BULI-KMPKT on Tour – KW6

Ein langes Fußballwochenende liegt hinter mir. Wie du wahrscheinlich schon in der Instagram Story gesehen hast ging es für mich durch halb Baden-Württemberg.

Das Wochenende begann für mich am Freitag in Hoffenheim. Im Dietmar-Hopp Stadion fand das DFB-Pokal Achtelfinale der Frauen statt. Nachdem das Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem SC Freiburg im letzten Jahr zwei Mal verschoben werde musste, konnte es am 09. Februar endlich stattfinden.

Als die Stunde fahrt zum Stadion geschafft war, ging es an die Kasse um die Akkreditierung/ Ticket für das Spiel abzuholen. Wie immer stand ich zuerst am Spielfeldrand und habe auf die Spielerinnen gewartet, um ein paar Fotos vom Aufwärmen zu machen. Anschließend habe ich meinen Platz auf der Tribüne eingenommen und meine Sachen ausgepackt. Laptop, was zu schreiben und mein Smartphone. Später kam noch die Aufstellung der beiden Mannschaften hinzu und dann ging es auch schon los.

SC Freiburg Mannschaftskreis nach dem Spiel

Über 90 Minuten war der SC Freiburg die bessere Mannschaft. Sie ließen die TSG das Spiel machen und lauerten auf ihre Konterchancen. Wobei „das Spiel machen lassen“ relativ ist. In der Vorwärtsbewegung lief wenig so, wie es sich die TSG vorstellte. Immer und immer wieder hat die Freiburger Defensive dafür gesorgt, dass kein Ball auf das Tor von Laura Benkarth kam. In der 26. Minute belohnten sich die Freiburger zum ersten Mal. Hoffenheim kann einen Eckball nicht klären und Janina Minge kommt zum Schuss, diesen kann Friederike Abt noch parieren, Kim Fellhauer nutzt diesen Abpraller jedoch schamlos aus und schiebt den Ball ins Tor.
Nach diesem Führungstreffer bäumt sich die Mannschaft von Jürgen Ehrmann (TSG) noch einmal auf und konnte sich gute Chancen durch Nicole Billa und Maximiliane Rall erarbeiten.

TSG Hoffenheim Mannschaftskreis nach dem Spiel

Der zweite Durchgang brachte keine Änderung mit sich. Coach Ehrmann peitschte seine Mannschaft zwar immer wieder nach vorne, doch es lief weiterhin auf lange Bälle der Hoffenheimer hinaus. Zum zweiten Mal belohnen konnte sich die Mannschaft von Jens Scheuer in der 55. Minute belohnen. Sarah Puntigam brachte einen Freistoß in den Sechzehner und fand Rebecca Knaak, die den Ball mit einer extremen Wucht ins Tor köpfte. In den Schlussminuten kam es noch zu einer gefährlichen Chance von den Hoffenheimern durch Tabea Waßmuth, die den Ball jedoch nicht richtig unter Kontrolle bringen kann und somit Laura Benkhart keine Probleme hatte.

An sich ein verdienter Pokalsieg für die Freiburger, auf die im Viertelfinale kein leichter Gegner wartet. Die SGS Essen wird sie im März noch einmal richtig fordern!

Schnell ging es nach dem Spiel nachhause, schließlich ging es am Samstag direkt weiter.

Eintrittskarte – KSC-FOR

Der Samstag brachte schönen Fußball aus der dritten Liga mit sich, dachte ich zumindest vor dem Spiel. Das Spiel zwischen dem Karlsruher SC und Fortuna Köln war zu Beginn eigentlich ganz attraktiv. Karlsruhe kam gut ins Spiel und schaffte es auch schnell das entscheidende 1:0 zu erzielen. Mehr kam jedoch nicht. Überwiegend fand das Spiel im Mittelfeld statt und plänkelte vor sich her. Sehr schade eigentlich, weil ich mehr von diesem Topspiel in der dritten Liga erwartet habe. Highlight in diesem Spiel war für mich ganz klar die Choreografie zu Beginn des Spiels von den Karlsruher Fans.

Am Ende des Wochendes habe ich dann die ersten Live-Minuten in der Bundesliga gesehen. Sonntagmittag ging es nach Stuttgart zur Begegnung VfB Stuttgart vs. Borussia M’Gladbach.

Es war das erste Spiel von Tayfun Korkut in der Mercedes-Benz Arena und ich war unglaublich gespannt wie die VfB-Fans den neuen Coach begrüßen. Kurz vor Beginn wird die Aufstellung im Stadion bekannt gegeben und wie in jedem anderen Stadion wahrscheinlich auch, ruft der Stadionsprecher den Vornamen und die Fans den Nachnamen. Jedoch nicht bei Tayfun Korkut. Beim Coach konnte man im Stadion nur erahnenden wie er mit Zunamen heißt, der zum Glück steht nochmal auf der Videotafel steht. Man kann also erahnen was der Großteil der VfB-Fans von der Verpflichtung Korkuts halten.

Während des Spiels merkte man davon jedoch nichts. Von Beginn an gaben beide Fanlager alles für ihr Team, doch auf dem Platz erwischten die Schwaben den besseren Start. Daniel Ginczek netzte bereits nach fünf Minuten für den VfB ein.

Meiner Meinung nach hat der VfB eine gute Leistung gezeigt, wo mir jedoch zwei Spieler besonders hängen geblieben sind. Erik Thommy und Benjamin Pavard. Das Pavard oftmals ein Abwehrbollwerk ist, ist in der Liga weit verbreitet. Gegen Borussia M’Gladbach hat er wiedermal eins der besseren Spiele gemacht und zusammen mit Timo Baumgartl und Ron-Robert Zieler die Null gehalten. Was mich an Erik Thommy begeisterte war die Laufbereitschaft und der Kampf den er an den Tag gelegt hat. Umso unverständlicher war für die Auswechslung und genau da sehe ich auch einen Kritikpunkt bei Korkut.

Korkut hat es geschafft die Mannschaft deutlich weiter zu entwickeln, im Gegensatz zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Aber die Auswechslungen habe gezeigt, dass er sich mit diesem 1:0 zufrieden gibt. In der 66. Minute nahm Korkut zwei Konstanten aus dem Spiel und brachte, meiner Meinung nach, Unruhe in die Mannschaft. Aogo und Thommy raus, Mangala und Badstuber kamen. Für mich zu diesem Zeitpunkt unverständlich, da man dabei war auf das 2:0 zu erhöhen.

Kommen wir nun zu der Fohlenelf, wobei das Thema auch schnell abgehackt werden kann. Wer solche Großenchancen nicht nutzt und überwiegend auch zu unkreativ im Offensivspiel ist, der kann ein Bundesligaspiel nicht gewinnen. Europa kann man mit dieser Leistung nicht erreichen und es wird von Woche zu Woche schwerer.

Aus diesem Grund ist es zwar ein umkämpfter Sieg der Schwaben, in meinen Augen jedoch verdient.

Dann war das Wochenende auch schon zu Ende. Drei Tage, drei Städte, drei Spiele, sechs Mannschaften. Ein klasse Fußballwochenende mit großteils ansehnlichen Spielen! Mehr Impressionen zu diesem Wochenende findet ihr auf Instagram in den Highlights “KW 6 – ON TOUR”.

Mal schauen was das nächste Wochenende so mit sich bringt.

Keine klare Linie in Sicht

Seit Anfang der Saison 2017/2018 ist der Videoassistent nun schon im Einsatz. Alles sollte besser werden. Phantomtore, unrechte Elfmeter und falsche Abseitsentscheidungen sollten der Vergangenheit angehören, doch bereits am ersten Spieltag brach ein großer Teil des Systems zusammen.

Das Wundermittel gegen einen „ungerechten Fußball“ kämpft schon seit der Einführung mit diversen Kinderkrankheiten. Bereits bei seinem ersten Einsatz am Auftaktspieltag der Saison 2017/2018 kam es zu Störungen beim Einsatz der kalibrierten Abseitslinie und einer unverlässlichen Funkverbindung nach Köln, die eine Beratung des Schiedsrichters bei strittigen Situationen verhinderte.

Der DFB und seine Schiedsrichter hielten dennoch an ihrer Entscheidung, den VAR weiterhin einzusetzen, fest. Die Suche nach den Fehlern begann und schnell wurde beschwichtigt, dass eine virtuelle Abseitslinie ja eh nicht geplant gewesen sei und es den Schiedsrichter in seiner Arbeit auch nicht einschränke, da ja genügend Kameraperspektiven zur Verfügung stehen um sich auf dem im Station platzierten Monitor die Szene nochmal an zusehen.

Sollte das der Fall sein, bleibt jedoch immer noch die Frage offen: Warum kommt es trotzdem immer wieder zu Fehlentscheidungen und Abseitstoren? Zuletzt passiert am 20. Spieltag der aktuellen Saison, beim Gastspiel des Hamburger SV in Leipzig. Als Gideon Jung den Ball für Kostic durch die Abwehrreihen der Leipziger steckt, steht Kostic sichtbar im Abseits. Eine Kommunikation mit dem VAR-Studio in Köln bleibt aus und Schiedsrichter Benjamin Cortus gibt den Treffer der Hamburger zum 1:1 Endstand.

Warum die Kommunikation in einer, durch die TV-Bilder klar zu erkennenden, strittigen Situation ausblieb wird wohl ein Geheimnis bleiben. Denn obwohl es angeblich möglich sei, so Hellmut Krug (ehem. Schiedsrichter-Manager) zu Anfang der Saison, die Situation über die vielen zu Verfügung stehenden Kameraperspektiven aufzulösen, kamen aus dem Studio keine geäußerten Zweifel am Treffen auf.

Auf Nachfrage in einem kurz nach dem besagten Spiel geführten Interview betonte Ansgar Schwenken, seit 2016 DFB-Vorstandsmitglied, dass keine schnelle Lösung in Sicht sei. „DFL und DFB werden, wie in den vergangenen Monaten immer wieder betont, erst auf die so genannte kalibrierte Linie zurückgreifen, wenn von FIFA und IFAB Versionen eines oder mehrerer Dienstleister zertifiziert wurden und zugelassen sind – ähnlich wie das vor Einführung der Torlinientechnologie der Fall war.“, so Schwenken. Nur mit einem auf die hundertstel Sekunde genau arbeitendem System sei eine hundertprozentig korrekte Entscheidung zu treffen und erst dann würden die höchsten Qualitätsansprüche des DFB erfüllt werden. Außerdem sei die Linie ja auch in keiner anderen Liga im Einsatz. Auf die Frage, wann die Abseitslinie denn einsatzbereit sei, gab es dann doch mal eine zeitliche Äußerung: „Im Verlauf dieser Testsaison eher nichtmehr“. Man sollte jedoch auch beachten, dass die Abseitslinie nie gefordert oder geplant gewesen si und der Videoassistent dazu da sei, um grobe und fahrlässige Entscheidungen zu korrigieren, sagte Schwenke zum Abschluss des Interviews.

Ein zu Unrecht gegebenes Tor, welches Spielentscheiden war, ist dann scheinbar keine grobe Fehlentscheidung… Hoffen wir nur, dass Leipzig die Punkte am Ende nicht fehlen oder dem HSV der eine Punkt im Abstiegskampf hilft, denn dann wäre die Debatte erneut entfacht: Macht der VAR den Fußball gerechter?

 

 

 

20. SPIELTAG KMPKT

Der 20. Spieltag ist rum. An diesem Spieltag möchte ich euch kurz wieder meine Meinungen zu den neun Spielen des Spieltags mitteilen.
Ich würde mich über ein kleines Feedback von euch freuen, ob ihr DER SPIELTAG KMPKT öfter lesen möchtet. 😉

EINTRACHT FRANKFURT – BORUSSIA M’GLADBACH| 2:0 (1:0)

Beim Freitagsspiel haben die Frankfurt den besseren Einstand geschafft und mehr Spielanteile gehabt. Besonders auffällig war Marius Wolf, der zwei gute Chancen hatte. In der 30. Minute hat Ante Rebic zur Grätsche von hinten angesetzt und trifft Patrick Herrmann schmerzhaft am Knöchel. Es gibt nur gelb, was jedoch am Rande der roten Karte war. Kann man nachvollziehen, da das Foul an der Mittellinie stattgefunden hat, allerdings hätte sich die SGE bei einem Platzverweis nicht beschweren dürfen. Die gefährlichen Angriffe der Frankfurter kamen meist über Links. Diese Seite bekam Gladbach nicht zu. Der Angriff zum 1:0 durch Boateng wurde durch diese Seite eingeleitet.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kommen die Fohlen besser ins Spiel. Neben Patrick Herrmann hatte auch Thorgan Hazard eine Großchance. Nachdem Kevin-Prince Boateng, Lars Stindl im Strafraum foult gibt es Elfmeter für Gladbach – vollkommen richtige Entscheidung. Hazard vergibt diese jedoch. Anschließend passierte nicht sehr viel. Erst in der Nachspielzeit macht Jovic das 2:0, was nach der 2. Halbzeit nicht mehr zu hundert Prozent verdient war.

An sich war es ein richtig gutes Spiel der Frankfurter, da sie das Spiel über weite strecken unter Kontrolle hatten. Borussia M’Gladbach kommt zu spät in die Partie rein und hat die wenigen, dafür 100%igen Chancen nicht nutzen können. Somit geht der Sieg, für mich, in Ordnung.

VfB STUTTGART – FC SCHALKE 04 | 0:2 (0:2)

Wie wir jetzt wissen war das Spiel gegen Schalke 04 das letzte für Hannes Wolf.
Der VfB Stuttgart hat nicht gut angefangen und stand beim Freistoß von Caligiuri schlecht. Einen Spieler wie Naldo muss man bei Standards Decke, jedoch stand er beim 0:1 so gut wie frei. Wenig später machte Jacob Bruun Larsen einen leichtsinnigen Fehler, beim Versuch Goretzka vom Ball zu trennen. Er trifft den Schalker mit dem Fuß an der Schulter, klarer Elfmeter und sicher verwandelt. Der VfB kann erst in der 45. Minuten mit einem Kopfball von Gomez einen hauch von Torgefahr versprühen. Bei den Schwaben fehlt es am Spielerischen und auch an der richtigen Körpersprache, damit man es den Schalkern hier noch einmal hätte schwerer machen können.

Zur Pause bringt Stuttgart zwei Stürmer und ja es wurde offensiver. Donis und Ginzcek bringen “Gefahr” ins Spiel, es reicht jedoch nicht. Auch Gomez versucht es nochmal.
Schalke macht in der 2. Halbzeit nur noch das nötigste, nach Standards wird es jedoch weiterhin gefährlich. Ron-Robert Zieler hält diese 2:0 Niederlage fest und sorgt dafür, dass es nicht höher ausgeht.

Beim VfB hat es an diesem Spieltag einfach überall gefehlt. Man hat sich zwar nur wenig Chancen gegen S04 errechnet, jedoch hätte man im Abstiegskampf mehr Kampf erwartet. Doch es fehlte nicht nur an Kampf, sondern auch an der nötigen Spielintelligenz. Bevor ein Ball nach vorne gespielt wird, geht die Viererkette zu oft den Weg über Zieler.
Zu Schalke muss man in diesem Spiel nichts sagen. Sie nutzten ihre Chancen gut und können sich nur vorwerfen, dass sie nicht noch höher gewonnen haben. Konoplyanka trifft das leere Tor nicht und auch Naldo hatte ein, zwei weitere gute Chancen per Kopf. Somit verdienter Sieg für Schalke 04

1. FC KÖLN – FC AUGSBURG | 1:1 (1:0)

Mit langen Bällen oder schnellen Pässen versucht der 1. FC Köln das Spielfeld zu überbrücken und Torchancen zu kreieren. Augsburg geht mit der selben Ausrichtung an das Spiel heran, jedoch haben beide ansonsten wenig Ideen. Distanzschüsse sind das Heilmittel. Der FC hätte nach 30 Minuten in Führung gehen können, Terodde steht frei vor Hitze – macht ihn jedoch nicht. Köln wird stärker und kurz vor der Halbzeit treffen sie – auch verdient.Trotz dem Gegentor ist Marwin Hitz dafür verantwortlich, dass es “nur” 1:0 für die Kölner steht.

Das setzt sich in der 2. Halbzeit fort, wo Danso auf’s eigene Tor köpft, der Schweizer Keeper jedoch Reaktion beweist. Man nähert sich dem Abpfiff und Augsburg dem Ausgleich. Auch Augsburg trifft per Standard, jedoch nach einem Eckball. Der Aufreger bei diesem Treffer: Der Torschütze Caiuby stützt sich beim Kopfball auf Sörensen hab, kurz davor hinter Finnbogason, Jonas Hector, am Einlaufen. Beides wird nicht als Foul gewertet, auch das aus meiner Sicht korrekt.  Der Effzeh versucht es in der Nachspielzeit weiter mit langen Bällen und bekommt noch eine Chance. Guirassy vergibt diese Chance jedoch.

Köln hätte diese drei Punkte sicherlich verdient. Der Einsatz hat gestimmt, jedoch die Chancenverwertung nicht. Terodde muss in der 1. Halbzeit das 1:0 machen und auch Clemens und später Guirassy haben eine Chance auf das Tor, auch wenn diese nicht so groß waren wie die von Terodde. Augsburg sieht in diesem Punkt ganz klar Schadensbegrenzung.

FC BAYERN MÜNCHEN – TSG 1899 HOFFENHEIM | 5:2 (2:2)

In München gab es eine richtig spannende Partie, zumindest im ersten Durchgang. Nachdem die TSG durch einen Elfmeternachschuss und einem Knaller von Gnabry in Führung geht, machen sich auch die Schwächen der Hoffenheimer bemerkbar. Lewandowski und Boateng neutralisieren die beiden Partzer der Defensive. Das schlechte Abwehrverhalten der Mannschaft von Julian Nagelsmann setzte sich im zweiten Durchgang fort. Coman steht viel zu frei und wird dann von Vogt schlecht verteidigt. Auch bei den beiden weiteren Toren von Vidal (nach Ecke) und Wagner sieht die TSG schlecht aus.

Zu Beginn muss man klar sagen, dass die Hoffenheimer durch ein schlechte Abwehrverhalten der Bayern in Führung gehen und können diese auch ausbauen. Danach kam allerdings nur noch wenig und man hatte mit seinen eigenen Probleme zu kämpfen, haben sie jedoch nicht gelöst bekommen. Die Standardschwäche macht Julian Nagelsmann schwer zu schaffen. Der Coach MUSS das bei seiner Mannschaft versuchen abzustellen. Wie bereits geschrieben kam nach der 0:2 Führung der Hoffenheimer nicht mehr viel. Deshalb ist es für mich ganz klar ein verdienter Sieg. Eine gute Anfangsviertelstunde reicht einfach nicht.

RB LEIPZIG – HAMBURGER SV | 1:1 (1:1)

Das Spiel gegen RB Leipzig war das erste für Bernd Hollerbach und dieser stellte erstmal ganz schön um. Pollersbeck musste wieder für Mathenia weichen, des Weiteren kam auch Wallace und einige andere Spieler zurück in die Mannschaft.
Das Spiel wurde durch diese Änderungen jedoch nicht besser. Der HSV ist in der Rückwärtsbewegung und beim eigenen Ballverlust viel zu Passiv. Die Hanseaten hatten Glück, dass man nach dem Tor von Bruma nicht höher zurück lag. Allerdings stimmte der Wille das Spiel zu drehen. Zum Abseitstor von Kostic muss man eigentlich nichts sagen. Klare Abseits Position. Die Abseitslinie muss her oder das Problem muss anders gelöst werden. Ein Artikel hierfür folgt die Tage noch. Der Ausgleich etwas unverdient, da der HSV weiterhin die schlechtere Mannschaft ist.

Das änderte sich aber in der 2. Halbzeit. Die Hanseaten kommen besser zurück und können sich weitere Chancen erspielen und werden immer unangenehmer. Aber RB bleibt Standhaft und will gewinnen. Auffällig war Filip Kostic, der viel gelaufen ist und mit dieser Stärke Konter noch gefährlicher macht. Leipzig kann diese jedoch verteidigen und es bleibt beim Unentschieden.

In der 2. Halbzeit haben die Hamburger sich den Ausgleich erarbeitet. Auch wenn Leipzig, bei dem Chancenplus, das Spiel hätte gewinnen müssen.

BORUSSIA DORTMUND – SC FREIBURG | 2:2 (1:1)

Gegen den SC Freiburg steht Pierre-Emerick Aubameyang in der Startelf – ein Signal an Arsenal? Man weiß es nicht.
Der SCF steht anfangs hinten sehr kompakt, passen jedoch beim 1:0 nicht auf, bekommen den Ball nicht geklärt und verlieren die Übersicht. Kagawar schließt per Volley ab – der BVB jubelt. Beim Ausgleich zeigt der BVB seine Abwehrschwäche. Es kann nicht sein, dass zwei Mann bei Petersen stehen – im fünf Meter Raum! – und ihn zu Schuss kommen lassen. Bürki hatte in dieser Situation keine Chance. Das Spiel danach eher durchschnittlich. Man ist mal hier mal da. Richtig gefährlich wurde es erst wieder, als Freiburg einen Schuss in Richtung kurzes Eck von Bürki entsenden. Gute Reaktion, dass er bei der Unsicherheit hinterher geht.

Der zweite Durchgang beginnt damit, dass Dortmund den Ball durch die eigenen Reihen spielt und Freiburg auf die Chance zum Kontern wartet. Dortmund kann damit nicht gut umgehen und als Petersen in die Nähe kommt erzielt er wohl das Tor des Jahres 2018. Aus 40-Metern zieht er einfach mal ab.  Dortmund ist danach gefordert und tut auch was. Sie legen jetzt alles nach vorne, sind jedoch weiterhin zu ungefährlich. In der Nachspielzeit macht Toljan noch den Ausgleich.

Im großen und ganzen war es zu wenig vom BVB. Man ist zu ungefährlich und das nicht nur wegen der LMAA-Einstellung von Aubameyang. Es war wahrscheinlich eins der schwächsten Spiele in seiner Karriere. Der SC Freiburg hat genau das gemacht was sie können und die letzten Spiele funktioniert hat. Ein Sieg der Freiburger wäre sicherlich nicht unverdient gewesen und hätte im Renen um den Klassenerhalt sehr viel Wert gehabt.

SV WERDER BREMEN – HERTHA BSC | 0:0 (0:0)

Werder Bremen ist von Anfang an die bessere Mannschaft und erzielt auch verdient das 1:0. Der Einsatz des Videobeweises deckt auf, dass Lustenberger von Thomas Delany an der Mittellinie gefoult wird. Aus diesem Zweikampf entsteht die Torchance, somit eine richtige Entscheidung des Schiedsrichters. Bis zum Ende der Halbzeit hat Werder Bremen die besseren Chancen, nutzen konnte sie diese jedoch nicht.

Die zweite Halbzeit bleibt weiterhin umkämpft. Der auffällige Jerome Gondorf kommt auch im zweiten Durchgang zu seinen Chancen, Bremen macht jedoch einfach nichts draus. Die Hertha hatte nur wenig Chancen, doch die größte kam nach der Einwechslung von Vedad Ibisevic. Er trifft das so gut wie leere Tor einfach nicht. Es wird offener und die Chancen noch hochwertiger. Am Ende ist es Jordan Torunarigha der den Punkt auf der Linie rettet.

Am Spielverlauf merkt man, dass das Spiel doch ziemlich einseitig war. Werder Bremen war die bessere Mannschaft und das über 90 Minuten. Sie haben zwar nicht vor Genialität gesprüht, aber durch Kampf und Wille kann man Spiele eben auch gewinnen. Im Abstiegskampf so ein Spiel nicht zu gewinnen kann weh tun. Werder Bremen verliert an diesem Abend zwei Punkte und verpasst es an den VfB ran zu ziehen und vor allem den HSV ein bisschen abzuhängen. Auch bei der Hertha tut das weh. Mit drei Punkten hätte man sich in die obere Tabellenhälfte schießen können. Mit jedoch nur fünf Ballaktionen im Gegnerischen Strafraum kann das nichts werden.

BAYER 04 LEVERKUSEN – 1. FSV MAINZ 05 | 2:0 (0:0)

Die Werkself ist von Anfang an engagiert dabei und steht die meiste Zeit vor dem Tor der Mainzer. Mal wieder auffällig – Leon Bailey – der bei allen gefährlichen Aktionen beteiligt ist. Über weiter Phasen passierte jedoch nichts und es bleibt Torlos im ersten Durchgang.

Leverkusen macht in der zweiten Halbzeit da weiter wo sie aufgehört haben. Leon Bailey setzt dann einfach mal an und schießt aus gut 25 Metern auf das Tor der Mainzer – Keine Chance für Zentner. Das Tor beflügelt und die Chancen werden mehr. Mainz hat so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen. Der Elfmeter für Leverkusen, aus meiner Sicht korrekt und Wendell verwandelt stark.

Ein verdienter Sieg für Bayer 04 Leverkusen. Mainz hat über 90 Minuten nicht dagegen halten können.

HANNOVER 96 – VfL WOLFSBURG | 0:1 (0:0)

Hannover kontrolliert die Partie und wird nur punktuell vom VfL Wolfsburg gefordert. Viele Highlights gab es jedoch nicht. Hannover wird über Standards gefährlich, Wolfsburg gar nicht.

Nach dem Seitenwechsel ändert sich an der Verteilung der Spielanteile nichts. Hannover immer und immer wieder in der Vorwärtsbewegung und mit vielen Abschlüssen, aber keiner geht rein. Anders beim VfL Wolfsburg. Die Wölfe kamen auch in der zweiten Halbzeit nur punktuell vor das Tor und Malli entscheidet das Spiel. Aus gut 30 Metern zieht er einfach mal ab. Eigentlich ein sicherer Ball für Hannovers Keeper Tschauner. Mit dem Tor entscheidet Malli das Niedersachsenderby.

Ein unverdienter Sieg vom VfL Wolfsburg. In diesem Spiel ist Hannover 96 immer wieder angelaufen und hat Torchancen kreiert. Wer diese jedoch nicht nutzt, muss damit rechnen zu kassieren – so einfach ist der Fußball. Den Wölfen bringen diese drei Punkte viel, da man sich vom Abstiegskampf etwas absetzen kann.

Der 18. Spieltag – 17/18

Rückrunden Start in der Fußball Bundesliga und hier sind die kleinen Berichten zu den einzelnen Spielen:

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München | 1:3 (0:1)

ℹ️DER SPIELVERLAUF
Der FC Bayern München startet zunächst ohne Sandro Wagner in die Rückrunde, Thomas Müller stürmt zunächst in der Spitze und hat dort einige Schwierigkeiten zu Beginn. Der FC Bayern agiert zunächst mit langen Bällen, welche Müller nicht verwerten konnte. Für Bayer 04 war es ein guter Beginn. Sie versteckten sich nicht hinten und versuchten sich einige Chancen zu erspielen. Die Balance war gut, da man hinten gut stand.
Nach einer Ecke und viel Verwirrung im Strafraum kann Javi Martinez entscheidend an den Ball kommen. Vom Gefühl her ein bisschen unverdient zu diesem Zeitpunkt, da B04 gut dabei ist und Bayern nur durch lange Bälle agieren konnte.
In der zweiten Halbzeit konnte der FC Bayern die Führung ausbauen durch einen gut vorgetragenen Konter. Kevin Volland brachte die Werkself noch einmal ran, doch James setzte kurz vor Schluss noch einmal den Schlusspunkt zum 3:1.

MEINUNG KMPKT:
Ich fand das Spiel nicht wirklich attraktiv. Die Bayern nicht wirklich dominant und Leverkusen zwar offensiv, aber vielleicht dann doch zu zurückhaltend. Sieg geht in Ordnung, allerdings ohne Glanz. Das ist nur meine Meinung.

⚽️ TORE
0:1 Martinez 32’
0:2 Ribery 59’
1:2 Volland 70’
1:3 James 90’+1

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim | 1:1 (0:1)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
In den Anfangsminuten übernahm die TSG 1899 Hoffenheim das Ruder und machte das Spiel. Erst nach 20 Minuten konnte sich Werder Bremen in der Offensive zeigen. Florian Kainz bekam den Ball in den Fünfmeterraum von Belfodil, doch die Hoffenheimer konnten den Ball klären.
Die TSG hatte mehr Chancen und konnte eine davon noch in der ersten Halbzeit nutzen. In der 39. Minute flankte der Ex-Bremer Serge Gnabry den Ball in den Sechzehner, wo Benjamin Hühner steht und den Ball ins Tor von Pavlenka köpft.
Die zweite Halbzeit begann stürmischer als die erste. Gnabry wird von Veljkovic im Strafraum zu Fall gebracht, doch der Pfiff von Robert Hartmann bleibt aus. Richtige Entscheidung des Referees.
Werder Bremen kommt nun besser in die Partie. Erst versucht es Bargfrede aus der Distanz, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später kam dann die Zeit von Gebre Selassie. Nach einer Ecke und einem abgefälschten Ball von Gondorf, kam der Ball zu ihm und er konnte ihn hinter Schlussmann Oliver Baumann befördern. Ausgleich von den Bremern.
In der Schlussphase sorgte die TSG noch einmal für Schnappatmungen bei den Bremer Fans. Kramaric kam frei vor Pavlenka zum Schuss, doch Pavlenka parierte den Schuss!
Die Antwort von Bremen kam schnell, doch sie konnte keiner ihrer Chancen nutzen.
Ein weiteres Highlight in der Schlussphase war die 88. Spielminute. Dort rutscht Benjamin Hübner im Strafraum Richtung Ball, er hat die Hand nicht am Körper und trifft den Ball. Elfmeter wird nicht gepfiffen und das Spiel geht weiter.
Als Schlusspunkt der Partie trifft Max Kruse, doch das Tor zählt nicht. Er steht minimal im Abseits.

MEINUNG KMPKT:
Ein Spiel indem ein Unentschieden klar geht. Von den Zahlen her war Bremen zwar leicht überlegen, doch auch Hoffenheim hatte einige gute Großchancen. Somit geht das 1:1 in Ordnung, jedoch hätte sich Hoffenheim über eine Niederlage nicht beschweren dürfen.
Das vermeintliche Handspiel von Benjamin Hübner in der Schlussphase ist mal wieder schwierig zu bewerten. Den Elfmeter hätte Hartmann durchaus geben können.

⚽️TORE
0:1 Hübner 39′
1:1 Gebre Selassie 63′

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 | 3:2 (2:2)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Der 1. FSV Mainz 05 startet gut in die Partie und konnte auch das erste Tor an diesem Nachmittag erzielen. Torschütze war Yoshinori Muto, der nicht entscheidend von Sané gestört wird. Das 2:0 lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Niedersachsen stehen in der Defensive zur ungeordnet und lassen Alexander Hack frei zum Kopfball kommen. Michael Esser ist somit zum zweiten Mal überwunden.
Dann kam jedoch die Zeit von Hannover 96. Pirmin Schwegler legt sich den Ball für die Ecke zurecht, bringt den Ball auf den einlaufenden Niclas Füllkrug, der den Ball mit dem Kopf ins Tor bringen konnte. Diesen Treffer muss man sich jedoch noch einmal genauer anschauen. Bei der Ausführung der Ecke legt sich Schwegler den Ball ausserhalb des Viertelkreises, der Ball müsste diesen jedoch mindestens berühren. Somit wäre es ein irreguläres Tor, der Video-Assistent meldet sich nicht, Glück für Hannover, Pech für die 05er.
Auch Hannover bleibt weiter dran. Nur fünf Minuten später wird Felix Klaus vom Neu-Mainzer Nigel de Jong gefoult. Der Niederländer sieht keine Karte, den Elfmeter gibt es trotzdem. Niclas Füllkrug tritt an und trifft. Doppelpack!
Im zweiten Durchgang lief für Mainz nur noch wenig zusammen und Hannover 96 übernimmt weiter die Partie. Bebou bringt den Ball in der 75. Minute auf Niclas Füllkrug und bei ihm lief heute einfach alles, er trifft zum 3:2 Endstand.
Niclas Füllkrug dreht die Partie (fast) von ganz alleine und beschert den 96ern die ersten drei Punkte des Jahres.

MEINUNG KMPKT:
Nach dieser Anfangsphase sich zurück zu kämpfen ist eine ganz starke Leistung von Hannover 96. Nach dem 2:1 war Mainz 05 meines Erachtens verunsichert und Hannover konnte Selbstvertrauen sammeln. Eine gefährliche Mischung für Mainz was ihnen schlussendlich auch den Sieg gekostet hat. Niclas Füllkrug absoluter Man of the Match.
Einziger Kritikpunkt an der Partie ist der VAR, welcher in der Eckball-Szene mit Schwegler nicht eingegriffen hat.

⚽️TORE
0:1 Muto 26′
0:2 Hack 31′
1:2 Füllkrug 33′
2:2 Füllkrug 38′
3:2 Füllkrug 75′

VfB Stuttgart – Hertha BSC | 1:0 (0:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Nach achteinhalb Jahren ist er zurück im “heimischen” Stadion. Mario Gomez feierte am Samstag seine Rückkehr zum VfB Stuttgart und er wollte so schnell wie möglich ein Tor erzielen.
Bereits in der sechsten Minute kam Gomez durch eine Flanke von Christian Gentner zum Kopfball. Die Nr. 27 der Schwaben steigt höher als Niklas Stark, trifft den Ball, doch dieser geht neben das Tor von Rune Jarstein. Die Hertha wurde dann immer besser. Lazaro markierte in der 23. Minute die erste Torchance für Hertha BSC und es sollte nicht die letzte sein. Ein gutes Umschaltspiel ermöglichte den Berlinern immer wieder gute Chancen, doch Kalou und Co. konnten sie nicht nutzen. 33. Spielminute, eine kurzer Schreckensmoment für aller Herthaner. Berkay Özcan spielt den Ball hinter die Abwehrkette, Mario Gomez setzt sich durch und kann den Ball ins Tor befördern. Gomez stand im Moment der Ballabgabe jedoch im Abseits. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte Salomon Kalou die größte Chance des Spiels. Der bis hierhin auffällige Arne Maier flankte den Ball auf Salomon Kalou, der frei im Strafraum steht. Der Kopfball geht jedoch weit über das Tor.
Der Start der zweiten Halbzeit war von Langeweile geprägt und es sah alles nach einem 0:0 aus. Mal hier eine Chance, mal da. Doch dann kam die 78. Spielminute. Berkay Özcan setzt sich gegen einen Herthaner durch und spielt den Ball auf den inzwischen eingewechselten Daniel Ginczek. Dieser lässt den Ball nur prallen, Gomez nimmt den Ball mit, wird dann jedoch von Stark gefoult. Beide fallen zu Boden, Niklas Stark will den klären – unglücklich. Stark lüpft den Ball über den eigenen Keeper und dieser landet im Tor. Brych entschied in diesem Moment auf Vorteil, wäre der Ball nicht drin gewesen hätte es höchst wahrscheinlich Elfmeter gegeben. Für Niklas Stark ist es das erste Eigentor in der Bundesliga.

MEINUNG KMPKT:
Eigentlich war es ein klassisches 0:0 Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, doch gewinnen tut nur derjenige der sie nutzt. Das konnte der VfB auch nicht, aber sie hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Drei wichtige Punkte für den VfB im Kampf um den Klassenerhalt.

⚽️TORE
1:0 Stark (ET) 78′

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg | 1:1 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Von Anfang an war Eintracht Frankfurt die bessere Mannschaft in diesem Spiel. Direkt zum Anfang erspielte sich Haller die ersten Chancen und legte Assists vor. Hrgota, der den verletzten Rebic ersetzt, konnte die gute Vorlage auch nicht zählbar verwerten. Der SC Freiburg versucht zu Kontern und schafft es auch fast zu treffen! Der Freiburger Kapuska will den Ball in den Sechzehner bringen, dieser Ball wird von Russ abgefälscht an den langen Pfosten, ABER Marius Wolf kann den Ball im letzten, aber allerletzten Moment klären. Eine unglaubliche Rettungstat.
Frankfurt lässt sich nicht davon beirren und versucht weiter das Tor zu erzielen. In den Standards zeigte Freiburg ihre schwächen, so auch bei einer Ecke der SGE. Freiburg konnte den Spiel erstmal klären, Mascarell bekommt den Ball. Dieser spielt einen langen Ball zurück in den Strafraum der Freiburger, auf Chandler. Der US-Nationalspieler flankt den Ball auf Haller und der macht das Tor. Ein verdientes 1:0 der Frankfurter, bei einer Torschussstatistik von 13:0 in der ersten Halbzeit.
Der SC Freiburg kommt in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser rein. In der 51. Minute bringt Günter eine Flanke in den Strafraum die Robin Koch verwerten kann. Er läuft in den Strafraum ein und köpft den Ball ins Tor. Nils Petersen steht zwar im Abseits, jedoch nicht im Sichtfeld von Hradecky. Somit ist das Tor regelkonform. Bis zum Ende hatte Eintracht Frankfurt noch Chancen, jedoch führte keine davon zum Sieg.

 

MEINUNG KMPKT

Schaut man auf die Zahlen und hat das Spiel gesehen, dann muss man einfach sagen, dass Eintracht Frankfurt dieses Spiel hätte gewinnen müssen. Die Mannschaft von Niko Kovac muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um auch zuhause drei Punkte zu holen. Die Freiburger freuen sich über einen glücklichen Punkt.

⚽️TORE
1:0 Haller 28′
1:1 Koch 51′

FC Augsburg – Hamburger SV | 1:0 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Zum Beginn der Rückrunde muss der FC Augsburg auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten, dieser soll sich noch schonen. Auch dem HSV fehlt ein Stürmer, Fiete Arp ist Krankheitsbedingt nicht im Kader.

Kommen wir zum Spiel und da pressen die Hamburger sehr hoch, finden jedoch nicht die nötige Balance in der Defensive. Der FCA haut Raum für Angriffe und kommt immer wieder gefährlich vor das Tor von Julian Pollersbeck, der sein erstes Bundesligaspiel absolviert. Nach einer aufregenden Anfangsphase beruhigt sich das Spiel langsam und die Zahlen gleichen sich langsam aus. Ein schwaches Verhalten beim klären von Gefahrensituationen bring die Hamburger immer wieder in Schwierigkeiten, so auch in der 45. Minute. Philipp Max kann einen Klärungsversuch abfangen und spielt einen Pass auf Gregoritsch. Der Österreicher leitet den Ball weiter auf Cauiby, der den Ball in die Mitte auf Koo flankt. Ja-Cheol Koo trifft zu seinem ersten Saisontreffer.
Nach der Halbzeitpause geht es direkt weiter mit einer strittigen Situation. HSV-Verteidiger Santos tritt Rani Khedira auf den Knöchel. Manuel Gräfe möchte sich noch einmal versichern und nutzt die Review-Area. Die Entscheidung ist eine gelbe Karte für Santos, jedoch signalisiert Gräfe ihm, dass diese Aktion kurz vor einer roten Karte war. Augsburg bleibt auch im zweiten Durchgang die dominierende Mannschaft und will das zweite Tor erzielen. Im laufe der Partie testen Waldschmidt und co. auch immer mal wieder, ob Hitz noch im Tor steht. Ja er ist noch da, man möchte ihm aber anscheinend nicht mehr zumuten. Deshalb endet das Spiel mit 1:0.

 

MEINUNG KMPKT

Das war ein sicherer Sieg für die Augsburger. Der Hamburger Sportverein war zu unentschlossen und schaffte es nicht entscheidend Akzente zu setzen.

⚽️TORE
1:0 Koo 45′

RB Leipzig – FC Schalke 04 | 3:1 (1:0)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
Bereits die Aufstellung sorgte Leipzig für eine kleine Überraschung. Naby Keita stand am Samstagabend in der Startelf von RB Leipzig. Unter der Woche hatten ihn viele Medien bereits beim FC Liverpool gesehen, welcher Keita anscheinend bereits in der Winterpause holen möchte.
Auf dem Feld blieben die Überraschungen und Highlights erst einmal aus. Erst in der 35. Minute sahen wir das erste Highlight in dieser Partie. Augustin wurde im Strafraum der Schalker von Stambouli gefoult, Aytekin entschied zurecht auf Elfmeter. Der gefoulte Augustin tritt selbst an, doch er schoss den Ball so unplatziert auf das Tor von Fährmann, sodass dieser ihn sicher parieren konnte.
Kurze Zeit später traf Leipzig dann doch. Aus gut 20 Metern zieht Naby Keita einfach mal ab, Naldo gibt dem Ball noch einmal eine andere Richtung und Fährmann hat keine Chance den Ball zu halten.
Das war’s dann auch für die erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gibt es dann aber auch einmal etwas zählbares für die Schalker. Nach einer Ecke trifft die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco verdient zum 1:1 Ausgleich. Nach einer Ecke konnte Naldo den Ball über die Linie befördern, doch das hielt nicht lange.
In der 69. Spielminute trifft Timo Werner zur Führung. Naldo kann den Ball in der eigenen Hälfte nicht gegen Lahmer behaupten, welcher den Ball hervorragend auf Werner spielt. Werner nimmt den Ball direkt und trifft.
Kurz danach konnte Bruma nochmal einen drauflegen. Bruma war der Torschütze zum 3:1
Leipzig bleibt weiter gefährlich. In der 80. Minute spielen Schalke und Leipzig in bisschen Flipper im Fünfmeterraum der Schalker, S04 kann den Ball mit Glück zur Ecke klären.
Am Ende konnte Schalke nichts mehr entgegensetzen und S04 verliert mit 3:1 in Leipzig.

MEINUNG KMPKT:
An sich ein verdienter Sieg für die Leipziger. Schalke war nicht deutlich unterlegen, doch RB hatte das nötige Glück, dass Naldo immer da stand, wo er den Ball ins Tor abfälschen konnte. Somit ist es auch ein bisschen unglücklich für Schalke.
Das Ergebnis wird den Aufwärtstrend der Schalker nicht trüben, schließlich geht es nächste Woche weiter.

⚽️TORE
1:0 Keita 41’
1:1 Naldo 55’
2:1 Timo Werner 69’
3:1 Bruma 71’

DIE G- FRAGE

Das Thema Leon Goretzka beschäftigt momentan alle Medien.

Bleibt er? Geht er? Und wenn er geht, wohin? Die Fragen, welche momentan noch niemand klären möchte.

Zum neuen Jahr wurde darüber berichtet, dass Leon Goretzka sicher im Sommer zum FC Bayern München gehen würde. Allerdings hat dies bisher weder einer der beiden Vereine, noch Leon Goretzka selbst bestätigt.
Ganz im Gegenteil. Christian Heidel habe am Neujahrestag bei Goretzkas Berater Jörg Neubauer angefragt, welchen Status die Zukunftspläne des 22-jährigen haben. Neubauer sagte, dass bisher noch keine Entscheidung getroffen worden sei und Schalke 04 der erste wäre, welcher bei einer Entscheidung Informiert werde.

Was könnte Goretzka noch bei Schalke halten?

Wenn man sich mit dieser Frage befasst, dann hat Schalke 04 ein paar Argumente für einen Verbleib Goretzka’s. Christian Heidel soll weit über die Gehaltsschmerzgrenze gegangen sein und Leon Goretzka einen Vertrag vorgelegt haben, welcher rund 12 Millionen Euro Jahresgehalt verspricht.

Geld wird also bei dem Transfer keine Rolle spielen. Somit müssen wir auf die sportlichen Aspekte schauen. Natürlich schneidet Schalke hier ein bisschen schlechter ab, aber die Königsblauen sind meiner Meinung nach nah dran.
Mit Domenico Tedesco kam der Erfolg zurück und die Schalker stehen auf dem zweiten Platz der Bundesliga. Die Frage des Stammplatzes stellt sich bei Schalke nicht. Dort ist der 20-jährige Mittelfeldstratege gesetzt und da wird sich auch so schnell nichts dran ändern.
Ebenfalls sieht man momentan in der Entwicklung vom Verein, dass man einiges erreichen könnte in den nächsten Jahren. Wenn Königsblau in den nächsten Spielzeiten ähnliche Resultate zustande bekäme, könnte auch mal ein DFB-Pokal Sieg winken. Von Europa League rede ich bei deutschen Mannschaften eher ungern und für Champions League reicht es bei S04 dann doch nicht.

Beim FC Bayern müsste sich Leon Goretzka das alles erst einmal erarbeiten. Zudem ist der Konkurrenzkampf im Mittelfeld enorm. Mit Thiago, Vidal, Tolisso, Rudy und Javi Martinez hat Goretzka fünf Konkurrenten für maximal zwei Positionen im Mittelfeld.
Thiago ist öfter mal verletzt, doch ist er fit steht er meist auch in der Startelf der Bayern, selbiges gilt für Javi Martinez. Martinez spielt allerdings auch gerne mal Innenverteidiger, wo die Bayern mit Süle seit Anfang der Saison auch breiter aufgestellt sind. Bleiben noch Vidal, Tolisso und Rudy.
Sebastian Rudy hat eine gute Hinrunde gespielt, eine deutliche bessere als man ihn zugetraut hat. Jedoch wird er langfristig wohl nur ein besserer Ersatz sein.
Tolisso kam nur in zwei Bundesligaspielen in dieser Saison nicht zum Einsatz und scheint somit auch so langsam ins Rollen zu kommen. Bei Arturo Vidal müssen wir auch nicht lange hinterfragen wo er steht. Er ist ein Spieler den man immer gut gebrauchen kann beim Rekordmeister, allerdings zeigt der FC Chelsea hier Interesse und genau da sehe ich einen Punkt der für einen Wechsel spricht.
Sollte Vidal einen Wechsel in Richtung Chelsea anstreben, dann wäre Goretzka ein guter Ersatz.

Das Fazit:

Bereits am Anfang der Saison habe ich gesagt, dass ich Leon Goretzka gerne beim FC Bayern sehen würde. Der FC Bayern hat in letzte Zeit seine „Philosophie“ verloren die Mehrzahl der deutschen Nationalspieler zu stellen.
Auf der einen Seite ist es gut, weil wir bei Länderspielen nicht nur Bayern-Spieler sehen, auf der anderen Seite können sich nur wenige deutsche Spieler auf einem Top-Niveau zeigen.

So auch Leon Goretzka.
Goretzka konnte zwar in den Spielzeiten 15/16 und 16/17 in der Europa League einiges an internationaler Erfahrung sammeln, jedoch hatten die Schalker da auch nicht wirklich die starken Gegner. Ajax Amsterdam jetzt einmal ausgenommen.

Deshalb bin ich auch ein bisschen „Fan“ von diesem Sommertransfer. Leon Goretzka kann bei Bayern nochmal einen richtigen Leistungssprung machen und dort auch eine wichtige Rolle einnehmen. Ein Risiko was ich sehe ist die ungewisse Zukunft auf der Trainerposition des FC Bayern. Holt man ihn jetzt und der neue Trainer ist eben kein „Fan“ von ihm, dann sieht die Sache schlecht aus für Goretzka und es könnte, ich sage ganz bewusst es könnte, so aussehen wie bei Götze. Dieses Szenario sehe ich jedoch als eher unwahrscheinlich, weil welcher Trainer hätte nicht gerne einen Leon Goretzka im Team?

Wo ich Jupp Heynckes komplett zustimme ist, dass Leon Goretzka ein intelligenter Junge ist und schon genau weiß was für ihn das Beste ist.

Über alle Entwicklungen in der G-Frage werde ich euch in diesem Artikel und auf Instagram informieren.

Was denkt ihr, ist es für Leon Goretzka der richtige Schritt oder sollte er lieber bei Schalke bleiben?
Schreibt es in die Kommentare bei Instagram.

Schalke 04: Last-Minute-Glück oder Lohn harter Arbeit?

Anfang der Saison 2017/2018 übernahm Domenico Tedesco die Königblauen vom beurlaubten Markus Weinzierl. Grade hatte er, trotz einer 0:1 Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf, den Klassenerhalt mit Erzgebirge Aue geschafft, da wartete eine neue weit größere Aufgabe auf ihn.

Tedesco, der mit Aue gerade eine viertel Saison als Zweitligatrainer an Cheftrainererfahrung mitbringt, wird auf das schwere und unbeständige Pflaster nach Gelsenkirchen geholt. Seine Erfolgschancen waren sowohl bei Kritikern, als auch bei Fans oder Experten, eher bemessen. Man hat es als Trainer auf Schalke ja nicht gerade leicht. Die Erwartungshaltung ist hoch und schnell ist der Trainer bei Fans, sowie auch bei Verantwortlichen der Sündenbock für den „Misserfolg“. So waren von den letzten zwanzig Trainern auf Schalke nur ganze drei (Magath, Keller, Slomka) länger im Amt als eine Saison und nun solle ein „unerfahrener“ diese Aufgabe meistern? Die Zweifel waren groß.

Doch die Königsblauen starten gut in die Saison und schlagen am ersten Spieltag wohlverdient und doch überraschend RB Leipzig mit 2:0. In einem klasse Spiel zeigt die Mannschaft direkt zu Beginn der Saison, was in ihr steckt und, dass man mit ihnen zu rechnen hat. Nach einer 1:0 Niederlage gegen die anfangs der Saison sehr starken Hannoveraner folgten zwei weitere Siege gegen Bremen und Stuttgart. Man sah, dass man Spaß daran hatte Fußball zu spielen und keine Scheu vor großen Spielen oder Aufgaben hatte. Trotz Rückschlägen, wie den zwei aufeinander folgenden Niederlagen gegen Bayern und Hoffenheim, gab man das System und den offensiv Fußball nicht auf und verlor anschließend keins der letzten elf Ligaspiele. Jedem im Gedächtnis bleiben sollte der dreizehnte Spieltag. Das große Revierderby gegen Borussia Dortmund. Bereits nach 25 Minuten lag man mit einem unglaublichen Rückstand von 4:0(!) hinten und wirklich niemand hätte an diesem Tag mit einem Wunder gerechnet. Doch es geschah. Schalke kam bärenstark aus der Kabine und machte aus einem längst verloren geglaubten Spiel mit viel Herz, Ehrgeiz und Mentalität die Aufholjagd der Saison. 4:4 hieß das Ergebnis, nachdem Naldo in der 94. Minute per Kopfball das Wunder vollbrachte und trotz des Unentschiedens fühlte man sich, zurecht, ein wenig wie der große Derbysieger.

Schalke nur im Last-Minute-Glück?

Spätestens nach dem starken Auftritt in der zweiten Hälfte des Revierderbys war klar: Mit Schalke musst du bis zu Schluss rechnen. So erzielte man gegen den FC Augsburg den Siegtreffer in der 83. Minute und am letzten Hinrunden Spieltag nach 0:2 Rückstand gegen die Eintracht aus Frankfurt erst den Anschlusstreffer in der 82. Und dann sogar den Ausgleich in der 95. Durch wen? Natürlich durch Naldo! „Ich glaube, in Gelsenkirchen werden bald viele Jungen den Namen Naldo tragen“ scherzte Torhüter Ralf Fährmann nach der Partie. Doch sind die späten Erfolge nur das sonst von den Bayern beanspruchte Last-Minute-Glück oder steckt mehr hinter der Erfolgsserie, die man im Ruhrpott gerade erlebt? Nein, das alles ist auf einen Mann zurück zuführen, der am Samstag seine erste Bundesliga-Hinrunde beendete: Domenico Tedesco. Außer den zwei neuen, Amine Harit und Bastian Oczipka, hat er die selbe Stammelf wie Vorgänger Markus Weinzierl zur Verfügung. Weinzierl holte mit dieser nur ein einziges Mal einen 0:2 Rückstand auf, beim 2:2 im Europa-League-Spiel bei Borussia Mönchengladbach. Durch Tedesco bekam die sonst so unbeständige und wankelmütige Mannschaft ein System und eine Bärenmentalität. „Diese Mannschaft hält sich an Pläne. Das macht einfach Spaß“, lobte Tedesco nach dem 2:2 gegen Frankfurt, dabei gehören große Teile dieser Erfolge auch ihm. Unauffällig und fast schon viel zu ruhig ging seine erste Hinrunde zu Ende. So gab es doch in den letzten Jahren immer wieder Diskussionen und Auseinandersetzungen mit und um den Trainerposten bei Königsblau. Blieben die erwarteten Erfolge aus stand man bei den eigenen Fans schnell mit dem Rücken zur Wand und natürlich wurde das Thema dann auch von den Medien nicht grade besänftigt. Die Zahlen sprechen für sich: Ganze 20(!) verschiedene Trainer hatte man in den letzten 15 Jahren auf Schalke zu bewundern. Doch bei Tedesco merkt man von Erfolgsdruck nichts. Gekonnt und elegant hält er sich aus diesen Thematiken raus, geht ruhig und professionell seinem Job nach, lässt kaum Angriffsfläche für Kritik und liefert eine unglaubliche Hinserie mit S04 ab. Vielleicht waren es grade diese Ruhe und die Unangefochtenheit die Schalke in den letzten Jahren zum großen Erfolg fehlte? Man möge die Rückrunde abwarten und sehen zu was man noch im Stande ist.

Doch bei aller Euphorie: Ganz Perfekt läuft es auf Schalke auch nicht. Zu viele individuelle Fehler, wie der von Benjamin Stambouli in der zweiten Minute beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt lassen die Mannschaft viel zu oft in Rückstand geraten. „Es ist nicht unser Plan zu sagen: Lass die anderen ruhig mal zwei Tore machen, das holen wir sowieso noch auf. Diese Mannschaft hat mit diesem Trainer das Zeug, besser zu werden“, sagte Manager Christian Heidel. Noch besser werden nach einer solchen Hinrunde? Schon wieder werden untertönig die Forderungen nach noch größerem Erfolg laut. Trotz allem sollte man in Gelsenkirchen zufrieden sein mit dem derzeitigen Erfolg. Und ganz zu Ende ist die Hinrunde ja auch noch nicht. Am Dienstagabend wartet mit dem 1.FC Köln noch ein DFB-Pokalspiel auf die Knappen (20.45 Uhr, live in der ARD). Sollte man gegen die zuletzt doch noch Siegreichen Kölner den Viertelfinaleinzug sicher machen, steht einem geruhsamen, friedlichen aber auch erfolgreichen Weihnachtsfest in Königsblau nichts mehr im Wege.

FINDET KÖLN DEN WEG AUS DEM CHAOS?

!UPDATE:

Armin Veh ist der neue Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Am Mittag des 6. Dezember gab der Verein dies über die sozialen Netzwerke und die Vereinswebseite bekannt. Veh erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Der 56-jährige wird somit ab dem 11. Dezember die Aufgaben an der Seite von Alexander Wehrle übernehmen und die ehemalige Position von Jörg Schmadtke füllen.
Die Statements von der Vereinswebseite:

„Wir haben mit Armin Veh einen Mann für die Position gewonnen, der unsere Kriterien perfekt erfüllt. Er hat große Erfolge vorzuweisen und bringt viel Erfahrung mit, auch in Krisen. Er ist kommunikativ und führungsstark und passt in unser Team am Geißbockheim. Darüber hinaus kennt er Alexander Wehrle aus der gemeinsamen Zeit in Stuttgart. […] Dass wir Armin Veh überzeugen konnten, diese Aufgabe anzugehen, ist ein echtes Aufbruchsignal für den FC und tut uns sehr gut.“
Werner Spinner – Präsident 1. FC Köln

„Ich habe immer gesagt, dass ein Sportler in die Geschäftsführung gehört und bin sehr froh, dass diese Lücke jetzt mit Armin Veh hervorragend besetzt ist. Seine Erfahrung bringt uns die nötige Ruhe, um im gesamten Club gemeinsam die schwierige sportliche Lage anzugehen.“
Alexander Wehrle – Geschäftsführer 1. FC Köln

„Auf die Möglichkeit, beim 1. FC Köln ein nachhaltiges Projekt anzugehen, freue ich mich sehr. Die Verantwortlichen des FC haben mich davon sofort begeistert und ich sehe es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeit, in diesem faszinierenden Traditionsclub etwas zu bewegen. Ich drücke der Mannschaft und dem Trainerteam die Daumen, dass sie schon am Donnerstag in Belgrad und dann im Spiel gegen den SC Freiburg mit Siegen ein echtes Zeichen setzen können.“
Armin Veh – Neuer Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln

Hauptartikel

Sonntagmittag um genau 27 Minuten nach 12 war es offiziell. Peter Stöger ist, zum bedauern vieler FC-Anhänger, nicht länger Trainer des 1. FC Köln. Das gab die Vereinsführung um FC-Präsident Wern

er Spinner und Geschäftsführer Alexander Wehrle eher wenig souverän bekannt.

„Wir als Vorstand haben uns immer der Verantwortung gestellt den 1.FC Köln in der ersten Bundesliga zu halten. Bis zuletzt haben wir gehofft, mit Peter Stöger dieses Ziel erreichen zu können. Leider ist diese Überzeugung jedoch trotz des positiven Resultats gestern beim Spiel auf Schalke nicht mehr ausreichend vorhanden.“, so der FC-Boss. Bei der Frage, wie kurzfristig nach dem Spiel gegen die Königsblauen diese Entscheidung gefallen sei, gehen die Meinungen dennoch auseinander.
Grund dafür: Die unerwartete und überraschende Auflösung des Vertrages mit Sportdirektor Jörg Schmadtke, dessen eigentlich noch bis 2023 laufender Vertrag Ende Oktober mit beidseitigem Einverständnis aufgelöst wurde.
Laut Medien hat die Loyalität zu Trainer Stöger Schmadtke den Sportdirektorposten gekostet und auch aus FC-Kreisen gibt es weder Dementi noch andere genannte Gründe.

„Ich beschäftige mich nicht mit anderen Trainern, es gibt keinen Plan B.“

Mit dem Rückzug als Sportdirektor wolle er „den Weg frei machen für einen neuen Impuls“, wobei auch seine Person nicht gänzlich frei von Kritik war.
So muss er sich ankreiden lassen, dass sein aus den Modeste-Millionen getätigter Königstransfer von Jhon Cordoba nicht so wirklich in Köln ankam und so kündigte er an im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Diese Chance bleibt dem ehemaligen Erfolgsmanager nun verwehrt.
Gerade nach dieser Entwicklung bleibt die Frage offen, warum sich die Domstädter bereits vor sechs Wochen von Schmadtke, der der letzte Befürworter Stögers im Vorstand war, trennte und doch so lange an Stöger festhielt.

Zu viele Baustellen in Köln ?

Mit der Trennung von Peter Stöger reißen Präsident Spinner und Geschäftsführer Wehrle nun die nächste Baustelle in der Führungsetage des FC auf. Nach der Absage des anfangs noch so sicher geglaubten Transfers von Horst Heldt (Freigabe von Hannover 96 verwehrt) zu den Geißböcken, den Wehrle trotz, dass er keine Namen nennen wollte, wieder ins Spiel brachte, bat man wiederholt um Verständnis, dass man weder einen langfristigen Nachfolger von Peter Stöger noch eine Personalie für die seit sechs Wochen unbesetzte Position des Sportdirektors nennen könne.
Vorerst wird der ehemalige U19-Trainer Stefan Ruthenbeck, welcher schon vor seinem ersten Arbeitstag als Interimscoach einen Rüffel bekam, die Aufgabe Stögers übernehmen. Ruthenbeck hatte sich schon Freitag von seiner U19 verabschiedet und später sickerte auch von Peter Stöger durch, dass er schon vor dem Spiel auf Schalke wusste, dass es sein vorerst letztes sein wird.
Somit kann nun auch sein Gang in die mit 6000 FC-Fans gefüllte Gästekurve und das Ziehen seiner Kappe nach dem Abpfiff zweifelsfrei gedeutet werden. All das gibt nun auch dem von Stöger getätigten Zitat den nötigen Background.
„Egal, ob Lösung A oder B, ich kann mit allem leben. Ich hätte nur gerne eine klare Aussage, weil es sonst schwierig für die Mannschaft ist und es Ihr Sicherheit geben würde.“ war Stöger in die Offensive gegangen und hatte auf eine endgültige Entscheidung, um seine lang diskutierte Position gedrängt. Und auch schon Donnerstag übte er harsche Kritik an der bisherigen Handhabung.

„Wir haben uns im Verein ein Stück weit von Werten losgelöst, die wir über Jahre gelebt haben. Da geht es um Vertrauen, Respekt und Verantwortung.“

In genau dieser stehen nun die verbleibenden Verantwortlichen im Geißbockheim, auch wenn davon bisher wenig zu spüren ist. Die Gerüchteküche um eine mögliche Nachfolge für den Österreicher sowie Jörg Schmadtke kocht in den Medien jetzt erst so richtig auf, sowohl Markus Anfang (Trainer bei Holstein Kiel; Vertrag bis 2019), der bisher aber von keinem Interesse der Kölner wissen soll, als auch der kürzlich entlassene Union Berlin Trainer Jens Keller, dessen Entlassung noch unverständlicher zu seien scheint, sind hoch gehandelte Kandidaten. Mit der Suche wolle man sich aber bis zur Winterpause Zeit nehmen und keinen Schnellschuss wagen, dabei wäre eine schnellstmögliche Konstante doch so wichtig für die unbeständige Zeit in Köln.

Suche schwieriger als erwünscht

Die Spekulationen um die möglichen Nachfolger werden wohl vorerst nicht verstummen, so versicherte Wehrle, dass man in den letzten sechs Wochen wohl schon mit mehreren Personen Kontakt habe, die für eine Nachfolge der Personalie Schmadtke in Betracht kämen. Außer Horst Heldt, dessen Namen Wehrle abermals in Spiel brachte, gibt es bisher jedoch keine bestätigten Anfragen.
Diversen Medienberichten zu Folge sei Dietmar Beiersdorfer der Topkandidat auf die Nachfolge von Jörg Schmadtke. Beiersdorfer traf sich bereits Samstagnachmittag mit den Kölnern in einem Hotel mitten in der Kölner Innenstadt; laut Präsident Spinner um den Weihnachtsmarkt zu besuchen, was nach einer eher hilflosen Ausrede klingen mag.
Ob und vor allem wie zeitnah man einen Nachfolger für die zu besetzenden Stellen in Köln findet bleibt weiterhin fraglich, so müssten sich die zukünftigen Verantwortlichen schon ordentlich was zutrauen um den krisengebeutelten Effzeh aus der Misere zu führen und den drohenden Abstieg mit aller Gewalt zu verhindern.
So hofft man zumindest für die Fans und das Umfeld, welches trotz der prekären Situation die Treue und die Farben des Vereins hochhält, dass bald Klarheit geschaffen wird und wieder ein wenig Konstanz zurückkehrt, nur so ist der tiefe Fall zurück ins Chaos vergangener Tage abzufangen.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger. Bild von BULI-KMPKT

OHNE FANS NACH LEIPZIG

Am Mittwochabend hat RB Leipzig sein Endspiel in der UEFA Champions League.

Aus eigener Kraft können die roten Bullen es nicht mehr schaffen in die nächste Runde der Königsklasse einzuziehen. Da man aktuell punktgleich mit dem FC Porto ist (7 Punkte) muss Porto verlieren, damit Leipzig auch ein unentschieden reichen würde. Sollten beide gewinnen zählt der direkte Vergleich, welchen Leipzig verlieren würde (Hinspiel S 3:2 / Rückspiel N 1:3).

Ein Sieg muss her und dafür muss das ganze Stadion hinter RB stehen. Und das wird es auch tun!

Besiktas selbst verbietet den eigenen Fans die Anreise. Vom Tabellenführer der Gruppe G werden erneute Ausschreitungen der Ultra-Gruppierung „Carsi“ erwartet.

Nach den Ausschreitungen im Europa-League Viertelfinales des letzten Jahres spielt der Hauptstadtklub auf Bewährung.

Sollten erneut Böller-Schüsse auf gegnerische Fans geschossen werden oder andere brutale Übergriffe auf Sicherheitsleute folgen, wie in Frankreich, dann droht ein Zuschauer Ausschluss im Champions-League Achtelfinale.

Nun wird der Auswärtsblock an die heimischen Leipziger Fans vergeben. Hierbei herrsche eine Ausweis-Pflicht, sodass jeder Besucher sich am Eingang identifizieren lassen muss.

Pro Antragsteller verkauft der Verein nur fünf Tickets an bereits registrierte User, damit sich nicht doch noch türkische Fans uns Stadion schmuggeln.

Somit ist steht bereits jetzt fest, dass die ganze Red Bull Arena nur mit Fans von RB Leipzig gefüllt sein wird.