Generalprobe für’s Halbfinale

Am Samstag stand das Pre-Match zum Pokalhalbfinale an. Bereits eine Woche vor dem Highlight für die beiden Teams empfing die TSG 1899 Hoffenheim den SC Freiburg.

Bereits in den ersten Minuten zeigte die Mädels des Sportclub aus Freiburg, dass sie die drei Punkte entführen möchten. Gulia Gwin und Stefanie-Antonia Sanders kamen öfter hinter die Abwehrkette der TSG. Hoffenheim hingegen konnte nicht glänzen. Auf die starke Leistung der vergangenen Wochen konnte nicht aufgebaut werden. Der Führungstreffer der TSG war aus diesem Grund auch ein Tor aus dem nichts. Ohne große vorangegangene Offensivaktionen nutzte Nicole Billa eine Kontersituation, in der sie sich stark gegen zwei Freiburgerinnen durchsetzte. Im richtigen Moment spielte sie den Ball in Richtung von Maximiliane Rall. Die Nationalspielerin schiebt den Ball ins lange Eck. Trotz vieler Unsicherheiten, einem schlechten Aufbauspiel und dem fehlenden Glück bei Klärungsversuchen führte die TSG. Zumindest für eine kurze Zeit. Nicht einmal vier Minuten später konnte der Sportclub eine seiner vielen Chancen verwerten. Ein Eckball findet Anja Maike Hegenauer, die den Ball humorlos unter die Latte ins Tor köpft.

Ein unverändertes Bild gab es in der zweiten Halbzeit. Die TSG verliert den Ball zu oft im Aufbauspiel, Freiburg kommt weiterhin gefährlich vor das Tor. Bereits im ersten Durchgang hatte die Freiburger Nummer 18 Sanders einige Nennenswerte Chancen. Jedes Mal versuchte sie es jedoch spielerisch zu lösen und so den Ball förmlich ins Tor zu tragen. So auch in der 51. Minute. Hier kam sie wieder frei an den Ball und hatte nur noch die Hoffenheimer Schlussfrau Tufekovic vor sich. Wiederholt war Tufekovic Gewinnerin dieses persönlichen Duells. 

Nach 55 Spielminuten kam die starke Phase der Hoffenheimer und Maximiliane Rall war maßgebliche Verantwortlich dafür. Die 25-jährige trieb die Mannschaft an und kam immer öfter gefährlich vor das Tor. So holte sie auch fast einen Elfmeter heraus. Greta Stegemann geht die Hoffenheimerin im 16er an, Rall lässt sich nicht fallen, weshalb sie auch wahrscheinlich keinen Elfmeter bekommen hat. Der Ball landet anschließend bei Billa, doch der Nachschuss geht daneben. Weiter geht es in der 60. Minute, wo Rall wieder frei zum Schuss kommt. Ihr Schuss geht durch die Beine von Torfrau Merle Frohms, der Ball findet jedoch nur den Weg an den Pfosten und Freiburg kann klären. 

Anschließend verläuft das Spiel etwas im Sand. Keine entschiedenen Aktionen mehr und eher zurückhaltende Offensivaktionen. Freiburg drehte um die 65. Minute zwar wieder etwas auf, hundertprozentige Chancen blieben jedoch aus. So wurde das Spiel auch durch eine vermeintlich ungefährliche Situation entschieden. Naja eigentlich war es auch eine ungefährliche Situation. Janina Minge spielte eine gute Partie in der Innenverteidigung, in der 72. Minute verläuft ihr jedoch der entscheidende Fehler. Sie möchte im Aufbauspiel den Ball zur Torhüterin zurückspielen, welche jedoch komplett woanders steht. Der Ball findet den Weg ins Tor – Eigentor Minge. Frohms hatte hier keine Chance den Ball in eine andere Richtung zu lenken, auch wenn sie noch im Vollsprint versucht den Ball einzuholen. So ein Fehler darf im Pokal Halbfinale am 31. März nicht passieren. 

In den verbliebenden 20 Minuten versucht Freiburg noch einmal alles. Gerade die zukünftige Münchenerin Gulia Gwin gab hier die antreibende Figur. Gebracht hat es alles jedoch nichts. Unterm Strich war dies ein glücklicher Sieg für die TSG 1899 Hoffenheim, so hat Jürgen Ehrmann bis zum anstehenden Pokalspiel noch viel zu tun. Freiburg kann auf diese Leistung aufbauen, muss jedoch über sich hinauswachsen. Durch die letzten Spiele ist zu erkennen, dass die TSG aktuell besser in Form ist, es aber oftmals an Spielglück fehlte. Freiburg hat gegen Hoffenheim bereits ein Maximum an Leistung abgerufen. Es wird also spannend wenn es am kommenden Sonntag im Pokal wieder gegeneinander geht! 

Instagram, die Arbeit und das Geld

Wie ihr wahrscheinlich alle mitbekommen habt gab es zum ersten Mal Kritik an der Steady Kampagne. Bisher habe ich das als normale Werbung, wie von Firmen auch, gesehen und nicht als Pflichtforderung an die Community. Deshalb möchte ich gerne dazu etwas schreiben. Der Grund warum der wirtschaftliche Aspekt zu dieser Seite gekommen ist, was für Werbung ich mache und was der Hintergrund der Crowdfunding Kampagne ist.

Die Umstände

Wie ihr viele von euch wissen studiere ich seit Oktober 2018 Sportjournalismus & Sportmanagement in Nürnberg. Ein “Traumberuf” von vielen Fußballverrückten und ich habe genau diese Chance es jetzt zu studieren und mein Hobby zu meinem wirklichen Beruf zu machen. Mein Hobby das ist BULI-KMPKT. Und genau damit möchte ich anfangen. Das Hobby zum kleinen Beruf machen.

Ein Traum den ich mir jetzt erfüllen kann. 2014 habe ich meinen Realschulabschluss gemacht. Ehm ja krass – ich werde alt :D. Danach war ich mir nicht ganz klar was ich machen möchte. Wahrscheinlich auch weil ich einfach zu jung war. Ich wollte nicht weiter zur Schule und endlich Geld verdienen. Also habe ich eine Ausbildung gemacht. Währenddessen habe ich jedoch gemerkt, dass es nichts für mich ist und gleichzeitig mit BULI-KMPKT angefangen. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich genau das machen will. Sportjournalismus. Also habe ich nach der Ausbildung ein Jahr Schule dran gehängt für die Fachhochschulreife und jetzt konnte ich es endlich studieren, nachdem ich den Aufnahmetest bestanden habe. Ein langer Weg, der nach dem Studium hoffentlich einen sehr großen Meilenstein erreicht hat. 

Studieren ist teuer und zeitaufwendig. Mein Studienalltag ist nicht wie der eines jeden anderen. Ich habe jeden Tag von 9-16 Uhr Uni. Also so wie manche auch Schule haben. Das Lernpensum und die Vor- und Nachbereitung ist hier jedoch etwas mehr. Meine Kommilitonen und ich mussten das bereits im ersten Semester merken. So ist es eben schwierig unter der Woche zu arbeiten. Am Wochenende darf dann auch einmal entspannt werden oder es wird in die Heimat gefahren. Meine Eltern wohne in Karlsruhe, ich bin für’s Studium nach Nürnberg gezogen. Bundesliga steht natürlich auch an. In der Klausurenphase, welche bereits einen Monat früher startet als die Klausur geschrieben wird, wird am Wochenende auch gelernt. Ebenfalls steht am Wochenende die Bundesliga an, also die Arbeit an der Seite. Vielleicht könnt ihr schon sehen, dass es ein bisschen stressig ist. 

Das ich bisher ohne zusätzliche Arbeit ausgekommen ist ein paar gesparten Beträgen von mir zu danken UND – und das ist ein Riesen und – meinen Eltern. Riesen Probs gehen raus an meine Eltern, die es mir ermöglichen zu studieren und genau die Zeit zu bekommen, um einen sehr guten Abschluss zu bekommen (da bin ich aktuell auf einen guten Weg 😉 ) Das ist nicht selbstverständlich und ich danke ihnen jeden Tag dafür, auch wenn ich es wahrscheinlich nicht oft genug sagen kann und mein Vater wegen diesem Punkt schon sehr genervt ist von mir 😀

Der finanzielle Aspekt

Auf Instagram verdienst du kein Geld. Das ist einfach von Instagram nicht vorgesehen. Anders ist es bei YouTube. Hier könnte ich einfach Werbung in meine Videos machen und automatisch mit unglaublich nervigen Pausen Geld beziehen. Da ich jedoch kein YouTube mache fällt das schon mal weg, also Geld von der Plattform selbst. 😀

Ich gestalte Werbung, wenn möglich, so dass sie in Formate eingebunden ist. Tor des Spieltags und lange Zeit auch unbezahlt Zwölf des Spieltags. Mir ist jedoch immer wichtig, dass es Produkte sind die ich geil finde und das wird auch immer der Fall sein. ICH muss es geil finden, weil ich eine gewisse Verantwortung verspüre euch keinen Scheiß zu präsentieren. Ganz egal wie viel Geld mir geboten wird für etwas. Ist es ein Produkt was mich nicht überzeugt oder die Chemie zwischen mir und meinem Ansprechpartner nicht passt, dann kommt es auch nicht auf die Seite.

Deshalb Steady…

Ich bin jemand der gerne etwas ausprobiert. Das merkt ihr vielleicht manchmal an der Seite. Der Podcast war auch so eine Idee. “Ich probiere es einfach mal aus.” So auch mit Steady -Crowdfunding.

Ich probiere etwas aus. Funktioniert es – Geil. Funktioniert es nicht ist es gescheitert. Aber deshalb höre ich nicht auf. Ich versuche es besser zu machen, denn “Scheitern ist der erste Schritt in Richtung Verbesserung.” Keine Ahnung wer das mal gesagt hat, aber es trifft sehr gut auf meine Arbeitsweise. Der Podcast wird stetig verbessert. Die Instagramseite wird stetig verbessert. Ich persönlich versuche mich immer zu verbessern. Und so ist es auch mit Steady.

Bei über 18.500 Followern, was rund 3.000 aktive User sind, habe ich mir die Frage gestellt, ob Crowdfunding auch etwas für mich ist. Mit der Hilfe von anderen sein Hobby ohne Druck nachzugehen. Viele Podcasts machen das bereits. Also warum das System nicht auch mal auf Social Media übertragen. Aber halt nicht als einmal Summe, sondern als Abo. Es gibt mir etwas Sicherheit und die Beträge sind keine Unsummen. Das aktuelle Ziel sind 200€. Damit das Ziel erreicht wird müssten eigentlich nur 80 Leute, der 3.000 (!), 2,50€ jeden Monat spenden. Eigentlich nicht viel oder? Nicht viele Leute und nicht viel Geld. Transparent ist es dazu.

Bevor ich das ganze hochgeladen habe wurden von mir wenig Gedanken zu den “Leistungen” gemacht. Mir ging es tatsächlich darum die Unterstützung und Anerkennung für die aktuelle Arbeit zu bekommen. Das ändere ich aktuell und baue die Leistungen aus. Die meisten Gedanken habe ich mir über die Reaktionen gemacht. “Wie bringe ich das rüber ohne zu betteln, ohne als Abzieher da zu stehen.” All diese Sachen. Ich habe mit Familie, Freunden und Followern über dieses Thema gesprochen. Alle, gerade die Follower, haben mich bestärkt in meinem Vorhaben und mir die Sorgen weitestgehend genommen. Trotzdem ist es jedes Mal ein komisches Gefühl auf Steady zu verweisen.

Mir persönlich ist es einfach wichtig zu betonen, dass sich an der Instagram-Seite und dem Podcast nichts ändern wird. Außer vielleicht, dass ich irgendwann, wenn es überragend läuft, nicht auf Werbung angewiesen bin. Aber machen kann, wenn es ein geiles Produkt ist. So wie aktuell halt.

Ich habe schon so viele Nachrichten von Minderjährigen Followern bekommen, die Schüler sind und gerne spenden würden. Es freut mich sowas zu hören und ich finde es krass, dass die Jungs und Mädels da draußen meine Arbeit so schätzen. Aber euer Geld bleibt bitte euer Geld. Hört sich sehr komisch an. Aber ich denke, dass diese 80 Leute andere Leute sein könnten. Leute die bestimmt mal 2.50 übrig haben UND die Arbeit schätzen.

Sportwetten

Jetzt ist es natürlich easy peasy Geld mit Sportwetten zu machen. Also Werbung dafür. Ich möchte hier niemanden angreifen oder verurteilen. Ich möchte auch niemanden bewerten, da auch einige Instagram Seiten bereits Werbung für Sportwetten gemacht haben, mit denen ich mich gut verstehe. Es ist einfach nur meine Meinung. 

Sportwetten sind Glücksspiel. Auch Lootboxen oder FUT sind Glücksspiel. Ich möchte nicht, dass Leute Geld für nichts ausgeben. Es gibt zu viele schlechte Beispiele, als dass ich es unterstützen könnte. Sportwetten, Spielautomaten oder so finden einfach zu viele süchtige Leute, die “aufhören könnten wenn sie wollten.” Ich habe es noch nie gemacht und werde es auch nie machen, da es mir persönlich zu schade ist mein Geld zu verlieren. Auch nicht für ein Euro. Und ja da verliert man sein Geld. “Das nächste Mal Gewinne ich”. Ich habe schon zu viele Leute gesehen, die diesen Satz gesagt haben und gescheitert sind. Deshalb mache ich keine Werbung für Sportwetten. Mich haben schon viele Anbieter kontaktiert. Jedes Mal gab es eine Absage von mir. 

Bei einer gewissen Zahl an Follower reicht es nicht cool zu sein. Da sollte man auch auf bestimmten Ebenen ein Vorbild sein. Und das ist sowas. Ich möchte nicht der Startpunkt eines Absturzes sein, weil jemand bei mir eine 50€ Gratis Wette oder sowas bekommt. Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. 

Ich hoffe ich konnte euch diese gesamte Thematik noch näher bringen. Auch was es mit der Werbung und auch der Steady Kampagne auf sich hat. Einen Link zu Steady Kampagne wird es absichtlich nicht geben, da dies kein Spendenaufruf ist, sondern eine Erklärung. 😉

Hoffenheim kämpft, Bayern gewinnt

Am Sonntag den 24. Februar traf der Tabellen siebte aus Hoffenheim, auf den Wolfsburg Verfolger aus München. Nachdem die TSG zuletzt in Essen einen Punkt holen konnte, wartet heute ein extrem schwerer Gegner im heimischen Dietmar Hopp Stadion. Die Bayern konnten aus den letzten fünf Spielen die volle Punktzahl mitnehmen.
Die TSG Frauen beginnen mit der Debütantin Laura Wienroither. Lina Magull fällt auf Seiten des FC Bayern aus, Leonie Maier sitzt nur auf der Bank. 

Bereits in den ersten Minuten ist TSG Coach Jürgen Ehrmann auf Betriebstemperatur und kämpft an der Seitenlinie um die ersten Einwürfe. Den selben Willen zeigen auch seine Mädels auf dem Platz und üben Druck auf die Defensive des Tabellenzweiten aus. Hoffenheim erarbeitete sich bereits in der achten Minute die erste Großchance. Nicole Billa wird super von Fabienne Dongus in Szene gesetzt, sodass sie frei vor Manuela Zinsberger zum Abschluss kommt. Die Schlussfrau des FC Bayern kann den Ball jedoch parieren. Hoffenheim kann in den ersten 20 Minuten noch mit einigen anderen guten Chancen nachlegen, das zog auch die Zuschauer auf der Tribüne mit.

Mitte des ersten Durchgangs bekommen die FC Bayern Frauen einen Freistoß aus gut 35 Metern zugesprochen. Melanie Leupolz bringt das Leder auf das Tor, Tufekovic hat Schwierigkeiten den Ball zu parieren. Nur fünf Minuten später legte Bayern München nach. Sara Däbritz bringt einen Eckball ins den Hoffenheimer Strafraum. Dort hämmert Simone Laudehr das Leder ins Netz. Das 0:1 für die Bayern.

Nach dem Gegentor zieht sich die TSG Hoffenheim zurück und lässt nun den FC Bayern spielen. Das 0:1 war ein Wirkungstreffer aus dem es sich jetzt gilt zu befreien für die Hoffenheimer. Der FC Bayern sieht hier jedoch keinen Bedarf das zu zulassen.

Erst fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff schafft es die TSG sich zu rehabilitieren und findet zu seinen Stärken aus der Anfangsphase zurück. In einer Angriffssituation der TSG kommt Nicole Billa im Strafraum zu Fall. Erst auf den Fernsehbildern war zu erkennen, dass dies ein Foulspiel war und es eigentlich Elfmeter hatte geben müssen. Glück für den FC Bayern. 

Die Mannschaft von Jürgen Ehrmann schafft es im zweiten Durchgang an die starke Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Man gibt den Frauen des FC Bayern weiterhin nur wenig Platz zum spielen und hält somit den 0:1 Rückstand. Einen Ausgleich erzielte man trotz allen Bemühungen nicht. Die einzige nennenswerte Chance im zweiten Durchgang gab es in der 60. Spielminute. Maximiliane Rall setzt sich gut auf der rechten Außenbahn durch und kann den Ball in den 16er bringen. Dort kommt Bayern Torhüterin Zinsberger mit den Fingerspitzen an den Ball, klärt den Ball jedoch nicht ausreichend. Jana Beuschlein wartet hinter Zinsberger, steht jedoch zwei Schritte zu weit vorne, sodass der Ball für sie unerreichbar ist. Die Bayern klären.

Alles in allem war es eine starke Leistung der TSG Hoffenheim, sich gegen Zweikampfstärkere und auch größere Bayern Frauen so durchzusetzen. In den Zweikämpfen musste Hoffenheim alles einsetzen, damit der Ball gewonnen wird oder sie selbst im Ballbesitz bleiben.
Es ist ein bisschen Symbolisch für das Spiel, dass das Tor nach einem Eckball gefallen ist. Die Kopfballduelle konnte der FC Bayern so gut wie immer für sich entscheiden. Nicht wegen einer überragenden Technik. Einfach nur aufgrund der eigenen Größe.

Der FC Bayern München bleibt somit Punktgleich mit Tabellenführer Wolfsburg. Hoffenheim findet sich im Mittelfeld der Tabelle.

Der Schwaben Geiz

Es ist beschlossene Sache. Der VfB Stuttgart und somit auch Michael Reschke, hält weiterhin an Cheftrainer Markus Weinzierl fest. Lauf dem Kicker soll es nach der 3:0 Niederlage gegen Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf längere Gespräche gegeben haben.
Aber wenn es nach dieser Analyse nicht am Trainer liegt, woran denn dann?

Nach vielen Defensivspielchen hat sich Markus Weinzierl bereits zum Bayern Spiel dazu entschieden das System zu ändern. Offensiver, aggressiver und auch mutiger. Gegen München wurde man nicht belohnt, beim Spiel gegen Freiburg hat man es wieder einmal selbst verspielt. In Düsseldorf war man komplett Chancenlos. Von starken 10 Minuten gegen Mainz konnte man sich steigern auf 25 starke Minuten und gegen Freiburg war man zweitweise immer mal wieder überlegen. In Düsseldorf fehlte jedoch jeglicher Einsatz und Intensität im Spiel.

Den VfB-Fans konnten die Sequenzen, wo man immer mal wieder stark aufspielen konnte Hoffnung machen. Doch nie schaffte man es mal 90 Minuten eine Mannschaft zu dominieren.

Mit Stabilität zur Dominanz. Das könnte das Motto von Markus Weinzierl aktuell sein. Gegen Mainz 05 lies der VfB-Coach zu Beginn noch mit einem 4-5-1 spielen, in der starken Phase agierte er in einem 4-4-2. Das hat sich Weinzierl zu Herzen genommen und stellte so auch in den folgenden Spielen gegen Münc…

WARUM ARP?

Am Donnerstag machten es der FC Bayern und Hamburger Sportverein öffentlich. Jann-Fiete Arp wechselt in Richtung des Rekordmeisters. Wann er geht ist ihm überlassen. An sich passt Arp zur aktuellen Einkaufspolitik der Münchener, doch trotzdem stellt sich die Frage. Warum Arp?


Schauen wir uns die Leistungsdaten des 19-jährigen an sehen wir, dass er nur in 11 der 20 Bundesligaspiele auf dem Platz stand, wovon er auch nur ein drittel der möglichen Spielzeit absolvierte. Ein Tor erzielte er noch nicht.

Fiete Arp ist ein Spieler, der beim HSV seit seiner Berufung in den Profikader unter enormen Druck stand und immer noch steht. Er wurde als der nächste Uwe Seele betitelt, ein Jahrhunderttalent. Gezeigt hat Arp davon nur herzlich wenig. Seine Leistung nimmt immer weiter ab und jetzt soll es zum Rekordmeister gehen? Es könnte wohl doch der richtige Schritt sein.

Start der ersten VBL Club Championship

Am 16. und 17. Januar 2019 startet die erste Saison der VBL Club Championship. Der erste von einer professionellen Fußballiga ausgerichtete eFootball Wettbewerb, an dem nun auch Profi-Vereine teilnehmen werden. 

22 Teams aus der ersten und zweiten Bundesliga (13 aus der Bundesliga, neun aus der 2.Bundesliga) werden an 21 Spieltagen um den Einzug in das VBL Grand Final spielen. Unter anderem nehmen Mannschaften wie RB Leipzig, Werder Bremen, Schalke 04 und der VfB Stuttgart teil. Als Titelfavorit gilt die Mannschaft von Werder Bremen, welche die aktuelle besten Spieler Deutschlands im Kader besitzen. Mohammed Harkous alias „MoAuba“ und Michael Bittner alias „MegaBit“ stehen auf ihren Konsolen jeweils auf Rang drei der Weltrangliste. 

Bereits 2012 hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) zusammen mit Spiele Hersteller EA Sports den ersten eFootball Wettbewerb einer professionellen Fußballiga ins Leben gerufen. Bis zu dieser Saison war dies ein Turnier, an dem nur Privatpersonen teilgenommen haben ohne, dass sie einen Verein benötigt haben. In der letzten Saison gab es mehr als 150.000 Teilnehmer. 

Für diese Saison wurde der Modus, aufgrund der Teilnahme von Bundesligaklubs, geändert. An den 21 Spieltagen, es wird keine Rückrunde geben, spielen die 22 Bundesligisten von Januar bis März um den Einzug in das VBL Grand Final, indem der deutsche Meister im eFootball gekürt wird. 

Zuvor wird im Ligasystem der Einzug in dieses Finale ausgespielt. Die einzelnen Partien werden im Davis-Cup-Format ausgetragen. So werden zwei Spiele, von unterschiedlichen Spielern, im Modus 1 gegen 1 ausgetragen. Dabei wird ein Spiel auf der XBOX One und eins auf der Playstation 4 (PS4) ausgetragen. Ein drittes Match wird anschließend im 2 gegen 2 gespielt, die Konsole wird von der Heimmannschaft bestimmt. Für jeden Sieg innerhalb einer Paarung gibt es Punkte, sodass das Gesamtergebnis erst nach den drei Spielen feststeht. 

Damit es für keine Mannschaft Wettbewerbsvorteile gibt, wird im sogenannten „levelled off“ gespielt. Das bedeutet, dass alle Spieler und Teams die gleiche Spielstärke von 85 besitzen. 

Nach den 21 Spieltagen kommen die Mannschaften auf den Plätzen 1 bis 6 direkt ins VBL Grand Final. Die Platzierungen 7 bis 16 müssen den Zwischenschritt über die VBL Playoffs nehmen. Hier spielen sie zusammen mit den besten des freien Online Modus „virtuelle Bundesliga“, um den Einzug ins VBL Grand Final. 

In den Playoffs, sowie im Finale, werden nur noch drei 1 gegen 1 Partien gespielt. Dabei wird es von der Spielkonsole her keine Änderung zur VBL Club Championship geben. Ein Spiel auf jeder Konsole, XBOX One und PS4, das dritte Spiel wird auf der vom Heimspieler favorisierten ausgetragen. 

Einige Spiele können dank einer Kooperation zwischen der DFL und 7Sports, dem Sportbusiness-Unit der ProsiebenSat.1 Group, auch im Fernsehen verfolgt werden. Der bereits für Übertragung im Gaming Bereich bekannte Sender ProsiebenMaxx wird ein Spiel pro Woche im TV übertragen. Die erste Übertragung wird direkt das Topspiel zwischen den beiden Titelfavoriten RB Leipzig und SV Werder Bremen sein. 

Alle anderen Spiele können die Vereine selbst auf den üblichen Gaming Kanälen wie YouTube oder Switch übertragen. 

Den genauen Spielplan findet man auf der offiziellen Seite der virtuellen Bundesliga unter virtual.bundesliga.com.

Erste Niederlage für die TSG-Frauen

Am Sonntag stand das zweite Heimspiel für die Frauen Abteilung der TSG 1899 Hoffenheim an. Nachdem man bereits gegen die Traditionsklubs Turbine Potsdam und 1.FFC Frankfurt jeweils drei Punkte einfahren konnte sollten gegen die SGS Essen die nächsten folgen. Die SG Essen-Schönebeck konnte ebenfalls ihr Auftaktspiel gewinnen, am letzten Spieltag musste man jedoch eine 0:5 gegen den Meister aus Wolfsburg hinnehmen. Natürlich wollte die Mannschaft von Daniel Kraus diese Niederlage wieder gut machen. 

Die SGS Essen dominierte über den größten Teil des ersten Durchgangs diese Partie. Hoffenheim versuchte Essen mit einem kompakten Pressing unter Druck zu bringen, was jedoch aufgrund der Ballsicherheit Essens nicht viel brachte.
So schaffte es Essen sich schnell ein Chancenplus zu erarbeiten und das 0:1 in der 13. Minute zu erzielen. Danica Joelle Wu war die Torschützin. Hoffenheim bekommt einen langen Ball nicht geklärt und Wu kann den Ball aus zwei Metern an der bisher starken Frederike Abt vorbeischießen. 

Jürgen Ehrmann hielt an seiner Taktik fest, weshalb die TSG Defensive eine Angriffswelle nach der anderen aushalten musste. Es gelangen nur wenige Befreiungsschläge, die nur für kurze Verschnaufpausen sorgten. Nach vielen misslungen Versuchen kam die TSG nach fast einer halben Stunde das erste Mal gefährlich vor das Tor von Kim Lea Sondermann die die verletzte eigentliche Nr. eins Stina Johannes ersetzten muss. Essen lies es sich nicht nehmen im Gegenzug einen Konter über Linda Dallmann einzuleiten, Maximiliane Rall konnte klären. 

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2. Spieltag) erlitt Johannes eine komplizierte Fraktur am rechten Sprunggelenk. 
Die Mannschaft widmete den 1:2 Erfolg gegen die TSG 1899 Hoffenheim der verletzten Torfrau, indem verschiedene Spielerinnen, darunter auch DFB-Stürmerin Linda Dallmann, ein Bild in die Sozialen Netzwerken posteten mit dem Hashtag #fürstina. Schöne Aktion und auf diesem Weg auch noch einmal gute Besserung von mir! 

Bei der TSG fehlte bei diesem Spiel der nötige Biss und die Genauigkeit, um sich aus den Angriffswellen der Essen-Offensive zu lösen. Auch wegen dieser Ungenauigkeit entstanden immer wieder gefährliche Kontersituationen, wo die Stürmerinnen Schüller und Dallmann zu Torschüssen eingeladen wurde. Schlussfrau Frederike Abt war im ersten Durchgang die Heldin der TSG, da sie immer wieder mit klasse Paraden glänzte und ihre Mannschaft so im Spiel hielt.

Nur selten schaffte es die Offensive Dreierkette Billa, Waßmuth und Fühner vor das Tor von Sondermann, aber wenn sie es vor das Tor kamen, dann gefährlich. Tabea Waßmuth kann von der linken Strafraumkante den Ball auf Billa spielen, welche den Ball verpasst. Anne Fühner bekommt den Ball, setzt nach und bringt ihn in Richtung Fabienne Donugs, welche den Ball von Höhe des Elfmeterpunktes am Tor vorbei schießt. 
Hoffenheim hatte ab der 35. Minute ihre stärkste Phase. Immer wieder kommen gefährliche Flanken von der linken Angriffsseite in den Essener Strafraum. Im Zentrum wartete immer Nicole Billa.

Wortgefecht der Trainer – einmalig. Der Abstoß der Essenerin geht TSG-Coach Jürgen Ehrmann nicht schnell genug und ruft in Richtung von Sondermann, ob sie nicht langsam den Ball spielen mag. Dabei übersah Ehrmann jedoch, dass Essen einen Wechsel durchführen möchte. Daniel Kraus erwiderte anschließend: “Wir würden noch gerne wechseln, wenn das hier in Hoffenheim erlaubt ist.” Ehrmann drehte sich um und ging. 
Der Wechsel: Jaquline Klaasen musste den Platz verlassen, Isabel Hochstein übernahm für sie auf der Rechtsverteidiger Position. Bitte merken! 

Etwas zählbares sprang erst eine Minute vor dem regulären Ende der ersten Hälfte raus. Was sich über zehn Minuten abgezeichnet hat traf in der 44. Minute ein. Fabienne Dongus packt den Hammer aus und zeiht aus gut 40 Metern ab, der Ball schlägt im rechten oberen Eck ein. Danach folgte der Halbzeitpfiff. 

Der Wiederanpfiff bewirkte bei der TSG einen Reset im Kopf. Man konnte nicht an die Leistung am Ende der 1. Halbzeit anknüpfen. Ungehindert dribbelte Lea Schüller (48. Minute) durch die TSG Abwehr und versenkte den Ball im rechten unteren Eck von Rieke Abt. 

Das Tor sorgte für klare Verhältnisse. Essen ist danach stabiler und lässt nichts mehr zu. Einen großen Anteil hat die eingewechselte Isabel Hochstein. Sie machte die im ersten Durchgang oft offene rechte Seite mit ihrer körperlichen Präsenz dicht. Hier ein Tackle, da ein Tackle. Sie machte es Anne Fühner verdammt schwer. 

Die Taktik der Mannschaften ändert sich nicht bzw. kann sich auch nicht ändern. Hoffenheim ist in dieser umkämpften Partie die klar unterlegende Mannschaft. Zu viele individuelle und taktische Fehler sorgten dafür, dass Essen ihren Fussball spielen kann und sich vielleicht auch stärker macht als sie sind. 

Essen wollte das dritte Tor. Das merkte man an der taktischen Ausrichtung. In ihrem 4-3-3 System blieben die drei Offensiven Dallmann, Schüller und die eingewechselte Anyomi an der Mittellinie stehen und warteten auf die Konter. 
Sie sagten sich aber auch immer. Zwischen den Hoffenheimer Fangesänge hörte man Nina Brüggemann ihren Teamkolleginnen zu rufen “Wir müssen eins noch nachsetzen und dann ist Ruhe.” 

Am Ende bleibt es beim Spielstand von 1:2 für die SGS Essen, die somit ihren nächsten dreier Einsacken. Die TSG 1899 Hoffenheim hat am nächsten Spieltag einen schwierigen Gegner. Mann muss nach Bayern zu den FC Bayern Frauen. Die SGS Essen empfängt Turbine Potsdam. 

Hoffenheim holt den Auftaktsieg!

Es geht wieder los! Die Allianz-Frauen Bundesliga ist seit Samstag wieder aktiv. Beim “Eröffnungsspiel” am Samstag konnte sich die SGS Essen mit 0:4 gegen den MSV Duisburg durchsetzen. Den Höhepunkt fand der erste Spieltag am Sonntag mit den restlichen fünf Partien. Eine kleine Überraschung gab es in Hoffenheim, wo sich die TSG gegen Turbine Potsdam mit 1:0 durchsetzen konnte. 

Vor dem Spiel gab es noch einige Ehrungen. Jana Beuschlein wurde als beste Torschützen der Saison 2017/2018 in der 2. Frauen Bundesliga Süd ausgezeichnet. Mit ihren 18 Treffern hatte sie großen Anteil am ersten Tabellenplatz in der letzten Saison. 
Ebenfalls wurde TSG-Coach Jürgen Ehrmann ausgezeichnet. Er erhielt ein kleines präsent für zehn Jahre im Dienste der TSG 1899 Hoffenheim. 

Während des Spiels wollte dann allerdings keiner irgendwelche Geschenke verteilen.
Schon von Anfang an wollte Turbine Potsdam eine Bude machen und kam in der 2. Minute das erste Mal gefährlich vor das Tor, doch Sarah Zadrizal zieht den Ball über den Kasten von Frederike Abt.
Hoffenheim versucht die Turbine mit hohem Dressing früh zu stören und gar nicht erst in die eigene Hälfte zu lassen. Dies funktionierte über das komplette Spiel jedoch nur manchmal, denn Potsdam war die spielbestimmende Mannschaft und konnte ihr Spiel auch in der gegnerischen Hälfte ausleben. Immer wieder kam es zu Überzahlsituationen in denen Potsdam mit 4, 5 Spielerinnen auf eine zweier oder dreier Abwehrreihe zu läuft. Glücklich, dass die Turbine daraus nichts zählbares machen kann.
Wie auch in der 13. Spielminute, wo Nina Ehegötz den Ball von außen in den Fünf-Meter-Raum der TSG spielt, dort rutscht Lara Prasnikar jedoch am Ball vorbei. Zu diesem Zeitpunkt lag das 0:1 in der Luft und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein. 

Hoffenheim konnte im ersten Durchgang nur kleinere Nadelstiche in der Offensive setzen. Diese Angriffe wurden meist über die linke Seite von Hoffenheims Spielführerin Leonie Pankratz eingeleitet und endeten bei Nicole Billa, die den Ball jedoch nicht immer auf das Tor bringen konnte. 

Kommen wir zur besten Chance von Turbine Potsdam. In der 35. Minute haben die Turbinen einen Eckball welcher kurz gespielt wird, per Doppelpass gelangt er wieder zu Rauch. Rauch schlägt den Ball lang aufs Tor der TSG, wo Abt nur mit den Fingerspitzen dran kommt und der Ball neben das Tor gestochert wird. 
Von da an galt nur noch die Devise: “Das 0:0 in die Pause retten.” – Das schaffte man dann auch.

Im zweiten Durchgang sahen die 880 Zuschauer mehr Fouls, mehr Gemotze und schlussendlich auch ein Tor. 
Anne Fühner ist die Spielerin die Hoffenheim das erste Tor der Saison schenkt. Fühner zieht in der 50. Minute von der linken Strafraumkante ab und hämmert das Ding ins lange Eck. Keine Chance für Lisa Schmitz im Tor der Turbine. 
Innerhalb der nächsten fünfzehn Minuten muss Potsdam noch zwei weitere bittere Pillen schlucken. 
In der 54. Minute muss Nina Ehegötz verletzt vom Platz getragen werden, für sie kommt Viktoria Schwalm ins Spiel. 
Die nächste und letzte Pille gab es in der 65. Spielminute. Rahel Kiwic sah die Gelb-Rote Karte. Somit musste man nicht nur das Gegentor hinnehmen, Nein. Man verlor auch zwei wichtige Spielerinnen während des Spiels. 
Das Spiel wurde anschließend deutlich härter und Potsdam drückte Hoffenheim an die Wand. Manchmal konnte man sich kurz lösen und kontern. Das 2:0 blieb ihnen jedoch verwehrt. 

Am nächsten Wochenende muss die TSG 1899 Hoffenheim nach Frankfurt reisen, dort trifft man auf den 1.FFC Frankfurt. Turbine Potsdam empfängt den SC Sand zuhause. 

Bilder: ©BULI-KMPKT

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SPIELER DER SAISON 2017/2018

Ihr habt bereits für eure Elf der Saison + den Trainer der Saison abgestimmt. Jetzt müsst ihr noch euren Spieler der Saison wählen!
Hierzu habe ich aus dem letzten Voting die Spieler mit den Meisten Stimmen auf ihren Positionen ausgewählt und in dieser Wahl neu aufgestellt.

Lasset die Wahl beginnen!

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