Der 18. Spieltag – 17/18

Rückrunden Start in der Fußball Bundesliga und hier sind die kleinen Berichten zu den einzelnen Spielen:

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München | 1:3 (0:1)

ℹ️DER SPIELVERLAUF
Der FC Bayern München startet zunächst ohne Sandro Wagner in die Rückrunde, Thomas Müller stürmt zunächst in der Spitze und hat dort einige Schwierigkeiten zu Beginn. Der FC Bayern agiert zunächst mit langen Bällen, welche Müller nicht verwerten konnte. Für Bayer 04 war es ein guter Beginn. Sie versteckten sich nicht hinten und versuchten sich einige Chancen zu erspielen. Die Balance war gut, da man hinten gut stand.
Nach einer Ecke und viel Verwirrung im Strafraum kann Javi Martinez entscheidend an den Ball kommen. Vom Gefühl her ein bisschen unverdient zu diesem Zeitpunkt, da B04 gut dabei ist und Bayern nur durch lange Bälle agieren konnte.
In der zweiten Halbzeit konnte der FC Bayern die Führung ausbauen durch einen gut vorgetragenen Konter. Kevin Volland brachte die Werkself noch einmal ran, doch James setzte kurz vor Schluss noch einmal den Schlusspunkt zum 3:1.

MEINUNG KMPKT:
Ich fand das Spiel nicht wirklich attraktiv. Die Bayern nicht wirklich dominant und Leverkusen zwar offensiv, aber vielleicht dann doch zu zurückhaltend. Sieg geht in Ordnung, allerdings ohne Glanz. Das ist nur meine Meinung.

⚽️ TORE
0:1 Martinez 32’
0:2 Ribery 59’
1:2 Volland 70’
1:3 James 90’+1

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim | 1:1 (0:1)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
In den Anfangsminuten übernahm die TSG 1899 Hoffenheim das Ruder und machte das Spiel. Erst nach 20 Minuten konnte sich Werder Bremen in der Offensive zeigen. Florian Kainz bekam den Ball in den Fünfmeterraum von Belfodil, doch die Hoffenheimer konnten den Ball klären.
Die TSG hatte mehr Chancen und konnte eine davon noch in der ersten Halbzeit nutzen. In der 39. Minute flankte der Ex-Bremer Serge Gnabry den Ball in den Sechzehner, wo Benjamin Hühner steht und den Ball ins Tor von Pavlenka köpft.
Die zweite Halbzeit begann stürmischer als die erste. Gnabry wird von Veljkovic im Strafraum zu Fall gebracht, doch der Pfiff von Robert Hartmann bleibt aus. Richtige Entscheidung des Referees.
Werder Bremen kommt nun besser in die Partie. Erst versucht es Bargfrede aus der Distanz, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später kam dann die Zeit von Gebre Selassie. Nach einer Ecke und einem abgefälschten Ball von Gondorf, kam der Ball zu ihm und er konnte ihn hinter Schlussmann Oliver Baumann befördern. Ausgleich von den Bremern.
In der Schlussphase sorgte die TSG noch einmal für Schnappatmungen bei den Bremer Fans. Kramaric kam frei vor Pavlenka zum Schuss, doch Pavlenka parierte den Schuss!
Die Antwort von Bremen kam schnell, doch sie konnte keiner ihrer Chancen nutzen.
Ein weiteres Highlight in der Schlussphase war die 88. Spielminute. Dort rutscht Benjamin Hübner im Strafraum Richtung Ball, er hat die Hand nicht am Körper und trifft den Ball. Elfmeter wird nicht gepfiffen und das Spiel geht weiter.
Als Schlusspunkt der Partie trifft Max Kruse, doch das Tor zählt nicht. Er steht minimal im Abseits.

MEINUNG KMPKT:
Ein Spiel indem ein Unentschieden klar geht. Von den Zahlen her war Bremen zwar leicht überlegen, doch auch Hoffenheim hatte einige gute Großchancen. Somit geht das 1:1 in Ordnung, jedoch hätte sich Hoffenheim über eine Niederlage nicht beschweren dürfen.
Das vermeintliche Handspiel von Benjamin Hübner in der Schlussphase ist mal wieder schwierig zu bewerten. Den Elfmeter hätte Hartmann durchaus geben können.

⚽️TORE
0:1 Hübner 39′
1:1 Gebre Selassie 63′

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 | 3:2 (2:2)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Der 1. FSV Mainz 05 startet gut in die Partie und konnte auch das erste Tor an diesem Nachmittag erzielen. Torschütze war Yoshinori Muto, der nicht entscheidend von Sané gestört wird. Das 2:0 lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Niedersachsen stehen in der Defensive zur ungeordnet und lassen Alexander Hack frei zum Kopfball kommen. Michael Esser ist somit zum zweiten Mal überwunden.
Dann kam jedoch die Zeit von Hannover 96. Pirmin Schwegler legt sich den Ball für die Ecke zurecht, bringt den Ball auf den einlaufenden Niclas Füllkrug, der den Ball mit dem Kopf ins Tor bringen konnte. Diesen Treffer muss man sich jedoch noch einmal genauer anschauen. Bei der Ausführung der Ecke legt sich Schwegler den Ball ausserhalb des Viertelkreises, der Ball müsste diesen jedoch mindestens berühren. Somit wäre es ein irreguläres Tor, der Video-Assistent meldet sich nicht, Glück für Hannover, Pech für die 05er.
Auch Hannover bleibt weiter dran. Nur fünf Minuten später wird Felix Klaus vom Neu-Mainzer Nigel de Jong gefoult. Der Niederländer sieht keine Karte, den Elfmeter gibt es trotzdem. Niclas Füllkrug tritt an und trifft. Doppelpack!
Im zweiten Durchgang lief für Mainz nur noch wenig zusammen und Hannover 96 übernimmt weiter die Partie. Bebou bringt den Ball in der 75. Minute auf Niclas Füllkrug und bei ihm lief heute einfach alles, er trifft zum 3:2 Endstand.
Niclas Füllkrug dreht die Partie (fast) von ganz alleine und beschert den 96ern die ersten drei Punkte des Jahres.

MEINUNG KMPKT:
Nach dieser Anfangsphase sich zurück zu kämpfen ist eine ganz starke Leistung von Hannover 96. Nach dem 2:1 war Mainz 05 meines Erachtens verunsichert und Hannover konnte Selbstvertrauen sammeln. Eine gefährliche Mischung für Mainz was ihnen schlussendlich auch den Sieg gekostet hat. Niclas Füllkrug absoluter Man of the Match.
Einziger Kritikpunkt an der Partie ist der VAR, welcher in der Eckball-Szene mit Schwegler nicht eingegriffen hat.

⚽️TORE
0:1 Muto 26′
0:2 Hack 31′
1:2 Füllkrug 33′
2:2 Füllkrug 38′
3:2 Füllkrug 75′

VfB Stuttgart – Hertha BSC | 1:0 (0:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Nach achteinhalb Jahren ist er zurück im “heimischen” Stadion. Mario Gomez feierte am Samstag seine Rückkehr zum VfB Stuttgart und er wollte so schnell wie möglich ein Tor erzielen.
Bereits in der sechsten Minute kam Gomez durch eine Flanke von Christian Gentner zum Kopfball. Die Nr. 27 der Schwaben steigt höher als Niklas Stark, trifft den Ball, doch dieser geht neben das Tor von Rune Jarstein. Die Hertha wurde dann immer besser. Lazaro markierte in der 23. Minute die erste Torchance für Hertha BSC und es sollte nicht die letzte sein. Ein gutes Umschaltspiel ermöglichte den Berlinern immer wieder gute Chancen, doch Kalou und Co. konnten sie nicht nutzen. 33. Spielminute, eine kurzer Schreckensmoment für aller Herthaner. Berkay Özcan spielt den Ball hinter die Abwehrkette, Mario Gomez setzt sich durch und kann den Ball ins Tor befördern. Gomez stand im Moment der Ballabgabe jedoch im Abseits. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatte Salomon Kalou die größte Chance des Spiels. Der bis hierhin auffällige Arne Maier flankte den Ball auf Salomon Kalou, der frei im Strafraum steht. Der Kopfball geht jedoch weit über das Tor.
Der Start der zweiten Halbzeit war von Langeweile geprägt und es sah alles nach einem 0:0 aus. Mal hier eine Chance, mal da. Doch dann kam die 78. Spielminute. Berkay Özcan setzt sich gegen einen Herthaner durch und spielt den Ball auf den inzwischen eingewechselten Daniel Ginczek. Dieser lässt den Ball nur prallen, Gomez nimmt den Ball mit, wird dann jedoch von Stark gefoult. Beide fallen zu Boden, Niklas Stark will den klären – unglücklich. Stark lüpft den Ball über den eigenen Keeper und dieser landet im Tor. Brych entschied in diesem Moment auf Vorteil, wäre der Ball nicht drin gewesen hätte es höchst wahrscheinlich Elfmeter gegeben. Für Niklas Stark ist es das erste Eigentor in der Bundesliga.

MEINUNG KMPKT:
Eigentlich war es ein klassisches 0:0 Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, doch gewinnen tut nur derjenige der sie nutzt. Das konnte der VfB auch nicht, aber sie hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Drei wichtige Punkte für den VfB im Kampf um den Klassenerhalt.

⚽️TORE
1:0 Stark (ET) 78′

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg | 1:1 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Von Anfang an war Eintracht Frankfurt die bessere Mannschaft in diesem Spiel. Direkt zum Anfang erspielte sich Haller die ersten Chancen und legte Assists vor. Hrgota, der den verletzten Rebic ersetzt, konnte die gute Vorlage auch nicht zählbar verwerten. Der SC Freiburg versucht zu Kontern und schafft es auch fast zu treffen! Der Freiburger Kapuska will den Ball in den Sechzehner bringen, dieser Ball wird von Russ abgefälscht an den langen Pfosten, ABER Marius Wolf kann den Ball im letzten, aber allerletzten Moment klären. Eine unglaubliche Rettungstat.
Frankfurt lässt sich nicht davon beirren und versucht weiter das Tor zu erzielen. In den Standards zeigte Freiburg ihre schwächen, so auch bei einer Ecke der SGE. Freiburg konnte den Spiel erstmal klären, Mascarell bekommt den Ball. Dieser spielt einen langen Ball zurück in den Strafraum der Freiburger, auf Chandler. Der US-Nationalspieler flankt den Ball auf Haller und der macht das Tor. Ein verdientes 1:0 der Frankfurter, bei einer Torschussstatistik von 13:0 in der ersten Halbzeit.
Der SC Freiburg kommt in der zweiten Halbzeit ein bisschen besser rein. In der 51. Minute bringt Günter eine Flanke in den Strafraum die Robin Koch verwerten kann. Er läuft in den Strafraum ein und köpft den Ball ins Tor. Nils Petersen steht zwar im Abseits, jedoch nicht im Sichtfeld von Hradecky. Somit ist das Tor regelkonform. Bis zum Ende hatte Eintracht Frankfurt noch Chancen, jedoch führte keine davon zum Sieg.

 

MEINUNG KMPKT

Schaut man auf die Zahlen und hat das Spiel gesehen, dann muss man einfach sagen, dass Eintracht Frankfurt dieses Spiel hätte gewinnen müssen. Die Mannschaft von Niko Kovac muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um auch zuhause drei Punkte zu holen. Die Freiburger freuen sich über einen glücklichen Punkt.

⚽️TORE
1:0 Haller 28′
1:1 Koch 51′

FC Augsburg – Hamburger SV | 1:0 (1:0)

ℹ️DER SPIELVERLAUF

Zum Beginn der Rückrunde muss der FC Augsburg auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten, dieser soll sich noch schonen. Auch dem HSV fehlt ein Stürmer, Fiete Arp ist Krankheitsbedingt nicht im Kader.

Kommen wir zum Spiel und da pressen die Hamburger sehr hoch, finden jedoch nicht die nötige Balance in der Defensive. Der FCA haut Raum für Angriffe und kommt immer wieder gefährlich vor das Tor von Julian Pollersbeck, der sein erstes Bundesligaspiel absolviert. Nach einer aufregenden Anfangsphase beruhigt sich das Spiel langsam und die Zahlen gleichen sich langsam aus. Ein schwaches Verhalten beim klären von Gefahrensituationen bring die Hamburger immer wieder in Schwierigkeiten, so auch in der 45. Minute. Philipp Max kann einen Klärungsversuch abfangen und spielt einen Pass auf Gregoritsch. Der Österreicher leitet den Ball weiter auf Cauiby, der den Ball in die Mitte auf Koo flankt. Ja-Cheol Koo trifft zu seinem ersten Saisontreffer.
Nach der Halbzeitpause geht es direkt weiter mit einer strittigen Situation. HSV-Verteidiger Santos tritt Rani Khedira auf den Knöchel. Manuel Gräfe möchte sich noch einmal versichern und nutzt die Review-Area. Die Entscheidung ist eine gelbe Karte für Santos, jedoch signalisiert Gräfe ihm, dass diese Aktion kurz vor einer roten Karte war. Augsburg bleibt auch im zweiten Durchgang die dominierende Mannschaft und will das zweite Tor erzielen. Im laufe der Partie testen Waldschmidt und co. auch immer mal wieder, ob Hitz noch im Tor steht. Ja er ist noch da, man möchte ihm aber anscheinend nicht mehr zumuten. Deshalb endet das Spiel mit 1:0.

 

MEINUNG KMPKT

Das war ein sicherer Sieg für die Augsburger. Der Hamburger Sportverein war zu unentschlossen und schaffte es nicht entscheidend Akzente zu setzen.

⚽️TORE
1:0 Koo 45′

RB Leipzig – FC Schalke 04 | 3:1 (1:0)

ℹ️ DER SPIELVERLAUF
Bereits die Aufstellung sorgte Leipzig für eine kleine Überraschung. Naby Keita stand am Samstagabend in der Startelf von RB Leipzig. Unter der Woche hatten ihn viele Medien bereits beim FC Liverpool gesehen, welcher Keita anscheinend bereits in der Winterpause holen möchte.
Auf dem Feld blieben die Überraschungen und Highlights erst einmal aus. Erst in der 35. Minute sahen wir das erste Highlight in dieser Partie. Augustin wurde im Strafraum der Schalker von Stambouli gefoult, Aytekin entschied zurecht auf Elfmeter. Der gefoulte Augustin tritt selbst an, doch er schoss den Ball so unplatziert auf das Tor von Fährmann, sodass dieser ihn sicher parieren konnte.
Kurze Zeit später traf Leipzig dann doch. Aus gut 20 Metern zieht Naby Keita einfach mal ab, Naldo gibt dem Ball noch einmal eine andere Richtung und Fährmann hat keine Chance den Ball zu halten.
Das war’s dann auch für die erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang gibt es dann aber auch einmal etwas zählbares für die Schalker. Nach einer Ecke trifft die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco verdient zum 1:1 Ausgleich. Nach einer Ecke konnte Naldo den Ball über die Linie befördern, doch das hielt nicht lange.
In der 69. Spielminute trifft Timo Werner zur Führung. Naldo kann den Ball in der eigenen Hälfte nicht gegen Lahmer behaupten, welcher den Ball hervorragend auf Werner spielt. Werner nimmt den Ball direkt und trifft.
Kurz danach konnte Bruma nochmal einen drauflegen. Bruma war der Torschütze zum 3:1
Leipzig bleibt weiter gefährlich. In der 80. Minute spielen Schalke und Leipzig in bisschen Flipper im Fünfmeterraum der Schalker, S04 kann den Ball mit Glück zur Ecke klären.
Am Ende konnte Schalke nichts mehr entgegensetzen und S04 verliert mit 3:1 in Leipzig.

MEINUNG KMPKT:
An sich ein verdienter Sieg für die Leipziger. Schalke war nicht deutlich unterlegen, doch RB hatte das nötige Glück, dass Naldo immer da stand, wo er den Ball ins Tor abfälschen konnte. Somit ist es auch ein bisschen unglücklich für Schalke.
Das Ergebnis wird den Aufwärtstrend der Schalker nicht trüben, schließlich geht es nächste Woche weiter.

⚽️TORE
1:0 Keita 41’
1:1 Naldo 55’
2:1 Timo Werner 69’
3:1 Bruma 71’

DIE G- FRAGE

Das Thema Leon Goretzka beschäftigt momentan alle Medien.

Bleibt er? Geht er? Und wenn er geht, wohin? Die Fragen, welche momentan noch niemand klären möchte.

Zum neuen Jahr wurde darüber berichtet, dass Leon Goretzka sicher im Sommer zum FC Bayern München gehen würde. Allerdings hat dies bisher weder einer der beiden Vereine, noch Leon Goretzka selbst bestätigt.
Ganz im Gegenteil. Christian Heidel habe am Neujahrestag bei Goretzkas Berater Jörg Neubauer angefragt, welchen Status die Zukunftspläne des 22-jährigen haben. Neubauer sagte, dass bisher noch keine Entscheidung getroffen worden sei und Schalke 04 der erste wäre, welcher bei einer Entscheidung Informiert werde.

Was könnte Goretzka noch bei Schalke halten?

Wenn man sich mit dieser Frage befasst, dann hat Schalke 04 ein paar Argumente für einen Verbleib Goretzka’s. Christian Heidel soll weit über die Gehaltsschmerzgrenze gegangen sein und Leon Goretzka einen Vertrag vorgelegt haben, welcher rund 12 Millionen Euro Jahresgehalt verspricht.

Geld wird also bei dem Transfer keine Rolle spielen. Somit müssen wir auf die sportlichen Aspekte schauen. Natürlich schneidet Schalke hier ein bisschen schlechter ab, aber die Königsblauen sind meiner Meinung nach nah dran.
Mit Domenico Tedesco kam der Erfolg zurück und die Schalker stehen auf dem zweiten Platz der Bundesliga. Die Frage des Stammplatzes stellt sich bei Schalke nicht. Dort ist der 20-jährige Mittelfeldstratege gesetzt und da wird sich auch so schnell nichts dran ändern.
Ebenfalls sieht man momentan in der Entwicklung vom Verein, dass man einiges erreichen könnte in den nächsten Jahren. Wenn Königsblau in den nächsten Spielzeiten ähnliche Resultate zustande bekäme, könnte auch mal ein DFB-Pokal Sieg winken. Von Europa League rede ich bei deutschen Mannschaften eher ungern und für Champions League reicht es bei S04 dann doch nicht.

Beim FC Bayern müsste sich Leon Goretzka das alles erst einmal erarbeiten. Zudem ist der Konkurrenzkampf im Mittelfeld enorm. Mit Thiago, Vidal, Tolisso, Rudy und Javi Martinez hat Goretzka fünf Konkurrenten für maximal zwei Positionen im Mittelfeld.
Thiago ist öfter mal verletzt, doch ist er fit steht er meist auch in der Startelf der Bayern, selbiges gilt für Javi Martinez. Martinez spielt allerdings auch gerne mal Innenverteidiger, wo die Bayern mit Süle seit Anfang der Saison auch breiter aufgestellt sind. Bleiben noch Vidal, Tolisso und Rudy.
Sebastian Rudy hat eine gute Hinrunde gespielt, eine deutliche bessere als man ihn zugetraut hat. Jedoch wird er langfristig wohl nur ein besserer Ersatz sein.
Tolisso kam nur in zwei Bundesligaspielen in dieser Saison nicht zum Einsatz und scheint somit auch so langsam ins Rollen zu kommen. Bei Arturo Vidal müssen wir auch nicht lange hinterfragen wo er steht. Er ist ein Spieler den man immer gut gebrauchen kann beim Rekordmeister, allerdings zeigt der FC Chelsea hier Interesse und genau da sehe ich einen Punkt der für einen Wechsel spricht.
Sollte Vidal einen Wechsel in Richtung Chelsea anstreben, dann wäre Goretzka ein guter Ersatz.

Das Fazit:

Bereits am Anfang der Saison habe ich gesagt, dass ich Leon Goretzka gerne beim FC Bayern sehen würde. Der FC Bayern hat in letzte Zeit seine „Philosophie“ verloren die Mehrzahl der deutschen Nationalspieler zu stellen.
Auf der einen Seite ist es gut, weil wir bei Länderspielen nicht nur Bayern-Spieler sehen, auf der anderen Seite können sich nur wenige deutsche Spieler auf einem Top-Niveau zeigen.

So auch Leon Goretzka.
Goretzka konnte zwar in den Spielzeiten 15/16 und 16/17 in der Europa League einiges an internationaler Erfahrung sammeln, jedoch hatten die Schalker da auch nicht wirklich die starken Gegner. Ajax Amsterdam jetzt einmal ausgenommen.

Deshalb bin ich auch ein bisschen „Fan“ von diesem Sommertransfer. Leon Goretzka kann bei Bayern nochmal einen richtigen Leistungssprung machen und dort auch eine wichtige Rolle einnehmen. Ein Risiko was ich sehe ist die ungewisse Zukunft auf der Trainerposition des FC Bayern. Holt man ihn jetzt und der neue Trainer ist eben kein „Fan“ von ihm, dann sieht die Sache schlecht aus für Goretzka und es könnte, ich sage ganz bewusst es könnte, so aussehen wie bei Götze. Dieses Szenario sehe ich jedoch als eher unwahrscheinlich, weil welcher Trainer hätte nicht gerne einen Leon Goretzka im Team?

Wo ich Jupp Heynckes komplett zustimme ist, dass Leon Goretzka ein intelligenter Junge ist und schon genau weiß was für ihn das Beste ist.

Über alle Entwicklungen in der G-Frage werde ich euch in diesem Artikel und auf Instagram informieren.

Was denkt ihr, ist es für Leon Goretzka der richtige Schritt oder sollte er lieber bei Schalke bleiben?
Schreibt es in die Kommentare bei Instagram.

Schalke 04: Last-Minute-Glück oder Lohn harter Arbeit?

Anfang der Saison 2017/2018 übernahm Domenico Tedesco die Königblauen vom beurlaubten Markus Weinzierl. Grade hatte er, trotz einer 0:1 Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf, den Klassenerhalt mit Erzgebirge Aue geschafft, da wartete eine neue weit größere Aufgabe auf ihn.

Tedesco, der mit Aue gerade eine viertel Saison als Zweitligatrainer an Cheftrainererfahrung mitbringt, wird auf das schwere und unbeständige Pflaster nach Gelsenkirchen geholt. Seine Erfolgschancen waren sowohl bei Kritikern, als auch bei Fans oder Experten, eher bemessen. Man hat es als Trainer auf Schalke ja nicht gerade leicht. Die Erwartungshaltung ist hoch und schnell ist der Trainer bei Fans, sowie auch bei Verantwortlichen der Sündenbock für den „Misserfolg“. So waren von den letzten zwanzig Trainern auf Schalke nur ganze drei (Magath, Keller, Slomka) länger im Amt als eine Saison und nun solle ein „unerfahrener“ diese Aufgabe meistern? Die Zweifel waren groß.

Doch die Königsblauen starten gut in die Saison und schlagen am ersten Spieltag wohlverdient und doch überraschend RB Leipzig mit 2:0. In einem klasse Spiel zeigt die Mannschaft direkt zu Beginn der Saison, was in ihr steckt und, dass man mit ihnen zu rechnen hat. Nach einer 1:0 Niederlage gegen die anfangs der Saison sehr starken Hannoveraner folgten zwei weitere Siege gegen Bremen und Stuttgart. Man sah, dass man Spaß daran hatte Fußball zu spielen und keine Scheu vor großen Spielen oder Aufgaben hatte. Trotz Rückschlägen, wie den zwei aufeinander folgenden Niederlagen gegen Bayern und Hoffenheim, gab man das System und den offensiv Fußball nicht auf und verlor anschließend keins der letzten elf Ligaspiele. Jedem im Gedächtnis bleiben sollte der dreizehnte Spieltag. Das große Revierderby gegen Borussia Dortmund. Bereits nach 25 Minuten lag man mit einem unglaublichen Rückstand von 4:0(!) hinten und wirklich niemand hätte an diesem Tag mit einem Wunder gerechnet. Doch es geschah. Schalke kam bärenstark aus der Kabine und machte aus einem längst verloren geglaubten Spiel mit viel Herz, Ehrgeiz und Mentalität die Aufholjagd der Saison. 4:4 hieß das Ergebnis, nachdem Naldo in der 94. Minute per Kopfball das Wunder vollbrachte und trotz des Unentschiedens fühlte man sich, zurecht, ein wenig wie der große Derbysieger.

Schalke nur im Last-Minute-Glück?

Spätestens nach dem starken Auftritt in der zweiten Hälfte des Revierderbys war klar: Mit Schalke musst du bis zu Schluss rechnen. So erzielte man gegen den FC Augsburg den Siegtreffer in der 83. Minute und am letzten Hinrunden Spieltag nach 0:2 Rückstand gegen die Eintracht aus Frankfurt erst den Anschlusstreffer in der 82. Und dann sogar den Ausgleich in der 95. Durch wen? Natürlich durch Naldo! „Ich glaube, in Gelsenkirchen werden bald viele Jungen den Namen Naldo tragen“ scherzte Torhüter Ralf Fährmann nach der Partie. Doch sind die späten Erfolge nur das sonst von den Bayern beanspruchte Last-Minute-Glück oder steckt mehr hinter der Erfolgsserie, die man im Ruhrpott gerade erlebt? Nein, das alles ist auf einen Mann zurück zuführen, der am Samstag seine erste Bundesliga-Hinrunde beendete: Domenico Tedesco. Außer den zwei neuen, Amine Harit und Bastian Oczipka, hat er die selbe Stammelf wie Vorgänger Markus Weinzierl zur Verfügung. Weinzierl holte mit dieser nur ein einziges Mal einen 0:2 Rückstand auf, beim 2:2 im Europa-League-Spiel bei Borussia Mönchengladbach. Durch Tedesco bekam die sonst so unbeständige und wankelmütige Mannschaft ein System und eine Bärenmentalität. „Diese Mannschaft hält sich an Pläne. Das macht einfach Spaß“, lobte Tedesco nach dem 2:2 gegen Frankfurt, dabei gehören große Teile dieser Erfolge auch ihm. Unauffällig und fast schon viel zu ruhig ging seine erste Hinrunde zu Ende. So gab es doch in den letzten Jahren immer wieder Diskussionen und Auseinandersetzungen mit und um den Trainerposten bei Königsblau. Blieben die erwarteten Erfolge aus stand man bei den eigenen Fans schnell mit dem Rücken zur Wand und natürlich wurde das Thema dann auch von den Medien nicht grade besänftigt. Die Zahlen sprechen für sich: Ganze 20(!) verschiedene Trainer hatte man in den letzten 15 Jahren auf Schalke zu bewundern. Doch bei Tedesco merkt man von Erfolgsdruck nichts. Gekonnt und elegant hält er sich aus diesen Thematiken raus, geht ruhig und professionell seinem Job nach, lässt kaum Angriffsfläche für Kritik und liefert eine unglaubliche Hinserie mit S04 ab. Vielleicht waren es grade diese Ruhe und die Unangefochtenheit die Schalke in den letzten Jahren zum großen Erfolg fehlte? Man möge die Rückrunde abwarten und sehen zu was man noch im Stande ist.

Doch bei aller Euphorie: Ganz Perfekt läuft es auf Schalke auch nicht. Zu viele individuelle Fehler, wie der von Benjamin Stambouli in der zweiten Minute beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt lassen die Mannschaft viel zu oft in Rückstand geraten. „Es ist nicht unser Plan zu sagen: Lass die anderen ruhig mal zwei Tore machen, das holen wir sowieso noch auf. Diese Mannschaft hat mit diesem Trainer das Zeug, besser zu werden“, sagte Manager Christian Heidel. Noch besser werden nach einer solchen Hinrunde? Schon wieder werden untertönig die Forderungen nach noch größerem Erfolg laut. Trotz allem sollte man in Gelsenkirchen zufrieden sein mit dem derzeitigen Erfolg. Und ganz zu Ende ist die Hinrunde ja auch noch nicht. Am Dienstagabend wartet mit dem 1.FC Köln noch ein DFB-Pokalspiel auf die Knappen (20.45 Uhr, live in der ARD). Sollte man gegen die zuletzt doch noch Siegreichen Kölner den Viertelfinaleinzug sicher machen, steht einem geruhsamen, friedlichen aber auch erfolgreichen Weihnachtsfest in Königsblau nichts mehr im Wege.

FINDET KÖLN DEN WEG AUS DEM CHAOS?

!UPDATE:

Armin Veh ist der neue Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Am Mittag des 6. Dezember gab der Verein dies über die sozialen Netzwerke und die Vereinswebseite bekannt. Veh erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Der 56-jährige wird somit ab dem 11. Dezember die Aufgaben an der Seite von Alexander Wehrle übernehmen und die ehemalige Position von Jörg Schmadtke füllen.
Die Statements von der Vereinswebseite:

„Wir haben mit Armin Veh einen Mann für die Position gewonnen, der unsere Kriterien perfekt erfüllt. Er hat große Erfolge vorzuweisen und bringt viel Erfahrung mit, auch in Krisen. Er ist kommunikativ und führungsstark und passt in unser Team am Geißbockheim. Darüber hinaus kennt er Alexander Wehrle aus der gemeinsamen Zeit in Stuttgart. […] Dass wir Armin Veh überzeugen konnten, diese Aufgabe anzugehen, ist ein echtes Aufbruchsignal für den FC und tut uns sehr gut.“
Werner Spinner – Präsident 1. FC Köln

„Ich habe immer gesagt, dass ein Sportler in die Geschäftsführung gehört und bin sehr froh, dass diese Lücke jetzt mit Armin Veh hervorragend besetzt ist. Seine Erfahrung bringt uns die nötige Ruhe, um im gesamten Club gemeinsam die schwierige sportliche Lage anzugehen.“
Alexander Wehrle – Geschäftsführer 1. FC Köln

„Auf die Möglichkeit, beim 1. FC Köln ein nachhaltiges Projekt anzugehen, freue ich mich sehr. Die Verantwortlichen des FC haben mich davon sofort begeistert und ich sehe es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeit, in diesem faszinierenden Traditionsclub etwas zu bewegen. Ich drücke der Mannschaft und dem Trainerteam die Daumen, dass sie schon am Donnerstag in Belgrad und dann im Spiel gegen den SC Freiburg mit Siegen ein echtes Zeichen setzen können.“
Armin Veh – Neuer Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln

Hauptartikel

Sonntagmittag um genau 27 Minuten nach 12 war es offiziell. Peter Stöger ist, zum bedauern vieler FC-Anhänger, nicht länger Trainer des 1. FC Köln. Das gab die Vereinsführung um FC-Präsident Wern

er Spinner und Geschäftsführer Alexander Wehrle eher wenig souverän bekannt.

„Wir als Vorstand haben uns immer der Verantwortung gestellt den 1.FC Köln in der ersten Bundesliga zu halten. Bis zuletzt haben wir gehofft, mit Peter Stöger dieses Ziel erreichen zu können. Leider ist diese Überzeugung jedoch trotz des positiven Resultats gestern beim Spiel auf Schalke nicht mehr ausreichend vorhanden.“, so der FC-Boss. Bei der Frage, wie kurzfristig nach dem Spiel gegen die Königsblauen diese Entscheidung gefallen sei, gehen die Meinungen dennoch auseinander.
Grund dafür: Die unerwartete und überraschende Auflösung des Vertrages mit Sportdirektor Jörg Schmadtke, dessen eigentlich noch bis 2023 laufender Vertrag Ende Oktober mit beidseitigem Einverständnis aufgelöst wurde.
Laut Medien hat die Loyalität zu Trainer Stöger Schmadtke den Sportdirektorposten gekostet und auch aus FC-Kreisen gibt es weder Dementi noch andere genannte Gründe.

„Ich beschäftige mich nicht mit anderen Trainern, es gibt keinen Plan B.“

Mit dem Rückzug als Sportdirektor wolle er „den Weg frei machen für einen neuen Impuls“, wobei auch seine Person nicht gänzlich frei von Kritik war.
So muss er sich ankreiden lassen, dass sein aus den Modeste-Millionen getätigter Königstransfer von Jhon Cordoba nicht so wirklich in Köln ankam und so kündigte er an im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Diese Chance bleibt dem ehemaligen Erfolgsmanager nun verwehrt.
Gerade nach dieser Entwicklung bleibt die Frage offen, warum sich die Domstädter bereits vor sechs Wochen von Schmadtke, der der letzte Befürworter Stögers im Vorstand war, trennte und doch so lange an Stöger festhielt.

Zu viele Baustellen in Köln ?

Mit der Trennung von Peter Stöger reißen Präsident Spinner und Geschäftsführer Wehrle nun die nächste Baustelle in der Führungsetage des FC auf. Nach der Absage des anfangs noch so sicher geglaubten Transfers von Horst Heldt (Freigabe von Hannover 96 verwehrt) zu den Geißböcken, den Wehrle trotz, dass er keine Namen nennen wollte, wieder ins Spiel brachte, bat man wiederholt um Verständnis, dass man weder einen langfristigen Nachfolger von Peter Stöger noch eine Personalie für die seit sechs Wochen unbesetzte Position des Sportdirektors nennen könne.
Vorerst wird der ehemalige U19-Trainer Stefan Ruthenbeck, welcher schon vor seinem ersten Arbeitstag als Interimscoach einen Rüffel bekam, die Aufgabe Stögers übernehmen. Ruthenbeck hatte sich schon Freitag von seiner U19 verabschiedet und später sickerte auch von Peter Stöger durch, dass er schon vor dem Spiel auf Schalke wusste, dass es sein vorerst letztes sein wird.
Somit kann nun auch sein Gang in die mit 6000 FC-Fans gefüllte Gästekurve und das Ziehen seiner Kappe nach dem Abpfiff zweifelsfrei gedeutet werden. All das gibt nun auch dem von Stöger getätigten Zitat den nötigen Background.
„Egal, ob Lösung A oder B, ich kann mit allem leben. Ich hätte nur gerne eine klare Aussage, weil es sonst schwierig für die Mannschaft ist und es Ihr Sicherheit geben würde.“ war Stöger in die Offensive gegangen und hatte auf eine endgültige Entscheidung, um seine lang diskutierte Position gedrängt. Und auch schon Donnerstag übte er harsche Kritik an der bisherigen Handhabung.

„Wir haben uns im Verein ein Stück weit von Werten losgelöst, die wir über Jahre gelebt haben. Da geht es um Vertrauen, Respekt und Verantwortung.“

In genau dieser stehen nun die verbleibenden Verantwortlichen im Geißbockheim, auch wenn davon bisher wenig zu spüren ist. Die Gerüchteküche um eine mögliche Nachfolge für den Österreicher sowie Jörg Schmadtke kocht in den Medien jetzt erst so richtig auf, sowohl Markus Anfang (Trainer bei Holstein Kiel; Vertrag bis 2019), der bisher aber von keinem Interesse der Kölner wissen soll, als auch der kürzlich entlassene Union Berlin Trainer Jens Keller, dessen Entlassung noch unverständlicher zu seien scheint, sind hoch gehandelte Kandidaten. Mit der Suche wolle man sich aber bis zur Winterpause Zeit nehmen und keinen Schnellschuss wagen, dabei wäre eine schnellstmögliche Konstante doch so wichtig für die unbeständige Zeit in Köln.

Suche schwieriger als erwünscht

Die Spekulationen um die möglichen Nachfolger werden wohl vorerst nicht verstummen, so versicherte Wehrle, dass man in den letzten sechs Wochen wohl schon mit mehreren Personen Kontakt habe, die für eine Nachfolge der Personalie Schmadtke in Betracht kämen. Außer Horst Heldt, dessen Namen Wehrle abermals in Spiel brachte, gibt es bisher jedoch keine bestätigten Anfragen.
Diversen Medienberichten zu Folge sei Dietmar Beiersdorfer der Topkandidat auf die Nachfolge von Jörg Schmadtke. Beiersdorfer traf sich bereits Samstagnachmittag mit den Kölnern in einem Hotel mitten in der Kölner Innenstadt; laut Präsident Spinner um den Weihnachtsmarkt zu besuchen, was nach einer eher hilflosen Ausrede klingen mag.
Ob und vor allem wie zeitnah man einen Nachfolger für die zu besetzenden Stellen in Köln findet bleibt weiterhin fraglich, so müssten sich die zukünftigen Verantwortlichen schon ordentlich was zutrauen um den krisengebeutelten Effzeh aus der Misere zu führen und den drohenden Abstieg mit aller Gewalt zu verhindern.
So hofft man zumindest für die Fans und das Umfeld, welches trotz der prekären Situation die Treue und die Farben des Vereins hochhält, dass bald Klarheit geschaffen wird und wieder ein wenig Konstanz zurückkehrt, nur so ist der tiefe Fall zurück ins Chaos vergangener Tage abzufangen.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger.

Offizielle Entlassung am 03.12.2017 von Peter Stöger. Bild von BULI-KMPKT

OHNE FANS NACH LEIPZIG

Am Mittwochabend hat RB Leipzig sein Endspiel in der UEFA Champions League.

Aus eigener Kraft können die roten Bullen es nicht mehr schaffen in die nächste Runde der Königsklasse einzuziehen. Da man aktuell punktgleich mit dem FC Porto ist (7 Punkte) muss Porto verlieren, damit Leipzig auch ein unentschieden reichen würde. Sollten beide gewinnen zählt der direkte Vergleich, welchen Leipzig verlieren würde (Hinspiel S 3:2 / Rückspiel N 1:3).

Ein Sieg muss her und dafür muss das ganze Stadion hinter RB stehen. Und das wird es auch tun!

Besiktas selbst verbietet den eigenen Fans die Anreise. Vom Tabellenführer der Gruppe G werden erneute Ausschreitungen der Ultra-Gruppierung „Carsi“ erwartet.

Nach den Ausschreitungen im Europa-League Viertelfinales des letzten Jahres spielt der Hauptstadtklub auf Bewährung.

Sollten erneut Böller-Schüsse auf gegnerische Fans geschossen werden oder andere brutale Übergriffe auf Sicherheitsleute folgen, wie in Frankreich, dann droht ein Zuschauer Ausschluss im Champions-League Achtelfinale.

Nun wird der Auswärtsblock an die heimischen Leipziger Fans vergeben. Hierbei herrsche eine Ausweis-Pflicht, sodass jeder Besucher sich am Eingang identifizieren lassen muss.

Pro Antragsteller verkauft der Verein nur fünf Tickets an bereits registrierte User, damit sich nicht doch noch türkische Fans uns Stadion schmuggeln.

Somit ist steht bereits jetzt fest, dass die ganze Red Bull Arena nur mit Fans von RB Leipzig gefüllt sein wird.

DORTMUNDER GEWITTER

Das Gewitter über dem Signal Iduna Park zieht sich weiter zu und ist wahrscheinlich kurz davor das erste Opfer zu fordern.
Sollten die Bosse von Borussia Dortmund am Samstag gegen Leverkusen keine Besserung sehen, so soll dies das Ende für Bosz sein.
Nach einem überragenden Start und einer „schon fast gewonnenen Meisterschaft“, stehen Watzke und co. nicht mehr zu hundert Prozent hinter dem gebürtigen Niederländer.

Ist Bosz weg soll zunächst eine Übergangslösung folgen, wie es die Bayern mit Heynckes getan haben. Jemand der die Mannschaft soweit stabilisiert, dass man seine Mindestanforderungen erreichen kann. Diese dürften beim BVB wohl beim erreichen der Champions League liegen.

Als eine solche Übergangslösung soll Armin Veh gehandelt werden.
Armin Veh trainierte zuletzt von 2015-2016 die Eintracht aus Frankfurt, ehe er Fernsehexperte für den Sport1 Doppelpass wurde.

Auch Kandidaten für eine Langfristige Lösung sollen bereits stehen.
Der frühere Dortmunder Jugendtrainer, und aktuelle VfB Cheftrainer Hannes Wolf soll hier im Fokus von Borussia Dortmund stehen. Jedoch hatte Wolf im Juli erst seinen Vertrag um ein weiteres Jahr (bis 2019) verlängert und sitzt bei den Schwaben fest im Sattel.
Mit Wolf würde man einen eher „unerfahrenen“ und auch unverbrauchten Trainer holen, der bisher nur Erfolg hatte.
Ob dies jedoch für die Anforderungen der Borussen reicht ist trotzdem fraglich.
Immer ein Kandidat bei Topclubs ist Julian Nagelsmann.
Wie „Der Westen“ berichtet ist Julian Nagelsmann die Wunschlösung für den Vorstand des BVB.
Nachdem die Bayern sich aktuell eher unschlüssig sind, ob der 30-jährige Coach der richtige Trainer für sie ist, kann der BVB jetzt zuschlagen.

Mit Armin Veh hätte man eine solide Übergangslösung, die ich jedoch auch in frage stellen würde. Seit 2016 nicht mehr im Geschäft und bei seinen Ex-Klubs war er auch nicht richtig erfolgreich. Trotzdem wäre dies ein interessanter Ansatz und man muss sehen, ob dieser funktioniert. Die Alternativen zu Bosz sind ohnehin begrenzt, weshalb Veh wohl auch die realistischste Lösung wäre.

Als langfristige Lösung sehe ich weder Wolf noch Nagelsmann.
Bei Hannes Wolf sehe ich es für das Beste erst einmal mit dem VfB kleine Erfolge in der Bundesliga zu feiern und sich selbst somit weiter zu entwickeln.

Nagelsmann muss sich nicht weiter entwickeln und ist bereit für den nächsten Schritt. Ich kann mir Julian Nagelsmann auch sehr gut beim BVB vorstellen, allerdings wird er teuer wenn die Bayern ihr Interesse in die Tat umsetzen möchten. Nagelsmann müsste freigekauft werden und dann wird ein Wettbieten stattfinden.
Wer zahlt mehr – Bayern oder Dortmund?
Das wird spannend und am Ende auch ausschlaggebend sein, welcher Trainer, planmäßig, langfristig den Platz als Cheftrainer bei Borussia Dortmund erhalten soll.

Dritter Sieg in Folge für die TSG – Die Zebras weiter in der Krise!

Der Link zur Folge des Podcasts: buli-kmpkt.de/podcastE1

Dritter Sieg in Folge für die TSG – Die Zebras weiter in der Krise!

Am Sonntag war die Damenmannschaft des MSV Duisburg zu Gast bei der TSG 1899 Hoffenheim. Im Dietmar-Hopp-Stadion erspielte sich die Mannschaft von TSG-Coach Christian Ehrmann einen knappen 1:0 Erfolg. Nach den Spielen gegen FF USV Jena und den SC Sand, holten die Frauen sich den dritten Sieg in Folge. Für den MSV Duisburg heißt es weiterhin in der Tabelle ganz unten zu stehen ohne Punkte.

Die Frauen der TSG 1899 Hoffenheim begannen direkt schwungvoll in die Partie. Bereits in der 3. Minute kam Judith Steiner gefährlich vor das Tor von MSV-Keeperin Lena Nuding. Nach einem Pass in den Lauf von Steiner stand diese alleine vor dem Tor, schoss den Ball jedoch genau in die Arme von Nuding.
Und genau so sahen auch die ersten 30 Minuten aus.
Jürgen Ehrmann (TSG) hat seine Mannschaft so eingestellt, dass im Aufbauspiel die Bälle immer wieder in den Lauf von einlaufenden Spielerinnen gespielt werden sollen. Daraus resultierten noch weitere gute Chancen für die TSG, doch weder Emily Evels noch Nicole Billa können ihre Großchancen nutzten.
Der MSV Duisburg wirkte unsicher und kam nicht ins Spiel rein. Durch individuelle Fehler im Aufbauspiel und eines schlechten Verteidigungsverhalten, brachte sich die Mannschaft um Kapitänin Kathleen Radtke immer wieder in Schwierigkeiten.
Bereits nach 27 Minuten sah Duisburgs Trainer Christian Franz-Pohlmann Handlungsbedarf und vollzog den ersten Wechsel. Für Symela Ciesielska kam Geldona Morina ins Spiel.

In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit fand dann auch der MSV Duisburg ins Spiel. Pia Rijsdijk und Barbara Dunst hatten die ersten Chancen, welche allerdings entweder von Hoffenheims Torhüterin Frederike Abt gehalten wurden oder am Tor vorbeigingen. Gefährlich waren sie trotzdem und Duisburg drehte auf.

Trotz allen Offensivaktionen Duisburgs machten die Hoffenheimerinnen das erste Tor.
In der 43. Minute wird der TSG Hoffenheim ein Elfmeter zugesprochen. Sharon Beck spielt den Ball auf der linken Seite auf Emily Evels, die mit viel Tempo über die linke Seite in den Strafraum eindringt. Ihr Querpass Richtung Elfmeterpunkt wird zuerst abgeblockt und landet wieder bei ihr und wird danach zu Fall gebracht. Klarer aber vermeidbarer Elfmeter!
Kapitänin Stephanie Breitner schiebt den Ball in die linke Ecke des Tors (Sicht der Schützin), Nuding springt nach rechts.
Somit liegt der Tabellenletzte der Allianz-Frauen-Bundesliga, MSV Duisburg, zur Halbzeit mit 1:0 zurück.

Eine verdiente Führung für die TSG 1899 Hoffenheim zur Halbzeit, welche deutlich mehr Spielanteile hatte und offensiv immer präsent war. Für den MSV Duisburg ist das Entstehen des Tors sehr unglücklich und der Elfmeter darf nicht zustande kommen. Ein Treffer für die Psyche, da die Mannschaft um Radtke gerade dabei war ins Spiel zu finden und sich selbst Torchancen zu erarbeiten. Genau da hätten die Duisburgerinnen anknüpfen müssen.

Haben sie aber nicht. Gerade die ersten 15 Minuten sahen genauso aus, wie der die erste halbe Stunde im ersten Durchgang. Hoffenheim dominiert und will das Tor, Duisburg versucht zu verteidigen und durch Konter Akzente zu setzen.
Das 2:0 lag in der Luft und in der 60. Minute war es dann soweit. Eigentlich.
Hoffenheims Flügelflitzerin Nicole Billa bekommt einen langen Ball zugespielt, welchen sie kontrollieren und an Kathleen Radtke (MSV) vorbei spielen kann. Radtke versucht hinterherzukommen, doch stolpert im Antritt, geht zu Boden und Billa läuft frei aufs Tor zu und erzielt den Treffer. Doch dann der Pfiff! Die bisher starke Schiedsrichterin Sina Diekmann entschied auf Stürmerfoul. Somit zählte der Treffer nicht.

Nach diesem beinahe 2:0 blieb Hoffenheim bis ca. der 75. Minute die Mannschaft mit mehr Spielanteilen.
Bis zur 75. Minute fand das Spiel mehr im Mittelfeld statt und es gab viele Wechsel, doch dann schlug das Pendel immer mehr in Richtung Duisburg.
Duisburg zeigte noch einmal mehr willen und vor allem brachten sie es auch auf den Platz. Es gab mehr Ecken und auch mehr Aktionen in denen Frederike Abt (TW – TSG) eingreifen musste. Die großen Chancen blieben dem MSV jedoch verwehrt.
Jedoch nicht der TSG. Diese hatte noch zwei Riesen Chancen durch die Tabea Waßmuth (77′ für Evels) und Anne Fühner (41′ für Hartig). Aber auch diese Möglichkeiten zum 2:0 lieben ungenutzt.

Ein verdienter Sieg für die Mannschaft für Jürgen Ehrmann die durch diese drei Punkte auf Rang sechs vorrückt.
Für den MSV Duisburg bleibt es bei dem Motto “Hast du scheiße am Schuh, hast du scheiße am Schuh”. Mit 0 Punkten und einer Tordifferenz von 4:14 (Tordifferenz -10) Toren bleiben sie auf dem letzten Tabellenplatz.

Fazit der Trainer auf der Pressekonferenz:
(Aus dem Gedächtnis zusammengefasst)

Christian Franz-Pohlmann (Trainer – MSV Duisburg) : Der Trainer vom MSV Duisburg empfand seine Mädels über 90 Minuten überlegen und hätte hier gerne einen Punkt mitgenommen. Es bleibt weiterhin schwierig aus dieser Lage herauszukommen, aber er ist optimistisch den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Jürgen Ehrmann (Trainer – TSG 1899 Hoffenheim): Ehrmann widersprach Franz-Pohlmann direkt und lobte seine Mädels, dass sie über viele Phasen das Spiel dominierten, räumte aber auch die Schwächephasen ein und entgegnete dem MSV Duisburg seinen Respekt zu dieser Leistung.
Die frühe Auswechslung von Isabella Hartig war Verletzungsbedingt. Sie war bereits vor dem Spiel angeschlagen und musste getapet werden. Während des Spiels “zwickte” es immer wieder am Oberschenkel und als der Schmerz schlimmer wurde zog sie “zum Glück” (Aussage von Ehrmann) die Reißleine und wollte ausgewechselt werden.

Instagram-Accounts der Mannschaften:

Frauen – TSG 1899 Hoffenheim

Frauen – MSV Duisburg 

 

Die Woche-KMPKT #14

Herzlich Willkommen zur 14. Ausgabe von Die Woche-KMPKT!

Die Themen in dieser Woche sind sehr überschaubar. Zum einen trauert Bayer 04 Leverkusen aktuell um den Aufstiegstrainer von 1974/75, des weiteren geht es um das Hammerlos von der TSG Hoffenheim in den Champions League Play-off. Zum Schluss werde ich natürlich auch noch ein paar Worte zum anstehenden DFB-Pokal Auftakt verlieren.

Aufstiegsheld der Werkself verstorben

Aufstiegstrainer Manfred Rummel ist im Alter von 79 Jahren am 27. Juli nach schwerer Krankheit verstorben.
Rummel hat in der Saison 1974/75 die Werkself von der Verbandsliga Mittelrhein in die 2. Bundesliga geführt. Bis 1976 war er Trainer von Bayer 04 Leverkusen.

Der Fußballlehrer trainierte ebenfalls Schwarz-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen. Nachdem er die Trainerpfeife an den Nagel gehangen hat arbeitete er noch als Geschäftsführer in Essen, sowie als Manager & Vizepräsident bei Rot-Weiß Oberhausen.

Als Spieler schoss er Schwarz-Weiß Essen zum DFB-Pokalsieg im Jahre 1959.
Er spielte ebenfalls für Preußen Münster, den 1. FC Kaiserslautern und ließ seine Karriere bei den Pittsburgh Phantoms und den Kansas City Spurs ausklingen.

Hammerlos für die TSG

#DASERSTEMAL ist der Hashtag von der TSG Hoffenheim. Zum ersten Mal spielt die TSG 1899 Hoffenheim in einem internationalen Turnier. In der letzten Saison hat man sich den vierten Platz gesichert, was heißt Play-offs.
Man wusste von Anfang an, dass die Play-off Runde kein Katzensprung sein wird. Man muss auf jeden Fall gegen Mannschaften spielen, die so gut wie jedes Jahr in einem Internationalen Wettbewerb vertreten sind. Der leichteste mögliche war wohl Sporting Lissabon, aber den gab es nicht.
In diversen Interviews wurde der FC Liverpool als “Angstgegner” genannt und ja. Wie sollte es auch anders sein, man muss gegen den FC Liverpool ran!

Für den Verein, die Spieler und die Fans natürlich ein super, aber auch sehr schwieriges Los.

Meine Prognose für das Hinspiel:

Die TSG wird es auf jeden Fall sehr schwer haben und am Ende wohl auch verlieren. Für eine Überraschung wären wir aber glaube ich alle zu haben!

1. Runde DFB-Pokal

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start bekommen wir schon die erste richtig große Dosis an Fußball! Der DFB-Pokal steht an und somit auch die ersten Pflichtspiele für alle Bundesligisten.
Wie jedes Jahr stellt sich die Frage, welchen Erstligisten erwischt es denn schon in Runde 1?

Hier mal die Mannschaft, wo ich denke, dass es knapp werden kann:

  • Karlsruher SC gg. Bayer 04 Leverkusen

Bei dieser Partie kann ich mich natürlich auch komplett irren, aber im DFB-Pokal hat Leverkusen im letzten Jahr nicht viel gerissen und man weiß auch nicht auf welchem Level die Mannschaft aktuell ist.
Karlsruhe ist bereits seit drei Wochen im Pflichtspielbetrieb, was für JEDE Mannschaft ein Vorteil ist, auch wenn es sich hierbei um einen Drittligisten handelt.
Fazit: Leverkusen ist gefährdet, wird aber keine Überraschung zulassen wollen

  • Würzbürger Kickers gg. Werder Bremen

Verpennt Werder Bremen wieder den DFB-Pokal oder ist man in dieser Saison von Anfang an Hellwach?
Genau das ist die Frage! Zudem sind die Würzburger Kickers auch kein Gegner den man auch die leichte Schulter nehmen kann, unabhängig der ersten Spieltage in der dritten Liga.
Fazit: Das Risiko wieder zu verpenne ist groß bei Werder, ABER man müsste ja endlich mal aus den “Fehlern” der letzten Jahre gelernt haben.

  • VfL Osnabrück gg. Hamburger SV

Fazit: Ehrlich gesagt habe ich hier keine stichhaltige Vermutung, aber so ein Gefühl, dass es beim HSV eng werden könnte.

Das waren so im großen und ganzen die drei Mannschaften bei denen ich denke, dass es eng werden kann.

Wie sieht der DFB-Pokal bei BULI-KMPKT aus?

Eine Frage die man jetzt auch mal stellen kann & die ich euch natürlich beantworten möchte.

Am Freitag wird es wieder ein Quiz geben mit ein paar Fragen rund um den DFB-Pokal. An jedem Spieltag werde ich morgens/mittags die Begegnungen in der Story posten, welche an diesem Tag anstehen.
Am Samstag, Sonntag & Montag wird es zu den Spielen (bzw. die Konferenzen) einen Liveticker geben, wo ihr kein Tor verpassen werdet. Freitag schaffe ich es leider nicht einen Liveticker zu machen.
Nachdem alle Spiele gespielt wurde, werde ich die Ergebnisse mit allen Torschützen in der Story posten.
Dabei wünsche ich euch natürlich ein schönes Pokal-Wochenende!

Das war’s auch schon wieder mit Die Woche-KMPKT #14!
Ich freue mich auf euer Feedback

Die Woche-KMPKT #13

Hallo zusammen und schön, dass ihr wieder dabei seid.

In der dreizehnten Ausgabe von Die Woche-KMPKT fasse ich für euch ein paar Ereignisse der letzten Tage zusammen. Zum einen handelt es sich dabei um den Telekom Cup 2017 und das Wechsel Chaos von Serge Gnabry.

Der Telekom Cup 2017

Am 15. Juli lief in Gladbach die neunte Auflage des Telecom Cup an. Mit von der Partie in diesem Jahr waren die Jungs von Bayern, Bremen, Hoffenheim und Gastgeber Gladbach.
Kurz zum System des Miniturniers: Gespielt werden zwei Halbfinalspiele, ein Spiel um Platz drei und zu guter letzt das Finale. Dabei beträgt die Spielzeit nicht wie gewohnt 90, sondern nur 45 Minuten. Sollte ein Spiel mit einem Remis enden, so geht es direkt in ein Elfmeterschießen.

Nun zum sportlichen Teil: Im ersten Halbfinale standen sich der FC Bayern München und die TSG aus Hoffenheim gegenüber. Lewandowski markiert in der siebten Minute den einzigen Treffer in dieser Partie mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0. Der weitere Spielverlauf war dann von einigen Bayernchancen geprägt, welche aber alle ungenutze blieben. Auch einige Neuzugänge dürften zum ersten Mal so richtig ran, aber der junge Tolisso war eher unauffällig unterwegs. Hoeneß sagte dazu, dass die Transfers durchaus überzeugend waren, es allerdings schwer sei, ein Team wie Bayern München zu verbessern.

Im zweiten Halbfinale hieß es dann Werder Bremen gegen Gladbach; ein Spiel, welches viele Möglichkeiten geboten hat und doch nach 45 Minuten torlos endete. Max Kruse verfehlte die Führung in Minute 24 knapp, kurz danach pariert Bremens Torwart Jiri Pavlenka des öfteren stark. Im darauffolgenden Elfmeterschießen hat Bremen dann das Momentum auf ihrer Seite und zieht mit 5:3 (n.E.) ins Finale ein. Auf Seiten der Gladbacher scheitert der 17-jährige Guisane als einziger Schütze vom Punkt.

Im Spiel um Platz drei ging es dann genauso weiter, wieder 45 Minuten torloser Fußball zwischen den beiden Verlierern der Halbfinalspiele Hoffenheim und Gladbach. Im folgenden Elfmeterschießen hat Gladbach erneut nicht das richtige Händchen, verliert mit 6:5 und beendet das Turnier lediglich als freundlicher Gastgeber.

Im Finale schauten dann alle gebannt auf einen Spieler: James, die Leihgabe aus Madrid, debütierte im Spiel gegen Bremen und zeigt direkt, dass mit ihm zu rechnen ist. Dritte Minute, Kopfballchance, Pfosten! Im weiteren Spielverlauf ist der Kolumbianer auch gut ins Kombinationsspiel des Rekordmeisters eingebunden. Den ersten Treffer der Partie erzieht mit Thomas Müller, der als Kapitän in den Telekom Cup gegangen ist, aber ein alter Bekannter. Das 2:0 in Minute 34 bereitet er dann klasse mit der Hacke vor, Bernat schließt ab, Tor. Dabei blieb es dann auch, weil Zetterer im Bremer Tor noch einen Elfmeter abwehren kann.

Bayern gewinnt also die neunte Auflage des Turniers vor Bremen auf Platz zwei und Hoffenheim, während Gladbach sich ohne einen Sieg geschlagen geben muss.

 

Wechsel Chaos um Serge Gnabry

Serge Gnabry, U21-Nationalspieler, bis vor einem Jahr noch recht unbekannt in der Bundesliga, dann durch einen Wechsel nach Bremen, welche eine Ablösesumme von fünf Millionen an Arsenal überwiesen haben, direkt an Bekanntheit gewonnen. Einziger Punkt dahinter, diese Verhandlungen sollen angeblich ein Hintertürchen für die Bayern beinhaltet haben. Diese verpflichten Gnabry nämlich in Sommer für acht Millionen und sparen damit durchaus Geld, denn Arsenal hätte einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gefordert.
Haben die Bayern den angeblichen Ribérynachfolger lediglich bei Bremen geparkt? Oder haben sich die beiden Klubs zusammengetan, um Gnabry zu verpflichten? Und was für eine Rolle spielt Hoffenheim, zu dem der Nationalspieler nun erneut ausgeliehen worden, in diesem Wechseltheater? Fragen über Fragen, die sich auftun und keiner weiß Antworten, man kann nur spekulieren.
Während die Bayern weiterhin auf Frank Ribéry (34) vertrauen, wollen sie die Entwicklung aber natürlich nicht ins stocken bringen, also ist die einzig logische Erklärung eine Leihe. Warum nicht direkt nach Hoffenheim wechseln? Viele Faktoren könnten eine Rolle spielen: Geld, Erfolg, Perspektive und das Sammeln von stets anderer Ehrfahrung. Relativ klar ist aber, das Gnabry früher oder später beim Rekordmeister gelandet wäre, ob mit jetzt 21 oder erst in den kommenden Jahren. So kann sich der Jungspunt nun unter Nagelsmann weiterentwickeln und zeigen, was in ihm steckt. Wie es dann nach dieser Saison mit ihm weitergehen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht sagen, aber er wird erstmal wieder nach München zurückkehren.

Abwarten und Tee trinken würde man bei seinem ehemaligen Londoner Arbeitgeber sagen.

Die Akte Aaron Ramsey

Aaron Ramsey, walisischer Nationalspieler und unter den Fitichen von Arsene Wenger und Arsenal London hat ein eher ungewöhnliches Markenzeichen, welches der ein oder andere auch als Fluch bezeichnen mag. Egal wann, egal wo, trifft der Mittelfeldspieler das Tor, ist keiner mehr sicher, denn dann nimmt das Phänomen seinen Lauf: in den nächsten 48 Stunden stirbt ein Prominenter.
Nach seinem Tor gegen Sunderland im vergangen Jahr stirbt David Bowie (Sänger), kurz darauf verlässt auch Alan Rickman (Schauspieler) die Lebenden, nachdem Ramsey gegen Liverpool trifft.
Zufall sagen die einen, aber diesen beiden Fällen liegen schon einige bevor: Seit 2011 ist der ,,Ramsey Fluch” stets der Schatten über den Partien des FC Arsenal. Seit das Phänomen ausgebrochen ist, sind leider einige berühmte Persönlichkeiten von dieser Welt gegangen. Angefangen mit Osama bin Laden, Steve Jobs und Muammar Gaddafi in 2011ging es bis heute weiter mit Whitney Houston in 2012, Paul Walker in 2013, Robin Williams in 2014, in 2016 dann eben David Bowie und Alan Rickman und jüngstes Opfer ist Chester Bennington, Leadsänger der Band Linkin Park, welcher sich in der vergangenen Woche im Alter von 41 Jahren das Leben nahm, nach dem Elfmetertreffer von Ramsey gegen Bayern München.
Und jetzt möchte man sich gar nicht erst vorstellen, wie das ganze aussieht, wenn Ramsey ein Aubameyang oder Lewandowski wäre… Wir wünschen ihm und uns jetzt mal, dass es schnellstmöglich zu Ende ist mit diesem “Fluch”!

Grüße Leon!

Die Woche-KMPKT #12

Servus zusammen und schön, dass ihr den Weg zur zwölften Ausgabe von Die Woche-KMPKT gefunden habt.

Bevor ich mit den eigentlichen Fußball Themen starte, möchte ich euch kurz erklären was euch hier erwartet.
Die Woche-KMPKT wird, wie es schon der Name sagt, einmal in der Woche erscheinen. Das wird erstmal auf Probe passieren und das zwei Monate lang. Der Erfolg und die Zukunft dieses Formats hängt somit wie immer von euch ab.

Das Format Die Woche-KMPKT gab es bereits zum Anfang von BULI-KMPKT und wurde dann aus Zeit gründen eingestellt. Nun, da wir auch die Webseite wieder mehr in den Fokus nehmen möchten, werden wir auch dieses Format wieder auf erleben.

Was genau passiert bei Die Woche-KMPKT?
Mit Die Woche-KMPKT werden wir euch mit Themen auf dem laufenden halten, die über die Woche passiert sind & was im laufe der kommenden Woche noch passieren könnte. Es sind meist Themen, die wir weder im Podcast noch auf Instagram behandeln, da die Themen für den Podcast meist schon stehen und bei Instagram die paar Zeichen nicht ausreichen. So möchten wir euch noch mehr Informationen aus der Welt des Fußballs mitgeben.
Wenn ihr interessante Themen habt, dann könnt ihr diese uns gerne schreiben! Wir freuen uns drauf.

Und nun genug “organisatorisches” starten wir mit dem richtigen Artikel!

Fernsehgelder

Wie werden sie verteilt & wer steht wo?

Für die kommenden Saison wird zum ersten Mal der neue TV-Vertrag der DFL greifen. Dieser soll den Vereinen bis zu 4 Milliarden Euro einbringen bis zur Saison 2020/2021. Die sind ca. 1 Milliarden pro Saison. Diese Summe wird zwischen den einzelnen Vereinen aufgeteilt.

Der Kicker hat nun den Verteilungsschlüssel veröffentlicht, also wer wie viel Geld erhält.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie viel Geld erhalten die einzelnen Vereine und vor allem warum erhalten die Vereine das Geld? Was steckt hinter dieser Verteilung.

Beginnen wir mal mit der Verteilung der Fernsehgelder!

Die Verteilung der Fernsehgelder
Platzierung Verein Gelder in Mio Euro
1. FC Bayern München 95,84
2. Borussia Dortmund 86,50
3. Schalke 04 77,94
4. Bayer 04 Leverkusen 76,95
5. Borussia M’Gladbach 68,96
6. VfL Wolfsburg 64,56
7. 1899 Hoffenheim 54,32
8. Hertha BSC 53,75
9. Mainz 05 49,78
10. 1. FC Köln 48,61
11. FC Augsburg 47,51
12. Werder Bremen 46,74
13. Eintracht Frankfurt 44,41
14. SC Freiburg 40,67
15. VfB Stuttgart 39,67
16. Hamburger SV 39,24
17. Hannover 96 38,15
18. RB Leipzig 28,78

Laut Kicker beinhaltet diese Übersicht nicht die Gelder von rund 32 Mio Euro die dank Sponsoren an die Klubs ausgeschüttet werden.

In der Auflistung sieht man, dass der Vizemeister RB Leipzig nur knapp ein drittel kassiert, von dem was der BVB dieses Jahr erhält. Aber warum ist das so?

Die deutsche Fußball Liga (DFL) hat dafür einen extra Verteilungsschlüssel erstellt, der die Anteile der einzelnen Vereine ausrechnet und somit die Milliarde auf die 36 Bundesligisten aufteilt.
Der Verteilungsschlüssel erfolgt nach einem vier-Säulen Modul.

70% (Bestand) des Geldes werden nach einer ligainternen, Liga übergreifend (1.+2. Liga), Fünf-Jahreswertung ausgeschüttet. Dazu kommen noch die Säulen Nachhaltigkeit (5%), Nachwuchs (2%) und Wettbewerb (23%).

 Genaueres zu den Säulen

Bestand: Für die erste und zweite Bundesliga gibt es eine separate Fünf-Jahreswertung bei der die vergangenen fünf Spielzeiten betrachtet und bewertet werden. Wie es bereits schon der fall ist wird der erste dieser Wertung 5,8 Prozent und der letzte 2,9 Prozent der Erlöse erhalten. In der zweiten Bundesliga erhält der erste 1,69 und der letzte 0,75 Prozent.

Nachhaltigkeit: Bei dieser Bewertung werden alle Spielzeiten seit beginn der Bundesliga betrachtet und die erste und zweite Liga nicht differenziert. Somit gibt es hierbei eine 36er-Rangliste.

Nachwuchs: Diese Verteilung erfolgt gleichmäßig zu den Einsatzmittel in Deutschland verbandsgebundener U23-Spieler der aktuellen Saison. Berücksichtig werden dabei alle Spiele der Saison bis zum Tag des 23. Lebensjahres. Die Relegation und Nachspielzeiten zählen dabei nicht dazu. Nicht deutsche Spieler müssen vor Vollendung des 18. Lebensjahres bei einem vom DFB registrierten Verein eingetragen sein.

Wettbewerb: Auch hier werden die Gelder auf Basis des Erfolges eines Vereins verteilt. Siehe Säule “Bestand”. Allerdings wird hierbei wieder eine 36er-Rangliste verwendet und das Geld pro unterschiedlicher Tabellenregion verteilt.
Die ersten sechs Clubs dieser Säule erhalten den selben Betrag.

Ein sehr kompliziertes System,  welches ihr bei der offiziellen DFL-Webseite noch einmal genauer nachlesen könnt.

Der VfB holt Zieler – Wer wird die Nr. 1?

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Am Dienstagabend war es dann offiziell. Ron-Robert Zieler unterschreibt einen Vertrag bis 2020 beim VfB Stuttgart und wird die Nummer 16 beim Bundesliga Aufsteiger tragen. Zieler kommt für 3,5 – 4 Mio Euro von Leicester City, wo sich der Weltmeister nicht gegen die Nummer 1 Schmeichel durchsetzen konnte.
Nun möchte er in Stuttgart wieder mehr spielen und somit an Langerak vorbeiziehen.

Der Titel auf dem Bild ist “VfB wieder TW-Macht?”. Die Stuttgarter haben oftmals das Talent bewiesen Torhüter zu holen, obwohl man bereits eine gute und gestandene Nummer eins im Kader hatte. Aber wer hat im hier und jetzt die Nase vorn?

Der Australier Mitchell Langerak hat in der letzten Saison seinen Kasten über weite strecken sauber gehalten. Doch wie bei jedem Torwart gab es auch hier ein paar Situationen, wo man sich gedacht hat “Was macht der denn da?”.
Doch diese Szenen hielten sich in Grenzen. Langerak spielte letztes Jahr das erste Mal in seiner Karriere als Nummer eins in einem Profiklub.
Beim BVB stand er immer hinter Weidenfeller, bei seinem ersten Jahr in Stuttgart wurde er von einer schweren Verletzung ausgebremst und wurde somit vom Polen Tyton ausgestochen. Tyton ging nach einer Saison und Langerak war somit die Nummer eins. Doch jetzt scheint es so zu kommen, dass er wieder um seinen Stammplatz kämpfen muss.

Viele behaupten, dass Zieler nur deshalb kommt, damit Langerak auch im Training wieder mehr Prozent zeigt und somit Druck auf den Spieler aus Down-Under ausübt.
Das mit dem Druck hat allein schon mit den Gerüchten ausgereicht, da Langerak seinen Urlaub verkürzte und bereits eine Woche früher ins Training einstieg.

Wir dürfen gespannt sein wer die Nummer eins im Tor der Stuttgarter sein wird.

James die Granate & welche Probleme der Transfer mit sich ziehen könnte!

Mein Name ist Rodriguez, James Rodriguez! Und er spielt nun in der Bundesliga. Der Kolumbianer ist ein echter Weltstar

und das liegt nicht daran, dass er bei Real Madrid gespielt hat. Nein, ausschlaggebend war seine überragende Weltmeisterschaft 2014, wo er sechs Tore schoss und somit Torschützenkönig wurde.
Die Nummer 10 bei Real Madrid und der Nationalmannschaft hat bereits eine beträchtliche Titelsammlung und wird nun das Star-Ensemble des FC Bayern München erweitern.
Und somit kann man und muss man wahrscheinlich auch sagen, dass DAS die Granate ist, welche Uli Hoeneß am Anfang der Saison angekündigt hat.

Aber könnte es auch Probleme mit sich ziehen? Ja, auf jeden Fall!
James ist ein sehr vielfältiger Spieler und kann auf vielen Positionen spielen. Er kann sowohl im offensiven Mittelfeld, als auch im Zentrum und auf den Flügeln spielen. Im Zentrum ist der FC Bayern durch Tollisso, Renato Sanchez, Vidal und Thiago sehr gut besetzt, weshalb ich denke, dass er da schon einmal nicht zum Einsatz kommen wird.

Als zehner könnte ich ihn mir dann doch schon besser vorstellen. Einen Druckmacher hinter Robert Lewandowski. Dann muss die Bundesliga Angst vor zwei gefährlichen Stürmern haben.
James kann auch mal als Backup von Lewandowski dienen.

Auf den Flügeln denke ich ebenfalls, dass der FC Bayern gut besetzt ist und ihn nicht darauf verlagern wird. Zumindest nicht langfristig. Kürzere Einsatzzeiten sind möglich.

James kann somit eine Lösung sein für einige Probleme die der FC Bayern noch hat, jedoch kann er auch Probleme verursachen. Sollte er auf den Flügeln eingesetzt werden, dann muss Robben oder Ribéry weichen. Was gleichzeitig auch heißt, dass es für Coman und weitere Außenbahnspieler schwieriger wird. So könnte man einige Talente verlieren.
Serge Gnabry wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter diesem Transfer leiden, da eine Leihe nach Hoffenheim anscheinend schon fix ist.

Aber was ist eure Meinung zum Transfer von James? Schreibt es in die Kommentare oder einfach per Instagram, Facebook oder per E-Mail an eine-frage@buli-kmpkt.de! Ich freue mich drauf!

Und das war die erste Ausgabe von Die Woche-KMPKT die es seit langen gegeben hat. Ich hoffe es hat euch gefallen. Schreibt gerne euer Feedback in die Kommentare!

Ein kleiner Geheimtipp noch 😉 FOLGE 35 – Die IFAB hat vor wenigen Woche

n Regelvorschläge veröffentlicht, die wir uns Inder 35. Folge mal ganz genau angeschaut haben 😉 Und wir können sagen, dass es sehr lustig geworden ist! Also unbedingt rein hören!
Hier gehts zur Folge – Ich wünsche euch viel Spaß beim anhören und freue mich auf euer Feedback💪🎙