Favoritensterben

Veröffentlicht von JonasW am

Der 24.Spieltag war der Spieltag der Underdogs. Die Aufstiegsaspiranten straucheln, nur die Arminia zeiht weiter davon. Der Keller punktet und zwar schon am Freitag in Karlsruhe.

Nürnberg Coach Jens Keller konnte mit seinem Team drei wichtige Punkte mitnehmen. Der Club war dabei die überlegene Mannschaft mit mehr Chancen und Zug zum Tor. Schlussendlich verhalf auch KSC Keeper Uphoff mit einem Patzer zum 1:0 Sieg der Franken.

Zeitgleich traf in Regensburg die Dynamo aus Dresden auf seinen Lieblingsgegner. Gegen den Jahn hat man in der zweiten Liga noch nie verloren und ohnehin schwächeln die Regensburger in der Rückrunde gewaltig. So war der Überraschungserfolg der Dresdener, die ihren ersten Auswärtssieg einfahren konnten, vielleicht doch vorhersehbarer als man dachte. In einem Spiel das erst in der zweiten Halbzeit an Fahrt aufnahm, hatte die Dynamo nach dem Rückstand durch Wekesser hatte Patrick Schmidt die schnelle Antwort parat. Winter-Neuzugang Simon Makienok drehte daraufhin noch die Partie.

Einseitiger war das Duell Darmstadt gegen Heidenheim. Die Lilien, rund um den scheidenden Trainer Dimitrios Grammozis, waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und machten bereits nach 16 Minuten durch einen Doppelschlag von Dursun und Honsak alles klar. Im weiteren Spielverlauf hatte man, gegen ein offensiv nicht stattfindendes Heidenheim, sogar noch massig Chancen die Führung zu erhöhen. Am Ende fährt man einen hochverdienten 2:0 Erfolg ein und reitet mit dem vierten Sieg in Folge weiter auf der Erfolgswelle nach oben.

Heidenheim muss in der nächsten Partie auf Oliver Hüsing verzichten der nach einer harten roten Karte vom Platz gestellt wurde. Das einzig positive ist dass sowohl der HSV als auch der VFB ebenfalls nicht Punkten konnten. Die Aufstiegsaspiranten mussten nämlich bittere Niederlagen einstecken. Stuttgart verliert sein erstes Spiel unter Pellegrino Matarazzo 0:2 gegen eine Fürther Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit aufdreht und im Gegensatz zum VFB seine Chancen verwertet.

Hamburg geht mit 0:3 in Aue unter. Die Rothosen scheinen die Derbyniederlage noch nicht verdaut zu haben und liefern einen schwachen Auftritt im Erzgebirge, die ihren ersten Rückrundensieg eintüten konnten. Vor allen die Abseitsfalle des HSV schlug komplett fehl. So war Testroet vor dem 1:0 komplett alleine vor dem Tor. Im weiteren Spielverlauf machte sich der HSV das Leben wieder selber schwer. Gideon Jung kassierte nach 58.Minuten zurecht seine zweite Gelbe für eine (dumme) Schwalbe. Von da an in Unterzahl hat man Aue wenig entgegenzusetzen. Selbige spielen die Überzahl wunderbar aus und Jan Hochscheidt, Man of the Match übrigens, macht mit einem Doppelpack alles klar.

Beim HSV droht ein Déjà-vu. Bereits letztes Jahr hat man den Aufstieg verspielt, nun hat man aber noch alles in der eigenen Hand, man trifft schließlich noch auf die direkte Konkurrenz aus Bielefeld, Stuttgart und den Verfolger aus Heidenheim.

St.Pauli scheint auch noch die Nachbeben des Derbys zu spüren. Der Hamburger Stadtmeister bezwang am Millerntor den VFL Osnabrück mit 3:1. Dabei traten die Kiez-Kicker sehr selbstbewusst und souverän auf, der Sieg war, trotz leichtem Konzentrationsverlust zum Ende hin, nie gefährdet. Überraschend eng war dafür das Aufeinandertreffen der Arminia aus Bielefeld und dem SV Wehen Wiesbaden. In einer zähen Partie trafen die Bielefelder auf einen kompakten Abstiegskandidaten aus Wiesbaden.  74.Minuten lang hielt die Verteidigung der Wiesbadener stand bis Fabian Klos die Partie mit seinem Treffer entschied. Bielefeld macht durch die Patzer der Konkurrenz weiter Boden gut. Mit neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz befindet sich die Arminia auf Aufstiegskurs.

Spektakel gab es in Bochum. Satte acht Tore fielen beim Aufeinandertreffen des VFL mit dem SV Sandhausen. Gerade die Sandhäuser bewiesen dabei enorme Comeback-Qualitäten. Einen frühen Doppelschlag von dem überragendem Danny Blum, konnte man sich dank zwei Bieda Toren mit einem 2:2 in die Pause retten. Doch auch aus dieser kehrten die Bochumer stärker zurück. Erneut Blum und danach Osei-Tutu wiegten den VFL in Sicherheit, doch dieser schaffte es erneut nicht die Punkte im heimischen Ruhrstadion zu behalten. So verschuldete man in den letzten zehn Minuten noch zwei Elfmeter die sowohl Behrens, als auch Türpitz souverän verwandelten. Am Ende also die Punkteteilung, die keinem der beiden Klubs wirklich weiterhilft.

Da die Kontrahenten punkten rutschten beide Teams auf Platz 15 und 14 ab. Der letzte Keller-Kontrahent der beiden Teams, Hannover 96, musste Montag Abend gegen Kiel nachziehen. Die Niedersachsen konnten sich die letzten Wochen für starke Leistungen nur wenig belohnen und mussten nun gegen Kiel ran, welches letzte Woche das so wichtige Duell gegen Heidenheim verloren hatten.

Diese hatten nun die Chance wieder aufzuschließen, da Heidenheim gegen Darmstadt verlor. Punktetechnisch ein enorm wichtiges Duell für beide Teams. Nach schwachem Kieler Beginn brachte Guidetti die Hausherren verdient in Führung. Nach kurzer Spielunterbrechung, Hopp und Mateschitz im Fadenkreuz wurden gehisst, kamen die Kieler besser ins Spiel, wurden jedoch, bis auf einen Lattenschuss von Iyoha, nicht zwingend genug. Somit nicht unverdient aber doch glücklich ging es mit dem 1:0 in Halbzeit. Kiel kam besser aus der Pause und nach einer Ecke konnte Lee endlich ausgleichen. Das Spiel drohte zu kippen, doch Kiel schaffte es weiterhin nicht aus dem Spiel heraus eine echte Torgefahr zu entwickeln.

Hannover wurde stärker und Kocaks Joker in Person von Ochs und Weydandt konnten in den letzten zehn Minuten den zweiten Heimsieg der Hannoveraner klar machen. 96 schiebt sich damit auf Platz 12 vor, Kiel droht den Anschluss an die Spitzengruppe nach der zweiten Niederlage in Folge wieder zu verlieren.

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