komplette Spiel jedoch nur manchmal, denn Potsdam war die spielbestimmende Mannschaft und konnte ihr Spiel auch in der gegnerischen Hälfte ausleben. Immer wieder kam es zu Überzahlsituationen in denen Potsdam mit 4, 5 Spielerinnen auf eine zweier oder dreier Abwehrreihe zu läuft. Glücklich, dass die Turbine daraus nichts zählbares machen kann.
Wie auch in der 13. Spielminute, wo Nina Ehegötz den Ball von außen in den Fünf-Meter-Raum der TSG spielt, dort rutscht Lara Prasnikar jedoch am Ball vorbei. Zu diesem Zeitpunkt lag das 0:1 in der Luft und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein. 

Hoffenheim konnte im ersten Durchgang nur kleinere Nadelstiche in der Offensive setzen. Diese Angriffe wurden meist über die linke Seite von Hoffenheims Spielführerin Leonie Pankratz eingeleitet und endeten bei Nicole Billa, die den Ball jedoch nicht immer auf das Tor bringen konnte. 

Kommen wir zur besten Chance von Turbine Potsdam. In der 35. Minute haben die Turbinen einen Eckball welcher kurz gespielt wird, per Doppelpass gelangt er wieder zu Rauch. Rauch schlägt den Ball lang aufs Tor der TSG, wo Abt nur mit den Fingerspitzen dran kommt und der Ball neben das Tor gestochert wird. 
Von da an galt nur noch die Devise: “Das 0:0 in die Pause retten.” – Das schaffte man dann auch.

Im zweiten Durchgang sahen die 880 Zuschauer mehr Fouls, mehr Gemotze und schlussendlich auch ein Tor. 
Anne Fühner ist die Spielerin die Hoffenheim das erste Tor der Saison schenkt. Fühner zieht in der 50. Minute von der linken Strafraumkante ab und hämmert das Ding ins lange Eck. Keine Chance für Lisa Schmitz im Tor der Turbine. 
Innerhalb der nächsten fünfzehn Minuten muss Potsdam noch zwei weitere bittere Pillen schlucken. 
In der 54. Minute muss Nina Ehegötz verletzt vom Platz getragen werden, für sie kommt Viktoria Schwalm ins Spiel. 
Die nächste und letzte Pille gab es in der 65. Spielminute. Rahel Kiwic sah die Gelb-Rote Karte. Somit musste man nicht nur das Gegentor hinnehmen, Nein. Man verlor auch zwei wichtige Spielerinnen während des Spiels. 
Das Spiel wurde anschließend deutlich härter und Potsdam drückte Hoffenheim an die Wand. Manchmal konnte man sich kurz lösen und kontern. Das 2:0 blieb ihnen jedoch verwehrt. 

Am nächsten Wochenende muss die TSG 1899 Hoffenheim nach Frankfurt reisen, dort trifft man auf den 1.FFC Frankfurt. Turbine Potsdam empfängt den SC Sand zuhause. 

Bilder: ©BULI-KMPKT

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SPIELER DER SAISON 2017/2018

Ihr habt bereits für eure Elf der Saison + den Trainer der Saison abgestimmt. Jetzt müsst ihr noch euren Spieler der Saison wählen!
Hierzu habe ich aus dem letzten Voting die Spieler mit den Meisten Stimmen auf ihren Positionen ausgewählt und in dieser Wahl neu aufgestellt.

Lasset die Wahl beginnen!

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BULI-KMPKT PROGRAMM SAISON 2018/19

Zur Saison 2018/19 wird es kleinere Änderungen geben. Grund dafür sind maßgebliche Änderungen in meinem Leben. Ab September startet mein Studium (Sportjounalismus/Sportmanagement) in Nürnberg, was für mich bedeutet in einer neuen Stadt zu leben, ein neues Umfeld zu haben und mich eben auch erst einmal einzugewöhnen.

Aus diesem Grund kann es zu Beginn der Saison zu Unregelmäßigkeiten kommen, sodass die Bilder evtl. nicht pünktlich kommen oder ich auch noch Infos aus diesem Programm weglassen muss.
Die Alternative dazu wäre das Ende der Seite bzw. nur den Podcast fortzuführen und BULI-KMPKT auf Instagram dazu zu nutzen euch einfach in mein Leben einzubinden. Also dieses 0815 Blogging.
Sind wir aber ehrlich – deshalb folgt ihr mir nicht.

Im folgenden seht ihr die wirklich kleinen Änderungen bei BULI-KMPKT. Sie sind sicherlich nicht groß und für euch wahrscheinlich nicht spürbar. Auf meiner Seite sind sie es jedoch.

Im folgenden sind die Bilder von Instagram noch einmal aufgelistet – Darunter findet ihr die “Zukunftsidee”.

FÜR DIE ZUKUNFT

Eine große Idee für die Zukunft ist zusammen mit Lucas einen Fußballtalk auf YouTube zu starten. Etwas anders aufgebaut als der Podcast oder in Verbindung mit dem Podcast, das wissen wir noch nicht.
Dies ist jedoch nur eine Zukunftsvorstellung, da dies von viele Faktoren abhängig ist. Eigentlich nur von einem, nämlich der  Entfernung. Sollte die jedoch überwunden sein, was passieren kann, dann dürft ihr euch auch darauf freuen.

Nachholspiel – TSG 1899 Hoffenheim vs SGS Essen

Bereits vor dem Anpfiff musste die SGS Essen eine kleinen Rückschlag hinnehmen. Eigentlich stand Linda Dallmann in der Startelf, doch sie hat sich beim Aufwärmen verletzt und musste mit Knaak tauschen. 

Für die TSG 1899 Hoffenheim ging es rasant los, denn bereits in der 3. Minute konnte Fabienne Dongus das 1:0 erzielen. Die TSG-Stürmerin bekam einen Ball hinter die Abwehrreihe durchgesteckt, bleibt cool vorm Tor und schiebt den Ball an Lisa Weiß vorbei. Es ist das erste Tor für die TSG-Frauen im Kalenderjahr 2018. 

Nach dem Tor war Fabienne Dongus heiß und wollte noch einen Treffer. Immer wieder kamen die schnellen Pässe hinter die Abwehrreihe. Mit Erfolg. In der 10. Minute schaffte es Maximiliane Rall den  Ball zum 2:0 ein zu netzen. Rall löste sich von ihrer Bewachung und konnte einen zunächst schlecht ausgespielten Konter noch Krönen. Sie bekam 16 Meter vor dem Tor den Ball und beförderte ihn direkt ins Tor. 

Von der SGS Essen geht in der Anfangsphase wenig Torgefahr aus. Der Sturm um Lea Schüller und Turid Knaak kommt nicht entscheidend vor das Tor von Frederike Abt. Hier muss man allerdings auch die von Jürgen Ehrmann hervorragend aufgestellte Viererkette loben. 

In der 19. Minute geht es weiter mit der ungewohnten Hoffenheimer Offensivpower. Judith Steinert kommt in Schussposition, verzieht den Schuss jedoch ein bisschen, sodass er über das Tor geht. Wenige Sekunden später gab es die nächste Schrecksekunde für die Essener Torhüterin Lisa Weiß, diesmal steht Fabienne Donugs vor ihrem Tor. Eine Essenerin konnte in letzter Sekunde klären. 

Um die 20.-25. Minute drohte das Spiel langweilig zu werden. Es fand nur noch im Mittelfeld statt und entscheidende Aktionen waren Mangelware. 

Lea Schüller schaffte es in der 26. Minute wieder Schwung in die Partie zu bringen. Sie verkürzt auf 2:1. Eine Flanke kommt in den Fünfmeterraum, in dem sich Schüller befindet und den Ball ins Tor schieben kann. Der Ball rutscht Frederike Abt unter den Armen durch.

Dieser Anschlusstreffer zeigte Wirkung, denn die TSG-Defensive hat nun mehr zu tun. Essen presst mehr und vor allem besser, was die Zahl der eigenen Torchancen auch erhöht. Trotz allem hält die Hoffenheimer Defensive gut dagegen.

Eine große Chance gab es noch für die TSG. Wieder war Judith Steinert beteiligt, welche den Ball in den 16er Flankt, eine auffällige Maximiliane Rall köpft den Ball jedoch am Tor vorbei. 

Ein verdientes 2:1 zur Halbzeit.

Qualitativ nahm das Spiel im zweiten Durchgang ab. Lange gab es außer viele Abseitspositionen nicht viel zu sehen.

Eine Viertelstunde vor Schluss bekommt die SGS Essen eine Ecke, eigentlich ungefährlich. Doch die bisher gut funktionierende Hoffenheimer-Defensive hat diesmal Kommunikationsschwierigkeiten. Abt kommt raus, möchte den Ball klären, wird aber von der eigenen Spielerin dabei behindert. Eine Essenerin kommt zum Kopfball und bringt den Ball auch aufs Tor. Auf der Linie steht aber Judith Steinert die den Ball aus dem Tor köpft. Es bleibt weiterhin beim 2:1.

In der Schlussphase hatten beide Teams noch einmal etwas zu bieten. Turid Knaak versucht es einmal aus der Distanz, doch wieder ist da eine Frederike Abt dran!

Die letzte Chance der TSG brachte dann aber auch den Schlusspunkt. Das Defensivgeplänkel von der SGS Essen wird von Franziska Harsch (TSG) abgefangen, die dann auch aus gut 25 Metern abzieht. Lisa Weiß (TW-SGS) steht zu weit vorm Tor und kann den Ball nicht mehr auf seinem Weg aufhalten.

Unterm Strich ist es ein verdienter und vor allem für den Kopf wichtiger Sieg für die TSG 1899 Hoffenheim. Ein weiterer Rückschlag wird es für die Mädels der SGS-Essen sein, die nach dem Pokal-aus am Sonntag nun auch in der Bundesliga eine Niederlage hinnehmen mussten. 

Am Sonntag geht es für beide mit einem Heimspiel weiter. Hoffenheim empfängt den SC Freiburg und die SGS Essen den MSV Duisburg.