TSG UND SCHREUDER BEENDEN ZUSAMMENARBEIT

Veröffentlicht von JonasW am

Am Dienstag teilte die TSG Hoffenheim mit, dass Alfred Schreuder (47) nicht länger Cheftrainer des Lizenzkaders sei. Der Bundesligist und der Trainer einigten sich auf seine sofortige Auflösung des Vertrags, der eigentlich noch bis zum 30. Juni 2022 gelaufen wäre. Mit ihm wird auch Bruder und Co-Trainer Dick Schreuder (48) den Verein verlassen.

Grund für diese Entscheidung sollen unterschiedliche Aufassungen über die Zukunft des Vereins gewesen sein. Schreuder kam erst am Anfang der Saison von Ajax Amsterdam.
Für die restlichen vier Spiele, wo es noch um die Europa League geht, wird das aktuelle Trainerteam um Matthias Kaltenbach, Michael Rechner und Timo Gross die Spiele leiten. Dazu werden auch Marcel Rapp und Ex-TSG-Profi Kai Herdiling gehören.
Die komplette Meldung der TSG Hoffenheim findet ihr auf der Vereinseigenen Webseite achtzehn99.de

Meinung KMPKT
Richtig überrascht bin ich nicht. Allerdings war ich eher in der Erwartung, dass die Zusammenarbeit noch bis zum Saisonende hält. Versuchen die Europa League noch einzutüten und dann wird gesprochen.
Es wurde jetzt schon gesprochen und das mit dem für mich zu erwartenden Ergebnis. Schreuder muss gehen. Bei den Fans hat er meinen Eindruck nach nicht so wirklich den großen Kredit erhalten. Das Ansehen war immer eher niedrig, was ich nicht so ganz verstehen konnte. In dieser Saison hatte Schreuder zwar ein paar Wirre-Aktionen in der Aufstellung, aber sicher kein Grund so gegen ihn zu wettern. In Hoffenheim hatte man wohl andere Vorstellungen. Vor der Saison gab es Namenhafte Abgänge mit Joelinton, Demirbay, Schulz und Amiri. Auch Vogt und Bittencourt wurden, zumindest Leihweise, abgegeben. Der Leader Vogt spielte unter Schreuder keine Rolle.
Diese Abgänge wurden nur geringfügig nachbesetzt. Dabbur, Samassekou, Skov, Bruun Larsen, Bebou, Rudy. Sicher alles gute Spieler (bei Rudy scheiden sich die Geister), aber gebracht haben sie nicht viel.

Generell ist Kevin Vogt nun eine spannende Personalie. Mit Schreuder als Trainer wäre seine Zukunft sicher nicht bei der TSG gewesen. Unter einem neuen Trainer könnte dies wieder anders aussehen!

Nun heißt es ohne Schreuder die Saison so gut wie möglich zu Ende zu bringen. Aus Sicht der TSG wäre es natürlich auf Platz sechs am Besten. Dann muss der Nachfolger kommen und das Missverständnis Schreuder ist Geschichte.

Ist es die richtige Entscheidung Schreuder gehen zu lassen?

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Kategorien: Bundesliga