Folge 53 – 2. Liga Erstklassig

Wir reden viel über die ersten Bundesliga und beschäftigen uns somit nur wenig mit der 2. Bundesliga. Genau das wollten Lucas und ich jetzt einmal ändern und uns mit dem Unterhaus beschäftigen. Für diese Folge haben wir tatkräftige Unterstützung bekommen mit Phil, vom YouTube Channel Primer Twentyone!

Mit Phil haben wir über die Spannung in der 2. Bundesliga, dem Aufstiegsrennen und Abstiegskampf beschäftigt. Er lässt eine kleine Einschätzung welche Mannschaften in der Bundesliga am ehesten überleben könnten und wer aller Wahrscheinlichkeit nach absteigt.

Wie immer haben wir vor dem Hauptthema wieder über die aktuellen Geschehnisse in der 1. Bundesliga gesprochen und zum Schluss der Folge gab es wieder unsere beliebte Schnellrunde mit unseren Tipps für den kommenden Spieltag!

Am Ende der Folge nicht stoppen! Für den Podcasteinstand von Phil haben wir uns was besonderes überlegt und ihm beim standardmäßigen Vorgespräch ein bisschen geprankt – Aber hört selbst.
Den Prank hört ihr ab 1:10:00 (Eine Stunde – 10 Minuten)

Wir wünschen euch viel Spaß beim anhören.

Euch hat die Folge gefallen? Dann schreibt uns euer Feedback über Instagram oder in die Kommentare!
Ihr hört den Podcast über iTunes oder CastBox? Dann lasst eine Rezession da.
Euer Feedback macht uns besser und ist uns sehr wichtig!

Die Folge ist auch bei Phil auf YouTube zum “anschauen” – schaut unbedingt mal bei ihm vorbei: Primer Twentyone

Alle bisherigen Folgen findet ihr unter http://buli-kmpkt.de/podcast-haupt/

Musik: Disfigure – Blank [NCS Release] | https://www.youtube.com/watch?v=p7ZsBPK656s
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Der 18. Spieltag – 17/18

Rückrunden Start in der Fußball Bundesliga und hier sind die kleinen Berichten zu den einzelnen Spielen:

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München | 1:3 (0:1)

ℹ️DER SPIELVERLAUF
Der FC Bayern München startet zunächst ohne Sandro Wagner in die Rückrunde, Thomas Müller stürmt zunächst in der Spitze und hat dort einige Schwierigkeiten zu Beginn. Der FC Bayern agiert zunächst mit langen Bällen, welche Müller nicht verwerten konnte. Für Bayer 04 war es ein guter Beginn. Sie versteckten sich nicht hinten und versuchten sich einige Chancen zu erspielen. Die Balance war gut, da man hinten gut stand.
Nach einer Ecke und viel Verwirrung im Strafraum kann Javi Martinez entscheidend an den Ball kommen. Vom Gefühl her ein bisschen unverdient zu diesem Zeitpunkt, da B04 gut dabei ist und Bayern nur durch lange Bälle agieren konnte.
In der zweiten Halbzeit konnte der FC Bayern die Führung ausbauen durch einen gut vorgetragenen Konter. Kevin Volland brachte die Werkself noch einmal ran, doch James setzte kurz vor Schluss noch einmal den Schlusspunkt zum 3:1.

MEINUNG KMPKT:
Ich fand das Spiel nicht wirklich attraktiv. Die Bayern nicht wirklich dominant und Leverkusen zwar offensiv, aber vielleicht dann doch zu zurückhaltend. Sieg geht in Ordnung, allerdings ohne Glanz. Das ist nur meine Meinung.

⚽️ TORE
0:1 Martinez 32’
0:2 Ribery 59’
1:2 Volland 70’
1:3 James 90’+1

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim | 1:1 (0:1)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
In den Anfangsminuten übernahm die TSG 1899 Hoffenheim das Ruder und machte das Spiel. Erst nach 20 Minuten konnte sich Werder Bremen in der Offensive zeigen. Florian Kainz bekam den Ball in den Fünfmeterraum von Belfodil, doch die Hoffenheimer konnten den Ball klären.
Die TSG hatte mehr Chancen und konnte eine davon noch in der ersten Halbzeit nutzen. In der 39. Minute flankte der Ex-Bremer Serge Gnabry den Ball in den Sechzehner, wo Benjamin Hühner steht und den Ball ins Tor von Pavlenka köpft.
Die zweite Halbzeit begann stürmischer als die erste. Gnabry wird von Veljkovic im Strafraum zu Fall gebracht, doch der Pfiff von Robert Hartmann bleibt aus. Richtige Entscheidung des Referees.
Werder Bremen kommt nun besser in die Partie. Erst versucht es Bargfrede aus der Distanz, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später kam dann die Zeit von Gebre Selassie. Nach einer Ecke und einem abgefälschten Ball von Gondorf, kam der Ball zu ihm und er konnte ihn hinter Schlussmann Oliver Baumann befördern. Ausgleich von den Bremern.
In der Schlussphase sorgte die TSG noch einmal für Schnappatmungen bei den Bremer Fans. Kramaric kam frei vor Pavlenka zum Schuss, doch Pavlenka parierte den Schuss!
Die Antwort von Bremen kam schnell, doch sie konnte keiner ihrer Chancen nutzen.
Ein weiteres Highlight in der Schlussphase war die 88. Spielminute. Dort rutscht Benjamin Hübner im Strafraum Richtung Ball, er hat die Hand nicht am Körper und trifft den Ball. Elfmeter wird nicht gepfiffen und das Spiel geht weiter.
Als Schlusspunkt der Partie trifft Max Kruse, doch das Tor zählt nicht. Er steht minimal im Abseits.

MEINUNG KMPKT:
Ein Spiel indem ein Unentschieden klar geht. Von den Zahlen her war Bremen zwar leicht überlegen, doch auch Hoffenheim hatte einige gute Großchancen. Somit geht das 1:1 in Ordnung, jedoch hätte sich Hoffenheim über eine Niederlage nicht beschweren dürfen.
Das vermeintliche Handspiel von Benjamin Hübner in der Schlussphase ist mal wieder schwierig zu bewerten. Den Elfmeter hätte Hartmann durchaus geben können.

⚽️TORE
0:1 Hübner 39′
1:1 Gebre Selassie 63′

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 | 3:2 (2:2)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Der 1. FSV Mainz 05 startet gut in die Partie und konnte auch das erste Tor an diesem Nachmittag erzielen. Torschütze war Yoshinori Muto, der nicht entscheidend von Sané gestört wird. Das 2:0 lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Niedersachsen stehen in der Defensive zur ungeordnet und lassen Alexander Hack frei zum Kopfball kommen. Michael Esser ist somit zum zweiten Mal überwunden.
Dann kam jedoch die Zeit von Hannover 96. Pirmin Schwegler legt sich den Ball für die Ecke zurecht, bringt den Ball auf den einlaufenden Niclas Füllkrug, der den Ball mit dem Kopf ins Tor bringen konnte. Diesen Treffer muss man sich jedoch noch einmal genauer anschauen. Bei der Ausführung der Ecke legt sich Schwegler den Ball ausserhalb des Viertelkreises, der Ball müsste diesen jedoch mindestens berühren. Somit wäre es ein irreguläres Tor, der Video-Assistent meldet sich nicht, Glück für Hannover, Pech für die 05er.
Auch Hannover bleibt weiter dran. Nur fünf Minuten später wird Felix Klaus vom Neu-Mainzer Nigel de Jong gefoult. Der Niederländer sieht keine Karte, den Elfmeter gibt es trotzdem. Niclas Füllkrug tritt an und trifft. Doppelpack!
Im zweiten Durchgang lief für Mainz nur noch wenig zusammen und Hannover 96 übernimmt weiter die Partie. Bebou bringt den Ball in der 75. Minute auf Niclas Füllkrug und bei ihm lief heute einfach alles, er trifft zum 3:2 Endstand.
Niclas Füllkrug dreht die Partie (fast) von ganz alleine und beschert den 96ern die ersten drei Punkte des Jahres.

MEINUNG KMPKT:
Nach dieser Anfangsphase sich zurück zu kämpfen ist eine ganz starke Leistung von Hannover 96. Nach dem 2:1 war Mainz 05 meines Erachtens verunsichert und Hannover konnte Selbstvertrauen sammeln. Eine gefährliche Mischung für Mainz was ihnen schlussendlich auch den Sieg gekostet hat. Niclas Füllkrug absoluter Man of the Match.
Einziger Kritikpunkt an der Partie ist der VAR, welcher in der Eckball-Szene mit Schwegler nicht eingegriffen hat.

⚽️TORE
0:1 Muto 26′
0:2 Hack 31′
1:2 Füllkrug 33′
2:2 Füllkrug 38′
3:2 Füllkrug 75′

VfB Stuttgart – Hertha BSC | 1:0 (0:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Nach achteinhalb Jahren ist er zurück im “heimischen” Stadion. Mario Gomez feierte am Samstag seine Rückkehr zum VfB Stuttgart und er wollte so schnell wie möglich ein Tor erzielen.
Bereits in der sechsten Minute kam Gomez durch eine Flanke von Christian Gentner zum Kopfball. Die Nr. 27 der Schwaben steigt höher als Niklas Stark, trifft den Ball, doch dieser geht neben das Tor von Rune Jarstein. Die Hertha wurde dann immer besser. Lazaro markierte in der 23. Minute die erste Torchance für Hertha BSC und es sollte nicht die letzte sein. Ein gutes Umschaltspiel ermöglichte den Berlinern immer wieder gute Chancen, doch Kalou und Co. konnten sie nicht nutzen. 33. Spielminute, eine kurzer Schreckensmoment für aller Herthaner. Berkay Özcan spielt den Ball hinter die Abwehrkette, Mario Gomez setzt sich durch und kann den Ball ins Tor befördern. Gomez stand im Moment der Ballabgabe jedoch im Abseits. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte Salomon Kalou die größte Chance des Spiels. Der bis hierhin auffällige Arne Maier flankte den Ball auf Salomon Kalou, der frei im Strafraum steht. Der Kopfball geht jedoch weit über das Tor.
Der Start der zweiten Halbzeit war von Langeweile geprägt und es sah alles nach einem 0:0 aus. Mal hier eine Chance, mal da. Doch dann kam die 78. Spielminute. Berkay Özcan setzt sich gegen einen Herthaner durch und spielt den Ball auf den inzwischen eingewechselten Daniel Ginczek. Dieser lässt den Ball nur prallen, Gomez nimmt den Ball mit, wird dann jedoch von Stark gefoult. Beide fallen zu Boden, Niklas Stark will den klären – unglücklich. Stark lüpft den Ball über den eigenen Keeper und dieser landet im Tor. Brych entschied in diesem Moment auf Vorteil, wäre der Ball nicht drin gewesen hätte es höchst wahrscheinlich Elfmeter gegeben. Für Niklas Stark ist es das erste Eigentor in der Bundesliga.

MEINUNG KMPKT:
Eigentlich war es ein klassisches 0:0 Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, doch gewinnen tut nur derjenige der sie nutzt. Das konnte der VfB auch nicht, aber sie hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Drei wichtige Punkte für den VfB im Kampf um den Klassenerhalt.

⚽️TORE
1:0 Stark (ET) 78′

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg | 1:1 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Von Anfang an war Eintracht Frankfurt die bessere Mannschaft in diesem Spiel. Direkt zum Anfang erspielte sich Haller die ersten Chancen und legte Assists vor. Hrgota, der den verletzten Rebic ersetzt, konnte die gute Vorlage auch nicht zählbar verwerten. Der SC Freiburg versucht zu Kontern und schafft es auch fast zu treffen! Der Freiburger Kapuska will den Ball in den Sechzehner bringen, dieser Ball wird von Russ abgefälscht an den langen Pfosten, ABER Marius Wolf kann den Ball im letzten, aber allerletzten Moment klären. Eine unglaubliche Rettungstat.
Frankfurt lässt sich nicht davon beirren und versucht weiter das Tor zu erzielen. In den Standards zeigte Freiburg ihre schwächen, so auch bei einer Ecke der SGE. Freiburg konnte den Spiel erstmal klären, Mascarell bekommt den Ball. Dieser spielt einen langen Ball zurück in den Strafraum der Freiburger, auf Chandler. Der US-Nationalspieler flankt den Ball auf Haller und der macht das Tor. Ein verdientes 1:0 der Frankfurter, bei einer Torschussstatistik von 13:0 in der ersten Halbzeit.
Der SC Freiburg kommt in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser rein. In der 51. Minute bringt Günter eine Flanke in den Strafraum die Robin Koch verwerten kann. Er läuft in den Strafraum ein und köpft den Ball ins Tor. Nils Petersen steht zwar im Abseits, jedoch nicht im Sichtfeld von Hradecky. Somit ist das Tor regelkonform. Bis zum Ende hatte Eintracht Frankfurt noch Chancen, jedoch führte keine davon zum Sieg.

 

MEINUNG KMPKT

Schaut man auf die Zahlen und hat das Spiel gesehen, dann muss man einfach sagen, dass Eintracht Frankfurt dieses Spiel hätte gewinnen müssen. Die Mannschaft von Niko Kovac muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um auch zuhause drei Punkte zu holen. Die Freiburger freuen sich über einen glücklichen Punkt.

⚽️TORE
1:0 Haller 28′
1:1 Koch 51′

FC Augsburg – Hamburger SV | 1:0 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Zum Beginn der Rückrunde muss der FC Augsburg auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten, dieser soll sich noch schonen. Auch dem HSV fehlt ein Stürmer, Fiete Arp ist Krankheitsbedingt nicht im Kader.

Kommen wir zum Spiel und da pressen die Hamburger sehr hoch, finden jedoch nicht die nötige Balance in der Defensive. Der FCA haut Raum für Angriffe und kommt immer wieder gefährlich vor das Tor von Julian Pollersbeck, der sein erstes Bundesligaspiel absolviert. Nach einer aufregenden Anfangsphase beruhigt sich das Spiel langsam und die Zahlen gleichen sich langsam aus. Ein schwaches Verhalten beim klären von Gefahrensituationen bring die Hamburger immer wieder in Schwierigkeiten, so auch in der 45. Minute. Philipp Max kann einen Klärungsversuch abfangen und spielt einen Pass auf Gregoritsch. Der Österreicher leitet den Ball weiter auf Cauiby, der den Ball in die Mitte auf Koo flankt. Ja-Cheol Koo trifft zu seinem ersten Saisontreffer.
Nach der Halbzeitpause geht es direkt weiter mit einer strittigen Situation. HSV-Verteidiger Santos tritt Rani Khedira auf den Knöchel. Manuel Gräfe möchte sich noch einmal versichern und nutzt die Review-Area. Die Entscheidung ist eine gelbe Karte für Santos, jedoch signalisiert Gräfe ihm, dass diese Aktion kurz vor einer roten Karte war. Augsburg bleibt auch im zweiten Durchgang die dominierende Mannschaft und will das zweite Tor erzielen. Im laufe der Partie testen Waldschmidt und co. auch immer mal wieder, ob Hitz noch im Tor steht. Ja er ist noch da, man möchte ihm aber anscheinend nicht mehr zumuten. Deshalb endet das Spiel mit 1:0.

 

MEINUNG KMPKT

Das war ein sicherer Sieg für die Augsburger. Der Hamburger Sportverein war zu unentschlossen und schaffte es nicht entscheidend Akzente zu setzen.

⚽️TORE
1:0 Koo 45′

RB Leipzig – FC Schalke 04 | 3:1 (1:0)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
Bereits die Aufstellung sorgte Leipzig für eine kleine Überraschung. Naby Keita stand am Samstagabend in der Startelf von RB Leipzig. Unter der Woche hatten ihn viele Medien bereits beim FC Liverpool gesehen, welcher Keita anscheinend bereits in der Winterpause holen möchte.
Auf dem Feld blieben die Überraschungen und Highlights erst einmal aus. Erst in der 35. Minute sahen wir das erste Highlight in dieser Partie. Augustin wurde im Strafraum der Schalker von Stambouli gefoult, Aytekin entschied zurecht auf Elfmeter. Der gefoulte Augustin tritt selbst an, doch er schoss den Ball so unplatziert auf das Tor von Fährmann, sodass dieser ihn sicher parieren konnte.
Kurze Zeit später traf Leipzig dann doch. Aus gut 20 Metern zieht Naby Keita einfach mal ab, Naldo gibt dem Ball noch einmal eine andere Richtung und Fährmann hat keine Chance den Ball zu halten.
Das war’s dann auch für die erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gibt es dann aber auch einmal etwas zählbares für die Schalker. Nach einer Ecke trifft die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco verdient zum 1:1 Ausgleich. Nach einer Ecke konnte Naldo den Ball über die Linie befördern, doch das hielt nicht lange.
In der 69. Spielminute trifft Timo Werner zur Führung. Naldo kann den Ball in der eigenen Hälfte nicht gegen Lahmer behaupten, welcher den Ball hervorragend auf Werner spielt. Werner nimmt den Ball direkt und trifft.
Kurz danach konnte Bruma nochmal einen drauflegen. Bruma war der Torschütze zum 3:1
Leipzig bleibt weiter gefährlich. In der 80. Minute spielen Schalke und Leipzig in bisschen Flipper im Fünfmeterraum der Schalker, S04 kann den Ball mit Glück zur Ecke klären.
Am Ende konnte Schalke nichts mehr entgegensetzen und S04 verliert mit 3:1 in Leipzig.

MEINUNG KMPKT:
An sich ein verdienter Sieg für die Leipziger. Schalke war nicht deutlich unterlegen, doch RB hatte das nötige Glück, dass Naldo immer da stand, wo er den Ball ins Tor abfälschen konnte. Somit ist es auch ein bisschen unglücklich für Schalke.
Das Ergebnis wird den Aufwärtstrend der Schalker nicht trüben, schließlich geht es nächste Woche weiter.

⚽️TORE
1:0 Keita 41’
1:1 Naldo 55’
2:1 Timo Werner 69’
3:1 Bruma 71’

DIE G- FRAGE

Das Thema Leon Goretzka beschäftigt momentan alle Medien.

Bleibt er? Geht er? Und wenn er geht, wohin? Die Fragen, welche momentan noch niemand klären möchte.

Zum neuen Jahr wurde darüber berichtet, dass Leon Goretzka sicher im Sommer zum FC Bayern München gehen würde. Allerdings hat dies bisher weder einer der beiden Vereine, noch Leon Goretzka selbst bestätigt.
Ganz im Gegenteil. Christian Heidel habe am Neujahrestag bei Goretzkas Berater Jörg Neubauer angefragt, welchen Status die Zukunftspläne des 22-jährigen haben. Neubauer sagte, dass bisher noch keine Entscheidung getroffen worden sei und Schalke 04 der erste wäre, welcher bei einer Entscheidung Informiert werde.

Was könnte Goretzka noch bei Schalke halten?

Wenn man sich mit dieser Frage befasst, dann hat Schalke 04 ein paar Argumente für einen Verbleib Goretzka’s. Christian Heidel soll weit über die Gehaltsschmerzgrenze gegangen sein und Leon Goretzka einen Vertrag vorgelegt haben, welcher rund 12 Millionen Euro Jahresgehalt verspricht.

Geld wird also bei dem Transfer keine Rolle spielen. Somit müssen wir auf die sportlichen Aspekte schauen. Natürlich schneidet Schalke hier ein bisschen schlechter ab, aber die Königsblauen sind meiner Meinung nach nah dran.
Mit Domenico Tedesco kam der Erfolg zurück und die Schalker stehen auf dem zweiten Platz der Bundesliga. Die Frage des Stammplatzes stellt sich bei Schalke nicht. Dort ist der 20-jährige Mittelfeldstratege gesetzt und da wird sich auch so schnell nichts dran ändern.
Ebenfalls sieht man momentan in der Entwicklung vom Verein, dass man einiges erreichen könnte in den nächsten Jahren. Wenn Königsblau in den nächsten Spielzeiten ähnliche Resultate zustande bekäme, könnte auch mal ein DFB-Pokal Sieg winken. Von Europa League rede ich bei deutschen Mannschaften eher ungern und für Champions League reicht es bei S04 dann doch nicht.

Beim FC Bayern müsste sich Leon Goretzka das alles erst einmal erarbeiten. Zudem ist der Konkurrenzkampf im Mittelfeld enorm. Mit Thiago, Vidal, Tolisso, Rudy und Javi Martinez hat Goretzka fünf Konkurrenten für maximal zwei Positionen im Mittelfeld.
Thiago ist öfter mal verletzt, doch ist er fit steht er meist auch in der Startelf der Bayern, selbiges gilt für Javi Martinez. Martinez spielt allerdings auch gerne mal Innenverteidiger, wo die Bayern mit Süle seit Anfang der Saison auch breiter aufgestellt sind. Bleiben noch Vidal, Tolisso und Rudy.
Sebastian Rudy hat eine gute Hinrunde gespielt, eine deutliche bessere als man ihn zugetraut hat. Jedoch wird er langfristig wohl nur ein besserer Ersatz sein.
Tolisso kam nur in zwei Bundesligaspielen in dieser Saison nicht zum Einsatz und scheint somit auch so langsam ins Rollen zu kommen. Bei Arturo Vidal müssen wir auch nicht lange hinterfragen wo er steht. Er ist ein Spieler den man immer gut gebrauchen kann beim Rekordmeister, allerdings zeigt der FC Chelsea hier Interesse und genau da sehe ich einen Punkt der für einen Wechsel spricht.
Sollte Vidal einen Wechsel in Richtung Chelsea anstreben, dann wäre Goretzka ein guter Ersatz.

Das Fazit:

Bereits am Anfang der Saison habe ich gesagt, dass ich Leon Goretzka gerne beim FC Bayern sehen würde. Der FC Bayern hat in letzte Zeit seine „Philosophie“ verloren die Mehrzahl der deutschen Nationalspieler zu stellen.
Auf der einen Seite ist es gut, weil wir bei Länderspielen nicht nur Bayern-Spieler sehen, auf der anderen Seite können sich nur wenige deutsche Spieler auf einem Top-Niveau zeigen.

So auch Leon Goretzka.
Goretzka konnte zwar in den Spielzeiten 15/16 und 16/17 in der Europa League einiges an internationaler Erfahrung sammeln, jedoch hatten die Schalker da auch nicht wirklich die starken Gegner. Ajax Amsterdam jetzt einmal ausgenommen.

Deshalb bin ich auch ein bisschen „Fan“ von diesem Sommertransfer. Leon Goretzka kann bei Bayern nochmal einen richtigen Leistungssprung machen und dort auch eine wichtige Rolle einnehmen. Ein Risiko was ich sehe ist die ungewisse Zukunft auf der Trainerposition des FC Bayern. Holt man ihn jetzt und der neue Trainer ist eben kein „Fan“ von ihm, dann sieht die Sache schlecht aus für Goretzka und es könnte, ich sage ganz bewusst es könnte, so aussehen wie bei Götze. Dieses Szenario sehe ich jedoch als eher unwahrscheinlich, weil welcher Trainer hätte nicht gerne einen Leon Goretzka im Team?

Wo ich Jupp Heynckes komplett zustimme ist, dass Leon Goretzka ein intelligenter Junge ist und schon genau weiß was für ihn das Beste ist.

Über alle Entwicklungen in der G-Frage werde ich euch in diesem Artikel und auf Instagram informieren.

Was denkt ihr, ist es für Leon Goretzka der richtige Schritt oder sollte er lieber bei Schalke bleiben?
Schreibt es in die Kommentare bei Instagram.

Folge 45: Rückblick auf die Hinrunde – Teil 2

Mit einem spannenden und torreichen Spieltag hat sich die Bundesliga in die Winterpause verabschiedet.
Lucas und ich haben uns das zum Anlass genommen eine Folge aufzunehmen, um einmal ein kleines Fazit für einige Mannschaften zu ziehen.

In dieser Folge reden wir unter anderem über die Mannschaften im Abstiegskampf, die überraschend schlechte Kölner Hinrunde, den BVB und die Aufsteiger.
Da ich nicht zu viel verraten möchte belasse ich es bei dieser kleinen aber feinen Beschreibung 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim anhören.

Euch hat die Folge gefallen? Dann schreibt uns euer Feedback über Instagram oder in die Kommentare!
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Euer Feedback macht uns besser und ist uns wichtig!

Link zum zweiten Teil: http://buli-kmpkt.de/folge-45-1/

Alle bisherigen Folgen findet ihr unter http://buli-kmpkt.de/podcast-haupt/

Folge 45: Rückblick auf die Hinrunde – Teil 1

Mit einem spannenden und torreichen Spieltag hat sich die Bundesliga in die Winterpause verabschiedet.
Lucas und ich haben uns das zum Anlass genommen eine Folge aufzunehmen, um einmal ein kleines Fazit für einige Mannschaften zu ziehen.

In dieser Folge reden wir unter anderem über die Mannschaften im Abstiegskampf, die überraschend schlechte Kölner Hinrunde, den BVB und die Aufsteiger.
Da ich nicht zu viel verraten möchte belasse ich es bei dieser kleinen aber feinen Beschreibung 😉

Ich wünsche euch viel Spaß beim anhören.

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FINDET KÖLN DEN WEG AUS DEM CHAOS?

!UPDATE:

Armin Veh ist der neue Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Am Mittag des 6. Dezember gab der Verein dies über die sozialen Netzwerke und die Vereinswebseite bekannt. Veh erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Der 56-jährige wird somit ab dem 11. Dezember die Aufgaben an der Seite von Alexander Wehrle übernehmen und die ehemalige Position von Jörg Schmadtke füllen.
Die Statements von der Vereinswebseite:

„Wir haben mit Armin Veh einen Mann für die Position gewonnen, der unsere Kriterien perfekt erfüllt. Er hat große Erfolge vorzuweisen und bringt viel Erfahrung mit, auch in Krisen. Er ist kommunikativ und führungsstark und passt in unser Team am Geißbockheim. Darüber hinaus kennt er Alexander Wehrle aus der gemeinsamen Zeit in Stuttgart. […] Dass wir Armin Veh überzeugen konnten, diese Aufgabe anzugehen, ist ein echtes Aufbruchsignal für den FC und tut uns sehr gut.“
Werner Spinner – Präsident 1. FC Köln

„Ich habe immer gesagt, dass ein Sportler in die Geschäftsführung gehört und bin sehr froh, dass diese Lücke jetzt mit Armin Veh hervorragend besetzt ist. Seine Erfahrung bringt uns die nötige Ruhe, um im gesamten Club gemeinsam die schwierige sportliche Lage anzugehen.“
Alexander Wehrle – Geschäftsführer 1. FC Köln

„Auf die Möglichkeit, beim 1. FC Köln ein nachhaltiges Projekt anzugehen, freue ich mich sehr. Die Verantwortlichen des FC haben mich davon sofort begeistert und ich sehe es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeit, in diesem faszinierenden Traditionsclub etwas zu bewegen. Ich drücke der Mannschaft und dem Trainerteam die Daumen, dass sie schon am Donnerstag in Belgrad und dann im Spiel gegen den SC Freiburg mit Siegen ein echtes Zeichen setzen können.“
Armin Veh – Neuer Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln

Hauptartikel

Sonntagmittag um genau 27 Minuten nach 12 war es offiziell. Peter Stöger ist, zum bedauern vieler FC-Anhänger, nicht länger Trainer des 1. FC Köln. Das gab die Vereinsführung um FC-Präsident Wern

er Spinner und Geschäftsführer Alexander Wehrle eher wenig souverän bekannt.

„Wir als Vorstand haben uns immer der Verantwortung gestellt den 1.FC Köln in der ersten Bundesliga zu halten. Bis zuletzt haben wir gehofft, mit Peter Stöger dieses Ziel erreichen zu können. Leider ist diese Überzeugung jedoch trotz des positiven Resultats gestern beim Spiel auf Schalke nicht mehr ausreichend vorhanden.“, so der FC-Boss. Bei der Frage, wie kurzfristig nach dem Spiel gegen die Königsblauen diese Entscheidung gefallen sei, gehen die Meinungen dennoch auseinander.
Grund dafür: Die unerwartete und überraschende Auflösung des Vertrages mit Sportdirektor Jörg Schmadtke, dessen eigentlich noch bis 2023 laufender Vertrag Ende Oktober mit beidseitigem Einverständnis aufgelöst wurde.
Laut Medien hat die Loyalität zu Trainer Stöger Schmadtke den Sportdirektorposten gekostet und auch aus FC-Kreisen gibt es weder Dementi noch andere genannte Gründe.

„Ich beschäftige mich nicht mit anderen Trainern, es gibt keinen Plan B.“

Mit dem Rückzug als Sportdirektor wolle er „den Weg frei machen für einen neuen Impuls“, wobei auch seine Person nicht gänzlich frei von Kritik war.
So muss er sich ankreiden lassen, dass sein aus den Modeste-Millionen getätigter Königstransfer von Jhon Cordoba nicht so wirklich in Köln ankam und so kündigte er an im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Diese Chance bleibt dem ehemaligen Erfolgsmanager nun verwehrt.
Gerade nach dieser Entwicklung bleibt die Frage offen, warum sich die Domstädter bereits vor sechs Wochen von Schmadtke, der der letzte Befürworter Stögers im Vorstand war, trennte und doch so lange an Stöger festhielt.

Zu viele Baustellen in Köln ?

Mit der Trennung von Peter Stöger reißen Präsident Spinner und Geschäftsführer Wehrle nun die nächste Baustelle in der Führungsetage des FC auf. Nach der Absage des anfangs noch so sicher geglaubten Transfers von Horst Heldt (Freigabe von Hannover 96 verwehrt) zu den Geißböcken, den Wehrle trotz, dass er keine Namen nennen wollte, wieder ins Spiel brachte, bat man wiederholt um Verständnis, dass man weder einen langfristigen Nachfolger von Peter Stöger noch eine Personalie für die seit sechs Wochen unbesetzte Position des Sportdirektors nennen könne.
Vorerst wird der ehemalige U19-Trainer Stefan Ruthenbeck, welcher schon vor seinem ersten Arbeitstag als Interimscoach einen Rüffel bekam, die Aufgabe Stögers übernehmen. Ruthenbeck hatte sich schon Freitag von seiner U19 verabschiedet und später sickerte auch von Peter Stöger durch, dass er schon vor dem Spiel auf Schalke wusste, dass es sein vorerst letztes sein wird.
Somit kann nun auch sein Gang in die mit 6000 FC-Fans gefüllte Gästekurve und das Ziehen seiner Kappe nach dem Abpfiff zweifelsfrei gedeutet werden. All das gibt nun auch dem von Stöger getätigten Zitat den nötigen Background.
„Egal, ob Lösung A oder B, ich kann mit allem leben. Ich hätte nur gerne eine klare Aussage, weil es sonst schwierig für die Mannschaft ist und es Ihr Sicherheit geben würde.“ war Stöger in die Offensive gegangen und hatte auf eine endgültige Entscheidung, um seine lang diskutierte Position gedrängt. Und auch schon Donnerstag übte er harsche Kritik an der bisherigen Handhabung.

„Wir haben uns im Verein ein Stück weit von Werten losgelöst, die wir über Jahre gelebt haben. Da geht es um Vertrauen, Respekt und Verantwortung.“

In genau dieser stehen nun die verbleibenden Verantwortlichen im Geißbockheim, auch wenn davon bisher wenig zu spüren ist. Die Gerüchteküche um eine mögliche Nachfolge für den Österreicher sowie Jörg Schmadtke kocht in den Medien jetzt erst so richtig auf, sowohl Markus Anfang (Trainer bei Holstein Kiel; Vertrag bis 2019), der bisher aber von keinem Interesse der Kölner wissen soll, als auch der kürzlich entlassene Union Berlin Trainer Jens Keller, dessen Entlassung noch unverständlicher zu seien scheint, sind hoch gehandelte Kandidaten. Mit der Suche wolle man sich aber bis zur Winterpause Zeit nehmen und keinen Schnellschuss wagen, dabei wäre eine schnellstmögliche Konstante doch so wichtig für die unbeständige Zeit in Köln.

Suche schwieriger als erwünscht

Die Spekulationen um die möglichen Nachfolger werden wohl vorerst nicht verstummen, so versicherte Wehrle, dass man in den letzten sechs Wochen wohl schon mit mehreren Personen Kontakt habe, die für eine Nachfolge der Personalie Schmadtke in Betracht kämen. Außer Horst Heldt, dessen Namen Wehrle abermals in Spiel brachte, gibt es bisher jedoch keine bestätigten Anfragen.
Diversen Medienberichten zu Folge sei Dietmar Beiersdorfer der Topkandidat auf die Nachfolge von Jörg Schmadtke. Beiersdorfer traf sich bereits Samstagnachmittag mit den Kölnern in einem Hotel mitten in der Kölner Innenstadt; laut Präsident Spinner um den Weihnachtsmarkt zu besuchen, was nach einer eher hilflosen Ausrede klingen mag.
Ob und vor allem wie zeitnah man einen Nachfolger für die zu besetzenden Stellen in Köln findet bleibt weiterhin fraglich, so müssten sich die zukünftigen Verantwortlichen schon ordentlich was zutrauen um den krisengebeutelten Effzeh aus der Misere zu führen und den drohenden Abstieg mit aller Gewalt zu verhindern.
So hofft man zumindest für die Fans und das Umfeld, welches trotz der prekären Situation die Treue und die Farben des Vereins hochhält, dass bald Klarheit geschaffen wird und wieder ein wenig Konstanz zurückkehrt, nur so ist der tiefe Fall zurück ins Chaos vergangener Tage abzufangen.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger. Bild von BULI-KMPKT

OHNE FANS NACH LEIPZIG

Am Mittwochabend hat RB Leipzig sein Endspiel in der UEFA Champions League.

Aus eigener Kraft können die roten Bullen es nicht mehr schaffen in die nächste Runde der Königsklasse einzuziehen. Da man aktuell punktgleich mit dem FC Porto ist (7 Punkte) muss Porto verlieren, damit Leipzig auch ein unentschieden reichen würde. Sollten beide gewinnen zählt der direkte Vergleich, welchen Leipzig verlieren würde (Hinspiel S 3:2 / Rückspiel N 1:3).

Ein Sieg muss her und dafür muss das ganze Stadion hinter RB stehen. Und das wird es auch tun!

Besiktas selbst verbietet den eigenen Fans die Anreise. Vom Tabellenführer der Gruppe G werden erneute Ausschreitungen der Ultra-Gruppierung „Carsi“ erwartet.

Nach den Ausschreitungen im Europa-League Viertelfinales des letzten Jahres spielt der Hauptstadtklub auf Bewährung.

Sollten erneut Böller-Schüsse auf gegnerische Fans geschossen werden oder andere brutale Übergriffe auf Sicherheitsleute folgen, wie in Frankreich, dann droht ein Zuschauer Ausschluss im Champions-League Achtelfinale.

Nun wird der Auswärtsblock an die heimischen Leipziger Fans vergeben. Hierbei herrsche eine Ausweis-Pflicht, sodass jeder Besucher sich am Eingang identifizieren lassen muss.

Pro Antragsteller verkauft der Verein nur fünf Tickets an bereits registrierte User, damit sich nicht doch noch türkische Fans uns Stadion schmuggeln.

Somit ist steht bereits jetzt fest, dass die ganze Red Bull Arena nur mit Fans von RB Leipzig gefüllt sein wird.

DORTMUNDER GEWITTER

Das Gewitter über dem Signal Iduna Park zieht sich weiter zu und ist wahrscheinlich kurz davor das erste Opfer zu fordern.
Sollten die Bosse von Borussia Dortmund am Samstag gegen Leverkusen keine Besserung sehen, so soll dies das Ende für Bosz sein.
Nach einem überragenden Start und einer „schon fast gewonnenen Meisterschaft“, stehen Watzke und co. nicht mehr zu hundert Prozent hinter dem gebürtigen Niederländer.

Ist Bosz weg soll zunächst eine Übergangslösung folgen, wie es die Bayern mit Heynckes getan haben. Jemand der die Mannschaft soweit stabilisiert, dass man seine Mindestanforderungen erreichen kann. Diese dürften beim BVB wohl beim erreichen der Champions League liegen.

Als eine solche Übergangslösung soll Armin Veh gehandelt werden.
Armin Veh trainierte zuletzt von 2015-2016 die Eintracht aus Frankfurt, ehe er Fernsehexperte für den Sport1 Doppelpass wurde.

Auch Kandidaten für eine Langfristige Lösung sollen bereits stehen.
Der frühere Dortmunder Jugendtrainer, und aktuelle VfB Cheftrainer Hannes Wolf soll hier im Fokus von Borussia Dortmund stehen. Jedoch hatte Wolf im Juli erst seinen Vertrag um ein weiteres Jahr (bis 2019) verlängert und sitzt bei den Schwaben fest im Sattel.
Mit Wolf würde man einen eher „unerfahrenen“ und auch unverbrauchten Trainer holen, der bisher nur Erfolg hatte.
Ob dies jedoch für die Anforderungen der Borussen reicht ist trotzdem fraglich.
Immer ein Kandidat bei Topclubs ist Julian Nagelsmann.
Wie „Der Westen“ berichtet ist Julian Nagelsmann die Wunschlösung für den Vorstand des BVB.
Nachdem die Bayern sich aktuell eher unschlüssig sind, ob der 30-jährige Coach der richtige Trainer für sie ist, kann der BVB jetzt zuschlagen.

Mit Armin Veh hätte man eine solide Übergangslösung, die ich jedoch auch in frage stellen würde. Seit 2016 nicht mehr im Geschäft und bei seinen Ex-Klubs war er auch nicht richtig erfolgreich. Trotzdem wäre dies ein interessanter Ansatz und man muss sehen, ob dieser funktioniert. Die Alternativen zu Bosz sind ohnehin begrenzt, weshalb Veh wohl auch die realistischste Lösung wäre.

Als langfristige Lösung sehe ich weder Wolf noch Nagelsmann.
Bei Hannes Wolf sehe ich es für das Beste erst einmal mit dem VfB kleine Erfolge in der Bundesliga zu feiern und sich selbst somit weiter zu entwickeln.

Nagelsmann muss sich nicht weiter entwickeln und ist bereit für den nächsten Schritt. Ich kann mir Julian Nagelsmann auch sehr gut beim BVB vorstellen, allerdings wird er teuer wenn die Bayern ihr Interesse in die Tat umsetzen möchten. Nagelsmann müsste freigekauft werden und dann wird ein Wettbieten stattfinden.
Wer zahlt mehr – Bayern oder Dortmund?
Das wird spannend und am Ende auch ausschlaggebend sein, welcher Trainer, planmäßig, langfristig den Platz als Cheftrainer bei Borussia Dortmund erhalten soll.

Der Videoschiedsrichter

Es dürfte inzwischen allen bekannt sein das der Videoschiedsrichter in der kommenden Spielzeit, bei uns in der Bundesliga zum Einsatz kommt.
Aber natürlich muss man sich auch immer die Frage stellen, wie funktioniert das alles und wie läuft das ab?

Genau diese Frage möchte ich euch beantworten.

Aber bevor ich euch sage wie das ganze aussehen wird in der Bundesliga, wann der Videoschiri Einfluss auf das Spiel nimmt und was genau dann getan wird, möchte ich darauf eingehen, was alles getan wurde bis zu dieser Einführung.

Der Offline Test

Der Videoschiedsrichter ist schon seit letzter Saison teil der Bundesliga, doch wir haben es alle nicht gemerkt.
Die deutsche Fußball Liga (DFL) wurde von der IFAB dazu ausgewählt, die Liga zu sein, welche den Videobeweis als erstes produktiv testen darf. Die Offline Tests wurden ebenfalls von anderen Ligen durchgeführt.
Im laufe der Bundesliga-Saison 2016/2017 wurde der Videoschiedsrichter bereits versteckt getestet. Dabei wurden Videoschiedsrichter bzw. die aktuellen Schiedsrichter geschult und konnten bei Trainings- und Freundschaftsspielen erste Erfahrungen sammeln.

In dieser “Offline”-Phase konnten folgende vorbereitende Maßnahmen getroffen werden:

  • Schulung der Video-Assistenten
  • Notwendige Ausbildung der Video-Assistenten, damit diese als Bundesliga-Schiedsrichter agieren dürfen
  • Aufnehmen der Testdaten – Bsp.: “Wie lange haben die Eingriffe gedauert?”
  • Anzahl der Eingriffsmöglichkeiten geprüft
  • Testen von verschiedenen Kamerapositionen oder die Aufnahme von, für Video-Assistenten, relevante Spielsituationen
  • Weiterentwicklung der Technologie anhand der Tests
  • Reporting und Abstimmung mit der IFAB und FIFA
    • Ebenfalls hat ein Austausch stattgefunden mit anderen Ligen, die an den Tests teilgenommen haben

Die Pre-Live-Tests haben uns wieder ein gutes Stück vorangebracht in Richtung der Umsetzung in der nächsten Saison bei allen Bundesliga-Spielen.
Es war sehr wichtig, dass das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und Video-Assistent erstmals mit Funkverbindung geübt werden konnte, was für die Beteiligten und für das gesamte Projekt weitere wertvolle Erfahrungen gebracht hat.
So der ehemalige FIFA Referee Hellmut Krug. Er ist aktuelle Schiedsrichter-Manager der DFL und Projektleiter der Video-Assitenten

Unter Pre-Live-Tests sind die ersten Freundschaftsspiele zu verstehen, wo die Assistenten direkt in das Spielsystem eingreifen konnten. Die Spieler waren dabei oftmals angehalten strittige Situationen herbeizuführen.
Es handelte sich überwiegend um Amateurmannschaften. Als Schiedsrichter fungierten jedoch alle 23 Bundesliga-Schiedsrichter. (Sowohl als Schiedsrichter, als auch als Video-Assistent).

Auf Basis dieser erfolgreichen Vorbereitung in Deutschland, hat die IFAB der Bundesliga erlaubt den Videoschiedsrichter in der Saison 2017/2018 Live zu testen.

Jetzt gehen wir Live!

Die Bundesliga darf nun den Schalter von Offline auf Live legen! In der Saison 2017/2018 werden wir bei kritischen Fällen den Video-Assistenten befragen dürfen.

Aber wie genau sieht dieser aus?

Die Video-Assistenten werden ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter sein. Nicht so wie bei der FIFA-Klub-WM oder dem Confederations-Cup werden die Assistenten in unmittelbarer Nähe des Stadions sein, sondern zentral ihren Sitz in Köln haben. Dort wurde eine Zentrale für diese Assistenten eingerichtet, wo Ihnen während der Spiele alle Bilder der TV-Produktionen zur Verfügung stehen.

Wann genau darf der Video-Assistent einschreiten?

  • Bei der Erzielung eines Tores
  • Strittigen Elfmetern
  • Platzverweisen
    • Verteilen & Korrigieren
  • Spielerverwechslung bei gelben und roten Karten

Ihr habt noch weitere Fragen zum Videoschiedsrichter? Dann schreibt sie uns einfach per Instagram, Facebook oder per E-Mail an eine-frage@buli-kmpkt.de! Wir freuen uns auf deine Fragen!

Weitere Informationen zur Saison 2018/2019 findet ihr unter http://buli-kmpkt.de/bundesliga/!

Informationsquelle: https://www.dfl.de/de/hintergrund/video-assistent/